Zeichen und Zeugnis
Samstag, Juli 28, 2007
Friedlicher Buddhismus?
Es gibt im tibetischen Buddhismus etwa 45% friedliche und 55% zornige Offenbarungen Buddhas. Das heißt: Es wird gelehrt, dass es nicht nur friedliche Formen der Erleuchtung, sondern auch „erleuchtete“ Formen des Zorns gibt. Der innere Friede ist demnach erst dann hergestellt, wenn der Mensch sowohl seine friedlichen als auch seine zornigen Anteile anerkennt, d. h. unter gewissen Umständen auch auslebt. Der tibetische Buddhismus strebt mit dieser Vereinigung von Frieden und Zorn nicht nur nach innerem Frieden, sondern auch nach dem Weltfrieden. Danach sind sowohl friedliche als auch kriegerische Handlungen im Sinne dieser Offenbarung. Kriegerische Handlungen sind für das Jahr 2425 prophezeit. Dann soll ein buddhistischer Herrscher die Weltherrschaft an sich reißen und einen weltweiten Frieden im Sinne des Buddhismus (unter Ausschluss Andersgläubiger) durchsetzen. Die christliche Lehre fordert dagegen auf, dem Zorn keinen Raum zu geben. (mehr)
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Montag, Juli 23, 2007
Warum ich als Christ nicht homosexuell leben kann

Fliehe die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen. (2. Timotheus 2, 22)
Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, du weißt ja, von wem du gelernt hast, und daß du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. (2. Timotheus 3, 14)
Persönliche Vorbemerkung
Als Jugendlicher entdeckte ich bei mir starke homosexuelle Gefühle. Sie nahmen dermaßen zu, auch verstärkt durch negative Erfahrungen, daß ich meinte, gar nicht anders zu können, als sie zur Leitlinie meines Handelns zu erklären. Es war mir einfach nicht vorstellbar, daß ich dagegen ankämpfen könnte oder daß es einen anderen Lebensweg für mich geben könnte, als meine Neigungen auszuleben. Die Intensität dieser Gefühle dominierte mich vollständig.
Auf der anderen Seite wollte ich als bewußter Christ und in meiner Lebensgestaltung den Willen Gottes an die erste Stelle setzen. Ich wußte durch meine Beschäftigung mit der Bibel, daß die Aussagen zur ausgelebten Homosexualität durchgängig negativ waren. Obwohl mir das auf den ersten Blick nicht paßte, wollte ich nicht einfach darüber hinweggehen. (mehr)
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Samstag, Juli 21, 2007
Gedanken zum Evangelium des 16 Sonntags C
Bernhard fasst die Auslegungen zusammen: Man kann nicht beides gleichzeitig in angemessener Weise tun: sich um äußere Angelegenheiten kümmern und frei sein für die innere Sehnsucht nach Weisheit... Deshalb sitzt Maria und bleibt unbeweglich. Sie möchte die schweigende Ruhe nicht unterbrechen, um die selige Freude der Betrachtung nicht zu verlieren, vor allem, da sie den Herrn selbst im Inneren sprechen hört: Macht euch frei (vacate) und erkennt, daß ich Gott bin (Ps 45, 11).“
Kardinal Bellarmin, der zunächst als Ordensmann (SJ), dann als Kardinal „weltlich“ lebte, hat zu den beiden Wegen gesagt: „Da ich noch ein Ordensmann war, wusste ich nicht, was Traurigkeit ist, jetzt, da ich Kardinal bin, weiß ich nicht, was Fröhlichkeit ist.“
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Donnerstag, Juli 19, 2007
Ex-gay: Wieder zu Verstand gekommen - Normal

Ein bekannter US-amerikanischer Homo-Ideologe ist nach 16 Jahren wieder normal geworden: „Normal ist normal – und wurde aus gutem Grund normal genannt.“
Michael Glatze – ein führender Homo in den USA – hat in der konservativen Online-Zeitung ‘WorldNetDaily’ über seine Abkehr von der Homo-Ideologie berichtet.
