Zeichen und Zeugnis
Freitag, Mai 27, 2005
Küng ist enttäuscht darüber, dass jetzt jemand Papst ist, der anderer Meinung ist als er. Meinung und Wesen
Der deutsche Schriftsteller Martin Walser ist beeindruckt von Papst Benedikt XVI. Das sagte er einem Gespräch mit Radio Vatikan (RV), in dem es auch über das Berliner Holocaust-Mahnmal, das Sterben von Johannes Paul II. und über seine katholischen Wurzeln geht. Hilde Regeniter hat Martin Walser zunächst gefragt, wie er vor dem Hintergrund seiner eigenen Erfahrung polemische Diskussionen über den neuen Papst und dessen Image als angeblicher "theologischer Hardliner" beurteilt. Walser meinte gegenüber RV wörtlich: "Das war also nicht nur das Öffentliche betreffend, andere betreffend, sondern mich betreffend, das war auch ein kleines Wunder. Weil ich natürlich von dem Kardinal Ratzinger auch nur solche verkürzten Nachrichten ohne persönliche Erscheinung gehört hatte, mitgekriegt hatte. Eben die Meinungsfrequenz der Person, die in der Öffentlichkeit so verkürzt wiedergegeben wird - das habe ich an mir selber zur Genüge erfahren. Und, da muss ich sagen, uns hat der Ratzinger unheimlich beeindruckt, dadurch dass er eine solche Glaubwürdigkeit hat.

Natürlich ich habe dann auch das gehört und gesehen, dass da viele nicht zufrieden waren. Da sag ich, gut, sollen sie sich mit ihm auseinander setzen und er sich mit denen. Aber alles überwölbend ist die Persönlichkeit, diese Glaubwürdigkeit. Er ist nicht von seinem Vorgänger abhängig und geprägt, sondern hat eine ganz eigene Erscheinungsform gefunden. Und das war schon überraschend. Wissen Sie, das ist eben der Unterschied zwischen Meinung und Wesen: Mit Meinungen kann man Recht haben oder Unrecht haben. Das Wesen dagegen erscheint und ist dann glaubwürdig oder unglaubwürdig. Das ist was ganz anderes.
Ich habe zum Beispiel so eine Diskussion gesehen, wo auch der Küng dabei war. Und da wurde der Küng wirklich ganz klein, weil er nichts hatte als seine Meinungsenttäuschung darüber, dass jetzt jemand Papst ist, der anderer Meinung ist als er."
Mittwoch, Mai 25, 2005
Dinge gibt's, die gibts nicht.
Da hörte ich während der grossen Pause heute einer sehr gefragten Psychologin zu. Sie sagte etwas folgendes: "Wenn es mir gelingt den psychisch Kranken zur Demut hinzuführen, dann wir der geheilt". Mir blieb die Spucke weg. Es war leider keine Zeit zu debattieren, da die Vorlesungen wieder anfingen und wir mussten wieder in die Sielen. Jemand anderes verlangte Respekt:
Ich bin auch für Respekt. Aber es besteht doch ein Unterschied: Respekt vor der Person und Respekt von dem was diese Person sagt. Sagt sie etwas Falsches, so ist es keineswegs respektslos, wenn ich dagegen polemisiere und manchmal sogar heftig. Denn wenn das, was sie sagt mir sehr gefährlich zu sein scheint, muss ich reagieren. Also muss ich doch wenigstens sagen dürfen: "Mir scheint das tödlich zu sein". Wenn jemand eine Seuche verbreitet, dann isoliert man ihn mit allem Respekt. Also muss ich gegen die Seuche angehen.
Aber ich denke doch, dass ich das Recht habe zu sagen, was ich für richtig halte.
Hier bringe ich einen konkreten Fall:
Heute las ich über den evangelischen Kirchentag. Die machen es genauso wie voriges Jahr die Katholiken in Ulm. Erinnern Sie sich? ( Eine Nutte als Expertin für die Vorbereitung auf die Ehe? Experten beim Katholikentag in Ulm. Lesen Sie auch Antworten 2 und 3 und Kardinal Scheffczyks " Gläubig ist noch nicht Katholisch"). Da hat Herr Küng öffentlich Irrlehre verbreitet und man hat ihn noch beklatschte!
Auf dem Evangelischen Kirchentag von Hannover wird Herr Jürgen Fliege (Tutzing) ein Hauptreferat zum Thema "Glauben vermitteln - Spiritualität und Mission" halten.
