Zeichen und Zeugnis
Samstag, März 13, 2010
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Freitag, März 05, 2010
Allein 2008 gab es 2,86 Millionen Abtreibungen, wurde am Mittwoch in Brüssel bekannt gegeben.
Verzeihung für das grässliche Foto. Aber so geht man mit den Ungeborenen um.Abtreibung ist die Todesursache Nummer Eins in Europa. Allein 2008 gab es 2,86 Millionen Abtreibungen, wie am Mittwoch in Brüssel bekannt gegeben wurde. Die Untersuchung des spanischen Instituts für Familienpolitik zeige, dass in den 27 EU-Staaten das Demographieproblem gelöst werden könnte, wenn es keine Abtreibungen gebe, sagte der italienische Präsident der Bewegung für das Leben, Carlo Casini, gegenüber Radio Vatikan.
„In Europa gibt es ein kulturelles Problem“, erklärte Casini: „Viele denken, dass Kinder, bevor sie auf die Welt kommen, keine Kinder seien. Das hat mit einer Wertekrise zu tun, die den Alten Kontinent befallen hat. Wenn man die Zahlen des spanischen Instituts genauer anschaut, dann sieht man, dass jährlich etwa so viele Kinder getötet werden wie die Einwohnerzahl Münchens. Solange wir keinen Mentalitätswechsel herbeiführen, kann diese europäische Tragödie nicht überwunden werden.“
In Rom wurde Kardinal Renato Raffaele Martino für seinen Einsatz gegen Abtreibung geehrt. Der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden war bis 2002 16 Jahre lang Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York. Martino erinnerte daran, wie viele beständige Anstrengungen unternommen worden seien, um einen Beschluss, der die Förderung der Abtreibung als eine Methode der Familienplanung unterbinde, rückgängig zu machen.
Er und seine Unterhändler hätten dazu beigetragen, diesen auf der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung in Kairo im Jahr 1994 einzubringen. Jedes Mal hätte die Pro-Abtreibungs-Lobby versucht, neue Formulierungen einzufügen, um derzAbtreibung eine Tür zu öffnen, aber „sie haben es nicht erreicht“, so Kardinal Martino.
Labels: Abtreibung, die Schwächsten, Kairo, Kultur des Todes, ONU, Todesursache
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Dienstag, März 02, 2010
Eine Abtreibung in der 20. Woche wurde im Anfangsstadium gestoppt: Das Baby ist wohlauf, die Mutter überglücklich.
Las Vegas (kath.net / LifeSiteNews.com) Einem ungeborenen Baby wurde in Las Vegas in letzter Minute das Leben gerettet: Eine Frau hatte sich für eine Abtreibung in der 20. Woche entschieden. Das Personal der Abtreibungsklinik hatte die Prozedur bereits begonnen, die zu einem so späten Zeitpunkt einer Abtreibung insgesamt drei Tage dauert. Jamie Stout waren bereits getrocknete Stängel von Seetang der Gattung Laminaria eingesetzt worden, die eine langsame Öffnung des Muttermundes bewirken. Danach ist es möglich, gynäkologische Instrumente einzuführen. Zwei Lebensschützer vom "First Choice Pregnancy Services" in Las Vegas erfuhren von der Abtreibung und sprachen mit der jungen Frau, die drogenabhängig war, bereits ein Kind hatte, das ihre Eltern aufzogen, und die ihnen kein weiteres Kind zumuten wollte.
Die Lebensschützer informierten Stout, dass die Abtreibung noch gestoppt werden könnte, und sie überzeugten sie vom unbedingten Wert des Lebens ihres ungeborenen Babys. Nun wurde die Zeit knapp: Es blieben nur noch knapp sechs Stunden um die Laminaria-Stängel zu entfernen, und keiner wusste, wie man an einen Arzt gelangen sollte, der bereit war, dies zu tun.
Die Mitarbeiter des Lebensschutzzentrums fanden endlich zwei Ärzte, die dem Arzt in der Notaufnahme zeigten, wie die Stängel entfernt werden konnten. Fast fünf Stunden - geistlich unterstützt mit intensiven Gebeten - vergingen, ehe alles vorbei war: Jamie Stout war glücklich, ihr "Baby Claire" behalten zu haben. Und noch mehr: Sie hat nach eigenen Angaben seither ihre Drogensucht spontan überwunden.
