Zeichen und Zeugnis
Montag, Dezember 31, 2007
 
"Bei allem Bemühen um die Liturgie muss der Blick auf Gott maßgebend sein".

Bei seinem Besuch im österreichischen Zisterzienserstift Heiligenkreuz im September diesen Jahres gab der Papst den dort versammelten Gläubigen – den anwesenden damaligen Päpstlichen Zeremonienmeister eingeschlossen – eine kurze, aber überaus prägnante und richtungsweisende Katechese:

„Bei allem Bemühen um die Liturgie muss der Blick auf Gott maßgebend sein. Wir stehen vor Gott; er spricht mit uns, wir mit ihm. Wo immer man bei liturgischen Besinnungen nur darüber nachdenkt, wie man Liturgie attraktiv, interessant, schön machen kann, ist Liturgie schon verfallen. Entweder sie ist opus Dei mit Gott als dem eigentlichen Subjekt oder sie ist nicht ... Gestaltet die heilige Liturgie aus dem Hinschauen auf Gott in der Gemeinschaft der Heiligen, der lebendigen Kirche aller Orte und Zeiten so, dass sie zu einem Ausdruck der Schönheit und Erhabenheit des menschenfreundlichen Gottes wird!“

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