Zeichen und Zeugnis
Mittwoch, Dezember 28, 2005
Das Katholische psychisch verkrümmend?

Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Und von allen Antworten, die die mir bekannten Ismen auf diese Fragen nach dem Sinn des Lebens und der menschlichen Existenz bereithalten, erscheinen mir die Antworten des katholischen Glaubens nicht allein die vernünftigsten, sondern auch die human zuträglichsten zu sein. Das bedeutet freilich keineswegs, daß ich nicht verstehe und respektiere, wenn die Vernunft Menschen zu anderen Antworten führt Unbegreiflich aber ist mir, warum heute Millionen Zeitgenossen das Katholische als psychisch verkrümmend, persönlichkeitszerstörend oder antiquiert verwerfen und zugleich von schwingenden Pendeln in Atem gehalten werden, selbsthypnotisiert nach Gings oder dem Schamanen in sich suchen! Warum sie sich im gemeinsamen Gebet zu den alten ägyptischen Göttern zusammenfinden (der Pharaonenkult ist wieder en vogue], über glühende Kohlen laufen und sicher auch bald wieder aus tierischen Eingeweiden lesen werden!
All diese Wege werden ernsthaft diskutiert - nur die katholische Spiritualität wird belächelt und außen vor gelassen. Dabei ist gerade das Christentum weder antiquiert noch zeitgemäß - es bietet einfach zeitlose Antworten auf die aktuellen Fragen. Mein langjähriger Beichtvater pflegte zu sagen: „Man muß schon viel glauben, um nicht glauben zu müssen." Wenn der Glaube tot ist, lebt der Aberglaube! (Michael Müller, mehr)
Montag, Dezember 26, 2005
Das Hauptproblem des Menschen

Das Hauptproblem moderner Menschen ist, daß Gott als Konkurrent der Freiheit angesehen wird. Hingegen wird vergötzt was des Teufels ist - Kurzsichtigkeit, Egozentrik, Ausbeutung des Körpers, Hoffnungslosigkeit bis hin zu Kinderlosigkeit aus egoistischen Motiven (Bruder Paulus).
Samstag, Dezember 24, 2005
Der Schöpffer wird's Geschöpffe.
Das Unerschaffene Licht wird ein erschaffnes Wesen:Daß sein Geschöpffe nur durch selbes kan genesen.
Ach freude! GOtt wird Mensch / und ist auch schon gebohren!
Wo da? Jn mir: Er hat zur Mutter mich erkohren.
Wie gehet es dann zu? Maria ist die Seel /
Das Krippelein mein Hertz / der Leib der ist die Höl /
Die neu Gerechtigkeit sind Windeln und sind Binden:
Der Joseph Gottes Furcht: Die Kräffte deß Gemütts
Sind Engel die sich freun: Die Klarheit ist jhr Blitz:
Die keusche Sinnen sind die Hirten die jhn finden.
(Angelus Silesius, Der cherubinische Wandersmann: mehr)
Donnerstag, Dezember 22, 2005
Vietnam: Verfofolgung der Katholiken

Armee-Angehörige drohten Dorfbewohnern mit Inhaftierung und Folter, sollten sie zu Weihnachten Gottesdienste besuchen.
Göttingen (www.kath.net) Mehrere zehntausend Ureinwohner in Vietnam werden systematisch von Soldaten eingeschüchtert, um sie an der Teilnahme an Festgottesdiensten während der Weihnachtsfeiertage zu hindern. Darauf machte die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) am Donnerstag in Göttingen aufmerksam.
In 62 Orten in den Provinzen Dak Lak, Dak Nong und Gia Lai im zentralen Bergland sind nach GfbV-Informationen seit dem 28. November Soldaten stationiert worden. Die Armee-Angehörigen drohten Dorfbewohnern mit Inhaftierung und Folter, sollten sie zu Weihnachten Gottesdienste besuchen.
"Die erneute Repression gegen christliche Ureinwohner zeigt, dass Vietnam noch immer nicht bereit ist, die in der Verfassung garantierte Glaubensfreiheit zu gewährleisten", kritisierte der GfbV- Asienreferent Ulrich Delius. Bereits in den Vorjahren seien regelmäßig vor allem in Siedlungsgebieten christlicher Ureinwohner Christmetten von Soldaten verhindert oder gestört worden.
1,5 Millionen der 83 Millionen Vietnamesen bekennen sich zum protestantischen Glauben, rund sieben Millionen sind katholisch.
Labels: Glaube, Kirche, Verfolgung
Sonntag, Dezember 18, 2005
Die wahre Freiheit


