Zeichen und Zeugnis
Mittwoch, Oktober 22, 2008
 
Ägypten: Koptischer Pfarrer und Trauzeuge zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Hilfen
Ein koptischer Pfarrer ist von einem Kairoer Gericht wegen „Urkundenfälschung“ zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erfahren. Matthias Wahba, Pfarrer der Santa Maria-Kirche bei Gise, hatte eine zum Christentum konvertierte Muslimin und einen Christen getraut und ihnen die Heiratsurkunde ausgestellt, unwissend, dass die Papiere der Braut gefälscht waren.

Den Verurteilten sei kein fairer Prozess gemacht worden und die Unkenntnis über die gefälschten Papiere sei nicht berücksichtigt worden, kritisiert die IGFM. Die Urteile seien von dem ägyptischen Gericht als Abschreckung für weitere Heiratswillige gedacht.

Die Eintragung von Religionszugehörigkeiten in den ägyptischen Personalpapieren führte immer wieder zu Diskriminierung und ungerechtfertigten Verfolgungen, wie das aktuelle Urteil beweise. „Wir fordern Justizminister Mamdouh Moheiddin Marei und Religionsminister Mahmoud Hamdi Zak-zouk auf, eine Neuverhandlung der Urteile zu veranlassen. Die Urteile stehen in keinem Verhältnis zu der Tat und widersprechen internationalen Rechtsnormen“, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

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Dienstag, Oktober 21, 2008
 
Jeder Christ muss es im Glauben lernen, sein Ich zurückzusetzen und Christus in die Mitte treten zu lassen.
Hilfe katholische Kirche Glauben
Kirche ist das Fenster, aus dem der göttliche Atem in die Geschichte der Welt weht. Und dieses Fenster droht, durch die Banalität der Christen und ihrer Hirten verdunkelt zu werden, die der Meinung sind, dass gerade dieses Göttliche als Göttliches nicht zumutbar ist und menschlich aufbereitet werden muss. Aber nur die göttlichere Kirche ist Prinzip und Fundament, kann Ort der Erneuerung des Glaubens sein. Alles andere ist Selbstbetrug. Die säkulare Welt braucht keine christliche Moral, wenn der Glaube an deren Basis ein Optional ist. Es gibt viele andere Moralsysteme, die ähnlich gut funktionieren und sich in den Reigen der relativen Umstände gut einordnen. So wird eine säkularisierte christliche Moral nicht nur zu einem irrationalen Instrument des Ausdrucks von mehr oder minder guten Gefühlen. Sie verliert sich einfach in der Pluralität der Meinungen, insofern sie selbst sich als ebensolche Meinung präsentiert.

Eine Kirche, die meint, sich durch von außen an sie herangetragene Konflikte in ihrem Handeln bestimmen zu lassen, indem sie diese Konflikte zum „Schlachtfeld“ um ihre eigene Identität benutzt, geht fehl und verliert sich. Die Dramatik der Kirche besteht darin, dass sie (wieder) in der Lage sein muss, die wahre, die einzige Frage des Glaubens zu stellen: die Gottesfrage, die Verkündigung des Reiches Gottes. Jeder Christ muss es lernen, sein Ich zurückzusetzen, einen Schritt zurückzugehen, um Christus in die Mitte treten zu lassen.

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Sonntag, Oktober 19, 2008
 
In Mosul töten sie die Christen und keiner tut etwas!
Hilfe katholische Kirche GlaubenIslamistische Terroristen machen die Strassen der Metropole Mosul im Irak unsicher und kontrollieren die Identitätskarten von Passanten. Einige Christen wurden auf der Stelle durch einen Kopfschuss umgebracht

Christen zahlen gegenwärtig in der irakischen Stadt Mosul einen hohen Preis für Ihren Glauben. Islamistische Terroristen machen die Strassen der Metropole unsicher und kontrollieren die Identitätskarten von Passanten. Steht dort unter Religionszugehörigkeit "Christ", dann wird der Kartenbesitzer auf der Stelle durch einen Kopfschuss umgebracht. Dies berichtet "Open Doors" am Freitag. Vor fünf Jahren wohnten etwa 300'000 Christen in Mosul, vor einem Monat waren es nur noch 30'000.

