Zeichen und Zeugnis
Dienstag, Juni 28, 2005
Die Jugend wird die Kirche erneuern
Wie in Europa so hat auch bei uns in Peru eine besondere Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Köln stattgefunden. Über 5000 Jugendlich von der Küste, aus den Bergen nd aus dem Urwald sind auf Wallhrt gegangen. Es war eine spezielle Wallfahrt. Während ihrer Anreise nach Lima haben sie auf Märkten und Plätzen haltgemacht und den staunenden Zuhörern verkündet, dass Jesus Christus lebt. Die Jugendliche aus Lima machten sich auch auf den Weg und bezeugten, dass der Herr auferstanden ist.
Sie alle fanden sich in einem Stadium zusammen und hörten das Zeugnis von Bischöfen, Nonnen und Priestern. Am Schluss fragte P. José Luis del Palacio Pérez-Medel, der Verantwortliche für den Neukatechumenalen Weg in Peru, die anwesenden Jungen: "Wer von Euch spürt, dass der Herr ihn zum Priester beruft?"
Es standen mehr als 240 Jugendliche auf und kamen zum Podium, wo die anwesenden Bischöfe ihnen die Hände auflegten.
Sodann fragte er die Mädchen: "Wer von Euch spürt, dass der Herr Euch ins Kloster beruft?"
Es kam eine zweite Welle aus Mädchen bestehend aufs Podium: mehr als 140. Auch ihnen legten die Bischöfe die Hände auf.
Alle fanden in jener Nacht Herberge bei Familien, die sie herzlich aufnahmen. Am nächsten Tag war dann eine grosse Schlussmesse bei der zwei Priester und zwei Diakone geweiht wurden. Es war kaum noch Platz.
Es war schon etwas besonderes. Ich glaube, der Weltjugendtag wird etwas ganz besonderes sein.
Mittwoch, Juni 22, 2005
Europäische Union: Gegen das Christentum und für Abtreibung
Roccella und Scaraffia, Autorinnen des Buchs "Contro il Cristianismo: L'ONU e l'Unione Europea come nuova ideologia" ("Gegen das Christentum: Die UNO und die EU als neue Ideologie"), weisen darauf hin, dass der Bericht der Menschenrechtskommission des Europäischen Parlaments für das Jahr 2003 Chinas Unterdrückung wie etwa der Falun Gong oder der Buddhisten sehr wohl verurteile, über die Christenverfolgung aber kein Wort verliere. Dementsprechend würden die islamischen Länder von der EU kritisiert, weil die Frauen nicht gebührend behandelt würden, über die schweren Einschränkungen christlicher Aktivitäten in vielen dieser Länder werde zugleich aber Stillschweigen bewahrt. Die EU unterstütze sehr aktiv die verschiedenen Arten der Familienplanung und finanziere diesbezügliche UN-Initiativen, aber auch Aktivitäten privater Organisationen, wie zum Beispiel der "International Planned Parenthood Foundation" (IPPF), eine jener führenden Organisationen, die die Abtreibungspraxis in alle Teile der Welt bringen möchten.
Es sei auch genau dieselbe EU-Menschenrechtskommission gewesen, die die katholische Kirche wegen ihrer Weigerung, die "Ehe" gleichgeschlechtlicher Paare anzuerkennen und ihre Adoption von Kindern zu befürworten, ausdrücklich kritisiert habe. (mehr)
Dienstag, Juni 14, 2005
Edith Stein, die Patronin Europas, und die Nazis
Edith Stein, Philosophin und Karmelitin (1891-1942), schrieb Papst Pius XI im April del 1933 einen persönlichen Brief und erklärte die Situation der Juden im Nazideutschland. «Ich schreibe als Tochter des jüdischen Volkes und durch Gottes Gnade Tochter der katholischen Kirche seit 11 Jahren».
«Wir alle befürchten Schlimmes für die Kirche und ihren Ruf, wenn das Schweigen witer andauert».
Sie bat um «eine Enzyklika».
Im Jahre 1937, schrieb der Papst eine Enzyklika, «Mit brennender Sorge».
