Zeichen und Zeugnis
Freitag, März 16, 2007
 
Superstar Thomas Enns: ,Ich hatte noch nie Sex’

Ein Promi outet sich: Der 24-jährige „Deutschland sucht den Superstar“-Kandidat will sich erst seiner Ehefrau körperlich schenken.

Ist er ein „Sonderling“ oder ein „Trendsetter“, fragte die „Bild“-Zeitung recht überrascht, als „Superstar“-Kandidat Thomas Enns sich outete: „Ich hatte noch nie Sex“, sagte er gegenüber der Zeitschrift „Yam“. „Ich will es erst in der Hochzeitsnacht tun.“

Komplexe hat er wegen seiner Ansicht nicht. „Ich stehe dazu,“ meint Thomas selbstbewusst. Verliebt war er erst einmal, aber: „Zungenküsse waren das höchste der Gefühle.“ Wie kommt er zu dieser Einstellung? „Ich bin gläubiger Christ“, bekennt er.

„Ich habe gelernt, Frauen nicht als Sexobjekte zu behandeln. Meine Eltern haben mir beigebracht, dass die Liebe etwas sehr Großes ist. Meine Jungfräulichkeit wird mein Geschenk an meine zukünftige Frau.“

Leicht ist das für einen Mann nicht, gibt der „Superstar“ zu. Aber: „Ich habe mir abtrainiert, nach kurzen Röcken zu gucken. Man gewöhnt sich dran, den Körper zu kontrollieren.“ Enthaltsam leben habe auch Vorteile, meint Thomas. „Man erspart sich viel emotionalen Schmerz. Trennungen und so weiter. Ich bin froh und glücklich so, wie ich lebe.“ (www.kath.net)

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Mittwoch, März 14, 2007
 
Fastenzeit: Training für die Freiheit
KATH.NET präsentiert Fastentipps von Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg), Kardinal Christoph Schönborn (Wien) und Bischof Felix Genn (Essen).

Erzbischof Ludwig Schick, Bamberg:

Fastenzeit ist eine „Trainingszeit“. Der Mensch soll sich in „das neue Menschsein“ Christi „einüben“. Dazu gehört auch das Reden und Sprechen. Die Fastenzeit lädt ein, den richtigen Gebrauch der Worte einzuüben.

Fünf Vorsätze dazu:

Ich überlege immer erst, dann rede ich.

Mein Ja soll ein Ja und mein Nein ein Nein sein.

Ich achte stets darauf, dass mein Reden mit meinem Denken und Fühlen übereinstimmt. Es darf keine Unwahrhaftigkeit und Lüge in meinen Worten geben.

Ich höre mehr zu als ich rede. Ich bin mehr Ohr als Mund.

Ich suche die Stille, um Gott wahrzunehmen und mit IHM zu sprechen.


Kardinal Christoph Schönborn, Wien:

Fastenzeit, das ist eine Schule der Freiheit. Um frei zu werden von mir, für Gott und die anderen. Einige „Trainingsanleitungen“ dazu:

1) Ich spreche gerne über das Gute, das ich tue. Also versuche ich, mir diesbezüglich ein Fasten aufzuerlegen.

2) Ich versuche, wirklich zu fasten, das heißt, zum Beispiel auf Lieblingsspeisen zu verzichten oder einfach weniger zu nehmen, wenn ich Lust auf mehr hätte. Die Beherrschung des Leibes hilft mir, auch seelisch beherrschter zu sein und die „Ich-Sucht“ zu bekämpfen.

3) Ich versuche, wirklich zu beten, aber nicht vor den anderen, sondern „im stillen Kämmerlein“, wo ich ganz alleine bin, wo ich niemandem etwas vormachen kann. Hier bin ich mit Gott alleine. Hier ist Er mir nahe. Hier bin ich einfach ich selber, so wie ich vor Gott bin. Vor Ihm werde ich nicht heucheln. Ganz ehrlich und einfach vor Gott sein: Das tut der Seele gut. Das hilft, auch untereinander weniger Theater zu spielen.

Bischof Felix Genn, Essen :

Fasten: Nicht um abzunehmen, sondern um zu wissen, dass der Bräutigam genommen ist, weil in mancher Bedrängnis und in der Gottlosigkeit unserer Tage der Herr oft nicht sichtbar ist.

Gebet: Um dem Herrn gerade in diesen Tagen näher zu kommen und noch tiefer inne zu werden, was Tod und Auferstehung Jesu Christi der Welt geschenkt haben.

Almosen: Viel intensiver als sonst, auch um den Preis des Verzichts: Geduld zu üben, den Armen nahe zu sein, Aufmerksamkeit und Sensibilität gegenüber den Mitmenschen in besonderer Weise zu üben.

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Samstag, März 10, 2007
 
Ein Atheist verteidigt die Kirchen


Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei: Nur mehr die Kirche in der Lage, "Werte und moralische Maßstäbe halbwegs allgemein zu formulieren". Die politische Linke ist derzeit nicht in der Lage. Berlin (www.kath.net)"Eine gottlose Gesellschaft wäre eine wertelose Gesellschaft." Dies sagte der Atheist Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Berlin wie der „Kölner Stadtanzeiger“ berichtet. Für Gysi haben die großen Kirchen in Deutschland eine einzigartige Rolle bei der Wertevermittlung. Nur sie seien noch in der Lage, "Werte und moralische Maßstäbe halbwegs allgemein zu formulieren". Die politische Linke sei dazu derzeit nicht in der Lage. Die Politik im allgemeinen und die Medien seien da überfordert. Gysi bezeichnete sich selber als jemand, der nicht an Gott glaube. Er bekämpfe jedoch Glaubenshaltungen oder Glaubensüberzeugungen nicht.

Lesen Sie auch über "schwere Kost für Atheisten".


Und dann noch ein Leckerbissen:

Leider habe ich nur die spanische Übersetzung des Briefs eines bekannten französischen Athisten, Jean Jaurès,, der seinem Sohn die Erlaubnis verweigert vom Religionsunterricht fernzubleiben.

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