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Zeichen und Zeugnis
Sonntag, Oktober 31, 2004
 
Russland: Drittes Kapellenschiff fährt auf der Wolga
Die „Werenfried“ wird Orte an der Wolga anfahren, wo es keine Gotteshäuser gibt.

Königstein/Taunus (www.kath.net / KIN) Der orthodoxe Metropolit German Timofejew von Wolgograd hat am Sonntag, 31. Oktober, ein neues Kapellenschiff für die Wolga eingeweiht. Die „schwimmende Kirche“ ist dem Heiligen Wladimir geweiht.
Benannt ist das Schiff nach dem Gründer des internationalen Hilfswerks „Kirche in Not“, P. Werenfried van Straaten (1913 – 2003). Er rief das Hilfswerk 1947 ins Leben. Die „Werenfried“ ist das dritte Kapellenschiff, das auf der Wolga fährt. 1998 wurde „St. Innokentij“ geweiht, 2000 „St. Nikolaj“.

Das neue Kapellenschiff wird kleine Orte an der Wolga anfahren, in denen es keine Kirchen gibt. „Kirche in Not“ startete nach Zusammenbruch des kommunistischen Regimes eine enge Zusammenarbeit mit der russisch-orthodoxen Kirche und unterstützte diese in Form von verschiedenen Projekten, darunter jenes der Kapellenschiffe.

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Donnerstag, Oktober 28, 2004
 
Ratzinger war weder „so progressiv wie früher noch so konservativ wie heute behauptet wird“
Kardinal Joseph Ratzinger erregt die Gemüter, aber dieser Mann „ist mehr als die polemischen Äußerungen über ihn“, meint Pablo Blanco, der den Kardinal „einen der Hauptprotagonisten einer Theologie nennt, welche die Spannung zwischen den beiden Jahrtausenden aushält.“

Blanco hat vor kurzem beim spanischen Verlagshaus Eunsa das Buch „Joseph Ratzinger. Una Biografia“ veröffentlicht. Die Biographie versucht „etwas mehr vom Leben“ des Kardinals zu zeigen.

Gegenüber ZENIT erklärte Blanco, dass der Präfekt der Glaubenskongregation „wegen seines offiziellen Amtes besser bekannt ist“, dass er jedoch „nie versäumt hat, seine eigene theologische Meinung in Büchern und Veröffentlichungen kund zu tun, auch nachdem er Bischof von München und Präfekt in Rom wurde. Dies hat er sich von Johannes Paul II. erbeten, der dies gerne genehmigte. Bis dahin hatte es so etwas nicht gegeben. Aber sogar der Papst veröffentlicht seine Bücher!“

Für Blanco gehört zu den wichtigen Punkten der Theologie Ratzingers „das Wesen der Kirche und der kirchlichen Gemeinschaft; der Anspruch auf Wahrheit in einer skeptischen Welt; die Beziehung zwischen Wahrheit, Geschichte und Freiheit; die Notwendigkeit von Vernunft und Intelligenz für das Christentum; und schließlich die Einheit von Wahrheit, Liebe und Schönheit.“

Für jene, die sagen, dass Ratzinger sich vom „Progressiven“ zum „Konservativen“ gewandelt habe, erklärt der Autor der Biographie, dass Ratzinger „eine gewisse Entwicklung in seinem Denken zugibt, aber natürlich bin ich nicht der Meinung, dass es bei ihm diesen von manchen Medien behaupteten radikalen und absurden Wechsel gegeben hat.“

„Es ist schwierig zu glauben, dass ein progressiver deutscher Theologe zum ´Panzerkardinal´ werden kann, quasi über Nacht ein totaler Inquisitor“, meinte er scherzhaft. „Es gibt in seinem Denken, abgesehen von der logischen und sichtbaren Entwicklung, eine deutliche Kontinuität. Wenn jemand bei einer Person eine so radikale Veränderung feststellt, ist das entweder so oder es hat im Gegenteil mit einer Veränderung der eigenen Sichtweise zu tun.“ „Vielleicht war Ratzinger nicht der einzige, der sich verändert hat. Ich weiß es nicht, aber ich glaube, dass er weder so progressiv war, wie man einmal behauptete, noch so konservativ, wie er jetzt bezeichnet wird“, meinte Blanco.

