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Zeichen und Zeugnis
Mittwoch, August 31, 2005
 
Eine besondere Frucht des Weltjugendtages
Hunderttausend Jugendliche aus Gemeinschaften des Neokatechumenalen Wegs trafen sich in Bonn. 2 700 von ihnen sagten Ja zu einer geistlichen Berufung.

Papst Benedikt hat den Weltjugendtag als ein Laboratorium für Berufungen bezeichnet. Etwa jeder zehnte Jugendliche auf dem Marienfeld kam aus einer Gemeinschaft des Neokatechumenalen Wegs, die damit die größte einheitliche Gruppe unter den neuen Gemeinschaften bildete. Beim Nachtreffen der am Ende einhunderttausend Jugendlichen in Bonn kam ans Licht, was der Papst durch seine Verkündigung und sein Zeugnis als Nachfolger Petri gesät hat: 2 700 Jugendliche bekundeten öffentlich, eine Berufung zum Priester oder Ordensleben vernommen zu haben. Dieser Anfang wird langfristig zu einer reichen Ernte führen. (mehr)

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Montag, August 29, 2005
 
Der andere Weg
„Wir Christen versuchen, in der Gesellschaft einen anderen Weg zu gehen, nachdem wir Jesus begegnet sind. Wie sieht dieser andere Weg aus? Ich glaube, viele Menschen warten, und wenn sie nicht darauf warten, dann dürfen wir sie daran erinnern: Der Weg Jesu, der Weg des Glaubens, ist in vieler Hinsicht heute der andere Weg, die Alternative zu dem, was heute gang und gäbe ist, was man so tut und denkt.“

Kardinal Walter Kasper: „In Zukunft wird man Christen daran erkennen, was sie nicht tun.“ Kardinal Schönborn: „Gewisse Dinge die heute selbstverständlich sind, tun Christen nicht, beziehungsweise wenn sie sie tun, dann bereuen sie es und sagen: Eigentlich möchte ich das nicht. Wir wollen nicht, dass Kinder getötet werden!“.

„Wir wollen, wie Kardinal König es kurz vor seinem Tod gesagt hat, dass Menschen an der Hand eines anderen sterben und nicht von der Hand eines anderen. Wir wollen auch nicht, dass ein Wirtschaftssystem dem, was die katholische und christliche Soziallehre und Gesellschaftslehre sagt, entgegensteht, wir wollen nicht, dass Menschen zu einem nur ökonomischen Faktor werden, den man wegrationalisieren kann.“ (mehr)

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Dienstag, August 23, 2005
 
1, 1 Millionen beim Abschlussgottesdienst

Prälat Heiner Koch, Generalsekretär des Weltjugendtags, bezifferte die Teilnehmerzahl am Abschlussgottesdienst mit Papst Benedikt XVI. auf 1,1 Millionen. Als Höhepunkte des Weltjugendtags nannte er auch die Katechesen, die Domwallfahrt, die Veranstaltungen des Jugendfestvals sowie weitere liturgischen Feiern.

Prominente Kritiker der Katholischen Kirche wie Eugen Drewermann oder Hans Küng waren nach den Worten des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner auf dem Weltjugendtag nicht erwünscht. In einem Interview des Bonner General-Anzeigers' erklärte Meisner, weil die Veranstaltung ein Jugend- und kein Seniorentreffen sei,

Ihre Präsenz ist hier nicht vorgesehen, weil keinen Jugendlichen der alte Schmarrn interessiert, den die dauernd verzapfen, sagte der Kardinal, der als Oberhirte der Domstadt Gastgeber des Weltjugendtages in Köln war. Dagegen sei die Kritik der Jugend sehr erwünscht, und zwar vor Gott. (Lesen Sie seine Katechese in Toronto).

Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann hat den Weltjugendtag als bloßes »Spaßevent« kritisiert. »Die katholische Kirche muss wissen, ob sie Teil der Unterhaltungsindustrie werden möchte«, sagte der suspendierte Priester und Theologe.

Die Trauben sind mir viel zu sauer.

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Donnerstag, August 18, 2005
 
Was ist nur mit dieser Jugend los?

Mit dem Weltjugendtag tun sich unsere liberalen und fortschrittlichen Medienschaffenden mehr als schwer. Da prophezeien sie seit Jahren den baldigen Untergang der Institution Kirche, die sie als verkrustet und völlig veraltet darstellen. Und nun das! Hunderttausende von meist jungen Menschen strömen nach Köln, so wie sie vorher nach Manila, Paris, Toronto oder Rom geströmt sind, um einem alten Mann zuzuhören, dessen Botschaft so alles andere als liberal und fortschrittlich ist. Was ist nur mit dieser Jugend los? (mehr)

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Mittwoch, August 17, 2005
 
Die Bundesbahn auf Latein

(Berolini, die 15° m. Aug. a. 2005) Ex die 15° ad diem 21um m. Aug. tota regio Rhenensis nulla alia in re nisi in Conventu Mondiali Iuventutis celebrando occupata erit. Illuc complura centena milia iuvenum fidei catholicae addictorum ex toto orbe terrarum advenient, quippe quos Summus Pontifex vocaverit iam XXum ad Conventum; cuius est initium Missae die 16° m. Aug. tenendae Dusseldorpii Bonnae Coloniae Agrippinae, qua in urbe Summus Pontifex Benedictus XVIus ex die 18° ad diem 21um m. Aug. morabitur. Auctores exspectant, ut plus quam novies centena milia hominum in campo Mariae in pago inter Rhenum Erftumque fluvios sito Conventum Missa communi die 21o m. Aug. concludant.

