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Zeichen und Zeugnis
Samstag, Juni 28, 2008
 
Gertrud von le Fort: "Wenn die Frau fällt, so fällt das ganze Volk"
Bietet nicht die Zerissenheit zahlloser Ehen dasselbe Bild im Kleinen wie die Zerissenheit der Völker im Großen? Mahnen nicht die in Schutt gesunkenen Städte an die vielen Heime längst von innen her zerstörter Familien? Wecken nicht die erschütternden Kinderleichen, die so viele Flüchtlingsstraßen säumten, das Erschauern vor jenen zahllosen Kinderleben, denen man nicht gestattete, das Licht der Welt zu erblicken?

Doch - wenn es stimmt: "Wenn die Frau fällt, so fällt das ganze Volk", so lautet es positiv ausgedrückt: Wenn die Frau gesundet, so gesundet ihr ganzes Volk. (mehr)

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Dienstag, Juni 24, 2008
 
Wie nehmen Sie an der Eucharistiefeier teil?
Die Eltern hatten eine dreijährige Tochter, die sie tauften. Aus Tradition und Pflicht heraus gingen sie dann gemeinsam mit der Tochter jeden Sonntag zur heiligen Messe. Die Tante des Mädchens ist bekennende Katholikin. Es war Zeit, um zur Messe zu gehen, und die Mutter fragte das Mädchen: „Mit wem möchtest du zur Messe gehen, mit Mami oder mit deiner Tante?“ Und das Mädchen antwortete ohne zu zögern: „Mit meiner Tante!“ „Warum?“, fragte die Mutter. „Weil sie glaubt!“, antwortete das kleine Mädchen.

Ich denke, dass solche Gesten eine Katechese für sich sind.

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Montag, Juni 16, 2008
 
Sie gab ihr Leben hin, damit ihr Kind lebe.

Agata Mroz führte die polnische Nationalmannschaft zwei Mal zum Volleyball-Europameistertitel - Am 4. Juni starb sie, weil sie sich für ihr ungeborenes Kind aufopferte
Mroz wurde vor wenigen Monaten zum ersten Mal schwanger. Kurz danach stellten Ärzte eine fatale Leukämie bei ihr fest. Nach Rücksprache mit ihrem Ehemann verschob die Mutter eine Knochenmarktransplantation auf die Zeit nach der Geburt ihrer Tochter Liliana am 4. April 2008. Ihr wurde klar gemacht, dass sie damit das Leben ihrer Tochter retten, ihr eigenes jedoch riskieren würde. Das Kind kam gesund auf die Welt, die Therapie wurde sofort gestartet. Aber es war bereits zu spät. Am 4. Juni starb Agata, vor wenigen Tagen erfolgte am 9. Juni das Begräbnis.

Weihbischof Marian Florczyk von Kielce in Polen sagte, dass Mroz’ Zeugnis ein Beispiel für „die Liebe für das Leben, Mutterschaft, den Wunsch Leben zu geben und die heroische Liebe zu einem ungeborenen Kind“ seien. Am 4. Juni, ein paar Stunden nach dem Tod von Agata Mroz, hat der polnische Präsident Lech Kaczynski angekündigt, dass sie posthum mit der Auszeichnung „Polonia Restituta“ geehrt werde. Dies ist eine der höchsten polnischen Auszeichnungen für ausserordentliche und hervorragende Leistungen.

Polnische Fans nannten die Nationalmannschaft, welche von Agata Mroz geführt wurde, „Golden Girls“ („Goldene Damen“) in Anspielung an das Aussehen und ihre Erfolge an internationalen Wettbewerben. Die Nationalmannschaft gewann 2003 und 2005 den Volleyball-Europameistertitel.

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Freitag, Juni 13, 2008
 
Homosexualität Ergebnis einer beeinträchtigten sexuellen Entwicklung
Homosexuelle Aktivisten verklagten belgischen Bischof Léonard, weil sich dieser der Sichtweise von Sigmund Freud zur Homosexualität anschloss: Homosexualität Ergebnis einer beeinträchtigten sexuellen Entwicklung. Der belgische Bischof André-Mutien Léonard von Namur wurde vor einigen Wochen von homosexuellen Aktivistengruppe auf Basis des Antidiskriminierungsgesetzes von 2003 wegen Homophobie verklagt. Die Anklage bezog sich auf die Aussagen des Bischofs in einem Interview, das im April 2008 in ,TeleMoustique', einem belgischen Wochenmagazin, erschienen war. In diesem Interview antwortete Bischof Léonard auf die Frage nach seinem Standpunkt zur Homosexualität, dass er seine Sichtweise mit dem berühmten Psychoanalytiker Sigmund Freud teile, der gesagt hatte, dass Homosexualität das Ergebnis einer beeinträchtigten sexuellen Entwicklung sei.