Der Mensch, der sich vollkommen in die Hände des Herrn übergibt, verliert seine Freiheit nicht. Nur der Mensch, der sich ganz Gott anvertraut, findet die wahre Freiheit (Benedikt XVI).
Labels: Glaube, Kirche, Verfolgung
Freitag, Dezember 16, 2005
Ex-Beatle John Lennon: Draussen Löwe drinnen nichts.
Mir fällt ein Interview mit Julian Lennon im »Daily Telegraph« ein. Da lässt er kein gutes Haar an seinem Vater, dem Ex-Beatle John Lennon. Er wirft ihm Scheinheiligkeit vor, weil er sich um seine Familie kaum gekümmert habe. »Papa konnte laut vom Weltfrieden und der Liebe auf Erden singen, aber seinem Sohn konnte er dieses Gefühl nie vermitteln«, so der inzwischen 35-Jährige. Ich erinnere an den ermordeten Bankchef Alfred Herrhausen und sein Lebensmotto: »Wir müssen das, was wir denken, auch sagen. Wir müssen das, was wir sagen, auch tun. Wir müssen das, was wir tun, auch sein.« (Hahn)Mittwoch, Dezember 14, 2005
Wenn kein Gott im Himmel ist dann bevölkert sich die Erde mit Götzen
Das vierblättrige Kleeblatt als Glücksbringer, die Zahl 13 als Unglücksbote: Jeder zweite Deutsche ist einer repräsentativen Umfrage zufolge abergläubisch. Unter den 51 Prozent Abergläubischen sind weit mehr Frauen (62 Prozent) als Männer (38 Prozent). Besonders beliebt als gutes Zeichen ist laut Umfrage das vierblättrige Kleeblatt: 40 Prozent meinen, daß es Glück bringt. Fast jeder vierte sieht die Zahl Sieben besonders positiv. Das Zerbrechen eines Spiegels werten 15 Prozent als Zeichen drohenden Unheils. Als Vorboten des Übels gelten auch Freitag, der 13., schwarze Katzen, die Zahl 13, das Durchlaufen unter einer Leiter und das Aufstehen mit dem linken Fuß. Mit zunehmenden Bildungsstand nehme der Aberglaube ab: So seien 78 Prozent der Bundesbürger mit Volksschulabschluß ohne Lehre abergläubisch, unter jenen mit Abitur und Universitätsabschluß nur 40 Prozent. Besonders viele Abergläubische finden sich in der Altersklasse zwischen 50 und 59 Jahren (62 Prozent). Am wenigsten abergläubisch seien die 30- bis 39jährigen (40 Prozent), bei den unter 30jährigen nehme die Zahl wieder zu (53 Prozent). dpa (Katechismus der Katholischen Kirche über den Aberglauben, siehe Nummer 2138)
Dienstag, Dezember 13, 2005
Es gibt dicke Heilige: Der hl. Thomas von Aquin zum Beispiel.
Etwa zwei Kilogramm Brot pro Tag, zwischen 6 und 30 Eiern, rund drei Liter Wein und zweimal täglich Fleisch - so eine 6882-Kalorien-Diät hat es in sich. »Dicke Männer sind intelligenter als dünne« - diese Feststellung des Aristoteles diente Thomas von Aquin als Antwort auf die beständigen Hänseleien seiner Mitbrüder ...Donnerstag, Dezember 08, 2005
Moralischer Relativismus
"Ich für meinen Teil glaube, wir sollten nicht nur daran arbeiten, das Evangelium zu verbreiten (das sollten wir sicher), sondern auch an einer gewissen Vorbereitung auf das Evangelium. Bei vielen Menschen ist es notwendig, sie an das Naturgesetz zu erinnern, bevor wir auf Gott zu sprechen kommen. Denn Christus verspricht die Vergebung der Sünden, aber was bedeutet das schon für jemanden, der, weil er das Naturgesetz nicht kennt, gar nicht weiß, dass er gesündigt hat? Wer nimmt schon eine Arznei ein, wenn er nicht einmal ahnt, dass eine Krankheit ihn befallen hat? Moralischer Relativismus ist der Feind, den wir überwinden müssen, bevor wir den Atheismus in Angriff nehmen. Ich möchte fast die Aussage wagen: Lasst uns die junge Generation erst einmal zu guten Heiden und dann erst zu Christen machen." C. S. Lewis (1898 - 1963), der Autor von "Der König von Narnia". (Lesen Sie eine vehemente Antwort an die Relativisten)Labels: Abtreibung, Frauen, Glaube, Kirche, Religion, Verfolgung
Samstag, Dezember 03, 2005
Der derzeitige Zwergerl-Aufstand in Regensburg ist äußerst unwürdig