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Dienstag, Oktober 26, 2004
 
Sexualerziehung zur Enthaltsamkeit ist sinnvoll

Studien zeigen positive Auswirkungen von Sexualerziehungsprogrammen: Weniger Teenagerschwangerschaften, seltener Partnerwechsel.

Die regierungsamtliche Unterstützung von Sexualerziehungsprogrammen, die Enthaltsamkeit propagieren, findet weiterhin ein geteiltes Echo. Laut “Washington Times” hat das Repräsentantenhaus der USA für eine 49-prozentige Erhöhung der Finanzierung für Erziehung zur Enthaltsamkeit gestimmt. Eine Abstimmung im Senat sei wohl erst nach den Wahlen im November zu erwarten.

Falls die Erhöhung schließlich gebilligt würde, wären es statt 70,5 Millionen Dollar in diesem Jahr im nächsten Jahr 105 Millionen Dollar an Bundesgeldern, die für das Abstinenzprogramm zur Verfügung gestellt würden.

Die finanzielle Förderung durch die Regierung “wirkt sich stark aus”, sagte Leslee Unruh, Leiterin des Clearinginstituts für Abstinenzprogramme. Sie fügte allerdings auch hinzu, dass immer noch auf einen Dollar für Enthaltsamkeitsprogramme 12 Dollar für Programme kämen, die den Akzent auf die Verwendung von Kondomen legten. (Lesen Sie weiter)

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Wahrer Fortschritt
"Der Mensch beginnt sein Leben in einer Welt ohne Sinn und lebt sein Leben, um der Welt Sinn zu geben. Das ist wirklicher Fortschritt"(García Morente).

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Montag, Oktober 25, 2004
 
Die Macht des Gebetes
Karl Goldmann wird 1936 Franziskaner, aber im 2. Weltkrieg zur SS, der menschenverachtenden Truppe der Nazis eingezogen. Trotz aller Schikanen beugt er sich deren Ungeist nicht. Als Sanitäter wird er für Tapferkeit vor dem Feind häufig ausgezeichnet. Auf wunderbare Weise wird er immer wieder - selbst vor dem Kriegsgericht - trotz seines offenen Widerstandes gegen die Nazis vor dem Tode bewahrt.

Ein Kampf auf Leben und Tod
In Gefangenschaft geraten, wird er zum Priester geweiht und kommt in das berüchtigte Internierungslager für Nazis Ksar es Souk in Marokko. Dort beginnt ein 4jähriger Kampf auf Leben und Tod gegen die Nazi-Lager-Führung. In dieser Zeit bekehrt er 500 der 1.500 strammen Nazis im Lager, was nur durch sehr viel Gebet erklärt werden kann.

Ein Vertrag mit dem Herrgott
Der wunderbare Schutz in häufiger Todesgefahr, in Krieg und Gefangenschaft sowie die auffallenden Fügungen im Leben Goldmanns durch die Vorsehung Gottes, ist maßgeblich auf den Vertrag zurückzuführen, den die Ordensschwester Solanna 1924 mit dem Herrgott für ihn, den damals 8jährigen Ministranten, geschlossen hat: Mach ihn in 20 Jahren zum Priester und ich opfere all meine Arbeit und Not für ihn auf. Mehr als 200 andere Beter schlossen sich an. 1944 erhält er trotz kriegsbedingt fehlendem Theologiestudium mit Sondererlaubnis des Papstes die Priesterweihe.

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Sonntag, Oktober 24, 2004
 
Offener Brief an Kerry, Präsidentschaftskandidat USA
Der Präsidentschaftskandidat behaupte, Katholik zu sein, spreche sich jedoch für die Abtreibung aus, kritisierten die 35 Unterzeichner, darunter Scott Hahn

In einem Offenen Brief kritisierten 35 prominente US-amerikanische Katholiken den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, John Kerry. Sie wiesen darauf hin, dass Kerry zwar behaupte, Katholik zu sein, dass er sich jedoch für die Abtreibung ausspreche.