Allein in den letzten Wochen haben weitere 1'600 christliche Familien (rund 10'000 Personen) die Stadt verlassen. Es ist zu befürchten, dass auch der Rest der christlichen Minderheit fliehen wird, wenn diese brutale Gewalt gegen Christen nicht aufhört.

Mindestens elf der ermordeten Christen (alle männlich) sind Open Doors namentlich bekannt: Bashar Nafia, ermordet am 28. Sept.; Evan Enwiya Adam (15) am 4. Okt.. Er spielte mit seinen muslimischen Freunden. Die Mörder isolierten ihn von seinen Freunden und töteten ihn vor seinem Haus. Hazim Thoma Yousif, ermordet am 4. Okt. in seinem Textilladen; Ziyad Kamal, behindert und im Rollstuhl, ermordet am 7. Okt. in seinem Ersatzteilladen; Amjad Hadi Petros und sein Sohn Husam, am 7. Okt. ermordet. Husam war Bauarbeiter und wurde auf der Arbeit umgebracht. Khalid Jarjis, Apotheker, ebenfalls am 7. Okt. ermordet auf dem Weg zur Arbeit; Rayan Nafia, Fahrrad-Mechaniker, am 8. Okt.; Jalal Mousa, am 9. Okt. in der Nähe seines Hauses; und Wartkes Alton und sein Neffe Ara in ihrem Aufnahmestudio am 12. Okt.. Ara starb im Spital an seinen Verletzungen.

Einer der Kontakte in der Region Mosul schreibt: "Liebe Geschwister in Christus, diese E-Mail ist ein Gebetsaufruf für die Menschen im Irak, für die Stadt Mosul und für die dort noch lebenden Christen. In den vergangenen fünf Tagen wurden zwischen 25 und 40 Christen auf offener Strasse ermordet. Vorher wurden Menschen entführt, bedroht und mussten sich durch Lösegeldzahlung freikaufen, aber jetzt werden sie ohne Vorwarnung umgebracht. Die Regierung und die amerikanischen Streitkräfte haben nichts dagegen unternommen. Die Medien berichteten erst darüber, als christliche Flüchtlinge in umliegende Dörfer und Städte strömten. Aber auch dort kämpfen sie ums Überleben. Familien übernachten im Auto, bereit, jederzeit loszufahren. Überall herrscht Angst. Wir bitten dringend um eure Gebete". (kath.net)

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Freitag, Oktober 17, 2008
 
Zelebrationsrichtung: Die Blickrichtung der Teilnehmer an der hl. Messe
Hilfe katholische Kirche Glauben „Der Gedanke, dass Priester und Volk sich beim Gebt gegenseitig anschauen sollten, ist erst in der Moderne entstanden und der alten Christenheit völlig fremd. Priester und Volk beteten ja nicht zueinander, sondern zum einen Herrn hin. Deshalb schauen sie beim Gebet in dieselbe Richtung: entweder nach Osten als kosmisches Symbol für den kommenden Herrn oder, wo dies nicht möglich war, auf ein Apsisbild Christi, auf ein Kreuz oder einfach gemeinsam nach oben, ...“

„Inzwischen setzt sich erfreulicherweise immer mehr der Vorschlag durch, ... nicht neue Umbauten zu machen, sondern einfach das Kreuz in die Mitte des Altares zu stellen, auf das Priester und Gläubige gemeinsam hinschauen, um sich so auf den Herrn hinführen zu lassen, zu dem wir alle miteinander beten.“ (Beneditk XVI)

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Donnerstag, Oktober 02, 2008
 
Bedarf der aggressiven Atheisten: 3 Standardargumente.
Hilfen zum Glabuen, katholische Kirche,
Es besteht wohl ein stabiler Bedarf bei aggressiven Atheisten nach zwei, drei Standardargumenten: Der Urknall knallte von selbst. Die Evolution ist zufällig. Irgendwann ist Schluss mit dem Zauber.

