Zeichen und Zeugnis
Montag, September 27, 2004
Bilder und Photos des Schreckens - Vorsicht: TRAUMA
Sind wir alle, ist die ganze Menschheit schizophren geworden?
Es ist einfach unglaublich. Da gehen zigtausende auf die Strasse, um gegen den Krieg, Attentate und Gewalt zu protestieren. Aber zur selben Zeit ermordet die Menschheit Millionen Unschuldiger und gerade diejenigen, die, wehrlos wie sie sind, nicht protestiern und sich nicht verteidigen können. Es ist sogar ein gutes Geschäft für private Kliniken und Ärzte, die geschworen haben das Leben zu verteidigen.
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Sonntag, September 26, 2004
„Wir sollten jeden Tag wie ein neues Leben beginnen.“
Edith Stein im Internet
Über Leben und Werk der Heiligen informiert das Erzbistum Köln auf einer eigenen Website.
Köln (www.kath.net) „Gott verlangt nichts vom Menschen, ohne ihm zugleich die Kraft dafür zu geben“, lautet ein Wort der heiligen Edith Stein. Das Erzbistum Köln hat der Heiligen eine eigene Website gewidmet. Unter www.edith-stein.de bekommt man Informationen zu ihrem Leben und Werk. Neben der Biografie der Karmelitin findet man Auszüge aus ihren Schriften, geistliche Impulse, eine Bildergalerie sowie Literaturverweise und eine Linkliste.
Die Jüdin Edith Stein, geboren am 12. Oktober 1891 in Breslau, war Schülerin des Philosophen Edmund Husserl. 1922 konvertierte sie zum Christentum, 1933 trat sie in den Kölner Karmel ein und hieß von nun an Schwester Teresia Benedicta vom Kreuz. Aus politischen Gründen wechselte sie in den Karmel von Echt/Holland.
Anfang August 1942 wurde sie von der Gestapo abgeholt und zusammen mit 986 Männern, Frauen und Kindern inhaftiert. Am 7. August 1942 wurde sie nach Auschwitz deportiert, zwei Tage später starb sie in einer Gaskammer. Am 1. Mai 1987 sprach Papst Johannes Paul II. sie selig, am 11. Oktober 1998 nahm er sie in den Kreis der Heiligen auf.
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Samstag, September 25, 2004
Irrtum vom Amt
Ein Kfz-Mechaniker ist soeben bei Petrus angekommen. "Hey Petrus, warum bin ich denn schon hier, ich bin doch erst 45?!" Petrus schaut in seine Unterlagen: "Nach den Stunden, die Du Deinen Kunden berechnet hast, musst Du schon 94 sein!"
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Mahnkreuze für Ungeborene herausgerissen
„Würden wir auch im Kreuzfeuer der Kritik stehen, wenn unsere Kreuze für 1000 Bäume ständen, die pro Werktag im Amazonas gefällt werden?“
Villingen-Schwemmingen (www.kath.net) 1000 Holzkreuze, die Lebensschützer kürzlich in einem Park in Villingen-Schwemmingen aufstellten, wurden in der Nacht zum Donnerstag von unbekannten Tätern wieder herausgerissen, meldete die „Südwest-Umschau“ am Freitag. Die Kreuze sollten bis Mitte Oktober in dem Familienfreizeitpark stehen.
Sie sollten daran erinnern, dass täglich in Deutschland 1000 ungeborene Kinder getötet werden, erklärt Thomas Schührer vom Verein „Durchblick“, der die Aktion organisierte. Die Aktionen des Vereins richteten sich nicht gegen Frauen, die abgetrieben haben, sondern zielten gegen Abtreibung generell ab.
„Würden wir auch im Kreuzfeuer der Kritik stehen, wenn unsere Kreuze für 1000 Bäume ständen, die pro Werktag im Amazonas gefällt werden?“, sagte Schührer laut „Südwest-Umschau“.