Dieser Herr hat unseren Herrgott in einer Sex-Illustrierten als "Gangster von oben" bezeichnet. Auch schreibt er in seinen Machwerken (sprich Büchern), dass man die 10 Gebote nicht zu ernst nehmen solle, dass man aus der "Kuschel-Kirche" das "grausame und bedrückende" Kreuz entfernen solle und dass es einen wahren einzigen Gott nicht gebe! Wie war noch das Hauptthema? Glauben vermitteln.
Zu beachten auch das Motto des Kirchentages: "Wenn dein Kind dich morgen fragt..." (Dt 6,20). Ja??????.
Oh, als Antwort gibt es auch: Magie (esoterische-spirituelle Lebensberatung), Schwulensegnung mit Bischöfin, Dialogbibelarbeit mit einem Moslim, Körperglück, usw. Es stimmt schon, es gibt mehr als 3000 Veranstaltungen, auch bestimmt viele, viele, viele, viele, viele gute.
Aber die Antwort ist klar: Die Wahrheit ist ein Artikel unter vielen - Supermarkt der Möglichkeiten. Moral und wahrer Glaube sind auch dabei! Auch wenn sie verunglimpft und heruntergemacht werden.
Und dazu werden wir wieder einen ökumenischen Kirchentag haben und zwar im Jahre 2010. Das habe ich im Paulinus gelesen. Das wird dann ein Wettlauf werden: Wer verpflichtet die meisten Häretiker, Esoteriker, Nichtkatholiken, Donaupriesterinnen, Eugeniker, Klonenverfechter, usw? (siehe oben).
Gott sei Dank ist die Vorbreitung des Weltjugendtages nicht in den Händen vom ZdK. Die sind ja sogar für Abtreibung. Danach wären viele von den anwesenden Jugendlichen überhaupt nicht auf die Welt gekommen.
Man könnte sagen: Das ist eine total vereinfachende Darstellung, die keine Nüances in Kauf nimmt. Aber bitte, auch wenn ich tausendfach sage: "Es gibt nur einen Gott" und lade einen(?) Gottlosen ein (werden die bezahlt?) damit er seine ... von sich gebe, was ist das? Tolleranz? Nein, das ist Gleichmacherei und Schlimmeres.
Wie war noch das Motto des evangelischen Kirchentages? Werden wir für die Glaubenserziehung der Kinder in der Familie auch einen Gottlosen einladen, um des Respekts und des Pluralismus wegen? Ich habe irgendwo gelesen, dass ein berliner Abgeordneter in der Schule Schwulenunterricht einfühen will. Sie sind ja sowieso auf die Werte umgestiegen.
Ich habe wieder Hoffung. Bei allem habe ich mir den millionenfachen Pilgerstrom besonders der Jugendlichen zum konservativen Papst angesehen. Sie scheinen mit dem Relativismus nichts anfangen zu können und suchen wieder grosse Ideale, die ihnen die Welt nicht geben kann.
Wer sich der Welt anpasst verliert sein Profil. Vor Jahren habe ich an eine katholische Rekaktion geschrieben, weil Sie dem Druck der Anderdenkenden gewichen war. Zur Fünhunderjarhfeier haben sie ein Plakat gemacht, wo vom Evangelum kein Wort zu lesen und zu sehen war.
Ich respektiere alle Personen ob sie Eugeniker oder Fünfgeschlechterverteidiger, exteme Femministen oder Schwule sind. Aber man sollte bitte nicht verlangen dass ich kann damit einverstanden sein muss mit dem, was sie lehren und tun. Das Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter, mit dem Kind in Deinem Bauch kannst Du nicht machen, was Du willst, es gibt doch offensichtlich nur Mann und Frau und keine andere zusätliche Spielart, und dann sollst Du nicht töten.
Ich weiss nicht, ob Sie Protestanten, rettet die Katholiken. Plädoyer für eine Ökumene, die keine Mogelpackung ist. (Klaus Berger, Neutestamentler, Heidelberg) gelesen hast. Er spricht über die Reaktionen über die Eucharistieenzyklika von Johannes Paul II, bietet aber auch tolle Streiflichter der ganzen Ökumeneszene an. Vielleicht haben Sie von dem Bestsellerautor Hahne gehört. Er macht den Supermarkt nicht mit. So Gott will, werde ich einige Passagen von seinem Werk auf Internet laden.