Vielleicht ist Thomas von Aquin tatsächlich gar nicht so antiquiert. Auch Jean Guitton rechnete 1991 in Dieu et la science mit dem Aufkommen eines neuen „Metarealismus“. Denn der von Thomas für gottfähig erklärte, gesunde Menschenverstand will anerkennen, dass Eier eben Eier sind und nicht „das Resultat eihafter Gedanken“, etwa im Hirn des Nesträubers (mehr)

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Dienstag, September 30, 2008
 
Arme, arme Fauen, die sich selbst angreifen!
Hilfe katholische Kirche Glauben
Arme, arme Frauen, die sich selbst angreifen, weil man ihnen eingeredet hat, es wäre zumindest das kleinere Übel, ihre Weiblichkeit zu verleugnen, verglichen mit dem Hauptübel eines Kindes!

Was für ein Irrtum, was für eine Lüge! Wahr ist vielmehr: Während ihr Kind stirbt, lassen sie sich selbst verstümmeln und tragen sie dazu bei, dass die Zukunft Europas stirbt.

Alle, alle sollen die Wahrheit wissen, die Wahrheit, die untergehen kann, aber niemals ertrinkt! Gott schütze die Kinder, Er möge aber auch die armen, armen Frauen bewahren vor dem Angriff auf sich selbst, den sie niemals mehr rückgängig machen können! (Bischof Andreas Laun)

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Montag, September 29, 2008
 
Litanei um Demut
Herr Jesus, gewähre mir:
O Jesus! Sanft und demütig von Herzen, höre mich.

Von dem Wunsch, geschätzt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, geliebt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, erhoben zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, geehrt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, gelobt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, bevorzugt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, um Rat gefragt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, Zustimmung zu finden, befreie mich o Jesus.

Daß andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere höher geschätzt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere auserwählt werden und ich leer ausgehe -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere Lob erhalten und ich übersehen werde -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere mir in allem vorgezogen werden -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere heiliger werden als ich,
vorausgesetzt, daß ich so heilig werde, wie ich soll -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Vor der Furcht, erniedrigt zu werden, befreie mich o Jesus.
Vor der Furcht, verachtet zu werden, befreie mich o Jesus.
Vor der Furcht, getadelt zu werden, befreie mich o Jesus.
Vor der Furcht, verleumdet zu werden, befreie mich o Jesus.
Vor der Furcht, vergessen zu werden, befreie mich o Jesus.
Vor der Furcht, ausgelacht zu werden, befreie mich o Jesus.
Vor der Furcht, Unrecht zu erfahren, befreie mich o Jesus.

Daß andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere höher geschätzt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere auserwählt werden und ich leer ausgehe -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere Lob erhalten und ich übersehen werde -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere mir in allem vorgezogen werden -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

Daß andere heiliger werden als ich,
vorausgesetzt, daß ich so heilig werde, wie ich soll -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.

O Jesus! Sanft und demütig von Herzen, höre mich.

(Text nach Kardinal Merry del Val)
Rafael Merry del Val erbte die besten Tugenden jener Nationen von denen er abstammte: Irland, England, Skotland, Holland und besonders Spanien.

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Montag, September 22, 2008
 
Was sagt Frau Käßmann zur Abtreibung?
Hilfe katholische Kirche Glauben KATH.NET-Interview mit Gloria von Thurn und Taxis: "Da aber das Recht auf Abtreibung als eines der grössten Errungenschaften der letzten 40 Jahre gefeiert wird, darf an diesem teuflischen Dogma, nicht gerüttelt werden."