Labels: Abtreibung, Glaube, Kirche
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Freitag, September 24, 2004
Die Kirche und ihre Todfeinde
Nietzsche predigte jahrelang "Gott ist tot" und endete als Geisteskranker. Comte träumte davon in der Kathedrale von Notre Dame den Positivismus zu predigen und prophezeite, dass der Altar Gottes eines Tages der Schemel für die Humanitäts-Statue sein würde. Auch er starb ohne dass sich sein Traum erfüllte. Voltaire war überzeugt, dass er im Alleingang die Kirche zerstören könne. "Wenn 12 Männer sie in der ganzen Welt ausbreiten konnten, dann genügt einer allein um sie zu vernichten... Écrasez l'Infame".
Mit dem Kaiser Nero beginnend können wir eine lange liste von Todfeinden der katholischen Kirche aufstellen. Ihnen allen ist eins gemeinsam: Sie enden auf dem Friedhof.
Die Kirche dagegen lebt. Sie hat eine Lebensgeschichte von 2000 Jahren und sie leuchtet auch im dritten Jahrhundert. Wer kann das erklären? Nicht einmal die dissidenten und häretischen Auswahl-Katholiken können ihr etwas anhaben. (Cf. José Ramón Ayllón A&O 417)
Labels: 2000 Jahre, Glaube, Gott, Kirche, Todfeinde, Verfolgung
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Donnerstag, September 23, 2004
Christ wird man, weil die Welt die Christen zum Heil braucht.
Der Christ ist gesandt, den sich selbst, Gott und den Menschen Entfremdeten zu beheimaten, indem er die Botschaft von Gott, dem Dreifaltigen, verkündet.
Das ist nicht nur in der so genannten Dritten Welt notwendig, das braucht auch unser altes Europa. Wie Christus werden wir darum mit dieser Botschaft oft unseren Mitmenschen wie Fremde werden. Das heißt heute weitgehend: Missionar sein. Es bedeutet auch immer noch, in die Fremde, in fremde Länder zu gehen, um das Evangelium zu verkünden. Es heißt auch, fremde Interessen zu eigenen werden zu lassen, am eigenen Glaubensgut teil zu geben und am Unglauben der anderen geistlich teil zu nehmen.
Der Apostel Paulus sagt im Hinblick auf einen Christen, der mit einem Ungläubigen verheiratet ist: Der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch ihren gläubigen Mann geheiligt (1 Kor 7,14). Für sie (die Menschen) heilige ich mich, betet Christus zum Vater. Christ sein ist nur ein anderer Name für Missionar sein. Die vielen Verworfenen sind durch die wenigen Berufenen immer von Gott schon mit erwählt: so Ismael durch Isaak, Isau durch Jakob, mit dem ägyptischen Josef werden seine 11 Brüder mit erwählt, die Bewohner Sodoms und Gomorras durch die 10 Gerechten. Die ganze Schrift bezeugt diese missionarische Gegebenheit. Der Christ hat also immer ungläubige Verwandte.
So wie Israel nicht durch Israel gerettet wird, sondern durch seine Heilssorge für alle Völker, so wird der Christ nicht gerettet durch den Christen, sondern durch seinen missionarischen Einsatz: berufen zugunsten der noch nicht Berufenen. Die vielen Nichterwählten sind mit den wenigen Berufenen miterwählt. Glaubst du das, sagt der hl. Bernhard, dann musst du missionarisch werden! Gerettet wird man für die anderen und damit durch die anderen. Mission ist keine Einbahnstraße von uns zu den anderen, sondern Mission ist gegenseitiges Geben und Nehmen. Wir sagen es nochmals: Gerettet wird man für die anderen und damit durch die anderen. Der Andere also bringt mir Rettung. Und wäre die Kirche noch so klein, ihre missionarische Aufgabe bleibt weltweit. Christ wird man, weil die Welt die Christen zum Heil braucht. (Kardinal Meissner)
Nun gibt es viele, die sind mit der Lehre der Kirche nicht einverstanden. Sagen wir einmal, dass einer von diesen Nicht-Übereinstimmenden versteht, dass Zeugnis Zeichen des lebendigen Glaubens ist. Wenn er widerspricht was bezeugt er eigentlich? "Das was die Kirche sagt ist falsch". Woher weiss er das? Ist seine Intelligenz die letzte Instanz.