So weit so gut.
Montag, Mai 23, 2005
Buddhismus und Christentum sind wie Feuer und Wasser
Buddhismus und Christentum verhalten sich zueinander "wie Feuer und Wasser", die zwar beide Sauerstoff enthalten, aber dennoch völlig verschieden sind. Dieser Ansicht ist der evangelische Theologe Werner Thiede (Erlangen/Rothenburg ob der Tauber). In der Zeitschrift "Kerygma und Dogma" beschreibt Thiede, der Privatdozent für Theologie in Erlangen sowie Chefredakteur des Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern ist, die beiden Religionen als "grundsätzlich unvereinbar". Die Ähnlichkeiten zu betonen, sei ein oberflächlicher und untauglicher Versuch von Religionswissenschaftlern und frommen Laien, aus kulturellen oder religionspolitischen Motiven heraus Unterschiede zu verwischen und Dialogbereitschaft zu fördern. Dies werde aber weder dem Exklusivanspruch von Jesus Christus, der Messias zu sein, noch dem Zeugnis seiner Auferstehung von den Toten gerecht. Thiede plädiert dafür, im Blick auf die Religionen Unterschiede sowie die Wahrheitsfrage nicht unwissenschaftlich kleinzureden. Christen könnten zwar die "Erleuchtung" Buddhas respektieren als Versuch, mit eigener Kraft zu entdecken, was die Welt im Innersten zusammenhält. Aus christlicher Sicht lasse sich Gott aber nicht durch Askese oder sonstige geistliche Übungen in die Karten schauen, sondern offenbare sich nur in der Begegnung mit Jesus Christus. "Reich Gottes und Nirvana meinen trotz manch anders lautender Beteuerung nicht dasselbe", betont der Theologe.
Samstag, Mai 21, 2005
Die Bibel nicht zu ernst nehmen (evgl. Kirchentag)
Auf dem Evangelischen Kirchentag von Hannover wird Jürgen Fliege (Tutzing) ein Hauptreferat zum Thema "Glauben vermitteln - Spiritualität und Mission" halten.Dieser Herr hat Gott in einer Sex-Illustrierten "Gangster von oben" bezeichnet. Auch schreibt er in seinen Machwerken(sprich Bücher), dass man die 10 Gebote nicht zu ernst nehmen solle, dass man aus der "Kuschel-Kirche" das "grausame und bedrückende" Kreuz entfernen solle und dass es einen wahren einzigen Gott nicht gebe.
Motto des Kirchentages: "Wenn dein Kind dich morgen fragt..." (Dt 6,20). Ja??????
Oh, als Antwort gibt es auch: Magie (esoterische-spirituelle Lebensberatung), Schwulensegnung mit Bischöfin, Dialogbibelarbeit mit einem Moslim, Körperglück, usw.
Die Antwort ist klar: Supermarkt der Möglichkeiten. Moral und wahrer Glaube sind auch dabei! (Siehe Katholischer Katechismus 1124)
Noch eine Nachricht: Wir werden wahrscheinlich wieder einen ökumenischen Kirchentag haben und zwar 2010. Das wird dann ein Wettlauf sein: Wer verpflichtet die meisten Häretiker und Esoteriker? (siehe oben). Gott sei Dank ist die Vorbreitung des Weltjugendtages nicht in den Händen vom ZdK. Die sind ja sogar für Abtreibung. Danach wären viele von den Jugendlichen überhaupt nicht auf die Welt gekommen.
Das erste Mal, dass jemand sein Leiden und Sterben so öffentlich gelebt hat
Auch vom früheren Papst Johannes Paul II. zeigte sich der bekannte deutsche Schrifsteller Martin Walser beeindruckt. "Es war eben das erste Mal, dass jemand sein Leiden und Sterben so öffentlich gelebt hat. Das wäre auch bei einem Nicht-Papst sozusagen sensationell gewesen, nicht war? Das wissen ja inzwischen alle, das hat nicht nur Fernsehgeschichte, sondern Öffentlichkeitsgeschichte gemacht, und daran kann keiner mehr vorbeikommen. Und das war für mich auch wie ein Lehrgang, das etwas erst Wirklichkeit wird, wenn es durch das Fernsehen vermittelt ist. Man hätte noch so oft lesen können, der Papst leidet oder die Ärzte haben das und das gesagt. Das bringt es alles nicht. Sondern man muss ihn sehen. Und deswegen hab ich auch gesagt, dass ich nicht der Meinung bin, er dürfe abgelöst werden. Und zwar deshalb nicht, weil das eine Krankheit bis zum Tode war. Die musste er in dem Medium weiter gehen bis zum Ende.
