Zeichen und Zeugnis
Montag, Februar 20, 2006
 
Das ZDK hat anscheinend am Sitz-Ast gesägt
"Nach der Korrektur eines aus der Spur geratenen Rätesystems in der eigenen Diözese sorgt Bischof Müller nun auch für Klärungen auf Bundesebene... Das ZDK hat sich nämlich unter der geradezu hochstaplerischen Selbstetikettierung das Sprachrohr der deutschen Katholiken zu sein, zunehmend zu einem Instrument der Selbstzerstörung des Katholizismus gemacht. Dies ist nicht nur am Unterlaufen der kirchlicher Haltung zur Abtreibungsfrage durch die Gründung des ominösen Vereins "Donum vitae" geschehen, sondern auch durch zahllose nörglerische und besserwisserische Erklärungen zu legitimen Entscheidungen des Papstes und seiner Kurie." (Frankfurter Arbeitskreis von Katholiken). Strenge Worte. Sind sie rechtens? Das Bild zeigt, wie man den Ast wieder festigt.

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Sonntag, Februar 19, 2006
 
Zentralkomitee der deutschen Katholiken
"In der breiten Öffentlichkeit weiß niemand mehr, dass es dieses Zentralkomitee überhaupt gibt. Und der Geist der Würzburger Synode, den dieses Komitee so hochhält und verteidigt, ist aus diesem Land rückstandslos herausgeweht.

Stattdessen wissen die Verantwortlichen in den Diözesen, dass das Zentralkomitee mit dem Aufbau und der Förderung des Vereins "Donum vitae" bewiesen hat, dass es nicht versteht, was die Einheit und das authentische Zeugnis der Kirche ist. Damit hat das Komitee ein schlechtes "standing". Zumal jeder sieht, dass ein einziger Leiter des Katholischen Büros wie Prälat Karl Jüsten im politischen Berlin an mehr Schräubchen dreht als hundert Mitglieder des Zentralkomitees.

Wer braucht dieses noch, wenn nicht die, die dort ihr Geld verdienen? Sämtliche Äußerungen und Interventionen, die noch vom Zentralkomitee kommen, ließen sich auch ehrenamtlich organisieren, so wie es sich in der Kirche eigentlich gehört. Die Diözese Regensburg hat dem Komitee den Geldhahn abgedreht, weil sich dessen Vorsitzender - wieder einmal - polemisch verstiegen hat. Aber im Grunde weist Regensburg in eine neue Zeit" (Guido Horst, Die Tagespost vom 18.02.2006).

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Donnerstag, Februar 02, 2006
 
Glückliche Ehe ist bestes Anti-Stress-Mittel

Die tiefe emotionale Verbundenheit zwischen verheirateten Paaren wirkt als geniales Anti-Stress-Mittel. Das zeigt eine Studie der Universitäten von Wisconsin und Virginia, welche die „New York Times“ am Dienstag veröffentlichte.

Die Wissenschaftler untersuchten, wie 16 Paare, die sich selbst als „sehr glücklich verheiratet“ bezeichneten, auf Berührung reagierten. Versetzte man einen der Ehepartner unter Stress, so wirkte die Berührung des anderen Ehepartners deutlich stresslindernd, zeigte die Studie.

Die Frau erhielt einen leichten Elektroschock, worauf sie mit neurologischen Stresssymptomen reagierte. Diese ließen sofort nach, als der Mann sie an der Hand nahm. Interessantes Detail am Rande: Der Effekt war viel weniger ausgeprägt, wenn eine fremde Person die Hand ergriff.

„Diese einfache Geste der sozialen Unterstützung bewirkt, dass Gehirn und Körper sich nicht mehr so anstrengen müssen, sie sind gegenüber einer Bedrohung weniger gestresst“, erklärte James A. Coan, Psychologe an der Universität Virginia und Hauptautor der Studie.

Bei jenen Paaren, die auf emotionaler Ebene eine ausgesprochen intensive Partnerschaft lebten, war die stresslindernde Wirkung durch eine Berührung am ausgeprägtesten.

Die übliche Antwort auf physischen oder emotionalen Stress – entweder Kampf oder Flucht – sei in den alltäglichen Situationen oft eine Überreaktion, meinen die Forscher. Eine Berührung oder Umarmung sei „eine sehr gute Sache“, denn dies beruhige, meint Coan. Die Studie beantwortet damit auch die häufig gestellte Frage, warum verheiratete Paare durchschnittlich gesünder sind als Singles.(New York www.kath.net / LifeSiteNews.com)

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