Zeichen und Zeugnis
Dienstag, Oktober 25, 2005
Dämonische Bessessenheit
Vier Punkte, die für eine mögliche dämonische Besessenheit sprechen: In unbekannten Sprachen sprechen; eine außerordentliche physische Kraft besitzen, die über das natürliche Maß hinausgeht; Ekel gegenüber heiligen Gegenständen wie dem Kruzifix; Kenntnis von Dingen, die sowohl zeitlich als auch räumlich weit entfernt sind. (mehr)Samstag, Oktober 22, 2005
Beichte
Weithin unbemerkt von den Medien bot der Weltjugendtag einen weiteren geistlichen Akzent von beeindruckender Intensität in der Spendung des Bußsakramentes. Bewegt berichteten mir viele Priester von den langen Schlangen vor den Beichtstühlen. Sogar noch auf dem Marienfeld wurde bis tief in die Nacht hinein gebeichtet. Ein Journalist berichtete angesichts vieler auf die Beichte wartender Jugendlicher: "Ich wurde richtig neidisch auf diese Jugendliche und sagte mir: Das möchtest du auch können, einmal dir alles von der Seele reden und dabei wissen, Gott nimmt alles weg, was Schuld und Sünde ist." Ich wünsche uns allen solche Erfahrungen. Entdecken wir das große Geschenk des Bußsakramentes neu, in dem uns Gott mit seiner versöhnenden Barmherzigkeit begegnet. (Kardinal Meisner)Donnerstag, Oktober 13, 2005
Blinder Bauer erhebt Sammelklage gegen China Regime

Der blinde Bauer Chen Guangcheng reichte eine Sammelklage gegen die Regierung ein, wo er Beweise für die menschenverachtende Bevölkerungspolitik vorlegte.
Linyi Ein 34-jähriger chinesischer Bauer wurde unter Hausarrest gestellt, weil er sich gegen die restriktive chinesische Bevölkerungspolitik zur Wehr setzte. Der blinde Chen Guangcheng hatte eine Sammelklage gegen die Regierung initiiert, weil es zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen in seiner Region gekommen war. KATH.NET hat berichtet.
Eltern mit zwei Kindern wurden gezwungen, sich sterilisieren zu lassen; Frauen, die ihr drittes Kind erwarteten, wurden zu einer Abtreibung gezwungen. Familienangehörige von schwangeren Frauen, die sich vor den Behörden versteckten, wurden ebenso festgenommen und massiv bedroht, damit sie die Frauen überzeugten, sich der Polizei zu stellen. Chen Guangcheng hatte zahlreiche Berichte dieser Art gesammelt, um sie den Behörden vorzulegen.
Am 6. September wurde er von Beamten brutal angegriffen und inhaftiert; nun wurde er unter „Hausarrest“ gestellt. Die Straßen zu seinem Haus sind blockiert, an den Zugstationen stehen Wachposten, welche verhindern sollen, dass Menschen ihn besuchen, meldete die „Financial Press“. 30 Polizisten sind um sein Haus postiert, 20 Polizeiautos stehen im Dorf.
Rechtsanwälte, die Chen besuchen wollten, berichteten laut BBC, sie und der Mann seien von Vertretern der örtlichen Behörden geprügelt worden. Die Anwälte wollten die Behörden dazu bringen, den Hausarrest aufzuheben. Der Bauer wurde mit blutenden Wunden auf Armen und einem Bein auf der Straße zurückgelassen, erzählte ein Dorfbewohner „Radio Free Asia“.
