Zeichen und Zeugnis
Donnerstag, November 30, 2006
 
Das Eva-Prinzip
Nur das Eva-Prinzip kann uns retten? Eva-Prinzip, das heißt für Frauen: Versöhnung mit sich selbst und der Männerwelt, die Familie wichtig nehmen und sich vor allem von Denkverboten befreien.

Eines dieser Denkverbote formulierte Eva Herman - eine 47-jährige Karrierefrau, zum vierten Mal verheiratet, ein Sohn und dann die plötzliche Kehrtwende zu Heim und Herd - für eine Familienzeitung, die sie fragte, wie sie denn leben würde, wenn sie noch einmal von vorne beginnen könnte. „Ich würde mir einen Mann suchen, ihn arbeiten lassen und mich um unsere fünf Kinder kümmern“, bekannte sie. Und: Es war kein Scherz. „Das hatte ich ernst gemeint.“

Den Rebellinnen und Rebellen von einst sollten die Worte entgegen gehalten werden. „Ruhet in Frieden! Lasst Frauen wieder einen eigenen Weg finden, ohne sie als männerhörige Dummchen zu beschimpfen. Lasst Frauen die wahre Entscheidungsfreiheit, die auch beinhalten kann, sich für Mann und Kind zu entscheiden.“

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Mittwoch, November 29, 2006
 
Jugendliche: nicht länger als 1 Stunde TV
Jugendliche sollen nicht länger als eine Stunde täglich vor dem Fernseher sitzen. Das sagen Schweizer Kinderärzte laut Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“. „Während die Experten noch streiten, ist es für die Gesellschaft der Schweizer Kinderärzte keine Frage mehr“, heißt es.

Über sieben Stunden TV-Konsum pro Woche schade der körperlichen und psychischen Entwicklung von Jugendlichen, warnen die Ärzte in der neuen Auflage ihres quasioffiziellen „Schweizerischen Gesundheitshefts“, das bei jeder Geburt kostenlos an die Eltern abgegeben wird.

Dass Gesundheitsheft, finanziert von der Krankenkasse CSS, hat einen quasi offiziellen Charakter und geniesst daher auch in Fachkreisen Beachtung. „Bis zum dritten Lebensjahr sollen Kinder überhaupt nie fernsehen“, sagt die Genfer Kinderärztin Nicole Pellaud, die zusammen mit zwei Deutschschweizer Berufskollegen das Heft redigierte. In den USA sorgt derzeit eine Studie für Aufregung, welche die Zunahme des Autismus auf kleinkindlichen TV-Konsum zurückführt. (kath.net)

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Mittwoch, November 08, 2006
 
Heilige Freunde Gottes
Sie sind total verschieden, unter den Heiligen gibt es keinen Einheitsbrei, keine Uniformierung, sie sind das, was heutzutage viele Menschen an allen möglichen Orten und auf die seltsam anmutenden Weisen suchen: sie sind sie selbst geworden. Wie aber haben sie das erreicht? Eines haben alle Heiligen gemeinsam: sie sind Freunde Gottes geworden. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders spektakulär, man kann es so dahersagen. Viele lassen ja den lieben Gott heute „einen guten alten Mann“ sein und würden schnell mal antworten: natürlich ist er ein Freund. Wirklich etwas gegen Gott hat ja auch kaum einer was, zumindest nicht an der Oberfläche.

Freundschaft macht die Freunde einander ähnlich.

So ist das auch mit Gott. Von Seiner Seite aus ist alles klar- gibt er uns doch überdeutlich zu verstehen, dass Er uns liebt. Er hat seinen Sohn für uns hingegeben, ist für uns gestorben, welche Freundschaft könnte radikaler sein?

Aber wie ist das mit uns? Gott liebt alle Menschen, ja, er hat uns immer schon zuerst geliebt, denn diese Liebe macht uns erst fähig, Ihm zu antworten. Die Heiligen, sie haben Gott mehr als alles andere zurück geliebt. (AmiciNews November)

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