"Homosexuelle haben eine Blockade in ihrer normalen psychologischen Entwicklung erfahren, die sie abnormal gemacht hat. Ich weiß sehr wohl, dass ich in ein paar Jahren für das Festhalten an dieser Sichtweise eingesperrt werden könnte, aber das könnte ein wenig Urlaub für mich bedeuten" sagte Bischof Léonard. Der Bischof war sofort von vielen Seiten mit Kritik konfrontiert, die interpretiert hatten, dass er die Homosexuellenselbst als abnormal bezeichnen würde, er berichtigte dies aber schnell und erklärte, dass er nur ihr Verhalten, nicht ihre Person, als abnormal bezeichne.

Letzte Woche entschied der belgische Gerichtshof nach Lektüre des Interviews, dass die Aussagen des Bischofs zwar möglicherweise schädlich für
Homosexuelle wären, aber nicht schwer genug, um als Verleumdung oder Diskrimination einzustufen. Eine ähnliche Situation gab es in Belgien bereits schon einmal im Jahr 2004, wo ähnliche Anschuldigungen vom ,Center for Equal Opportunities and Struggle against Racism' (Zentrum für Chancengleichheit und Kampf dem Rassismus) gegenüber Kardinal Gustaav Joss von Brüssel vorgebracht worden waren.

Kardinal Joss hielt sich indessen an die Lehre der Kirche, dass man den Sünder, aber nicht Sünde lieben solle und sagte damals gegenüber einem belgischen Magazin: "Ich bin bereit, mit meinem eigenen Blut zu schreiben, dass von all denen, sie sich selbst als lesbisch oder schwul bezeichnen, es nur maximal 5-10 Prozent wirklich sind. Der Rest sind sexuell Perverse." Und er fügte hinzu: "Echte Homosexuelle rennen nicht in bunten Anzügen auf der Straße herum. Sie sind Menschen, die ein ernstes Problem haben."

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Mittwoch, Juni 11, 2008
 
Verzichten wir deshalb auf alles, was uns gefährlich wird,
Verzichten wir deshalb auf alles, was uns gefährlich wird, was uns süchtig macht, was uns abbringt von einem Leben nach Gottes Geboten, ob es sich nun ums Fernsehen, um Sex, um Rauschgift oder anderes handelt. Enthaltsamkeit ist das rettende Wort:

"Sammle alle meine Sinne und erhebe sie zu Dir; lehre mich alles vergessen, was die Welt Vergängliches hat, und all die aufreizenden Bilder, mit denen die Sünde meine Seele angefüllt hat, zertrümmern und aus der Seele schaffen. Selig der Mann, der die Begierden in heiligem Eifer des Geistes ans Kreuz schlägt." (Nachfolge Christi III 48)

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Dienstag, Juni 10, 2008
 
Unglaublich: Ein Kind überlebt in der 8. Woche einen Abtreibungsversuch, meldet sich in der 19. Woche im Mutterleib
Aus Großbritannien kommt ein unglaublicher Bericht von einem Baby, das zum Tode durch Abtreibung verurteilt war und diesen Versuch aber überlebte. Die 25-jährige Jodie Percial, die genetisch bedingte Nierenprobleme auf ihre Kinder überträgt, hatte bereits vor einiger Zeit einen Sohn auf die Welt gebracht, der allerdings aufgrund einer lebensbedrohenden Nierenkrankheit 20 Minuten nach der Geburt gestorben war. Ihr zweiter Sohn, Lewis, der ebenfalls kleinere Probleme hatte, ist inzwischen aber bereits 20 Monate alt.

Letztes Jahr wurde Jodie trotz Einnahme der Anti-Baby-Pille erneut schwanger. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Billy beschloss sie, das Kind abzutreiben. Gegenüber der englischen Zeitung "Daily Mail" rechtfertigte sie sich: "Ein Kind in der achten Woche abzutreiben ist ein Horror, aber ich kam mit der Angst nicht zurecht, erneut ein Baby zu verlieren." Wochen nach dem Abtreibungsversuch verspürte die 25-jährige plötzlich eine Bewegung in ihrem Bauch.

Ärzte stellten fest, dass sie in der 19. Woche schwanger war und dass das Kind die Abtreibung überlebt hatte. Zuerst war Jodie wütend darüber, dass der Abtreibungsversuch offensichtlich gescheitert war. Sie richtete eine Beschwerde an das Krankenhaus, das die Abtreibung durchgeführt hatte. Dieses entschuldigte sich dafür damit, dass so etwas sehr selten vorkomme.

Jodie entschied sich nun, dem Kind wirklich das Leben zu schenken. Etwa drei Wochen vor dem geplanten Geburtstermin kam Baby Finley auf die Welt. Obwohl das Baby auch an einem kleinen Nierenproblem leidet, geben ihm die Ärzte gute Chancen für ein normales Leben. "Ich kann noch immer nicht glauben, was
dieses Kind alles durchgemacht hat und dass es trotzdem so perfekt aussieht. Nun ist er hier und ich würde dies nicht um alles auf der Welt ändern wollen.", sagte die Mutter voller Freude.

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