Vor einigen Tagen veröffentlichte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis gemeinsam mit Kardinal Joachim Meisner ein neues Buch über Glaube und Tradition. Nach einer Fernsehsendung im deutschen Fernsehen folgten heftige Angriffe auf einige Aussagen von Gloria von Thurn und Taxis.

KATH.NET: Was sagen Sie zu den Angriffen von SPD und GRÜN-Politiker?

Gloria v. Thurn und Taxis: Ja mei, was soll ich dazu sagen? Politiker nützen jede Gelegenheit, um sich zu profilieren und bei ihrer Klientel beliebt zu machen.

KATH.NET: Sie haben auch in einem Interview gefordert, dass die Kirche klarer die Positionen vertreten müsse. Was kritisieren Sie hier konkret?

Gloria TT: Die politische Korrektheit der Kirche hat die Menschen schon so entwöhnt, dass moralische Mahnungen nur noch aus dem Islam wahrgenommen werden. Das muss nicht so sein. Wir haben auch Gebote, Traditionen und eine Moral, auch wenn es sich kaum jemand zu sagen traut. Entscheidend ist, dass wir den Sinn hinter Geboten, Tradition und Moral des Christentums verstehen. Dazu soll auch das Buch dienen, das der Kardinal und ich gemeinsam gemacht haben.

KATH.NET: Sie haben auch heftige Kritik daran geübt, weil von der westlichen Gesellschaft gegen AIDS meistens nur Kondome propagiert werden. Was kritisieren Sie hier?

Gloria TT: Ich kritisiere zunächst einmal, dass die Gesellschaft ihre eigenen festgefahrenen Meinungen nicht hinterfragt. Wer sich mit der Aids-Problematik in Afrika beschäftigt, stellt schnell fest: In Ländern, in denen viele Katholiken leben, ist die Aids-Rate bei weitem nicht so hoch wie in Ländern mit niedrigem Katholiken-Anteil. Und wenn ein Katholik wirklich so brav ist, dass er sich an die kirchliche Lehre hält und deshalb kein Kondom benutzt, wird er sich auch an das kirchliche Treue-Gebot halten. In Uganda ist die Aids-Rate in den vergangenen 20 Jahren stark gesunken, weil die Regierung eine Treue-Kampagne gestartet hat. Das sind die Fakten. Was wir also brauchen, ist ein generelles Umdenken. Es geht um einen bestimmten Lebensstil, den wir wieder erlernen müssen. Darum geht es mir.


KATH.NET: Die evangelische Landes"bischöfin" Margot Käßmann hat nach der Sendung "Menschen bei Maischberger" ihre Aussagen als "zynisch und menschenverachtend" bezeichnet.

Hilfe katholische Kirche GlaubenGTT: Menschenverachtend finde ich Abtreibung . Was sagt Frau Käßmann dazu? Bei der Einführung des Paragrafen 218 hat man uns vorgegaukelt, dass der Staat, sollten die Abtreibungszahlen wider Erwarten steigen, das Gesetz zum "Schutz des Menschen" anpassen wird. Es sollte so eine Art Testphase sein, weil man behauptet hat, es würde weniger abgetrieben wenn die Frauen sich nicht mehr offiziell strafbar machten. Tatsächlich sind die Abtreibungszahlen seitdem gestiegen. Und mittlerweile wird die illegale, aber straffreie Abtreibung als Recht der Frauen qualifiziert und praktisch als weiteres Verhütungsmittel genutzt. So nach dem Motto: Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird, kann sie ja immer noch abtreiben. Das nenne ich menschenverachtend - auch gegenüber der Frau, auf die dadurch ein immenser Druck ausgeübt wird.