Die Homosexualität sei in ihrer tiefsten Natur pornographisch, stellt er jetzt fest. Sie zerstöre die Seelen auf eine eindrückliche Weise und verwirre die sich entwickelnde Sexualität. (mehr)
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Mittwoch, Juli 18, 2007
Armer Darwin und seineEvolutionstheorie

Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie – Das Bestsellerbuch von Prof. Michael Behe jetzt auch in deutscher Sprache
1996 ist dieses Buch in den USA erstmals erschienen und hat eine weltweite Diskussion ausgelöst. 2007 ist es nun in deutscher Sprache verlegt, ergänzt durch ein Kapitel, das die wesentlichen Argumente aus diesen Diskussionen aufgenommen hat.
Der Autor ist Biochemiker. Die Erkenntnisse der Biochemie sind noch sehr jung, deshalb konnten Darwin und die Wissenschaftler bis in den Beginn der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Probleme, die sich in den Bausteinen lebender Organismen ergeben, nicht erkennen. Diese Erkenntnisse bringen allerdings wichtige Grundannahmen der Darwinschen Theorie ins Wanken, denn ein stufenweiser Aufbau komplexer Systeme ist nicht denkbar: Entweder es waren alle Teile von Anfang an da oder dieses System konnte nie existieren. Behe vergleicht dies mit einer Mausefalle, nur wenn sie komplett ist, kann sie ihre Funktion erfüllen. Linz (www.kath.net)
Labels: Darwin, Evolutionstheorie, Glaube, Kirche, Schöpfung
Dienstag, Juli 17, 2007
Gefährlicher als radikaler Islamismus: Radikaler Relativismus
Im Blick auf den interreligiösen Dialog forderte der TV-Moderator Peter Hahne auf der Ostertagung des Diakonissen-Mutterhauses Lachen in Neustadt/Weinstraße, die Warnungen aufgeklärter Muslime vor einer „schleichenden Islamisierung Deutschlands" ernst zu nehmen. Gefahr für die demokratische Rechtsordnung drohe allerdings weniger von radikalen Islamisten als von „kultur-, religions- und ahnungslosen Deutschen, die ihren radikalen Relativismus mit naivem Rabatt für fremde Kulturen verbinden."
Es bewahrheite sich die Erkenntnis: „Toleranz gegen andere plus Ignoranz gegen das Eigene führt zur Intoleranz gegenüber allem." In solchen Zeiten müssten entschiedene Christen grundlegende Orientierung geben, ohne die eine freie, gemäß Grundgesetz „vor Gott und den Menschen verantwortliche Gesellschaft" nicht existieren könne.
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Donnerstag, Juli 12, 2007
Kirchen = KIRCHE?
Mit dem Zweiten Vaticanum hat die katholische Glaubenslehre einen entscheidenden Schritt der Klärung getan: „Kirche“ existiert konkret. Sie ist keine abstrakte Idee. Sie ist dort, wo Petrus ist, wo sein Nachfolger die Herde Christi leitet. Sie ist dort, wo in der Gemeinschaft mit ihm und den rechtmäßigen Bischöfen die Eucharistie gefeiert wird. Deshalb sagt das Konzil, sie sei „verwirklicht“ („subsistit“) in der katholischen Kirche.Der Kern der Frage war und ist: Was macht „Kirche“ aus? Die katholische Antwort war und ist: die Fülle der „Heilsmittel die Christus seiner Gemeinschaft anvertraut hat. Dazu gehören wesentlich: die apostolische Sukzession und die Eucharistie. Beide sind in den aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen nicht im vollen Sinn gewahrt geblieben...
Aber außerhalb ihres „sichtbaren Gefüges“ gebe es eine Fülle an „Elementen der Heiligung und Wahrheit“, die wirklich zur Kirche Jesu Christi gehören. Wo immer diese Elemente zu finden sind, dort sind Elemente der Kirche, wenn auch die Kirche nicht voll verwirklicht ist.