Labels: Atheismus, Glaube, Kirche
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Mittwoch, September 22, 2004
Der liberale Jesus
Das Presbyterium einer Gemeinde berät über die Frage, ob bei einer Überschwemmung auch sonntags Rettungsarbeiten durchgeführt werden dürfen. Einige Presbyter sind dafür, andere dagegen. Der Pfarrer weist darauf hin, dass auch Christus am Sabbat geheilt habe. Antwortet ein alter Presbyter: "Herr Pfarrer, das wollte ich schon immer einmal fragen: War der Herr Jesus nicht in manchen Punkten etwas zu liberal?"
Labels: Atheismus, Glaube, Jesus, Kirche
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Dienstag, September 21, 2004
Asiatische Länder beachten Religionsfreiheit am wenigsten
Wir dürfen unsere verfolgten Brüder und Schwestern nicht vergessen.
Der Jahresbericht des US-amerikanischen Außenministeriums zur internationalen Religionsfreiheit wurde veröffentlicht.
Die Religionsfreiheit ist in vielen asiatischen Ländern gefährdet. Das geht aus der diesjährigen Studie des US-amerikanischen Außenministeriums hervor, das seit sechs Jahren einen Jahresbericht zur internationalen Religionsfreiheit und zu den Problemen der Glaubensgemeinschaften veröffentlicht.
Unter den Ländern auf der „schwarzen Liste der Unterdrückungen“ steht weiterhin Saudiarabien, während der neue Irak nach dem Sturz von Saddam Hussein gestrichen wurde. Neben Saudiarabien stehen auf der Liste der Länder, in denen es zu Gewalt gegen religiöse Minderheiten kommt, auch Myanmar, China, Iran, Nordkorea, Vietnam und in Afrika der Sudan und Eritrea.
Labels: Atheismus, Kirche, Verfolgung
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Sonntag, September 19, 2004
Die Sexuallehre der Kirche hat recht behalten
Eine nüchterne Analyse zeigt: Die Sexuallehre der Kirche hat recht behalten - Eine Analyse von Christa Meves
Der Traum der 68er Generation vom erfüllten Leben durch frei, ohne Tabus ausgelebte, sexuelle Beziehungen hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil. Am Beginn des 3. Jahrtausends stehen wir vor den Scherben dieser Illusion... Was war das für ein Sturm der Entrüstung, der 1967 durch das Land ging - mitten hinein in eine anscheinend doch so befreiende Erfindung der Pharmazie: Der negativen Reaktion des Vatikans auf die Freigabe der Anti-Baby-Pille zwei Jahre zuvor. Diese Kirche - so hieß es unisono in den Medien - da sehe man wieder, wie starr, wie hoffnungslos veraltet sie ist: Sie wagt es, den Katholiken zu raten, von diesem Wundermittel Abstand zu nehmen!
Kaum jemand hielt sich daran. Nur vier Prozent unter den Katholiken konnten das einsehen - von der übrigen Bevölkerung ganz zu schweigen. Denn sie war zu neuem Fortschritt aufgebrochen: Der Befreiung zu Lust. Siegesgewiß wurde der Götze Sex bis heute auf den Thron gehoben und räkelt sich dort immer noch unverblümt und gänzlich ungeniert.