Im übrigen gibt es tatsächlich Antibabypillen, so genannte Nidationshemmer, die als einfache Antibabypille kamoufliert sind, die aber die kleine Leibesfrucht daran hindern, sich in die Gebärmutter einzunisten. Die jungen Frauen wissen das gar nicht, weil es Ihnen auch nicht explizit erklärt wird. Hätte ich das nicht über eine befreundete Frauenärztin erfahren, hätte ich auch meine Töchter darüber nicht aufklären können. Es ist alarmierend, dass man Medikamente verteilt, ohne dass die Verbraucher wissen, was das Mittel eigentlich anrichtet. Es gibt Fälle von 7 oder 8 Monate alten Babys, die leben könnten, aber in Krankenhäusern in einem dunklen Zimmer bis zum Hungertod liegen gelassen werden, nur weil sie das Downsyndrom haben. Dagegen sind andere Frühgeborene "erwünschte" Babys, weil sie nach den Maßstäben der heutigen Gesellschaft keinen "Makel" haben. Sie werden mit allen Mitteln der modernen Medizin am Leben erhalten. Die SPD will an das Thema der Spätabtreibungen nicht rühren, weil sie befürchtet, dass dann zu Recht die Neubewertung des " Test Paragrafen" 218 gefordert wird. Da aber dieser Paragraf und das Recht auf Abtreibung als eines der grössten Errungenschaften der letzten 40 Jahre gefeiert wird, darf an diesem teuflischen Dogma, nicht gerüttelt werden. Das ist menschenverachtend! (kath.net)

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Donnerstag, September 18, 2008
 
Eine Marienerscheinung im Stephansdom
Hilfe katholische Kirche Glauben Ivan Dragicevic aus Medjugorje sprach am Dienstag vor tausenden Menschen beim Friedensgebet im Wiener Stephansdom Der Wiener Stephansdom war bis auf den letzten Platz gefüllt, auch in den Gängen standen die Mitfeiernden. Sie warteten am Dienstag nachmittags beim Friedensgebet „Message for you“ vor allem auf das Zeugnis eines Gastes: Ivan Dragicevic, der aus Medjugorje stammt und seit knapp 27 Jahren täglich eine besondere Begegnung mit der Gottesmutter erfährt.

Um 16 Uhr begann das Programm im Dom mit dem „Engel des Herrn“. Christian Stelzer, Gründer der Medjugorje-Gebetsaktion „Maria Königin des Friedens“ führte durch den Abend. Er gab eine kurze Einführung zu Ort und Geschehen von Medjugorje und verlas einige Botschaften zum Thema Frieden.

Musikalisch umrahmt wurden die Zeugnisse zweier Männer, die ihre Erfahrungen mit dem Ort mitteilten. Alfred Ofner, Bezirksfeuerwehrkommandant in Baden, berichtete von seiner Heilung in der Kirche von Medjugorje. Er hatte nicht für sich, sondern für seine an Brustkrebs erkrankte Schwester diese Wallfahrt unternommen. Die Lähmung und die Schmerzen seiner Hand, die ihn arbeitsunfähig gemacht hatten, sind praktisch verschwunden – am Röntgenbild sind die Symptome allerdings nach wie vor vorhanden.

Bruder Michele von der Gemeinschaft „Maria Königin des Friedens“ erzählt seinen langen Weg aus der Krise von „Sex, Drogen und Rockmusik“. Ein Kaplan hatte ihm und anderen eine Fahrt nach Medjugorje bezahlt, wo er sich in einem Augenblick von Gott geliebt wusste. „Ich wusste es, mit Gefühl hatte das nichts zu tun.“

Um 17 Uhr kam Ivan Dragicevic, der in einer der vorderen Reihen gesessen hatte, in den Altarraum und sagte: „Wir sind gekommen, um Jesus zu begegnen, und um bei der Mutter Schutz und Geborgenheit zu finden.“ Ausführlich beschreibt er die ersten zwei Tage, den 24. und 25. Juni 1981, als er zum ersten Mal die „Gospa“ (kroatisch für Gottesmutter) sah.