Labels: Abtreibung, Baby, Lebensschützer, Mutter, Mutterschaft
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Freitag, Februar 26, 2010
Werde Priester
Die Mission des Priesters
Labels: Beichte, Eucharistie, heilige Messe, Losprechung, Priester, Verwandlung
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Montag, Februar 22, 2010
Wenn der Glaube an Gott trennt: Was sollte man tun, wenn der Partner kein Christ ist?
Eine Analyse von Uta HornDie Suche nach dem Partner fürs Leben gestaltet sich für viele schwierig: Neben dem richtigen Aussehen und einem guten Charakter soll auch noch die Glaubensbasis stimmen. Da alle Wünsche nur sehr selten erfüllt werden, geht manch ein Christ beim Glauben Kompromisse ein und fängt eine Beziehung mit einem Nichtchristen an. „Irgendwie wird es schon klappen“, mag man sich denken (mehr).
Labels: Partnerschaften, Unglaube, Verliebt
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Sonntag, Februar 21, 2010
Der Zölibat und kirchliche Missbrauchsfälle
Ohne sich der Unvereinbarkeit von Homosexualität und Weiheamt zu stellen, kann der hauptsächliche Grund für kirchliche Mißbrauchsfälle nicht behoben werden – Ein kath.net-Kommentar von Prof. Dr. Hubert Windisch, Universität Freiburg1. Mißbrauch von Kindern oder Jugendlichen durch katholische Geistliche ist nicht nur eine Schande, sondern eine schwere Sünde, ja, wie Papst Benedikt XVI. sagt, ein Verbrechen. Ein selten hartes Wort von Jesus steht in Mt 18,6: “Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.“
2. Wo Sexualität sich löst von der Freiheit und Würde der menschlichen Person, verdinglicht sie und wird zum Selbstzweck, eine Entwicklung, die in unserer Gesellschaft nicht von der Hand zu weisen ist. In den Sog dieser unheilvollen Dynamik geraten vor allem die in ihrer Freiheit noch nicht ausgereiften Kinder und Jugendlichen.
3. Eine Gesellschaft aber, die auf der Basis einer solchen Entwicklung in sexueller Hinsicht produziert oder duldet, was sie im gleichen Atemzug beklagt, ist schizophren. Mißbrauch von Kindern oder Jugendlichen ist auch im Horizont dieser gesellschaftlichen Schizophrenie zu bedenken. Leider hat die Kirche sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund falscher Toleranz, nicht zuletzt in den Reihen ihrer Amtsträger, dieser gesellschaftlichen Entwicklung zu wenig entgegengestellt.
4. Gott sei Dank ist die Anzahl kirchlicher Mißbrauchsfälle durch Geistliche im Verhältnis zum allgemeinen Vorkommen gering. Dennoch ist die Quantität der Fälle keine Entschuldigung für die Täter, auch wenn die Taten verjährt sind. Der Schaden für die Opfer und für das Ansehen des Priesteramtes ist immens.
5. Die kirchlichen Mißbrauchsfälle durch Geistliche beziehen sich meistens auf heranwachsende Jungen. Sie haben also fast ausschließlich einen homosexuellen Hintergrund. Ohne sich der Unvereinbarkeit von Homosexualität und Weiheamt zu stellen, kann der hauptsächliche Grund für kirchliche Mißbrauchsfälle nicht behoben werden (vgl. dazu Peter Mettler, Die Berufung zum Amt im Konfliktfeld von Eignung und Neigung, Frankfurt am Main 2008).
6. Der Zölibat ist erwiesenermaßen keine Hauptursache für Mißbrauchsfälle. Der Zölibat ist das freiwillige Versprechen, ehelos zu leben. Der Zölibat setzt also ehefähige Männer voraus, was homosexuelle Männer per definitionem nicht sind. Homosexuelle Männer können Enthaltsamkeit, aber nicht Ehelosigkeit versprechen.
7. In der Priesterausbildung sind uneingeschränkt die römischen Vorschriften einzuhalten. Wenn sich Diözesan- und Ordenspriester in ihrem Leben an die kirchliche Sexuallehre halten, haben Kinder und Jugendliche für ihre Sexualität nichts zu befürchten.