Der Brief ist von zwei republikanischen Senatoren unterzeichnet, außerdem von prominenten Katholiken aus den verschiedensten Bereichen. Er wurde in den größten Zeitungen des Landes veröffentlicht.

Unter den Unterzeichnern ist auch der bekannte Konvertit und katholische Theologieprofessor Scott Hahn von der Universität Steubenville. „Als Amerikaner und Katholiken führen uns sowohl Glaube als auch Vernunft zu Präsident George W. Bush“, schließt der Brief. Dies sei eine „Wahl für Leben, Mitleid und Gerechtigkeit für alle“.


Bush ist zwar kein ideales Kandidat, aber er verteidigt das Leben. Er hat den verschiedenen Instanzen der ONU Subentionen gestrichen solange sie Abtreibungskampagnen organisieren.

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Dienstag, Oktober 19, 2004
 
Nobelpreis für Pornographie
Modelle für die Frau des 3. Jahrtausends?

Vor kurzem hat eine Frau, Kenia Wangari Maathai, den Kriegs-Nobelpreis, Entschuldigung, Friedens-Nobelpreis empfangen. Die Dame macht Krieg gegen die NochNicht-Geborenen. Sie ist für Mord und Abtreibung.

Und jetzt hat eine andere Frau, Elfriede Jelinek, den Pornographie-Nobelpreis, Entschuldigung, Litteratur-Nobelpreis empfangen. Ihre Werke sind voll von graussigem, pathologischem Sex. Sie beinhalten eine politische Botschaft, so sagt man. Schreibt sie Pornographie damit sie eine Botschaft senden kann oder schreibt sie eine politische Botschaft damit sie ruhig Pronographie als Litteratur verkaufen kann? Emanzipation von Scham und delikater Schicklichkeit.
(Symptomatisches Foto: Kein Kopf nur Körper!)
Ich habe Frau Jelineks Machwerke nicht gelesen und werde es auch nicht tun, dafür ist mir DIE FRAU zu schade. Wieso kann ich dann darüber schreiben? Meine Garantie ist ein Artikel vom Osservatore Romano vom 13. Oktober.

Ich lese lieber das, was der Papst über die Würde der Frau geschrieben hat und was vor kurzem die Kongregation für die katholische Lehre über die Zusammenarbeit von Mann und Frau veröffentlicht hat. Es existiert auch ein wunderbarer Brief an die Frauen von Johannes Paul II.
Das ist das Modell der Frau, das sich Gott ausgedacht hat.

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Montag, Oktober 18, 2004
 
Buttiglione reizt wen?
Zuerst war man entsetzt, dass er die (praktizierende) Homosexualität als Sünde betrachtet. Er befindet sich in guter Gesellschaft. Spätestens seit dem hl. Paulus ist das eine klare Lehre der Kirche. Genau wie die Nichtverheirateten sind sie aufgefordert die Keuchheit zu bewahren.

Nun geht man ihm an den Kragen, weil er von Europa und Amerika sprechend einen Vergleich gebraucht hat, wo der Begriff alleinerziehende Mütter gebraucht wird. Irgendwo habe ich gelesen, dass sich eine Wende andeute, denn er habe jetzt Respekt vor ihnen. Dabei hat er nur verlangt man solle doch bitte nichts aus dem Zusammenhang des Vergleichs herausreissen.

Was ist denn so gefährlich an dem Mann? Er hat recht, wenn er von "Berufsverbot" redet. Erinnern sich nocht wie Willy Brandt damals verbot Leute anzustellen, die der extremen Linken angehörten? Das kann noch heiter werden.

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Sonntag, Oktober 17, 2004
 
Die Presse, die Wahrheit, die Politiker, die Toleranz und der hl.Paulus
Bezüglich des Kandidaten Buttiglione stellte der CDU-Europaabgeordneter Peter Liese die in vielen Medien vermittelte schiefe Optik klar. „Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat einstimmig, das heißt auch mit den Stimmen von Sozialdemokraten, Liberalen, Grünen und Kommunisten beschlossen, dass Rocco Buttiglione als Justiz- und Innenkommissar geeignet ist“, betonte er. „Der ebenfalls zuständige Innenausschuss hat mit einer Stimme Mehrheit das Gegenteil beschlossen.“ Daraus eine Aussage des Europäischen Parlaments zu konstruieren, sei „entweder fahrlässig oder bewusst irreführend“.