Das ist eben nicht mehr nur rational, das ist eine neue Zeit, der ich nicht so ganz und gar angehöre, aber die ganz sicher jetzt die neue Zeit sein wird: Dass wesentliche Vorgänge, die man vorher ins Private verbannt hätte, erst durch das Fernsehen Realität werden. Allerdings gehört dazu auch so ein Papst, das könnte natürlich auch nicht jeder, das ist ja klar. Das wurde ja auch vermittelt. Jeder von uns hat das jetzt im Kopf, in seiner Erinnerung. Das kann man auch nicht imitieren, das ist eben so. Das hat halt diesen Eindruck gemacht."
Der Schriftsteller betonte auch, dass er nie aus der Kirche ausgetreten sei. "Ich bin nicht ausgetreten, nein, um Gottes Willen, nein. Aber ich bleibe in der katholischen Kirche aus einem Grund, sag ich immer. Und zwar weil die Pfarrbibliothek und auch die Bibliothek eines Kaplans in meinem Heimatort Bücher hatten, die ich sonst nicht gehabt hätte, der eine hatte nur Karl May, der andere hatte andere und so weiter. Und ich bezahle diese Bibliothekskosten als Kirchensteuer."
Donnerstag, Mai 19, 2005
Religionsgesetz in China
Am 1. März trat in der Volksrepublik China ein neues Gesetz zur Religionsfreiheit in Kraft. Für religiöse Bürger bringt das Gesetz kaum Verbesserungen. Im Gegenteil, erklärte Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Das neue Gesetz zur Religionsfreiheit verfestigt den unsicheren Status von Religionsgemeinschaften in China. So heißt es im Artikel 3 des neuen Gesetzes: „Religiöse Körperschaften, religiöse Zusammenkünfte und die Gläubigen müssen hinter der Verfassung, den Gesetzen und Vorschriften stehen, um die nationale Einheit, die Harmonie zwischen den nationalen Minderheiten und die gesellschaftliche Stabilität zu gewährleisten.“ Zudem werde der staatlichen Schutz „normaler" religiöser Aktivitäten gewährleistet, wobei die Kategorie „normal“ nicht konkreter definiert wird. Somit wird den verantwortlichen Behörden ein enormer Spielraum für willkürliche Urteile und Maßnahmen eröffnet bzw. erhalten.
In dem repressiven Vorgehen gegenüber religiösen Organisationen sieht die Menschenrechtsgesellschaft ein Symptom der absoluten „Kontrollwut“ der chinesischen Regierung, die versucht, jede Form und jeden Ansatz von religiös oder politisch motiviertem (potentiellem) Dissens regelrecht auszumerzen. Die IGFM stuft die Volksrepublik China als Menschenrechtsverletzerin Nummer Eins weltweit ein.
Labels: Glaube, Kirche, Verfolgung
Mittwoch, Mai 18, 2005
Wann ist die Gedenkfeier für Dresden?
In den fruehen Abendstunden des 13. Februar 1945 gegen 21:41 Uhr heulten die Sirenen der Lazarettstadt Dresden das erste mal auf. Die Bewohner der Elbmetropole machten sich zu der Zeit noch keine Sorgen, da Dresden als Stadt ohne Bewaffnung und ohne militaerischen Nutzen bekannt war und von ca. 1,2 Millionen Frauen, Kindern und Greisen bewohnt wurde.Gegen 22:09 Uhr gab der Rundfunk durch, daß die alliierten Bomberverbaende ihren Kurs geaendert haben und nun auf Dresden zufliegen. Kurz darauf befanden sich 244 britische Bomber am Himmel der deutschen Kulturstadt. Drei Stunden nach dieser ersten Angriffswelle - es befanden sich bereits alle verfuegbaren Rettungsmannschaften, Sanitaeter und Feuerwehmaenner in Dresden - verdunkelten weitere 500 Bomber den Himmel.
