Zeichen und Zeugnis
Dienstag, Januar 29, 2008
 
Abtreibungen verzögern die Ankunft des Messias
Das Chefrabbinat in Jerusalem veröffentlichte am 24. Dezember 2007 ein Schreiben, in der auf eine jüdische Legende verwiesen wird: Der Messias kommt erst dann, wenn alle jüdischen Kinder, die geboren werden sollten, auch wirklich das Licht der Welt erblicken

Das Chefrabbinat in Jerusalem hat am 24. Dezember in einer Entscheidung festgestellt, dass Abtreibung eine "schwere Sünde" ist und dass Abtreibung die Ankunft des Messias verzögert. Das Rabbinat gab auch bekannt, dass man ein Spezial-Komitee einrichten werde, dass sich bemühen soll, die Zahl der Abtreibungen in Israel zu reduzieren. Dies wird von Chefrabbiner Shlomo Amar und Yona Metzger unterstützt. In Israel werden jedes Jahr etwa 50.000 Abtreibungen durchgeführt. "Die meisten dieser Abtreibung sind nicht notwendig und gemäß der Halacha (= gesetzlichen Teils der Überlieferung des Judentums) strikt verboten, weil diese ausgeführt werden, obwohl keine Gefahr für das Leben der Mutter besteht", schreiben die Rabbiner in ihrer Entscheidung.

Das Rabbinat stützt sich in seiner Aussage, dass Abtreibungen die Ankunft des Messias verzögern, auf eine jüdische Legende, in der erzählt wird, dass der Messias solange nicht kommen werde, solange nicht alle Kinder, die jüdischen Müttern "geboren werden", auch wirklich auf die Welt kommen. Die Rabbiner verweisen auch auf Genesis 9,6 "Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen. Denn: Als Abbild Gottes hat er den Menschen gemacht" und betonen damit auch die Würde des ungeborenen Menschen. Gemäß der Misnah, der mündlichen Überlieferung der Schriften, ist Abtreibung im Judentum nur dann erlaubt, wenn Gefahr für das Leben der Mutter besteht. (Jerusalem www.kath.net)
Mittwoch, Januar 23, 2008
 
Video: Abtreibung nach teilweiser Geburt.
Wenn man auch kein englisch versteht, die Zeichnungen sprechen für sich

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Dienstag, Januar 22, 2008
 
„Jerusalem-Syndrom“ : Diese Stadt ist ein Vorhof zur Ewigkeit. Alles klar?
Die Praxis unseres Hausarztes in Jerusalem lag in Har Nof hinter den Mauern des alten Dorfes Deir Jassin, in dem 1948 die Stern-Gruppe mit einem Massaker alle palästinensischen Bewohner vertrieb, um den Weg vom Meer nach Jerusalem frei zu sprengen.

Jetzt ist in dem schönen Ensemble der alten Häuser die Nervenklinik der Hauptstadt untergebracht, in die auch Patienten mit dem so genannten „Jerusalem-Syndrom“ eingeliefert werden, wenn sie sich für den Messias halten oder ihnen nur einfach die Gleichzeitigkeiten dieser Stadt zu Kopf steigen.

Auch Menachim Begin übrigens, der für die Operation verantwortlich war, die diese Häuser entvölkert hatte, verbrachte hier, umnachtet, seinen Lebensabend. Am besten lässt sich das „Jerusalem-Syndrom“ aber wohl in der Altstadt verständlich machen, etwa auf dem Dach des Österreichischen Hospizes.

Ein Ausblick zum Verrücktwerden
Der Ausblick ist zum Verrücktwerden: Dort links hat König Salomon den ersten Tempel der Juden gebaut, im Jahr 996 vor Christus, da rechts wurde Christus hingerichtet. Da vorne ist Titus in die Stadt eingedrungen, bevor er sie in Flammen aufgehen ließ, da hinten die Kreuzfahrer, nachdem sie die Mauern barfuß umkreist hatten.

