Zeichen und Zeugnis
Donnerstag, Oktober 26, 2006
Sexuelle Verwilderung zertört die Basis des Zusammelebens

Man kommt zum Schluß, daß sich die Sexualität zwar von der Fortpflanzung technisch trennen läßt. Aus ihrem wirtschaftlichen und bevölkerungsmäßigen Kontext lässt sich jedoch nicht herauslösen: Fortpflanzung, Erhalt des Volkes, Ernährung und Erziehung der Kinder, zwischenmenschliches Vertrauensverhältnis, gegenseitiger Lebensdienst in Treue und Freundschaft, Kultur und gemeinsamer Lebensaufbau, Humanität, Menschenwürde und gegenseitige Lebensachtung, u.a.Damit ist die Meinung widerlegt, dass die Sexualität Privatsache jedes einzelnen sei. Sexuelle Normen ahben einen Öffentlichkeitscharakter und müssen deshalb auch unter ethische und politischen Gesichtspunkten gesehen werden. Eine demokratische Ordnung kann nur bestehen, wenn alle sich freiwillig den Gesetzen unterwerfen. Jede Gesellschaft kann nur bestehen, wenn sie auf verlässlichen Vertrauensverhältnissen aufruht. Sexuelle Verwilderung aber zertört die Basis des Zusammelebens.
Labels: Abtreibung, Glaube, Kirche, Religion
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