Am naechsten Tag folgte die letzte Angriffswelle mit erneut 300 US-B-17-Bombern. Zwischen 12:12 Uhr und 12:21 Uhr warfen diese 783 Tonnen Bomben ab. - Das entspricht mehr als 85 Tonnen pro Minute. Nach dem Abwerfen setzten die US-Bomber zum Tiefflug an und beschossen Fluechtende mit ihren Bordwaffen. In diesen drei Angriffsschlaegen, die insgesamt 14 Stunden andauerten, warfen die "Befreier" 650.000 Brandbomben und 200.000 Sprengbomben ab, welche einen Feuersturm von ueber 1000 Grad in der Stadt erzeugten. Obwohl Dresden weder Flugabwehr, noch Ruestungsindustrie oder aehnliche kriegswichtige Ziele besass wurden weit mehr als 350.000 unschuldige deutsche Zivilisten in diesen zwei Tagen kaltbluetig ermordet.
Keiner der schuldigen Alliierten wurde jemals fuer dieses brutale Kriegsverbrechen auch nur angeklagt und die Massenmedien und die bundesdeutsche Regierung schweigen diese Taten tot und sehen es nicht als noetig an den Opfern zu gedenken.!
Lesen Sie "Der Christ und die Politik" von Kardinal Schönborn
Dienstag, Mai 17, 2005
Ich möchte nicht auf dem Kirchentag das fromme Feigenblatt machen
Der ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) wird nicht auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in zwei Wochen in Hannover auftreten. Hahne sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, er sei zu der Zeit im Urlaub, habe aber auch inhaltliche Probleme mit dem Protestantentreffen. Es bestehe die Gefahr, daß es zum "Beliebigkeitsmarkt der Möglichkeiten" werde. Hahne: "So nach dem Motto: Bedient Euch, auf daß Ihr selig werdet. Jeder gibt seinen Senf dazu und dann kommt noch der Dalai Lama oder irgendwelche Religionsführer." Man brauche auf dem Kirchentag "eine klare Botschaft und nicht einen Religionsmischmasch, der die jungen Besucher völlig verunsichert." Er könne sich nicht vorstellen, daß in einer Halle der Spiritualität Fernsehpfarrer Jürgen Fliege sage "Gott ist ein Gangster", und nebenan rufe er, Hahne, dazu auf, das Heilige heilig zu halten. "Ich möchte nicht das fromme Feigenblatt machen", so Hahne, der dem Rat der EKD angehört.
Wir müssten auch bezüglich des Katholikentags ähnliche Reaktionen sehen und hören.
Montag, Mai 16, 2005
"Ich glaube an den Heiligen Geist" Obacht! Ungeister in unserer Welt
Auch heute wirkten die Ungeister in unserer Welt wie zur Nazizeit. "Wenn der Geist Gottes nicht stark ist, dann können sie Menschen gefangen nehmen und verführen sie zu Unmenschlichkeiten. Wir Menschen neigen zu den sogenannten sieben Hauptsünden: Neid, Habgier, Zorn, Genusssucht, Trägheit, Stolz und Unkeuschheit. Diese Wurzelsünden sind wie Krebsgeschwüre, die sich zuerst heimlich und still ausbreiten. Wenn sie dann aufbrechen, sind sie oft nicht mehr einzudämmen oder zu heilen. Der Heilige Geist deckt 'die Sünde' auf und überwindet sie" (Erzbischof Schick, kath.net) Glaubensbekenntnis Paul VI.Samstag, Mai 14, 2005
Der Sieg der Wahrheit über die Welt der Religionen
Ein Vortrag, der es in sich hat.
Redner: Joseph Kardinal Ratzínger.
Titel:
Die Christenheit, die Entmythologisierung und der Sieg der Wahrheit über die Religionen. Ein Vortrag von Kardinal Joseph Ratzinger, gehalten am 27. November 1999 anläßlich eines Kolloquiums der Pariser Sorbonne zum Thema: »2000 ans après quoi?«
Nicht nur zur Beerdingung von Johannes Paul II sondern auch zum Einführungsmesse Benedikts XVI waren Millionen in Bewegung. Was hat es mit der katholischen Kirche an sich, dass zwar einige Krakeeler geräuschvoll der Kirche den schnellen Tod verkünden aber unterschwellig der Glaube Millionen in Bewegung setzt? Man braucht nur die Einschaltquoten zu lesen.