Da drüben haben die Muslime im 7. und 8. Jahrhundert ihre schönsten Dome errichtet. Der Fleck war schon das Ziel der Babylonier, Assyrer, und Römer. Juden hatten ihn 2000 Jahre lang in ihre Gebete und Sehnsucht eingeschlossen, bis sie die Stadt 1967 wieder ganz für sich eroberten.

Auf merkwürdige Weise gibt es hier keine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern immer nur alles zusammen, in kosmischer Gleichzeitigkeit. In Jerusalem ist immer Endzeit. Die Stadt ist ein Vorhof zur Ewigkeit. Alles klar? -

Es hat mit Liebe zu tun
Sie sehen, auch ich leide an dem Syndrom. Deshalb kann ich - wie jeder Verrückte – kaum jemanden verstehen, der Jerusalem kennt und nicht von dieser Krankheit befallen ist. Doch es hat natürlich mit Liebe zu tun.

Vor Weihnachten fallen deshalb auch wieder viele Verrückte neu in die Stadt ein, darauf ist Verlass. Denn ein Bethlehem-Syndrom gibt es nicht. Sich mit dem Gedanken zu identifizieren, dass Gott Säugling geworden ist, übersteigt offensichtlich das Vermögen selbst der begabtesten Wahnsinnigen (Ein Beitrag von Paul Badde / DIE WELT. Rom / kath.net / welt)

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Donnerstag, Januar 17, 2008
 
Wachsendes Interessa an Glaubensfragen?
Woher kommt das wachsende Interesse an Glaubensfragen in Gesellschaft und Medien? Überraschende Antworten gibt der ARD-Journalist Markus Spieker (Berlin). Das christliche Abendland verspüre gegenwärtig „eine Art antiquarisches Interesse an seinen Wurzeln“. Das sagte Spieker dem christlichen Ratgebermagazin „Neues Leben“ (Berlin/Altenkirchen). Hinzu komme die Auseinandersetzung mit dem Islam sowie eine innere Leere, die viele Menschen verspürten. Die aktuelle Ausgabe von „Neues Leben“ geht in der Titelgeschichte „Wir glauben!“ dem Thema nach „Wie moderne Menschen Gott erleben“.

Dazu meint der im ARD-Hauptstadtstudio tätige promovierte Historiker: „Politisch wie gesellschaftlich war lange Zeit angesagt, dass sich der Mensch aus allen Bindungen lösen sollte. Heute jedoch hat man erkannt, dass der bindungslose und auch der glaubenslose Mensch nicht glücklicher ist, sondern eigentlich kaputter und depressiver.“ Allerdings gehe es vielen Menschen immer noch zu gut, als dass sie sich ernsthaft mit dem Glauben auseinandersetzen würden: „Erst im Alter, wenn sich das Leiden verstärkt, fangen einige an, darüber nachzudenken.“ (kath.net)

Der Mann des Fotos hat heftig gegen die Kirche und den Glauben gekämpft. Am Ende hat er sich selbst umgebracht. Name? Friedrich Nietzsche!

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Dienstag, Januar 15, 2008
 
Die berühmte Rede von Benedikt XVI in Regensburg
Vorlesung von Papst Benedikt XVI in der Universität Regensburg anläßlich seines besuches in Deutschland. Thema: Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen. Diese Vorlesung wurde in den Medien heftig diskutiert wegen eines Zitates über den Islam.



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Samstag, Januar 12, 2008
 
Atheisten verplempern kostbare Zeit für irrationale Bedenken

KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ nennen Sie viele Beispiele von Versuchen, die Religion zu eliminieren... In der Einleitung steht der Satz: „Atheisten verplempern kostbare Zeit für irrationale Bedenken und leben manchmal so, als gäbe es Gott vielleicht ein bisschen doch. Und Gläubige leben oft die meiste Zeit ihres Lebens so, als gäbe es Gott nicht.“ Was müssen die Gläubigen denn tun, um diesen Zustand zu ändern?

Lütz: Sich bewusster auf Gott hin orientieren und entschiedener leben.

KATH.NET: Sie schreiben, dass wir erheblich von dem beeinflusst sind, was man so denkt und man so glaubt. Was muss man tun, um den Menschen klarzumachen, dass der Glaube viel mehr ist als nur ein Trend auf Zeit?

