Zeichen und Zeugnis
Dienstag, Dezember 11, 2007
Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht.
KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ nennen Sie viele Beispiele von Versuchen, die Religion zu eliminieren. Auch nach Jahrhunderten ist dieses Phänomen nicht totzukriegen. Warum brauchen wir Religion und Glauben? Lütz: Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht. Wenn man nur an Gott glaubt, damit es in der Gesellschaft besser läuft, ist das bloß eine gescheite Form des Atheismus. Wir sollten uns der Gesellschaft nicht als die Saubermänner anbiedern. Die entscheidende Frage ist doch, ob es Gott gibt oder nicht. Dass der Glaube an Gott dann auch nützliche Folgen hat, steht auf einem anderen Blatt.
Labels: Gesellschaft, Glaube, Gott, Religion
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