Zeichen und Zeugnis
Montag, September 06, 2004
Der Papst verteidigt die Ehe gegen den Homo-Irrweg
ÖVP-Politiker Vincenz Liechtenstein begrüßt Klarstellung von Papst Johannes Paul II. zur Ehe
"Dem Papst ist für sein deutliches 'Nein' zur Gleichstellung homosexueller Verbindungen mit der Ehe zu danken", sagte Vincenz Liechtenstein, ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat und Vorstandsmitglied des Katholischen Familienverbandes Steiermark am Montag. "Mit der klaren Ablehnung der sogenannten Homo-Ehe hat sich Papst Johannes Paul II. wieder einmal als hellsichtiger Verteidiger der wahren gesellschaftlichen Werte erwiesen", so Vincenz Liechtenstein. Der Papst verteidige die Ehe aus gutem Grund gegen den "Homo-Irrweg".
Er selbst teile die Position des Papstes ohne Wenn und Aber: Der Staat lasse jeden leben, wie er leben will. Und das sei auch gut so. Einen besonderen Schutz und eine besondere, aktive Förderung durch den Staat, also durch die Allgemeinheit, solle es aber nur für die Lebensform geben, die auch der Allgemeinheit dient: nämlich für die Ehe als eine auf Kinder offene Gemeinschaft von einem Mann und einer Frau. Diese Ehe dürfe nicht verwechselbar werden. Liechtenstein wörtlich: "Der Gesetzgeber soll vieles tolerieren. Aber aktiv fördern soll er das Beste: Ehe und Familie, weil Kinder Zukunft bedeuten."
Papst Johannes Paul II. hatte in einer Ansprache am Samstag den Staat zum entschiedenen Schutz von Ehe und Familie aufgerufen und jede rechtliche Gleichstellung der homosexuellen Gemeinschaften mit der Ehe abgelehnt. Wörtlich hatte Johannes Paul II. erklärt, dass jeder Versuch, den Begriff der Ehe zu ändern, der rechten Vernunft widerspreche: "Rechtliche Garantien wie für die Ehe können nicht der Verbindung zwischen Personen des gleichen Geschlechts gewährt werden, ohne zu einem falschen Verständnis der Natur der Ehe zu führen." - Die "tiefe Wahrheit" dieser päpstlichen Aussage sollten Politiker unabhängig von ihrem weltanschaulichen Standort bedenken, erinnerte Vincenz Liechtenstein in einer Aussendung am Montag.
Wien (kath.net/VL/GR)
Labels: Atheismus, Kirche, Sex
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