Zeichen und Zeugnis
Montag, Januar 08, 2007
Gefangene de Monats

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den ägyptischen Scheich Bahaa el-Din Ahmed Hussein El-Akkad zum „Gefangenen des Monats November“ benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.
Der 57jährige ist nach Angaben des Hilfswerks „Open Doors“ seit April 2005 wegen seines Übertritts zum christlichen Glauben inhaftiert. Der frühere Leiter einer Moscheegemeinschaft gehörte über 20 Jahre lang einer gewaltlosen islamischen Fundamentalistengruppe an, die Nichtmuslime zum Islam bekehren will.
Anfang 2005 fand er nach Gesprächen mit einem Christen, Bibelstudium und Gebeten zum christlichen Glauben. Am 6. April 2005 wurde er verhaftet, weil gegen ihn der „Verdacht der Blasphemie gegen den Islam“ vorlag.
Obwohl ein Gericht in Kairo am 30. Juli 2006 seine Freilassung anordnete, ignorierte die Geheimpolizei SSI diesen Beschluss und verlegte El-Akkad im September in das besonders für politische Islamisten bestimmte Hochsicherheits-Gefängnis Wadi el-Natroun.
Der gesundheitlich geschwächte dreifache Familienvater ist dort in einer zwei Quadratmeter kleinen Zelle untergebracht. Die Geheimpolizei drohte ihm nach Informationen von „Open Doors“ mit lebenslanger Haft, wenn er sich nicht bereit erkläre, andere Konvertiten zu bespitzeln.
In Ägypten ist ein offizieller Religionswechsel für Muslime nicht möglich. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den ägyptischen Präsidenten Mohammad Hosni Mubarak um die Freilassung El-Akkads zu bitten. Von den rund 70 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 87 Prozent Muslime, zehn Prozent Kopten und 1,2 Prozent Protestanten und Katholiken.
Labels: Gefangener, Glaube, Islam, Kirche, Religion, Verfolgung
Samstag, Januar 06, 2007
Got Vater und Gott Allah sind nicht derselbe
"In regelmäßigen Abständen werden immer wieder Kampagnen veranstaltet gegen die Kirche. Bischöfe, Priester und Religionslehrer, die den Mut aufbringen, den katholischen und christlichen Glauben unverkürzt zu bekennen, werden als Fundamentalisten und Erzkonservative verschrien. Wer die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus als eine geschichtliche Tatsache anerkennt, und es wagt, ihre Reduktion auf eine bloß legendarische Einkleidung allgemeiner Wahrheiten abzulehnen, der wird mit einem Bombardement hinterhältig formulierter Schlagzeilen in Grund und Boden geschossen. So erging es kurz vor Weihnachten dem Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Welchen wunden Punkt der schönen neuen Multi-Kulti-Welt hatte er denn getroffen?
Er hatte nur die eine Wahrheit des katholischen Glaubens zum Ausdruck gebracht, dass Christen seit der Selbstoffenbarung Gottes in der Menschwerdung des Sohnes und der endzeitlichen Ausgießung des Heiligen Geistes nur im Heiligen Geist durch Jesus zu Gott, Abba Vater sagen können. Christen glauben an den dreifaltigen Gott und beten so zu ihm wie er sich uns geoffenbart hat.
Da Gott-Allah in der muslimischen Religion im Gegensatz zum dreifaltigen Gott und der Fleischwerdung des ewigen WORTES von den Anhängern der Lehre des Mohammed erkannt und verehrt wird, ist er nicht identisch mit dem Gott und Vater Jesu Christi, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Die Muslime und die Christen glauben nicht an denselben Gott. Obwohl es nur einen Gott gibt, lässt der prinzipielle Gegensatz im Gottesglauben ein gemeinsames Gebet nicht zu" (Bischof Müller, Regensburg).
Labels: Allah, Dreifaltigkeit, Glaube, Islam, Kirche
Donnerstag, Januar 04, 2007
Papst Johannes Paul II „Vorreiter für die Frauenrechte

ZENIT: Sie haben Papst Johannes Paul II. einmal als „Vorreiter für die Frauenrechte“ bezeichnet. Was genau meinen sie damit? Welche Rechte gehören besonders verteidigt beziehungsweise gestärkt?
Gloria Fürstin von Thurn und Taxis: Denken Sie nur an die „Theologie des Leibes“. Da hat Johannes Paul II. doch Bahnbrechendes, ja geradezu Revolutionäres geäußert. Der Mann soll die Frau ehren und lieben und sie sozusagen auf dem Silbertablett durchs Leben tragen. Weil Sie die Trägerin des Lebens ist.
Der Papst geht sogar soweit, dass er dem Mann im Detail erklärt, worauf er achten muss, damit die Würde der Frau während des Zeugungsaktes nicht verletzt wird. Mehr Einsetzen für Frauenrechte geht doch eigentlich gar nicht!
Die moderne westliche Welt hat die Gleichbehandlung von Mann und Frau so weit getrieben, dass die Frauen entscheidende Rechte gegenüber dem Mann verloren haben. Da, wo sich die Gleichstellung radikalisiert und als Gleichmacherei äußert, werden Mann und Frau ihre authentischen, Gott gewollten Unterschiede abgesprochen.
Ich denke besonders an das Recht, Kinder zu bekommen. Tausende von Frauen beklagen in der Schwangerschaftsberatung, dass es der Mann ist, der „das Kind nicht möchte“.
Labels: Familie, Frau, Glaube, Gleichberechtigung, Kinder, Kirche
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