Deshalb, so heißt es in dem neuen Papier aus Rom, gelte, dass „diese (aus der Reformation hervorgegangenen) Gemeinschaften selbst - wegen der verschiedenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in ihnen wirklich vorhanden sind - zweifellos einen kirchlichen Charakter und einen daraus folgenden Heilswert haben“. (Kardinal Schönborn)
Labels: Apostolische Sukzession, Eucharistie, Glaube, Kirche, Kirchen, wahre Kirche
Samstag, Juli 07, 2007
Benedikt XVI über die Frau nach Bruno Forte

„Der Papst sagte: Die Tatsache, dass die Frau vom Priesteramt ausgeschlossen ist, bringt keine Unterlegenheit zum Ausdruck, sondern zeigt eine Vielfalt von Ausdrucksformen und Möglichkeiten, am Leben der Kirche teilzunehmen“, erklärte Forte, ein bedeutender italienischer Theologe, der vor zwei Jahren die Fasten-Exerzitien für Papst und Kurie hielt, was als große Anerkennung auf fachlicher und menschlicher Ebene gilt.
„Damit hat der Papst diese theologische Wahrheit in eine existentielle und persönliche Sprache übersetzt“, kommentierte Bischof Bruno Forte. „In anderen Worten, nicht Priester zu sein, bedeutet nicht, dass die Frau in einer untergeordneten Lage ist. Es bedeutet, so wie Maria gegenüber Jesus eine Teilnahme in der Gegenseitigkeit zu leben. In welchen Ämtern der Kirche also kann die Frau heute präsenter sein, als sie es ist?“
„Ich würde die Dimension der Prophetin herausheben“, meinte der Bischof Bruno Forte. „Die Frau im Dienst der Verkündigung für die Weitergabe des Glaubens, als Katechetin, als Theologin, als Kontemplative, als Zeugin im Dialog. Denn die Frau hat außerordentliche Fähigkeiten zum Hören des anderen, das heißt, Fähigkeiten im Dialog. Zweitens, in Bezug auf die Liturgie: Die Frau ist dazu befähigt, den Empfang des anderen vorzubereiten. Das erfüllt sich in der liturgischen Handlung, die der Gipfelpunkt des Lebens der Kirche ist.“
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Donnerstag, Juli 05, 2007
Europarat-Kommission unterstützt Pornografie
Die EU-Kommission veröffentlichte im Internet einen 44-Sekunden-Pornofilm - Gezahlt wird er von europäischen Steuerzahlern – Kommission möchte ihn trotz Protesten nicht vom Netz nehmenDie EU-Kommission hat vor einigen Tagen im Internet unter dem „EUTube“-Angebot einen de facto Pornofilm veröffentlicht. In dem 44 Sekunden Film werden Sexszenen aus einigen europäischen Filmen gezeigt.
Zu hören sind Orgasmusschreie und am Ende die Einblendung "Kommen wir zusammen. Millionen Filmfreunde lieben das europäische Kino". Europaweit gibt es nun Vorwürfe gegen die EU-Kommission.
Internetsurfer warfen Brüssel "Pornografie", "Propaganda" und "Geldverschwendung" vor, wie der ORF berichtet. Die Kommission selbst ist nicht gewillt, den Werbeclip von der Seite nehmen. Ein Sprecher meinte: "Wir können stolz sein auf ein starkes europäisches Kino, das starke Gefühle zeigt." Brüssel (www.kath.net)
Es ist auch anderswo schön schlimm
Labels: Europa, Geldverschwendung, Glaube, Kino, Kirche, Porno, Pornografie, Pornographie
Wachsendes Interessa an Glaubensfragen?
Die berühmte Rede von Benedikt XVI in Regensburg
Atheisten verplempern kostbare Zeit für irrational...
Sie schaufeln das Grab der Menschheit und verbreit...
Wider die "oben ohne"-Theologie
Unsere Liebe Frau von Guadalupe
"Bei allem Bemühen um die Liturgie muss der Blick ...
Wir sind viel schlimmer als Herodes: 1 ,202,000 Ab...
Der Krebs ist für mich wie mein 'kleiner Engel'
Frohe Weihnachten, Ihr Atheisten

