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Zeichen und Zeugnis
Montag, Mai 19, 2008
 
Lernen Sie den heiligen Apostel Paulus kennen, bald beginnt das Paulusjahr.

Es ist ein glänzender Artikel von Professor Berger in der Tagespost erschienen. Er versucht eine Zusammenfassung der Theologie des hl. Paulus zu erstellen.

Da ist auch noch ein Hirtenbrief vom Bischof von Basel, der aus einer anderen Perspektive den hl. Paulus als Modell für moderne Menschen profiliert.

Von beiden könne Sie viel lernen!

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Samstag, Mai 17, 2008
 
Schluss mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft.
Autsch... diese Diagnose tut weh. Man muss aber der Wahrheit mutig ins Gesicht sehen können. Hier bieten wir Ihnen die Schlagzeilen. Machen Sie klick und Sie hüpfen hinüber... Jede Generation hat einen Peter Hahne der da sagt: "J'accuse!"

Die »Generation Golf« (so nennt Florian Illies seine in den 1970er Jahren geborenen Altersgenos­sen), die geschenkt bekam, wofür ihre Eltern noch hart arbeiten mussten, ist mit dem 11. September 2001 jäh wachgerüttelt. Aufgewacht nach wohlig­wattiger Schläfrigkeit, ausgeruht auf dem weichen Zivilisationspolster. Nach der Leichtigkeit des Seins (-weder rechts noch links, aber lustig) kommt die be­rufliche Bedrängnis. Die Zukunftsaussichten sind düster, die Vergnügungen der Spaßgesellschaft schmecken schal, an den Hebeln der Macht sitzen immer noch diejenigen, die in grauer Vorzeit den Marsch durch die Institutionen angetreten hatten. Für die »Generation Golf« sind die Zeiten alles an­dere als rosig. »Jung, erfolgreich, entlassen«, titelte der »Spiegel« (August 2002).

Aus und vorbei! »Die Sinnfrage ist wieder wich­tiger als die Spaßfrage«, sagt Horst V. Opaschows­ki, Deutschlands dienstältester Trendforscher (BAT-Forschungsinstitut Hamburg). »Auf das Va­kuum einer oberflächenbetonten Weltsicht folgt die Sehnsucht nach Werten. Nach dem Zeitalter der Ideologien folgt die Rückkehr zur Religion« (Illies).

»Religion als Lebensgefühl ist wieder gefragt - als Gegengewicht für den Verfall verbindlicher Regeln und moralischer Normen. Normlosigkeit ist auch ein Ausdruck von Gottlosigkeit«, schreibt der So­ziologe Opaschowski.

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Montag, Mai 05, 2008
 
„Eine gottvergessene Gesellschaft ist eine Gesellschaft ohne Werte und damit wertlos.“

Der Fernsehjournalist Peter Hahne (Berlin) erwartet eine Trendwende im Umgang mit Werten. Gerade bei jungen Menschen gebe es eine Sehnsucht nach Ehe, Familie und neu belebten Tugenden, sagte Hahne, der auch EKD-Ratsmitglied ist, bei einem Besuch der Diakonieeinrichtung Himmelsthür in Hildesheim. Die „Wertefrage“ sei längst keine Domäne der Konservativen mehr, sondern habe sich auch bei den Linken etabliert.

Den Älteren warf Hahne vor, der jungen Generation weder Orientierung noch eine klare Richtung zu geben. Die „Generation ratlos“ zeichne sich durch Gottesferne und Maßlosigkeit aus. Bittere Beispiele seien die brutalen Morde an fünf Kindern in Darry bei Plön und die Äußerungen von Spitzenmanagern, die ihre Millionengehälter für „moderat“ hielten.

An der Kirche kritisierte Hahne, dass sie es lange versäumt habe, Gottes Wahrheit zum Leuchten zu bringen. In dieser Wahrheit aber liege die Wurzel, die es neu zu entdecken gelte: „Eine gottvergessene Gesellschaft ist eine Gesellschaft ohne Werte und damit wertlos.“

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Freitag, Mai 02, 2008
 
Gebet für die Priester und Gebete der Priester
Gebet für die Priester
Herr Jesus Christus, der Du im Allerheiligsten Sakramente zugegen bist;
durch Deine Priester wolltest Du Deine Gegenwart unter uns für immer gewährleisten;
bewirke, dass ihre Worte nur die Deinen seien,
dass ihre Gesten die Deinen seien,dass ihr Leben Dein Leben treu widerspiegelt.
Mögen sie, wenn sie mit Gott sprechen,zu ihm von den Menschen reden,und wenn sie mit den Menschen sprechen, zu ihnen von Gott reden.
Mögen sie keine Furcht davor haben, zu dienen
und ihren Dienst so zu versehen, wie die Kirche es von ihnen erwünscht.
Mögen sie Menschen sein, die in unserer Zeit als Zeugen der Ewigkeit auftreten,
Menschen, die wie Du auf den Pfaden der Geschichte einherschreiten und allen Gutes tun. Mögen sie ihren Verpflichtungen gegenüber treu sein,
sich im Sinne ihrer Berufung und Hingabe eifrig engagieren,
ihre eigene Identität klar nach außen darstellen
und in der Freude der empfangenen Gnade leben.
Hierum bitte ich Dich auf Fürsprache deiner Mutter,der allerseligsten Jungfrau Maria:
Sie, die Dir in Deinem Leben zur Seite stand,
wird auch stets deinen Priestern im Leben zur Seite stehen. Amen