Societas Ferriviaria Germanica pro sua parte studet, ut Conventum Mondialem concelebrantes quam maxime diebus festis perfruantur. Hartmutus Mehdorn Societatis praeses "valde gaudemus", inquit, "quod papa Benedictus XVIus nos visitat et Conventus Mondialis Iuventutis XXus agitur in Germania. Quae res nobis est maximum incitamentum et munus, quod toto animo et studio omni suscipimus." [....]

Werner Klingberg (Praeco Societatis)
Gunnar Meyer (Praeco vecturae personarum)"
Sagen Sie uns bescheid, wenn sie die Übersetzung wünschen)

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Dienstag, August 16, 2005
 
Gottesdienstbesucher leben länger.
Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Kopenhagen. In einer Langzeitstudie begleitete das Institut seit 1984 insgesamt 734 Einwohner des Kopenhagener Vororts Glostrup, die in diesem Jahr ihr 70. Lebensjahr vollendet hatten. Dabei wurden die Rentner gefragt, wie oft sie den Gottesdienst besuchen. Gleichzeitig wurde ihr Gesundheitszustand regelmäßig überprüft. Das Ergebnis der Studie: Frauen, die regelmäßig in die Kirche gehen leben 2,25 Jahre länger als diejenigen, die eher selten einen Gottesdienst besuchen. Bei Männern betrage der Unterschied rund 1,5 Jahre. Gegenüber der norwegischen Tageszeitung „Vart Land“ erklärte der mit der Untersuchung befaßte Mediziner Peter La Cour, ein Kirchgänger höre jeden Sonntag von der Kanzel, daß sein Leben Sinn mache. „Ein Besuch eines Gottesdienstes sorgt nicht für Streß, und viele erleben auch innerlich Ruhe und Frieden in einer Kirche.“ Auch das soziale Netzwerk der Gemeinde trage dazu bei, daß Kirchgänger ein ausgeglicheneres Leben führten.

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Montag, August 15, 2005
 
Enthaltsamkeit

Die Keuschheit ist auch die beste Vorbereitung auf die Ehe.

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Samstag, August 13, 2005
 
Glauben kann man nicht wie ein Kleidungsstück je nach Mode wechseln

"Die Antworten auf die grundlegenden Fragen des Menschen nach dem Woher und Wohin und damit nach dem Sinn seines Lebens, sind im Christentum und im Buddhismus so verschieden, dass sie einander in keiner Hinsicht gleichen. Hier muss der Mensch sich entscheiden. Und diese Entscheidung fällt dem Menschen unserer Zeit nicht leicht. Eines der grössten Probleme, mit dem wir in unserer westlichen Gesellschaft konfrontiert sind, ist, dass für viele Menschen alles gleich gültig ist.

Wenn aber alles gleichgültig wird, wird zum Feind, was Gültigkeit beansprucht. Dies zeigt sich auch im Umgang mit der Religion. Nicht wenige Menschen setzen ihre Religion selbst zusammen, indem sie von den einzelnen Religionen einfach übernehmen, was ihnen zusagt. Ich bin Ihnen, Eure Heiligkeit, dankbar, dass Sie sich in aller Öffentlichkeit von der „Modeströmung Buddhismus“ distanzieren. Den Glauben kann man nicht wie ein Kleidungsstück je nach Mode wechseln" (Ansprache von Abt Martin Werlen OSB anlässlich des Besuchs des Dalai Lama im Kloster Einsiedeln, lesen Sie weiter).

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Donnerstag, August 11, 2005
 
Evangelischer Pfarrer wird katholischer Ordenspriester

Nach der Ordination im Jahre 1983 beschloss der evangelische Theologe Anselm Schadow gemeinsam mit Studienkollegen, zölibatär zu leben. Durch seinen Eintritt in die evangelische Michaels-Bruderschaft schloss er sich einer Kommunität an, die brüderliche Gemeinschaft und das Stundengebet der Kirche pflegen. Nach 1995 erfolgte die Berufung des stellvertretenden Superintendenten in den Kreiskirchenrat sowie seine Wahl in die Landessynode.

Durch Kontakte zu den Fritzlarer Prämonstratensern reifte in ihm die Überzeugung, zu einem Leben als katholischer Ordenschrist berufen zu sein.