Labels: Glaube, Kirche, Verfolgung
Mittwoch, Oktober 12, 2005
Berufung
Ebenfalls zum ersten Mal bei einem Weltjugendtag gab es in St. Pantaleon ein Zentrum für Priesteramtskandidaten aus aller Welt. Dort fand am Freitag eine Begegnung des Heiligen Vaters mit etwa 5000 angemeldeten Seminaristen statt, bei der ein Theologiestudent aus unserer Erzdiözese, ein Pfarrer aus Kasachstan und der Erzbischof von Quebec in Kanada Zeugnis von ihrem inneren Berufungsweg ablegten. Darauf antwortete der Papst in einer sehr bewegenden Homilie über das Priestertum. Junge Menschen des Weltjugendtages wollen nun ihren Altersgenossen in den Priesterseminaren in aller Welt Briefe schreiben, in denen sie die Seminaristen bitten, sich gut durch Studium und Gebet auf das Priestertum vorzubereiten, denn sie werden eines Tages die Katecheten ihrer Kinder und die Priester sein, bei denen sie beichten werden. Als Ermutigung wollen sie ihnen die drei Zeugnisse und die Predigt des Papstes zuschicken. Bei dieser Gelegenheit ist mir auch klar geworden, dass beim nächsten Weltjugendtag in Sydney ein solches Zentrum auch für ernstlich Verliebte und Verlobte eingerichtet werden sollte, um jungen Menschen Begleitung auf ihrem Weg zur Ehe und Familie zu geben. Das Bedürfnis und die Sehnsucht, eine gute Ehe führen zu können und einmal eine gesegnete Familie haben zu dürfen, sind so groß, dass wir junge Menschen darin nicht allein lassen dürfen. Hier stellt uns der Weltjugendtag Aufgaben vor Augen, die aller Mühe wert sind. (Kardinal Meisner)Montag, Oktober 10, 2005
Wir sind nicht das zufällige Produkt der Evolution
Wir erinnern uns alle an die Predigt, die Papst Benedikt XVI. gehalten hat, am Beginn seines Pontifikats, am 24. April 2005 auf dem Petersplatz. Dort sagte er: "Wir sind nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes. Jeder ist gewollt. Jeder ist geliebt, jeder ist gebraucht." Dann hat er hinzugefügt: "Es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium, von Christus gefunden zu werden." Lesen Sie eine Katechese von Kardinal Schönborn über Schöpfung und Evolution.Labels: Abtreibung, Glaube, Kirche, Religion
Samstag, Oktober 08, 2005
Homosexuelle und Lesbierinnen: Bitte keine Kinder!
Eine Analyse von 21 US-Studien zur homosexuellen Elternschaft belegt: Jungen, die in lesbischen Haushalten aufgewachsen sind, zeigten mehr weibliches, Mädchen mehr männliches Verhalten.
Die Juristin Monika Hoffmann vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (Reichelsheim/Odenwald) führt ferner das Ergebnis einer Langzeitstudie in Schweden an. Danach hätten Kinder, die ohne Vater oder Mutter aufwachsen, ein deutlich erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken, suchtkrank zu werden oder sich das Leben zu nehmen.
Studie: 2,7 Prozent der Schwulen lebenslang treu
Hoffmann zufolge sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften weithin nicht in der Lage, Kindern Treue und Verlässlichkeit vorzuleben. So belege eine niederländische Studie, dass Schwule in einer „festen Partnerschaft“ jährlich im Durchschnitt acht Sexualpartner hätten. Eine „feste“ Beziehung dauere durchschnittlich 1,5 Jahre. Nach einer aus Kanada stammenden hätten von den älteren Schwulen nach eigenen Angaben lediglich 2,7 Prozent nur einen Sexualpartner in ihrem Leben gehabt.
Die Juristin kritisiert, dass Jugendlichen in deutschen Unterrichtsmaterialen empfohlen werde, sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen und diese auszuleben. Die Betroffenen seien zu jung, um sich für einen homosexuellen Lebensstil mit all seinen Folgen zu entscheiden. Man dürfe junge Menschen mit Identitätsverwirrung nicht alleinlassen und ihnen die Möglichkeit der Veränderung durch therapeutische Hilfe nicht verschweigen. Lesen Sie aus dem Katechismus n. 2359
Labels: Abtreibung, Frauen, Glaube, Kirche, Religion
Samstag, Oktober 01, 2005
Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt...“
Paulus sagt nicht: „Wir vermuten, wir hoffen, wir glauben...“, nein: „wir wissen“. Das bedeutet, dass jede Situation, wie ausweglos sie uns auch erscheinen mag, von Gott zum Guten gewendet wird. Wenn wir ihn lieben. Das „wichtigste und erste Gebot“ zu halten (vgl. Matt 22,38), nämlich Gott zu lieben „mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“ (Dtn 6,5), ist die Voraussetzung für diese Gewissheit. Durch das Halten der Gebote „wird es dir gut gehen“ (Dtn 6, 18). Und wenn wir Jesus lieben, werden wir auch seine Gebote halten (vgl. Joh 14,15).Frohe Weihnachten, Ihr Atheisten
Die dringende Aufgabe der Kirche in Europa: Wieder...
„Ich möchte niemanden haben, der mich liebt“? - Au...
Darum richte ich an dich, (bitte fügen Sie hier ih...
Die Verfolgung in China geht weiter: Bischo 15 Jah...
Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester...
Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht.
Was feiert die Kirche im Advent? Gedanken von P. M...
Sie konnten den Zwilling nicht umbringen. Er war z...
"Es gibt nichts Schöneres als warten"

