Zeichen und Zeugnis
Samstag, April 19, 2008
Europarat wird Todesrat: Europarat entscheidet gegen Lebensrecht Ungeborener.
Der Europarat hat sich in einer Resolution für das "Recht auf Abtreibung" ausgesprochen. Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), bezeichnete diese Entscheidung als "grundlegend falsch, da sie das Lebensrecht der Schwächsten mit Füßen tritt. Sie basiert auf völlig irreführenden Begründungen. Jede Abtreibung ist und bleibt für das Kind ein Todesurteil." Die CDL meint weiters, dass jeder, der glaubt, daß durch Legalisierung die Zahl der Abtreibungen sinke, sich und andere belüge und dass der Europarat mit seiner Entscheidung nur den ohnehin mangelhaften Schutz des ungeborenen Lebens in Europa schwäche. In den 47 Ländern des Europarates finden jährlich millionenfach Abtreibungen statt - allein in Rußland über eine Million. "Überall wo Abtreibung legalisiert wird, steigen nachweislich die Zahlen der vorgeburtlichen Kindstötungen. Weltweit geht dadurch vom Europarat ein falsches, ja fatales Signal gegen die Würde menschlichen Lebens aus. Wie wollen wir jetzt noch kritisieren, daß in anderen Kulturen Mädchen oder als behindert diagnostizierte Kinder allein deshalb abgetrieben werden, weil sie unerwünscht sind? ", so die CDL.
Der Europarat hat sich am Mittwoch mehrheitlich (106 zu 69 Stimmen bei 14 Enthaltungen) für ein ‚Recht' auf einen ‚sicheren und straffreien' Zugang zur Abtreibung, sogar bis zu einer maximalen Schwangerschaftsdauer, ausgesprochen. Die CDL kritisierte weiters, dass offensichtlich 3 von 5 Delegierten nicht bewußt ist, daß gerade in Demokratien, die dem Schutz ihrer Bürger verpflichtet sind, elementarste Rechte, wie das Lebensrecht, nicht einfach zur Abstimmung gestellt werden könne. "Das Recht auf Leben, ist in Artikel 3 der UN-Menschenrechtskonvention von 1948 für jeden Menschen verbürgt".
Auch der Vorsitzende der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e. V. (JVL) Bernward Büchner, hat die Erklärung des Europarats scharf kritisiert. Wörtlich sagte er: "Die gestrige Entscheidung ist der Gipfel des Zynismus. Die Kultur des Todes ist weiter im Vormarsch. Mit einer Mehrheit von 106 Stimmen bei 69 Gegenstimmen und 14 Enthaltungen hat sich die Parlamentarische Versammlung des Europarats für ein „Recht“ auf einen „sicheren und straffreien Zugang zur Abtreibung“ ausgesprochen.
Wer eine „sichere Abtreibung“ fordert, täuscht darüber hinweg, dass jede Abtreibung unabhängig von den jeweiligen Umständen für das ungeborene Kind stets den sicheren Tod bedeutet. Für die körperliche und psychische Gesundheit der Frau hat sie oft schwerwiegende Folgen.
Die Resolution des Europarats sei "ein nicht für möglich gehaltener Tiefpunkt in der Geschichte dieser Institution", ein Angriff auf die Menschenrechte. (Straßburg kath.net)
Labels: Abtreibung, Europarat, Infantizid, Lebensrecht, lebensunwertes Leben, Mord
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Montag, April 14, 2008
Niemand denkt höher vom Menschen als Gott selbst
Niemand denkt höher vom Menschen als Gott selbst und jene, die daran glauben, dass er eine unsterbliche Seele besitzt und zum ewigen Leben berufen ist.Das bringt uns in ein Dilemma: Wir wollen gerne ein Abbild Gottes sein – das ist auf jeden Fall attraktiver als ein höher entwickelter Affe –, aber wir wollen uns nicht einem Schöpfer verdanken und versteifen uns deswegen sogar darauf, vom Affen abzustammen. Wir wollen sein wie Gott. Wir wollen selbst entscheiden, was gut und was böse ist, was lebenswert und was lebensunwert ist. Wir wollen selbst Herr über Leben und Tod sein.
Schon Adam und Eva sind dieser Versuchung erlegen, was sie bekanntlich das Paradies gekostet und sie dem Tod unterworfen hat. Die Versuchung ist heute dieselbe, allerdings sind unsere technischen Mittel unerhört viel größer, um – wie Benedikt XVI. es formuliert hat – „in die Brunnenstube des Lebens hinabzusteigen“ und dort nach eigenem Gutdünken zu schalten und zu walten (mehr).
Labels: Adam, Eva, Kultur des Todes, Leben, Paradies, Schöpfer, Seele, Tod
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Sonntag, April 06, 2008
"Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß".

Wir alle sind, wie die zwei Jünger des Evangeliums, nach Emmaus unterwegs. Emmaus ist eigentlich überall. Die Straße dorthin ist der Weg jedes Christen, ja jedes Menschen. Auf unseren Straßen ist der auferstandene Jesus unser Reisegefährte, ohne dass wir ihn erkennen.
Wer hat nicht schon in seinem eigenen Leben einen Moment wie die zweifelnden Emmaus-Jünger erlebt? Manchmal tritt der Glaube selbst in eine Krise, wenn wir uns bei negativen Erfahrungen vom Herrn verlassen und verraten fühlen. Die Straße nach Emmaus wird also der Weg einer Reinigung und Reifung unseres Gottesglaubens: Die Begegnung mit Christus, dem Auferstandenen, gibt uns einen tieferen und echteren Glauben... robuster auch, weil er sich nicht von menschlichen Ideen nährt, sondern vom Wort Gottes und der Eucharistie.
"Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß“, hören wir die Emmausjünger im heutigen Evangelium sagen. Auch uns muß das Herz aufgehen, gleichsam „brennen“, wenn wir Jesus begegnen, sein Wort und seinen heiligen Leib in uns aufnehmen. Entfacht vom Glauben an den auferstandenen Herrn wollen wir seine Liebe in die Welt hinaustragen (Benedikt XVI).
Labels: Emmaus, Evangelium, Glaube, Jesus, Jünger, Oster
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