Aber Götzendienst macht blind. Sieben Jahre nach der Freigabe der Pille zur schönen Lust ohne Reue war das Niveau der Geburten in Deutschland von 2,3 Kindern pro Familie auf 1,3 abgesunken - und dabei blieb es volle 30 Jahre lang, ohne daß sich jemand darum kümmerte. Daß eine Bevölkerung, in der so wenige Kinder geboren werden, auf die Dauer verarmen muß, wurde nie je in einem Wahlkampf bei den Parteien von welcher Couleur auch immer zum Thema erhoben. Im Gegenteil: Hinter aller sonstiger Wichtigkeit wurde die Familie und ihr Wert für die Gesellschaft immer weiter hintan gestellt. Volle 30 Jahre lang war diese Unterlassungssünde klar ersichtlich - volle 30 Jahre lang machten die Medien und die Politiker davor die Augen zu. (Volle 30 Jahre zirpte ich mit meinen Publikationen allein dagegen an.
Sind die Menschen durch die Befreiung zur Sexualität glücklicher geworden? D as wird der Bevölkerung zwar allabendlich im Fernsehen suggeriert, aber die Bilanz - sogar im Hinblick auf das Lebensglück des einzelnen - sieht mehr als trübe aus. So wenig das in unsere neuerungssüchtige Zeit paßt: Die Enzyklika Humanae Vitae hat heute durch die negativen Bilanzen der Sexwelle ihre volle Berechtigung als Schutzbarriere für katholische Christen unter Beweis gestellt. Die Abkoppelung der Sexualität von der Fortpflanzung mit Hilfe der Verhütungsindustrie und die dadurch heraufbeschworene Vertechnisierung der Sexualität führte zu einer Dezimierung der Ehewilligkeit: 1962 wurden in Deutschland (bei einer Bevölkerung von 60 Millionen) noch 530.000 Ehen geschlossen, 1997 waren es (bei 81 Millionen) nur noch 422.600). Der Geburtenschwund ist in Deutschland mittlerweile so bedrohlich, daß die heute Jungen kaum Aussicht mehr haben, einst einen Rentenanspruch erheben zu können. Die Zahl derjenigen, die sie erarbeiten müssen, ist dann viel zu klein.
Mit der sogenannten Freiheit in der Ehe wurde der Ehebruch legitimiert, aber infolgedessen nahmen - unter der Mißachtung der christlichen Forderung nach Einehe auf Lebenszeit - auch die Scheidungen in einem gigantischen Ausmaß zu. Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Und die betroffenen Kinder, die meist im Kreidekreis zwischen zerstrittenen Eltern stehen und dadurch oft seelisch Schaden nehmen, entwickeln als Erwachsene wenig Lust zu eigener Familienbildung.
An die Stelle der Familie ist die Ehe ohne Trauschein getreten. Aber der Lebensgefährte entwickelt sich heute immer häufiger zum Monatsgefährten. (Weiterlesen in kath.net)
Labels: Atheismus, Kirche, Sex
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Donnerstag, September 16, 2004
Zölibat ist ein Geschenk, das die Kirche aufbaut
Der zölibatär lebende Mensch solle sein Zölibat als „eine Wahl der Liebe“ leben und „in einer zutiefst geistlichen Haltung“, erklärte Professor Amedeo Cencini.
Ein Priester, der nicht zutiefst spirituell ist, ist „kein guter Zölibaterer“, erklärte ein Vatikanvertreter. „Das priesterliche Zölibat ist nicht eine exklusives Merkmal von Priestern des katholischen Ritus, und noch weniger eine Bürde der Kirche, sondern ein Geschenk zum Aufbau der Gemeinschaft“, sagte Amedeo Cencini, Professor an der Salesiana und der Gregoriana in Rom sowie Berater der Kongregation für die Institute des Geweihten Lebens und die Gesellschaften Apostolischen Lebens.