Heidegger - Sie erinnern sich, er war Philosoph des Existenzialismus vom vergangenen Jahrhundert - hat in seinem Buch "Unterwegs zur Sprache" (Neske, Tubingen, 1965, pp. 11-33) eine Diagnose derer ausgestellt, die sich dem Jenseits sperren. Lesen Sie was er sagt:
Auf der einen Seite ist der moderne Mensch Rationalist und als solcher essentiell arrogant und kann dem Glauben, der Frömmigkeit und der Ehrfucht unmöglich in seinem Weltbild einen Platz einräumen. Er kann sich das einfach nicht erlauben. Auf der anderen Seite ist er aber Idealist a la Kant und Descartes und hat sich so in sein Selbstsein und -denken eingekerkert, dass er da nicht mehr herauskann. Und er hat den Schlüssel weggeworfen.
Um sein Kerkerdasein zu rechtfertigen bleibt ihm nichts anderes übrig als eine Diktatur des Relativismus zu verkünden: Die Wahrheit existiert nicht, jeder hat (macht?) seine Wahrheit. Jeder rudert in seine Richtung. Kommt man so weiter?

Natürlich verschillt er schrill alle jene als arrogant, die es wagen DIE WAHRHEIT zu vertreten. Lesen Sie die Parabel vom Elefanten.
Freitag, Mai 13, 2005
Die erste pastorale Priorität eines Priesters ist das Gebet
„Die Zeit, die wir in der Gegenwart Gottes verbringen, ist eine echte pastorale Priorität, und letztendlich die allerwichtigste. Auf konkrete und leuchtende Art und Weise hat uns dies Johannes Paul II. in jeder Facette seines Lebens und seines Dienstes gezeigt.Liebe Priester, die Qualität eures Lebens und eures pastoralen Dienstes scheint anzuzeigen, dass wir in dieser Diözese, wie auch in zahlreichen anderen Diözesen der Welt, die Zeit jener Identitätskrise hinter uns gelassen haben, die so vielen Priestern zugesetzt hat.
„Es bleiben jedoch die Ursachen der ‚spirituellen Wüste’, welche die Menschheit heute beeinträchtigen und in der Folge auch die Kirche betreffen, die ja mitten unter den Menschen lebt. Muss man nicht befürchten, dass diese auch auf das Leben der Priester übergreifen? Es ist deswegen nötig, stets von neuem zur Wurzel unseres Priestertums zurückzukehren. Diese ist, wie wir wohl wissen, nur einer: Jesus Christus, der Herr.“
Das, was ausschlaggebend für unseren Dienst ist, kann nicht das Ergebnis unserer persönlichen Fähigkeiten sein. Wir sind nicht gesendet, damit wir uns selber und unsere Meinung verkünden, sondern das Geheimnis Christi und, durch Ihn, den Maßstab der wahren Menschlichkeit. Von uns wird nicht verlangt, dass wir viele Worte machen, sondern dass wir zum Echo werden, zu den Überbringern des einen ‚Wortes’, des Wortes Gottes, das Fleisch geworden ist zu unserem Heil.
Der vom Priester geforderte Gehorsam zeigt sich vor allem im Gehorsam gegenüber seinem Bischof. Aber in der Kirche ist der Gehorsam nichts Formalistisches. Es ist ein Gehorsam dem gegenüber, der selbst gehorsam ist und den gehorsamen Christus verkörpert. Der Gehorsam bekommt damit theologische Tiefe und einen katholischen Atem: Im Bischof gehorchen wir Christus und der gesamten Kirche, die er an diesem Ort verkörpert.“ (Papst Benedikt XVI am Freitag in der Lateranbasilika)
Montag, Mai 09, 2005
Darf man dem Kind das Recht auf Vater UND Mutter nehmen?
Der holländische Psychiater Gerar J. M. van den Aardweg hat mit seinem Buch "Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen, Analyse und Therapie" (Hänssler-Verlag) den Nachweis geführt, dass Homosexualität nicht angeboren und genetisch determiniert ist. Sie ist nicht biologisch bedingt, sondern gehört in den Bereich der neurotischen Erkrankungen. Da die Problematik der Entstehung homosexueller Fehlveranlagung nicht in einer hormonellen Fehlsteuerung, sondern im psychosozialen Bereich liegt, hält van den Aardweg eine Heilung zwar für schwierig, aber - wie es ihm Erfolge in der eigenen Praxis bestätigt haben - dennoch für möglich.
In diesem Sinne es es mehr als gewissenlos, Homo-Partnerschaften ein Adoptionsrecht zuzugestehen. Als Sozialarbeiterin weiss ich aus Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche oft für ihr ganzes Leben traumatisiert werden, wenn auch nur ein Elternteil stark abweichende psychische Verhaltensweisen aufzeigt, nicht nur vorübergehend, sonder kontinuierlich.