Viele seiner Kolleginnen und Kollegen seien über die Hetzkampagne gegen den italienischen Europaminister entsetzt. Führende Vertreter der Sozialdemokraten hatten wörtlich gesagt, Rocco Buttiglione sei zu katholisch. „Gerade diejenigen, die immer Toleranz predigen, akzeptieren es nicht, dass sich jemand zu seinem katholischen Glauben bekennt“, erklärte der Europaabgeordnete.

Haben Sie den Mut die Analyse im Römerbrief des hl. Paulus zu lesen. Wahrscheinlich haben Sie diesen Text noch nicht im Zusammenhang gelesen. Dann zitieren wir einmal ganz!
"16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. 17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin geoffenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: `Der Gerechte aber wird aus Glauben leben. Die Gottlosigkeit der Nationen. 18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart. 20 Denn sein unsichtbares [Wesen], sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; 21 weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. 22 Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. 24 Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, 25 sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen. 26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, 27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst. 28 Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt: 29 erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; 30 Ohrenbläser, Verleumder, Gottverhaßte, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, 31 Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige. 32 Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun. Gottes Gerechtigkeit ist unparteiisch".

Kann da noch irgendwer sagen er wäre gläubig und sei zur selben Zeit für Homopaare? Da muss er schon einige Seiten aus der Bibel herausreissen!

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"Geht und verkündet das Evangelium"
Ende August, wie jedes Jahr, versammelten die Gründer des Neukatechumenalen Weg die hunderte von Itineranten (= Männer und Frauen die alles verlassen haben um frei zu sein für die Evangelisation) zu einem Gemeinschaftstag diesmal in der Domus Galilaeae. Wie jedes Jahr wurden sie ausgeschickt um für eine Woche in ganz Europa das Evangelum zu verküngen ganz wie die Apostel ohne Koffer und Geld nur mit der Rückfahrkarte zu Gemeinschaftstag. Wenn sie zurückkommen erzählen einige durch das Los Ausgewählte ihre Erfahrung. Ich möchte einige kurze Streiflichter eines Briefs übersetzen, den ein Priesteritinerant - er evangelisiert in Angola - an seine Verwandten geschrieben hat. Leider habe ich nicht die Zeit den ganzen Brief zu übersetzen.



Einer erzählte von einem Priester, der an jenem Tag, am Tag seiner tiefsten Verzweiflung, beschlossen hatte sich das Leben zu nehmen. Er erbat sich von Gott ein letztes Zeichen und just in diesem Moment klingelte jemand an der Tür y er fand sich bevor zwei Männer, die ihm Christi Frieden wünschten und ihm die Frohbotschaft der Liebe Gottes verkündeten. Seine Wohnung war in katastrophelem Zustand, äusseres Zeichen von dem, wie es in seinem Inners aussah. Er brach in Tränen aus und bat darum beichten zu dürfen...

Es gab auch Bischöfe, die sich vor den Intineranten hinkniente und um ihren Segen baten. Wir haben uns mit einem Generalvikar getroffen. Nachdem er uns angehört hatte, erzählte er, er habe sich zweimal hinter dem Ohr kratzen müssen, um sicher zu sein, dass er nicht träumte, dass wirklich heute Katholiken alles verlassen, um die Frohbotschaft zu verkünden.

Ein schönes Erlebnis: Ein holländischer Pastor nahm an der Evangelisation in seinem eigenen Land teil. Erst seit einem Jahr war er auf dem Weg und wollte diese Erfahrung erleben zu zweit das Evangelium in Armut und Demut zu erleben. Bis dahin nichts Aussergewöhliches. Das einzigartige bestand darin, dass er Jahre vorher in seiner Pfarrei den Besuch von zwei Itineranten empfangen hatte und er sie "rausgeschmissen" hat. Und jetzt, einer dem er die Tür zugeschlagen hatte ist jetzt Rektor des neuen Seminars "Redemptoris Mater" in Roermund und er selbst ist jetzt dort Spriritual.

