Zeichen und Zeugnis
Montag, Oktober 25, 2004
Die Macht des Gebetes
Karl Goldmann wird 1936 Franziskaner, aber im 2. Weltkrieg zur SS, der menschenverachtenden Truppe der Nazis eingezogen. Trotz aller Schikanen beugt er sich deren Ungeist nicht. Als Sanitäter wird er für Tapferkeit vor dem Feind häufig ausgezeichnet. Auf wunderbare Weise wird er immer wieder - selbst vor dem Kriegsgericht - trotz seines offenen Widerstandes gegen die Nazis vor dem Tode bewahrt.
Ein Kampf auf Leben und Tod
In Gefangenschaft geraten, wird er zum Priester geweiht und kommt in das berüchtigte Internierungslager für Nazis Ksar es Souk in Marokko. Dort beginnt ein 4jähriger Kampf auf Leben und Tod gegen die Nazi-Lager-Führung. In dieser Zeit bekehrt er 500 der 1.500 strammen Nazis im Lager, was nur durch sehr viel Gebet erklärt werden kann.
Ein Vertrag mit dem Herrgott
Der wunderbare Schutz in häufiger Todesgefahr, in Krieg und Gefangenschaft sowie die auffallenden Fügungen im Leben Goldmanns durch die Vorsehung Gottes, ist maßgeblich auf den Vertrag zurückzuführen, den die Ordensschwester Solanna 1924 mit dem Herrgott für ihn, den damals 8jährigen Ministranten, geschlossen hat: Mach ihn in 20 Jahren zum Priester und ich opfere all meine Arbeit und Not für ihn auf. Mehr als 200 andere Beter schlossen sich an. 1944 erhält er trotz kriegsbedingt fehlendem Theologiestudium mit Sondererlaubnis des Papstes die Priesterweihe.
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