Er schildert sich als schüchternen, religiös nur mäßig interessierten Sechzehnjährigen, der zunächst nur Angst hatte. Und heute gebe es keinen Tag in all den 27 Jahren, an dem er sich nicht frage: „Warum gerade ich? Gab es niemand besseren?“ Er will nicht als Heiliger angesehen werden, sondern als Mensch, der sich täglich bemüht, immer besser zu werden. Auch seine Bekehrung sei ein Prozess gewesen und sei es noch, ein Programm für sein tägliches Leben.

„Sie hat mich in ihre Schule eingeschrieben. Ich bemühe mich, ein guter Schüler zu sein und meine Hausübungen gut zu machen, für mich und meine Familie.“

Jeden Tag um 18.40 begegnet Ivan der Gottesmutter. „Ich sehe sie, wie ich euch sehe, ich spreche mit ihr, wie ich mit euch spreche.“ Diese besonderen Treffen dauern etwa fünf bis zehn Minuten, manchmal auch länger. „Es ist nicht leicht, mich nachher wieder zurecht zu finden in der Welt. Ich brauche etwa zwei Stunden. Wenn ihr die Gospa auch nur für eine Sekunde sehen könntet, ich weiß nicht, ob euer Leben für euch noch interessant wäre.“

Die Botschaft ist seit 27 Jahren die gleiche: Friede zwischen Gott und den Menschen, im Herzen und zwischen den Menschen durch Bekehrung, Gebet mit dem Herzen, Buße und Fasten, Glaube, Liebe, Vergebung, Bibel und Eucharistie. „Unsere müde Welt, die müden Familien, die müde Kirche brauchen Frieden. Die Mutter möchte uns helfen, trösten, ermutigen, uns die Hand geben und zum Frieden führen, der nur bei ihrem Sohn Jesus ist.“

Nur durch das Gebet kann die Welt geistlich gesunden. Durch das Gebet in den Familien (ein Schwerpunkt Ivans) können die Familien heilen und von ihnen aus auch die Kirche und die Welt. „Entscheidet euch für das Gute und kämpft gegen die Sünde“, ist das geistliche Heilmittel.

Zwar hat die Kirche alle diese Heilmittel schon und weiß alles, was zu tun ist. „Aber lebt ihr es“, habe Maria gefragt angesichts einiger Kritik, warum sie so lang und so oft dasselbe und zudem nichts „Neues“ sage. „Sie ist eine Mutter, die alles wiederholen muss, damit die Kinder es lernen.“

„Sie will uns nicht Angst machen, uns nicht kritisieren, spricht nicht über ein Ende der Welt oder ein zweites Kommen Jesu.“ Sie sagt: „Die Menschheit hat Zukunft, unter einer Bedingung: Dass sie Gott auf den ersten Platz stellt in ihrem Leben, das auf Erden nur eine Pilgerreise ist.“

Eindringlich fordert sie die Priester auf, Gebetsgruppen in den Pfarren zu gründen und die Anbetung zu fördern. Wer besser beten wolle, soll mehr beten: “Besser Beten ist eine Gnade, die Gott denen schenkt, die mehr beten“, denn dies liege in der eigenen Entscheidung. „Entscheiden wir uns für Gott, denn nur in ihm ist der einzige und wahre Friede“, schließt Ivan Dragicevic sein rund einstündiges Zeugnis.

Es folgte das gemeinsame Gebet des freudenreichen Rosenkranzes, danach – kurz vor 18.40 - stand Ivan wieder von seiner Bank auf und kniete vor dem Altar. Während seiner Begegnung mit der Gottesmutter war es im Dom still, etwa für zehn Minuten. Danach begann die heilige Messe, der Missio-Nationaldirektor Leo-M. Maasburg vorstand; etwa 20 Priester konzelebrierten. (kath.net)

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