Möchten Sie wissen was das ist "Der Neukatechumenale Weg"? Klicken Sie hier.
Weitere Information finden sie auf der ofiziellen Webseite des Neukatechumenalen Wegs.

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Samstag, Oktober 16, 2004
 
Bleibe bei uns, Herr...
Der Hl. Vater Johannes Paul II hat einen apostolischen Brief "Bleibe bei uns Herr" zum Jahr der Eucharistie veröffentlicht. In knappen Worten werden die zentralen Punkte der Eucharistie angesprochen.

Wir schauen uns so viele Dinge an. Und viele von ihnen haben keine Bedeutung fürs Leben (falls sie nicht das Leben zerstören!). Ab und zu ist es gut sich einmal wieder gesunde Hauskost einzuverleiben.

Lesen wir den Brief und fragen wir uns, wo wir uns in dieser Komm-union, in dieser Gemeinsamen Einheit befinden.

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Freitag, Oktober 15, 2004
 
Empfängnis durch einen toten Vater
«The Indendent» informierte am 4. Oktober über die Geburt von Grace, zwei und ein halb Jahre nach dem Tode ihres Vaters. In England existiert das infame Gesetz PAS (Postmortem Assisted Reproduction). Auch nach dem Tod kann das Sperma eines Donors noch gebraucht werden.

Nach dem Willen des Schöpfers ist die Geburt einer neuen Person das Geschenk einer liebenden gegenseitigen Hingabe, eines Einssein von Mann und Frau.

Der moderne Mensch macht daraus eine "Reproduktion".

Es gibt eine Paradigma in der Bibel. Adam und Eva wollten die Entscheidungsvollmacht über Gut und Böse dem Herrn entreissen. Es endete gar nicht gut.

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Donnerstag, Oktober 14, 2004
 
Schwarze Liste über besonders brutale Verstöße gegen Religionsfreiheit

Saudi-Arabien besonders im Visier

WASHINGTON, D.C., 25. September 2004 – Am 15. September veröffentlichte das US-Außenministerium seinen sechsten Jahresbericht über die Religionsfreiheit, der die Periode von 12 Monaten erfasst, die am 30. Juni zu Ende ging. Das Dokument weist darauf hin, dass fast alle Nationen einen oder mehr internationale Abkommen unterschrieben haben, womit sie sich zur Achtung der persönlichen Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit verpflichtet haben.

“In der Praxis wird diese Freiheit jedoch oft eingeschränkt, verletzt oder verweigert, und viele Menschen müssen weiterhin leiden, nur weil sie ihrem Gewissen folgen”, heißt es in dem Bericht.

Eine der Besonderheiten des diesjährigen Berichtes besteht darin, dass Saudi-Arabien auf eine Liste von Ländern kam, in denen die Religionsverfolgung besonders brutal ist. Das Gesetz über die internationale Religionsfreiheit, in dem die Abfassung des Jahresberichts vorgeschrieben wird, fordert vom Außenministerium auch, dass es ermittelt, welche Länder besonders schwere Verstöße gegen die Religionsfreiheit begangen haben. Diese werden dann als ‚Country of Particular Concern (Land, das Anlass zu besonderer Sorge gibt), bezeichnet.

Fünf Länder stehen nach wie vor auf dieser Liste: Birma, China, der Iran, Nord-Korea und der Sudan. Drei weitere sind jetzt hinzu gekommen: Saudi-Arabien, Eritrea und Vietnam. John Hanford, Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Regierung in Saudi-Arabien “ eine rigorose Gleichschaltungspolitik betreibt”. (ZENIT.org)

(Lesen Sie den ganzan Bericht)

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Dienstag, Oktober 12, 2004
 
Verzeihung: Wer - Wem?
"Die Verzeihung bricht die Ursachenkette dadurch, dass der Verzeihende - aus Liebe - die Verantwortung für die Folgen dessen, was Du getan hast, auf sich nimmt. Sie enthält deshalb immer ein Opfer" (Dag Hammarskjöld).