Er erklärte, dass die Kirche „niemandem den Zölibat aufzwingt, sondern einfach Priester auswählt unter jenen, die dieses Charisma empfangen haben“. Cencini sprach bei einem Treffen von Leitern und Ausbildnern in spanischen Priesterseminaren. „Am wichtigsten ist, dass der zölibatär lebende Mensch sich diese Motivationen zu eigen macht und sein Zölibat als eine Wahl der Liebe lebt, mit einem dankbaren, von Egoismus freien Herzen und mit in einer zutiefst geistlichen Haltung“, sagte er. „Wenn der Priester nicht zutiefst spirituell ist, ist er kein guter Zölibaterer.“
„Die jüngsten Skandale in einigen Diözesen dürfen uns nicht irreführen, weil es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, dass im Bereich des kirchlichen Zölibats diese Art von Problem häufiger vorkommt als in anderen Bereichen“, unterstrich er. Seiner Ansicht nach müsse sich jeder Priester „fortwährend selbst fragen, ob sein Zölibat Zeugnis von der Sehnsucht nach Gott gibt; ob es vermittelt, dass Gott zu lieben nicht Gesetz, Anstrengung, Verzicht oder Gewalt gegen die Natur ist, sondern dass es gut ist, weil es das Herz weit macht und für die anderen öffnet.“
Cencini nahm auch Stellung zu den Skandalen um Kindesmissbrauch in einigen Diözesen. Pädophilie sei, wie man wisse, ein Krankheitsphänomen, „das immer wieder auftritt. Aus diesem Grund darf niemand mit solchen Neigungen zum Priesteramt zugelassen werden“.
Labels: Atheismus, Glaube, Ordensmann, Priester, Sex
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Dienstag, September 14, 2004
Warum bist Du am Montag so schlapp?
Das „unersättliche und meist sinnlose Streben nach Neuem“ prägt den Sonntag, und die Menschen berauben sich der „Frische des ‚lebendigen Wassers’ Christi“, mahnte er.
Besorgt ist Papst Johannes Paul II. über die immer geringere Teilnahme an der Sonntagsmesse in vielen Ländern der Welt. „Muss sich der Sonntag einem populären Verständnis von ‚Wochenende’ unterordnen und wird er im übertriebenen Maß von Unterhaltung und Sport beherrscht, anstatt wirklich geheiligt und neu belebt zu werden, dann bleiben die Menschen in ihrem unersättlichen und meist sinnlosen Streben nach Neuem gefangen und können die Frische des ‚lebendigen Wassers’ Christi nicht erfahren“, sagte er zu den Bischöfen von Neuseeland, die in im Rahmen ihres Ad-Limina-Besuchs in Castel Gandolfo besuchten.
„Der Niedergang des sonntäglichen Messbesuchs, von dem jeder von euch sehr besorgt gesprochen hat, trübt das Licht des Zeugnisses der Gegenwart Christi in eurem Land“, erklärte der Heilige Vater. Gerade in einer solchen Situation, in der die Gesellschaft die „tragischen Konsequenzen der Verdunkelung des Sinns für Gott“ erfahre, sei die „befreiende Botschaft Christi“ notwendiger denn je.
Als tragische Konsequenzen, letztlich Folgen des „Säkularismus“, nannte der Heilige Vater „das Sich-Entfernen von der Kirche; die Zerstörung des Familienlebens; die Erleichterung von Abtreibung und Prostitution; eine irregeleitete Sicht des Lebens, die darin besteht, nach Genuss und ‚Erfolg’ zu streben anstatt nach Tugend und Weisheit“.
„Vor diesen unberuhigenden Entwicklungen“, so der Papst, „erwarten die Neuseeländer von euch, Männer der Hoffnung zu sein, die begeistert den Glanz der Wahrheit Christi verkünden und lehren. Sie vertreibt die Dunkelheit und beleuchtet den wahren Lebensweg.“ Kraft und Inspiration für ihren Evangelisierungsauftrag beziehe die Kirche aus der Liturgie, erinnerte der Papst.