Kompendium des Katechismus
334. Wird von dem, der das Weihesakrament empfängt, der Zölibat verlangt
1579-1580 1599
Für den Episkopat wird der Zölibat immer verlangt. Für den Presbyterat werden in der lateinischen Kirche normalerweise gläubige Männer ausgewählt, die zölibatär leben und den Willen haben, den Zölibat „um des Himmelreiches willen“ (Mt 19, 12) beizubehalten; in den Ostkirchen ist es nicht gestattet, nach dem Empfang der Weihe zu heiraten. Zum ständigen Diakonat können auch bereits verheiratete Männer zugelassen werden.
Labels: Missbrauch, Mühlstein, Priester, Schwere Sünde, Verbrechen, Zölibat
Montag, Februar 15, 2010
Angst vor dem Islam?
Die Hauptursache der Islamisierung Europas ist der Kindermangel -
Eine Analyse von Weihbischof Andreas Laun über den Islam

„Kein Minarett, also kein Islam“? Wunschdenken vieler, aber ein Traum, der schnell ausgeträumt ist, trocken bemerkt demgegenüber Heinz Buschkowski, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neuköln, der wie kein anderer weiß, wovon er spricht: „Der Islam ist da und er wird auch bleiben“, und kein Minarettverbot kann daran etwas ändern! Die „schleichende Islamisierung Europas“ (U. Ulfkotte) geht weiter und wird weitergehen. (mehr)
Labels: Christentum, Heiliger Krieg, Islam, Mahometaner, Mohamet, Verfolgung
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Sonntag, Februar 14, 2010
Man verlässt sich auf Gott nur, so weit man sich selbst verlässt
Wenn wir das heutige Evangelium hören, wissen wir, dass da nicht von fremden Menschen die Rede ist, sondern von uns. Wir, wir sind die Armen, die Hungernden, die Weinenden - oder die Reichen und Satten, die Lachenden. - Seltsam, dass man es sagen muss und dass es keine Wiederholung ist: Man verlässt sich auf Gott nur, so weit man sich selbst verlässt. (M. Blondel)Labels: Arme, Evangelium, Hungernde, Reiche, Satte, Weinende
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Freitag, Februar 12, 2010
Sexueller Missbrauch
Sexueller Missbrauch ist im Fall katholischer Geistlicher besonders tragisch und verletzend aufgrund des Anspruches, welches das Amt des Priesters in der Nachfolge Christi erhebt.Nach allen vorliegenden Daten ist Kindesmissbrauch kein spezifisch klerikales Problem - und mit Sicherheit kein Problem katholischer Geistlicher im besonderen.
Einblick in statistische Erhebungen
Der Umfang und die Aufmerksamkeit, welche die Missbrauchsvorwürfe im letzten Jahrzehnt in den Vereinigten Staaten erfuhren, hat auch viele Hinweise zu Tage gefördert, die in der Beantwortung dieser Frage helfen können. Laut Washington Post (9.6.2002) und New York Times (12.1.2003) bewegen sich die Zahlen der Priester, denen sexuelles Vergehen gegen Kinder und Jugendliche vorgeworfen wurde, zwischen 1,5 und 1,8 Prozent aller Priester, die zwischen 1950 und 2001 geweiht wurden. Pennsylvania State Professor Philip Jenkins beziffert den Anteil pädophiler Priester zwischen 0.2 und 1,7 Prozent in seinem Werk "Pedophiles and Priests." 0,75 Prozent der in den USA gegenwärtig noch im Amt befindlichen Priester sind mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert (Star Tribune, 27.7.2002). Soweit die Zahlen für den katholischen Klerus.
Es bleibt die Frage: Ist der Zölibat die Ursache für das abscheuliche Verbrechen des Kindesmissbrauchs bei Priestern? Nach allen vorliegenden Daten ist Kindesmissbrauch kein spezifisch klerikales Problem - und mit Sicherheit kein Problem katholischer Geistlicher im besonderen. Eine Debatte über den Zölibat und die kirchliche Sexualmoral eignet sich daher nur als ideologischer Grabenkampf am eigentlichen Problem vorbei - oder aber als Ablenkung von Verantwortlichen für Verfehlungen ihrer Untergebenen gerade zu stehen. Das "böse Rom" bekommt als Sündenbock nur allzu gerne den schwarzen Peter zugeschoben. Aber auch das ist Verdrängung, nicht Aufarbeitung von Schuld.
Labels: Kindesmissbrauch, Priester, Zölibat
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