"Jesus hat recht in alle Ewigkeit. Mögen wir begreifen, dass wir niemals wirklich Kinder unseres himmlischen Vaters sein können solange wir nicht u nsere Feinde lieben und für unsere Verfolger beten" (Martin Luther King).

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Sonntag, Oktober 10, 2004
 
Die Engel mögen euch führen
Johannes Paul II. hat allen Gläubigen empfohlen, ihr Leben von Engeln leiten zu lassen.

Der Papst gab diesen Rat am Ende der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz. Das Fest der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael, das die Kirche am Mittwoch feierte, und jenes der Schutzengel, das am 2. Oktober begangen wird, seien Gelegenheiten, um "an den Eifer zu denken, mit dem sich Gott um jeden einzelnen Menschen kümmert", sagte der heilige Vater. "Erfahrt die Gegenwart der Engel, die euch nahe sind und lasst euch von ihnen leiten", empfahl er.

Laut Katechismus der Katholischen Kirche (Nr. 329) sei die Existenz der Engel eine "Glaubenswahrheit", die sich auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche gründet. Die Engel seien "Diener und Boten Gottes", weil sie „beständig das Antlitz meines Vaters sehen, der im Himmel ist" (Mt 18,10), und sie seien „Vollstrecker seiner Befehle, seinen Worten gehorsam" (Ps 103,20). „Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen", zitiert der Katechismus den heiligen Basilius (Nr. 336).

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Samstag, Oktober 09, 2004
 
Jahr der Eucharistie: "Bleib bei uns Herr".
Der Heilige Vater Papst Johannes Paul II. hat heute dem Jahr der Eucharistie zu Beginn ein Begleitschreiben mit auf den Weg gegeben. Es beginnt mit den Worten der Jünger von Emmaus "Bleibe bei uns, Herr". Wir sollten alle die Eucharistie wiederentdecken.

Ich möchte allen, die sich von der Kirche getrennt haben, ins Tagebuch schreiben, was am Schluss des apostolischen Schreibens unterstrichen wird: Die Kommunion eint uns in der einen wahren Kirche. Die aus der Kirche ausgetreten sind begehen - wenn sie kommunizieren - eine, ich weiss nicht wie ich das nenne soll, widersprüchliche Handlung?, Lebens-Lüge? Sakrileg? Sie tun etwas, was Christus als Zeichen der Einheit in seinem Leib eingesetzt hat und sind und tun das krasse Gegenteil.

Vielleicht wäre es gut sich einmal die folgenden Gebete nachzusprechen.

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Freitag, Oktober 08, 2004
 
Studie: Sex im Fernsehen verleitet Teens zur Nachahmung

Chicago (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Teens, die im Fernsehen viel Sex sehen, sind früher sexuell aktiv als jene, die sich solche Sendungen seltener anschauen. Das ergab eine Studie, die am Dienstag in der Fachzeitschrift „Pediatrics“ veröffentlicht wurde.
1.792 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren wurden im Abstand von einem Jahr über ihre Fernsehgewohnheiten sowie über ihre sexuelle Aktivität befragt. 12-Jährige, die häufig Sendungen sehen, in denen Sex eine große Rolle spielt, verhalten sich in sexueller Hinsicht wie Jugendliche, die zwei oder drei Jahre älter sind, fand die Leiterin der Studie, Rebecca Collins, heraus.
„Das ist der stärkste Beweis dafür, dass der sexuelle Gehalt von Fernsehsendungen Jugendliche ermutigt, sexuell aktiv zu werden”, erklärte sie. Auch Talkshows, in denen es um Sex geht, beeinflussen die Teens und prägen ihre Wahrnehmung davon, wie ein „normales sexuelles Verhalten” sein sollte.
Wer „Sex-frei“ fernsehen will, dessen TV-Konsum wird sich deutlich reduzieren: Rund zwei Drittel aller Sendungen haben irgendwie mit Sex zu tun, fand die Forschergruppe bereits vor längerem heraus. Teenager schauen durchschnittlich drei Stunden am Tag fern.
„Der Einfluss des Fernsehens ist so groß, dass schon eine leichte Abweichung beim sexuellen Gehalt von Fernsehsendungen, die sich Teens anschauen, eine wesentliche Auswirkung auf ihr sexuelles Verhalten haben könnte“, stellte Collins fest.