Lütz: Weisen Sie hin auf die Unwiederholbarkeit jedes Moments und auf die Unwiederholbarkeit jeder Person. Leben Sie Ihren Glauben überzeugend vor. Das beginnt schon mit dem Tischgebet im Restaurant.

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Montag, Januar 07, 2008
 
Sie schaufeln das Grab der Menschheit und verbreiten "die Kultur des Todes"
Die Anbeter des eigenen Willens, die Evolutionisten der Eugenesie, die säkularisieten Utopen, atheistische Existenzialisten, die Verdiener der Pornografie und die Geschäftsmacher mit dem Tod.

Es handelt sich um “illustre” Persönlichkeiten: Schopenhauer, Nietzsche, Darwin, Marx, Comte, Sartre, Simone de Beauvoir, Freud oder Margaret Mead. Alle haben mitgeholfen.

Mitläufer einer inhumanen Konspiration: Männer und Frauen haben die Freiheit manipuliert in unseren Bücherläden und in der Politik. Eine unsichtbare und tödliche Tradition, die in jeder Generation Komplizen findet, die nach Macht, Geld und Willkür streben.

Wir lwissen nicht, was zuerst kam: das Ei oder das Huhn. Einige sagen, es war das Huhn. Manche sagen, zuerst kam der Hahn. Kein Zweifel besteht, dass der Un-Rationalismus des XIX. Jahrhunderts seine Vorfahren hat. Und diese Ei hat ein Huhn mit dem Namen Pico de la Mirandola gelegt. Er hat ja den Menschen von seinem Ursprung "befreit"!

Und es ist auch nicht zu bezweifeln, dass "der leuchtende Pfad" und andere Terroristengruppen, -ihre Aussaat ist der Tod- ohne jene, die den "Instinkt des Todes" gepredigt haben(Derek Humphry, Jack Kevorkian, Peter Singer,...)nicht denkbar wären (Jorge Martínez, ForumLibertas.com).

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Sonntag, Januar 06, 2008
 
Wider die "oben ohne"-Theologie
Der Atheismus hat auch da seinen Platz gefunden, wo man ihn eigentlich nicht vermutet: An den theologischen Fakultäten – Die Folgen sind verheerend.

"Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb". Dieses Tischgebet zum Mittagessen hörte ich kürzlich in einer kirchlichen Akademie. Der begleitende und verantwortliche Geistliche gab in einem heftigen Gespräch, das wir daraufhin führten, zu erkennen, dass er genau mit dieser Formel auch Abendmahl feiern könnte. Ich sei wohl etwas altmodisch geraten. In der Tat. Denn nicht hochgeistige Gespräche über Hegel und Nietzsche, sondern solche Tischgebete sind die praktische, ganz konkrete Auswirkung einer Theologie, die sich hochtrabend Gott-ist-tot-Theologie oder eben atheistische Theologie nennt. (mehr)

Von Professor Klaus Berger
DT vom 29.12.2007

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Mittwoch, Januar 02, 2008
 
Unsere Liebe Frau von Guadalupe

Am 12. Dezember ist der Gedenktag der Erscheinungen von Guadalupe, am 9. Dezember der Gedenktag an den Heiligen Juan Diego Cuauhtlatoatzin. Die Kirche beginnt das neue Jahre mit der Feier der Gottesmutter Maria. Sie soll uns von Anfang an beschützen und zu Jesus führen.

In diesen Tagen wird weltweit an die Marienerscheinungen in Guadalupe und an den Heiligen Juan Diego Cuauhtlatoatzin erinnert.

"Es lohnt sich die Geschichte kennenzulernen wie unsere Liebe Frau und Königin, die immerwährende Jungfrau und seligste Gottesmutter Maria, in wunderbarer Weise auf dem Tepeyac-Hügel erschienen ist, der jetzt Guadalupe genannt wird. Zuerst zeigte sie sich da draußen höchstpersönlich einem kleinen Indio mit dem Namen Juan Diego. Danach offenbarte sie ihr kostbares Bild vor dem gegenwärtigen Bischof Fray Juan de Zumárraga"

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