Am Samstag 6. August weihte Kardinal Meisner Diakon Anselm Schadow im Fritzlarer Dom zum Priester. (mehr)

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Mittwoch, August 10, 2005
 
Einführung in den Glauben

Kennen Sie Kardinal Schönborn? Er hat viel am Katechismus der Katholischen Kirche mitgearbeitet. Vor kurzem hat er sich in der New York Times mit den Evolutionisten angelegt. Möchten Sie nicht von diesem Experten im Glauben ein wenig aufgefrischt werden? Lesen Sie doch seine Katechesen, die er monatlich im vollgepackten Stefansdom hält. Das Publikum? Die Jugend.
Ist das möglich? Jawohl. Der Weltjugendtag in Köln wird es wieder einmal zeigen, dass die 1968ziger Generation in Pension geht. Die Jugend glaubt!

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Donnerstag, August 04, 2005
 
Che Guevarra war ein grausamer Mörder
Hie und da erscheint das Abbild von Che Guevarra auf den Hemden der jungen Leute, manchmal sogar mit Heiligenschein. Man erzählt von seinem Kampf gegen die Ausbeuter. Che war ein Mörder, der wahllos alle hinrichtete, die sich ihm widersetzten. Lesen Sie im "El Nuevo Herald digital" vom 28 Dezember 1997, Autor Pierre San Martin (pseudónimo) wie der Ché ermordete.

"Man braucht keine richterliche Beweise um Leute erschiessen zu lassen. Das sind veraltete Bourgeoisie-Techniken... Dies ist eine Revolution. Wir müssen eine Pädagogie der (Erschiessungs)Mauer entwickeln" (Ché Guevarra)

Man sagt, er habe selbst zugegeben mehrere tausend zum Tod verurteilt zu haben. Er spezialisierte sich in Psycho-Terror seiner Gefangenen. Er zwang auch die Familien und Freunde am blutbespritzten Paredón hin und herzugehen.

Wie wäre es denn, wenn wir auch Hitler und Stalin (das Vorbild Ché Guevarras) und Ho-Chi-Min Bilder tragen?

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Mittwoch, August 03, 2005
 
Babymorde... jeden Tag... viele Male...

Eines Tages kam eine schwangere Frau zu einem Priester. Sie könne das Kind in ihrem Leibe nicht austragen, es sei ihr aus diesen und jenen Gründen unmöglich und die Anforderungen, ach ja die überstiegen sie bei weitem. Sie habe sich daher entschlossen, schweren Herzens, das Kind abzutreiben, um sich und ihm eine triste Zukunft zu ersparen. Der alte Priester schweigt zunächst.

Es war still im Beichtstuhl, sehr still. Dann, ganz unvermittelt kam sein Rat. Er verstehe ihre Nöte, ihre Ängste, ihre Sorgen, aber zu ihrem eigenen Besten solle sie das Kind doch gebären, es sodann bei den Beinen nehmen und es solange mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, bis der Tod eingetreten sei. Ein Aufschrei des Entsetzens entfuhr der jungen Mutter. Das sei doch Mord! Sehen Sie!, sagte da der alte Priester erleichtert, und sie begriff.

Warum sind alle so entsetzt über die neun ermordeten Babys in Brandenburg? Keiner sagt ein Wort über die massiven Abtreibungen!(mehr)

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Montag, August 01, 2005
 
Je mehr Katholiken desto weniger AIDS

Je höher der Katholikenanteil in einem afrikanischen Land ist, desto niedriger ist die AIDS-Rate. Von diesem Ergebnis einer Studie berichtete der australische Bioethiker Amin Abboud in einem Brief an das „British Medical Journal“.

Er gab folgende Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt: In Swaziland sind 42,6 Prozent der erwachsenen Einwohner mit dem HI-Virus infiziert, nur fünf Prozent der Gesamtbevölkerung ist katholisch; in Botswana sind 37 Prozent infiziert, nur vier Prozent der Bevölkerung ist katholisch; in Südafrika sind 22 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infiziert; sechs Prozent der Bevölkerung ist katholisch.

Ganz anders schaut die Lage in Uganda aus: Hier gibt es 43 Prozent Katholiken; vier Prozent der Bevölkerung ist mit dem HI-Virus infiziert.

Abboud kritisierte eine „auch in medizinischen Fachzeitschriften lancierte Kampagne nach dem Tod von Johannes Paul II., um ihn für den Tod vieler Afrikaner verantwortlich zu machen“. Solche Anschuldigungen müssten stets mit Faktenmaterial belegt werden, forderte er. „Bislang wurde noch keines präsentiert.“

Die Ursachen für die AIDS-Epidemie in Afrika müssten “anderswo” gesucht werden. „Die Lösungen müssen über Latex hinausgehen“, forderte der Bioethiker. Wenn es überhaupt etwas gibt, das Leben rettet, dann scheine es „der ganzheitliche Zugang zur Sexualität zu sein, den der Katholizismus verteidigt“, betonte er.

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