Gebet des Priesters
Herr, in einem konkreten Zeitpunkt der Geschichte hast Du mich berufen,
den priesterlichen Dienst zu versehen,einem Zeitpunkt, in dem Du – wie zu Zeiten der Apostel – wünschst,
dass alle Christen und in besondere Weise die Priester,
Zeugen der Wundertaten Gottes und der Kraft deines Geistes sind.
Mach auch mich zu einem Zeugen der Würde des menschlichen Lebens,
zu einem Zeugen der Größe der Liebe und der Kraft des Dienstes,
den ich empfangen habe:
Tu all das durch meine besondere Lebensformund durch meine Hingabe an Dich, die in der Liebe,
allein in der Liebe – in einer größeren Liebe – begründet ist.
Möge meine zölibatäre Lebensweise sich in einem glücklichen und frohen Jawortzum Ausdruck bringen, einem Jawort, dessen Quelle und Ursprung die Hingabe an Dich
und die Weihe an den Dienst des Nächsten in der Kirche ist.Schenke mir Kraft, wenn ich schwach bin,und lehre mich, auch für meine Siege dankbar zu sein.Mutter, Du hast das größte und wunderbarste Jawort aller Zeiten ausgesprochen;lehre mich, aus meinem Leben jeden Tag eine großzügige fließende Quelle der Hingabe zu machen.
An Deiner Seite, am Fuß der großen Kreuze dieser Welt,
möchte ich mich mit dem erlösenden Leiden Deines Sohnes verbinden,um so mit Ihm auch am Triumph der Auferstehung zum ewigen Leben teil zu haben. Amen

Gebet, das die Priester täglich beten können
Allmächtiger Gott, komme uns mit Deiner Gnade zu Hilfe, damit wir fähig sind, Dir in dem uns anvertrauten priesterlichen Dienstamt würdig und ehrfürchtig, in Lauterkeit und guten Gewissens zu dienen. Sollte es uns nicht gelingen, unser ganzes Leben aufopfernd zur Gabe zu machen und die vollkommene Unschuld zu wahren, dann lass uns jedenfalls das Böse, das wir begangen haben, angemessen bereuen und Dir im Geist der Demut und mit gutem Willen eifrig dienen. Durch Christus, unserem Herrn. Amen.

Stoßgebet
Gütiger Jesus, mach mich zu einem Priester nach Deinem Herzen.

Gebet zu Jesus Christus
Mein Jesus, Du hast mich in Deiner einzigartigen Güte unter Tausenden auserwählt und berufen, mit der vortrefflichen priesterlichen Würde ausgestattet in Deine Nachfolge zu treten; ich bitte Dich, komm mir mit Deiner göttlichen Kraft zu Hilfe, damit ich meinen Dienst auf rechte Weise versehe. Ich flehe Dich an, Herr Jesus, erneuere in mir heute und in alle Zukunft jene von Dir verliehene Gnade, die mir durch die bischöfliche Handauflegung zuteil geworden ist. O mächtiger Arzt der Seelen, heile mich von Grund auf, damit ich nicht mehr den Lastern verfalle, jede Sünde meide und Dir bis zum letzten Atemzug Freude bereite. Amen.

Gebet um die Wahrung der Keuschheit
Herr Jesus Christus, Bräutigam meiner Seele, Freude meines Herzens, Du mein Herz und meine Seele, erlaube mir, vor Dir auf die Knie zu gehen, um von Dir mit echter Hingabe die Gnade zu erbitten, täglich den wahren Glauben zu bewahren und darin zu wachsen. Oh liebenswerter Jesus, möge ich alles von mir weisen, was Unglauben und Gottlosigkeit beinhaltet; für Fleischeslust und irdische Begierden, welche die Seele bekämpfen, möge ich stets unzugänglich sein und gewähre mir die Gnade, allzeit beharrlich keusch und makellos zu sein.
Allerseligste und unbefleckte Jungfrau Maria, Jungfrau aller Jungfrauen und über alles geliebte Mutter, läutere Du jeden Tag mein Herz und meine Seele, tritt für mich ein, damit ich die wahre Gottesfurcht erwerbe und lass nicht zu, dass ich mich auf meine eigenen Kräfte verlasse.
Heiliger Joseph, Beschützer der Jungfrau Maria, bewahre meine Seele vor jeder Sünde.
Ihr heiligen Jungfrauen, die ihr dem göttlichen Lamm überallhin folgt, steht mir Sünder immer zur Seite, damit ich weder in Gedanken, Worten und Werken, noch durch Unterlassungen sündige, und lasst nie zu, dass ich mich vom überaus keuschen Herzen Jesu entferne. Amen

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