Nach Papst-Bruder Georg Ratzinger hat sich auch die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis klar auf die Seite von Bischof Gerhard Ludwig Müller gestellt und die geplante Reform der Laienräte in der Diözese Regensburg verteidigt. Die Absetzung der obersten Laiengremien im Bistum sei richtig und der "derzeitige Zwergerl-Aufstand äußerst unwürdig", sagte Gloria gegenüber der "Mittelbayerischen Zeitung". Die Fürstin fordert weiters die Abschaffung des Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZDK) und meint: "Dieser illoyale Verband ist für die Kirche nicht nur überflüssig, sondern schädlich." Hauptbestreben der obersten deutschen Laienvertretung sei es, der katholischen Kirche ihre Volksfrömmigkeit und Tradition sowie den Gläubigen ihre Verbundenheit mit dem Papst und den Bischöfen auszutreiben. (Lesen Sie den ganzen Artikel)
Labels: Glaube, Kirche, Verfolgung
Freitag, Dezember 02, 2005
Zölibat -- die wahre männerbewegte Existenz.

Das Zölibat ist skandalös, abenteuerlich, erotisch, frech, natürlich - und er macht glücklich. Schon Franz von Assisi und Robinson Crusoe waren Helden des Zölibats und folgten seinen Weisungen. Und wer heute das große Abenteuer sucht, die wilde, freie und heilige Männlichkeit, für den gibt es nur eine Lösung: den Zölibat. (10 Argumente für den Zölibat. Das vielleicht ungewöhnlichste Buch über den Zölibat von Hans Conrad Zander).
Das Buch ist sowohl eine Fundgrube für Liebhaber schwarzen Humors als auch die Bitte eines tief im Herzen Getroffenen, Priester wieder als Menschen zu achten. Diese sind weder abartig noch krank, sondern einfach sexlos glücklich. Zander schlägt eine Bresche für die friedliche Koexistenz der sexuellen Orientierungen. (Amazon.de-Redaktion)
Labels: Abtreibung, Frauen, Glaube, Kirche, Religion
Die berühmte Rede von Benedikt XVI in Würzburg
Atheisten verplempern kostbare Zeit für irrational...
Sie schaufeln das Grab der Menschheit und verbreit...
Wider die "oben ohne"-Theologie
Unsere Liebe Frau von Guadalupe
"Bei allem Bemühen um die Liturgie muss der Blick ...
Wir sind viel schlimmer als Herodes: 1 ,202,000 Ab...
Der Krebs ist für mich wie mein 'kleiner Engel'
Frohe Weihnachten, Ihr Atheisten
Die dringende Aufgabe der Kirche in Europa: Wieder...