Jedes Kind muss das Recht und die Chance erhalten, durch Ezziehung und Vorbild eine normales Verhältnis zum anderen Geschlecht zu entwickeln" (Marion Gotthardt, FAZ).
Labels: Abtreibung, Frauen, Glaube, Kirche, Religion
Mittwoch, Mai 04, 2005
Freude am Katholischsein
"Wohin gehen wir? Immer nach Hause", hat Novalis gesagt Ich bin vor sechs Jahren zu Hause angekommen, und das Glück darüber wacht jeden Morgen neu mit mir auf. Es ist allem Glückserleben, das ich in meinem Leben reichlich erfahren durfte, über - es ist aktivierendes Hochgefühl und umfriedete Beruhigung, ein unauslotbares Gehaltensein und nicht mehr verwundbare Geborgenheit. Es ist das alles in einem und das fortgesetzt und so immer noch glückssteigender, immer noch mehr und weiter dankbar erhebend. Diese Worte stammen von Christa Meves, Publizistin und Psychoterapeutin, die zur katholischen Kirche konvertiert hat. Lesen Sie ihr Zeugnis.
Sonntag, Mai 01, 2005
Vorbereitungstreffen: Neokatechumenat auf dem Weg nach Köln
Foto: (c) KATH.NET; Neokatechmuneat in Linz bei Straßenevangelisation Am Wochenende findet ein Vorbereitungstreffen im Stadion von Ajax-Amsterdam, wo 35.000 Jugendliche erwartet werden - Freitag Straßenmissionen in 60 europäischen StädtenMehr als 35.000 katholische Jugendliche der Neokatechumenalen Gemeinschaft aus Italien, Spanien, Polen, Portugal, Russland, Finnland, Deutschland und weiteren europäischen Ländern starten eine Evangelisierungs-Kampagne für den Weltjugendtag: Noch vor diesem Wochenende beginnt die Aktion in mehr als 60 europäischen Städten. Dies gab am Freitag das Weltjugendtagsbüro in Köln bekannt. Zusammen werden die Jugendlichen am kommenden Samstag, dem 30. April 2005, im Stadion von Ajax-Amsterdam zu einem Vorbereitungstreffen für den XX. Weltjugendtag 2005 zusammenkommen.
Auf ihrem Weg nach Amsterdam machen die Jugendlichen in den Städten entlang ihrer Reiseroute Halt. Auf öffentlichen Plätzen berichten sie über ihren Glauben in Gesprächen, Gebet und Gesang. Sie laden dabei Jugendliche ein, sich selbständig oder in den jeweiligen Bistümern auf den Weg zum Weltjugendtag zu machen. Dort können sie zunächst an den Tagen der Begegnung in den deutschen Diözesen (11. - 15. August) und anschließend am Weltjugendtag im Erzbistum Köln (16. - 21. August) teilnehmen.
Auch in Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen, Wien und Linz finden diese Kampagnen statt, die von 2.000 Jugendlichen aus Spanien, Italien und Polen getragen werden. In ganz Deutschland werden es über 7.000 Jugendliche sein. Einen Tag lang wenden sie sich bewusst an alle Jugendlichen, insbesondere an jene, die nicht katholisch oder getauft sind. Damit unterstreicht der Neokatechumenale Weg den ausdrücklichen Wunsch von Papst Johannes Paul II., auch auf Nichtkatholiken zuzugehen und sie für den Weltjugendtag zu begeistern.
Beim Treffen in Amsterdam nehmen neben Kiko Argüello und Carmen Hernandez, den Initiatoren des Neokatechumenalen Weges auch Joseph Maria Punt, Bischof von Haarlem, und Erzbischof Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien, teil.
Frohe Weihnachten, Ihr Atheisten
Die dringende Aufgabe der Kirche in Europa: Wieder...
„Ich möchte niemanden haben, der mich liebt“? - Au...
Darum richte ich an dich, (bitte fügen Sie hier ih...
Die Verfolgung in China geht weiter: Bischo 15 Jah...
Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester...
Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht.
Was feiert die Kirche im Advent? Gedanken von P. M...
Sie konnten den Zwilling nicht umbringen. Er war z...
"Es gibt nichts Schöneres als warten"