"Keuchheit hat nichts mit Keuchhusten zu tun, sondern mit der Tatsache, dass Du seit Deiner Taufe Tempel des Heiligen Geistes bist" pflegte P. Josef Mauermann MSC (einer von unseren alten Chinamissionaren die ihre letzten Lebensjahre im Dienst der peruanischen Kirche aufopferten) zu sagen, wenn er zu einer deutschen Gemeinde sprach.

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Mittwoch, Oktober 06, 2004
 
Neuer Sicherheitsgurt... nur für Ehefrauen

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Sonntag, Oktober 03, 2004
 
Der hat wahrscheinlich keine heissen Eisen angepackt!
Ein Pastor und ein Omnibusfahrer werden vor dem Eintritt in den Himmel beurteilt. Der Pastor ist darüber erschrocken, dass ihm der Zutritt zum Himmel verwehrt wird, während der Busfahrer ohne Probleme geöffnete Türen vorfindet.

– Der Pastor beschwert sich und bekommt zur Antwort: "Wenn der Busfahrer gefahren ist, haben die Leute gebetet. Aber wenn Du gepredigt hast, haben sie geschlafen!"

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Die fünf Bücher Mose sind vermutlich älter, als viele Theologen vermuten
Das geht aus der Untersuchung von zwei kleinen Schriftrollen hervor, die israelische und US-amerikanische Archäologen mit Hilfe neuartiger Methoden in Instituten der Weltraumbehörde NASA vornahmen. Ihre Ergebnisse wurden Ende September in der Fachzeitschrift „Bulletin of the American Schools of Oriental Research“ veröffentlicht. ... Den Wissenschaftlern zufolge stammen die Rollen aus der Zeit vor der Zerstörung des Jerusalemer Tempels durch Nebukadnezar im Jahr 587 v.Chr. Sie enthalten einen Ausschnitt aus dem 4. Mosebuch, den sogenannten aaronitischen Priestersegen (4. Mose 6,24-26), der mit dem überlieferten Text fast identisch ist: „Es segne dich Jahwe und behüte dich. Aufstrahlen lasse Jahwe sein Antlitz über dir und sei dir gnädig und gebe dir Frieden.“ Diese Worte werden bis heute in Gottesdiensten gesprochen, wobei vor dem Ende eingefügt wird: „Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir.“ Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gehen die meisten Bibelforscher davon aus, daß die „Priester-Schrift, zu der die Segensworte gehören, frühestens während des babylonischen Exils rund 100 Jahre später aufgeschrieben wurden. In der Bibel selbst wird Mose (um 1300 v.Chr.) als Autor der Schriften geschildert.

Zum Öffnen der Silberrollen brauchte man drei Jahre. Die Rollen, die rund 400 Jahre älter als die ältesten in Qumran gefundenen Bibeltexte sind, wurden bereits 1979 bei Grabungen im Hinnom-Tal unterhalb der südwestlichen Mauer der Jerusalemer Altstadt entdeckt. Die Fachleute des Israel-Museums brauchten jedoch drei Jahre, um die zerbrechlichen Silberrollen zu öffnen und mit modernster Foto- und Computertechnik zu entziffern. Die Rollen bestehen aus 99 Prozent Silber und einem Prozent Kupfer. Sie wurden aufgerollt an einer Kette um den Hals getragen. Sie könnten Vorläufer der heutigen jüdischen Gebetsriemen sein. Das Tragen von göttlichen Worten am Körper geht zurück auf 5. Mose 6,8: „Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein.“

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Freitag, Oktober 01, 2004
 
Sie hat nie ihr Kloster verlassen: Schutzpatronin der Mission
Wir feiern heute das Fest der heiligen Theresa vom Kinde Jesu (1873-1897), die seit 1927 zusammen mit dem heiligen Franz Xaver Schutzpatronin der Missionen ist. Seit ihrem Entritt ins Kloster hat sie keinen Schritt nach draussen getan. Sie zeigt, dass wir alle Missionare sein können, dort wo wir leben, glauben, feiern und arbeiten.

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