„Es ist eine Pflicht, die kein Gläubiger ignorieren kann. Vom Herrn selbst in seinen Weinstock gesendet – das Zuhause, die Schulen, die Arbeitsstätten, die zivilen Organisationen – finden die Jünger Christi keine Zeit, um ‚untätig am Marktplatz herumzustehen’ und sie können sich auch nicht so sehr von den inneren Aspekten des Pfarrlebens aufreiben lassen, dass sie vom Auftrag, anderen aktiv die frohe Botschaft zu verkünden, abgelenkt sind“.
Labels: Atheismus
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Montag, September 13, 2004
Ob ich wohl in den Himmel komme?
Fragen und Gewissensbisse bei der Abtreibungs-Konferenz der FIAPAC in Wien.
Lotti Helström, Gynäkologin am Karoliska Universitätsspital in Stockholm, sprach zum Thema „Ethische Überlegungen zum Abbruch“ und erzählte dabei eine für eine Frau ihrer Überzeugung relativ ungewöhnliche Geschichte. Als sie eines Tages dabei war, die sechste chirurgische Abtreibung vorzunehmen, sei in ihrem Kopf plötzlich wie aus dem Nichts die Frage aufgetaucht, ob sie wohl in den Himmel käme. Zu dieser Zeit war sie laut einer Studie die führende Abtreibungsärztin Schwedens. Sie hätte sich darüber Gedanken gemacht, weil sie daran glaube, dass ihre Mutter im Himmel sei, und sie diese gerne wieder sehen würde.
Aus einer Studie, die sie an ihrer Klinik durchführte, ging hervor, dass nicht nur Mütter, sondern auch das medizinische Personal oft mit Trauer, Scham, Schuldgefühlen und Zorn zu kämpfen haben. Frauen, die aus mangelnder Vorsicht ungewollt schwanger würden, seien in den Augen von Ärzten und Schwestern „nachlässig“, trotzdem glauben sie daran, mit ihrer Arbeit ein Recht der Frauen zu unterstützen.
Niemand kann ungestraft töten.
Labels: Atheismus, Glaube, Kirche
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Samstag, September 11, 2004
Abtreibung ist ‚größtes Verbrechen der Geschichte’
Heute ist der Gedenktag für jene, die in New York auf Grund des Terroristenanschlags vor drei Jahren das Leben verloren haben.

Wer gedenkt der Millionen Unschuldiger, die auf der ganzen Welt täglich während des ganzen Jahres ermordet werden?
„Wir sprechen über Morde, Konzentrationslager, Gulags, aber tatsächlich werden Tausende und Abertausende von Kindern in den Bäuchen ihrer Mütter geopfert.“
Madrid (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Ein spanischer Bischof hat mit deutlichen Worten gegen eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung im Land protestiert. Bischof José Gea Escolano von der Diözese Mondoñedo-Ferrol kritisierte jüngste Gesetzesvorschläge, die Abtreibung in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten legalisieren sollen.
Abtreibung sei „das größte Verbrechen, das je in der Geschichte begangen wurde“, erklärte der Bischof. „Wir sprechen über Morde, Konzentrationslager, Gulags, aber tatsächlich werden Tausende und Abertausende von Kindern in den Bäuchen ihrer Mütter geopfert. Das ist so absurd, dass es mit keinem Genozid in der Geschichte verglichen werden kann“, betonte Escolano.
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Donnerstag, September 09, 2004
Holländische Justiz und die Nazis.
Die holländische Justiz hat einer Universitätsklinik die Erlaubnis gegeben auch Kinder unter 12 Jahre und Säuglinge umzubringen. Niemand wird gefragt. Die Entscheidung untersteht allein dem Urteil über Leben und Tod des Arztes.
Kann mir jemand sagen, ob noch ein Unterschied zu der Eugenie der Nazis besteht?
