Zeichen und Zeugnis
Samstag, März 12, 2005
„Heute klonen – morgen heilen?“ Mord ist Mord
„Der angebliche ,Zellhaufen‘ trägt von Anfang an das volle Lebensprogramm für die Entwicklung eines Menschen in sich“.Meiner Meinung nach sollte die Menschenwürde nicht an das Vorhandensein von irgendwelchen Eigenschaften, wie etwa das Bewusstsein, gebunden sein. Person und daher Träger unabwägbarer Menschenwürde ist jedes Individuum der Spezies Mensch, unabhängig davon, ob er seine prinzipiell zukommende moralische Fähigkeit noch entwickeln muss (Embryo), zwischenzeitlich nicht aktualisiert (Mensch in Schlaf oder Koma) oder nicht mehr aktualisieren kann (Demenz).
Eine Einschränkung der Menschenwürde in den Perioden der nicht aktualisierten moralischen Fähigkeit entbehrt jeder konsistenten Grundlage und widerspricht den wohlbegründeten Argumenten der Potenzialität, Identität und Kontinuität. In diese Kategorie fällt auch der künstlich von Gynäkologen eingeführte Begriff „Prä-embryo“. Dieser Begriff soll den Verbrauch von mittels künstlicher Befruchtung hergestellten Embryonen rechtfertigen. Hier muss festgestellt werden, dass es keinen ethisch relevanten Unterschied zwischen „Prä-embryo“ und Embryo gibt. Die Verwendung von Embryonen zu therapeutischen Zwecken ist daher nicht zulässig (Gute Gründe „Nein“ zu sagen: Warum die Aussicht auf mögliche Erfolge längst nicht jedes Mittel rechtfertigt – Anmerkungen eines Wissenschaftlers
DT vom 12.03.2005, Von Professor Lukas Kenner).
Lesen Sie auch ERKLÄRUNG ÜBER DIE HERSTELLUNG SOWIE DIE WISSENSCHAFTLICHE UND THERAPEUTISCHE VERWENDUNG VON MENSCHLICHEN EMBRYONALEN STAMMZELLEN (PÄPSTLICHE AKADEMIE FÜR DAS LEBEN).
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