Edith Stein, starb in Auschwitz am 9. August 1942.
Warum hat Pius XII keine Enzyklika darüber geschrieben? Seine verschiedenen Interventionen haben ein grösseres Blutbad seitens der Nazis verursacht, sodass er es vorzog auf andere Art zu helfen. Lesen Sie mehr
Ich weiss nicht, ob Sie JOHN CORNWELLS "HITLERS PAPST" kennen. Nun, der Autor hat von seinem Buch abstandgenommen.
Samstag, Juni 11, 2005
Schluss mit lustig. Das Ende der Spassgesellschaft
Mehrmals habe ich den Fernsehmoderator und Bestsellerautor in diesem Weblog zu Wort kommen lassen. Da ich ja schon über 40 Jahre von Deutschland weg bin und nur Tele-Fern-Mail-Gerüchtenachrichten bekomme, kann ich ja nichts direkt über die Sachlage von Deutschland sagen. Aber über die Meinungen, die da vertreten werden, kann-darf-muss ich doch etwas sagen, und sei es nur, damit im Internet irgendwie das schiefe Gleichgewichtsverhältnis verbessert werde. Audiatur et altera pars! Die Abtreibungs-Homoüberkandidelte-Sexualfrenetisch-Klonfreudige Stimmen sind ja wie immer in der Überzahl, wenn es darum geht, der moralisch light-keiner ethischen Anstrenungen benötigenden-alles was modern ist als gut/besser Dogmatisierenden-Andersdenkende niederstampfenden Relativitäts-Lobby Raum zu bieten.
Heute kann ich einige Auszüge aus der Deutschlandsdiagnose von Peter Hahn anbieten. Er stützt sich auf Experten, die garnicht in seinem Lager zelten. Sie können auch die Seiten in *.rtf Format herunterladen und vor dem Schlafengehen andächtig lesen. Die Alpträume sind nicht Kinder des Buchs sondern der Situation.
Also: Erst lesen, dann reagieren! Ich gehe schon mal in Duckstellung. Sie können aber auch seinen eigenen Kommentar lesen oder sich eine Predigt über das Thema: "Schluss mit lustig" aneignen.
Donnerstag, Juni 09, 2005
Religionsunterricht?
Gruppendynamik, Bücher für mit mehr als fragwürdigen Aus und Ansagen, Bibel-Quizgrube mit 525 Fragen und 2100 Antwortmöglichkeiten , Werken im Religionsunterricht, usw., usw.Wie sollen die Kinder dort das Mysterium Fidei kennenlernen?
Dazu noch ein Streiflicht:
Als vor zwei Jahren Dr. David Berger in der Zusammenkunft aller katholischen Religionslehrer eines Gymnasiums den Vorschlag machte, ein Exemplar des „Katechismus der Katholischen Kirche“ für die Lehrerbibliothek anzuschaffen, hatte noch keiner der Kollegen von der Existenz dieses Buches gehört – alle waren sich aber sofort einig, dass man dieses nicht brauche.
Kostprobe der Religionsbücher: So wird etwa Luther wird zu einem Dominikanermönch gemacht. Es werden „verantwortete sexuelle Experimente“ (Heinz) sowie Blinde-Kuh-Spiele im Kirchenraum (Mendl) empfohlen, die „Genforschung allenfalls vor dem 8. Tag nach der Empfängnis“ als akzeptabel betrachtet (Wiater). Peinlich wirkt die Anbiederung an die Adressaten: so etwa in Themenformulierungen wie „Jesus – Megagut“... Genug! Lesen Sie weiter... wenn Sie die Lust dazu verspüren.
Frohe Weihnachten, Ihr Atheisten
Die dringende Aufgabe der Kirche in Europa: Wieder...
„Ich möchte niemanden haben, der mich liebt“? - Au...
Darum richte ich an dich, (bitte fügen Sie hier ih...
Die Verfolgung in China geht weiter: Bischo 15 Jah...
Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester...
Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht.
Was feiert die Kirche im Advent? Gedanken von P. M...
Sie konnten den Zwilling nicht umbringen. Er war z...
"Es gibt nichts Schöneres als warten"