Labels: Atheismus, Verfolgung
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Montag, September 06, 2004
Der Papst verteidigt die Ehe gegen den Homo-Irrweg
ÖVP-Politiker Vincenz Liechtenstein begrüßt Klarstellung von Papst Johannes Paul II. zur Ehe
"Dem Papst ist für sein deutliches 'Nein' zur Gleichstellung homosexueller Verbindungen mit der Ehe zu danken", sagte Vincenz Liechtenstein, ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat und Vorstandsmitglied des Katholischen Familienverbandes Steiermark am Montag. "Mit der klaren Ablehnung der sogenannten Homo-Ehe hat sich Papst Johannes Paul II. wieder einmal als hellsichtiger Verteidiger der wahren gesellschaftlichen Werte erwiesen", so Vincenz Liechtenstein. Der Papst verteidige die Ehe aus gutem Grund gegen den "Homo-Irrweg".
Er selbst teile die Position des Papstes ohne Wenn und Aber: Der Staat lasse jeden leben, wie er leben will. Und das sei auch gut so. Einen besonderen Schutz und eine besondere, aktive Förderung durch den Staat, also durch die Allgemeinheit, solle es aber nur für die Lebensform geben, die auch der Allgemeinheit dient: nämlich für die Ehe als eine auf Kinder offene Gemeinschaft von einem Mann und einer Frau. Diese Ehe dürfe nicht verwechselbar werden. Liechtenstein wörtlich: "Der Gesetzgeber soll vieles tolerieren. Aber aktiv fördern soll er das Beste: Ehe und Familie, weil Kinder Zukunft bedeuten."
Papst Johannes Paul II. hatte in einer Ansprache am Samstag den Staat zum entschiedenen Schutz von Ehe und Familie aufgerufen und jede rechtliche Gleichstellung der homosexuellen Gemeinschaften mit der Ehe abgelehnt. Wörtlich hatte Johannes Paul II. erklärt, dass jeder Versuch, den Begriff der Ehe zu ändern, der rechten Vernunft widerspreche: "Rechtliche Garantien wie für die Ehe können nicht der Verbindung zwischen Personen des gleichen Geschlechts gewährt werden, ohne zu einem falschen Verständnis der Natur der Ehe zu führen." - Die "tiefe Wahrheit" dieser päpstlichen Aussage sollten Politiker unabhängig von ihrem weltanschaulichen Standort bedenken, erinnerte Vincenz Liechtenstein in einer Aussendung am Montag.
Wien (kath.net/VL/GR)
Labels: Atheismus, Kirche, Sex
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Sonntag, September 05, 2004
Der Tempelberg in Jerusalem kann täglich einstürzen.
Das berichtet das christliche Magazin „factum“ (Berneck/Schweiz) unter Berufung auf einen geheimgehaltenen Bericht der Israelischen Altertumsbehörde.
Das Dokument, das Mitte Mai dem Innenausschuß des Parlaments vorgelegt wurde, warne vor einer unmittelbaren Einsturzgefahr der Ostmauer, zitiert das Blatt den Ausschußvorsitzenden, Juri Stern. Seiner Ansicht nach ist nicht auszuschließen, daß sogar die gesamte Tempelanlage einschließlich der islamischen Heiligtümer Al-Aksa-Moschee und Felsendom zusammenbreche. Die Ursachen seien Erdbeben und illegale Bauarbeiten der islamischen Verwaltungsbehörde des Tempelbergs, des Waqf, die auf der Innenseite des gefährdeten Mauerabschnitts Ausgrabungen für eine riesige Moschee vorgenommen habe.
In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu gefährlichen Situationen. Vor drei Jahren bildete sich an der Südmauer auf einer knapp zehn Meter hohen und über 32 Meter breiten Fläche eine rund 50 Zentimeter große Beule, die inzwischen von jordanischen Experten repariert wurde. Nach einem Erdbeben und heftigen Schnee- und Regenfällen im Februar brach ein Teil des Tempelaufgangs an der Westmauer zusammen und stürzte auf den Frauenbezirk vor der Klagemauer.
Ein Einsturz der Umfassungsmauern des Tempelbergs, bei dem die Moscheen beschädigt oder zerstört würden, wäre laut „factum“ auch eine politische Katastrophe. Die arabisch-islamische Welt werde Israel verantwortlich machen und massiv gegen den Judenstaat vorgehen.
Die politischen Ereignisse würden vermutlich unkontrollierbar. Sie könnten sogar das „Greuel der Verwüstung“ einleiten, das mehreren Ankündigungen in Altem und Neuem Testament zufolge an der Stelle des jüdischen Tempels zu Ehren des Antichristen aufgerichtet wird.
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Freitag, September 03, 2004
Warum finanziert die Kirche eigentlich ihre eigenen Totengräber?
Salzburg (www.kath.net) Kirchenträume sind Legion geworden, und das einzige Mittel dagegen ist „die Wahrheit mit Liebe zu predigen“. Das stellte der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in einem aktuellen Kommentar im „Rupertusblatt“ fest. Für den Katholiken, der seinen Glauben kennt, sei dieses Mittel „nicht rezeptpflichtig“.
Er zitierte folgende Geschichte des deutschen Neutestamentlers Gerhard Lohfink: „Eine katholische Kirchenzeitung veröffentlicht regelmäßig einen Fragebogen zum Glauben und lässt ihn von bekannten Persönlichkeiten des Bistums beantworten. Eine der feststehenden Fragen lautet: ,Ihre Kirchenträume?’ Ein von der Kirche angestellter Jugendbildungsreferent antwortete so: ,Zuerst schafft Rom den Zölibat ab, dann dürfen die Frauen Priester werden, dann schafft der Papst sich selbst ab.’“
Lohfink schlug vor, diesen Fragenkatalog noch zu ergänzen mit der Frage: „Weshalb finanziert die Kirche eigentlich ihre eigenen Totengräber?“ Die Zahl solcher Kirchenträume sei heute „längst Legion geworden“, kommentiert Bischof Laun: „Tatsache ist: Wieder einmal sind mitten in der Kirche Häretiker am Werk, Menschen also, die einen Teil des katholischen Glaubens beharrlich leugnen und zu allem Überfluss auch noch andere von ihren Irrtümern überzeugen wollen.“
Für die Abhilfe genüge ein Mittel, schreibt der Salzburger Weihbischof: „Franz von Sales definiert dieses Anti-Häresie-Mittel als ‚die Wahrheit mit Liebe predigen’. Für den Katholiken, der seinen Glauben kennt, ist dieses Mittel nicht rezeptpflichtig.“
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Donnerstag, September 02, 2004
China: Zwangsabtreibung, um Frau hinrichten zu können
Die Frau war mit 1,6 Kilogramm Heroin festgenommen worden. Ihr Kind wurde abgetrieben, weil Schwangere nicht zum Tod verurteilt werden dürfen.
Peking (www.kath.net / idea) Chinesische Behörden haben eine Abtreibung erzwungen, um die Mutter hinrichten zu können. Dies berichtet die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai). Die 29jährige Ma Weihua war im Januar mit 1,6 Kilogramm Heroin festgenommen worden und sollte deswegen zum Tode verurteilt werden.
Allerdings verbietet das chinesische Strafrecht die Hinrichtung von Schwangeren. Da Ma Weihua sich weigerte, ihr Kind abtreiben zu lassen, wurde die Abtreibung unter Vollnarkose durchgeführt. Die Frau habe sich „unkooperativ“ verhalten, heißt es auf dem ai vorliegenden „Formblatt für Zustimmung zur Operation“. Mit einem Urteil wird Anfang September gerechnet.
Häftlinge werden häufig innerhalb von Stunden nach der Urteilsverkündigung hingerichtet. China steuert einen harten Anti-Drogen-Kurs. Im Juni seien Hunderte von Menschen wegen Rauschgiftdelikten getötet worden, berichtet ai. Nach staatlichen Angaben sind 1,05 Millionen Chinesen drogenabhängig. Experten zufolge liegt die tatsächliche Zahl jedoch erheblich höher.
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