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Zeichen und Zeugnis
Freitag, März 05, 2010
 
Allein 2008 gab es 2,86 Millionen Abtreibungen, wurde am Mittwoch in Brüssel bekannt gegeben.
Verzeihung für das grässliche Foto. Aber so geht man mit den Ungeborenen um.


Abtreibung ist die Todesursache Nummer Eins in Europa. Allein 2008 gab es 2,86 Millionen Abtreibungen, wie am Mittwoch in Brüssel bekannt gegeben wurde. Die Untersuchung des spanischen Instituts für Familienpolitik zeige, dass in den 27 EU-Staaten das Demographieproblem gelöst werden könnte, wenn es keine Abtreibungen gebe, sagte der italienische Präsident der Bewegung für das Leben, Carlo Casini, gegenüber Radio Vatikan.

„In Europa gibt es ein kulturelles Problem“, erklärte Casini: „Viele denken, dass Kinder, bevor sie auf die Welt kommen, keine Kinder seien. Das hat mit einer Wertekrise zu tun, die den Alten Kontinent befallen hat. Wenn man die Zahlen des spanischen Instituts genauer anschaut, dann sieht man, dass jährlich etwa so viele Kinder getötet werden wie die Einwohnerzahl Münchens. Solange wir keinen Mentalitätswechsel herbeiführen, kann diese europäische Tragödie nicht überwunden werden.“

In Rom wurde Kardinal Renato Raffaele Martino für seinen Einsatz gegen Abtreibung geehrt. Der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden war bis 2002 16 Jahre lang Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York. Martino erinnerte daran, wie viele beständige Anstrengungen unternommen worden seien, um einen Beschluss, der die Förderung der Abtreibung als eine Methode der Familienplanung unterbinde, rückgängig zu machen.

Er und seine Unterhändler hätten dazu beigetragen, diesen auf der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung in Kairo im Jahr 1994 einzubringen. Jedes Mal hätte die Pro-Abtreibungs-Lobby versucht, neue Formulierungen einzufügen, um derzAbtreibung eine Tür zu öffnen, aber „sie haben es nicht erreicht“, so Kardinal Martino.

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Dienstag, März 02, 2010
 
Eine Abtreibung in der 20. Woche wurde im Anfangsstadium gestoppt: Das Baby ist wohlauf, die Mutter überglücklich.
Las Vegas (kath.net / LifeSiteNews.com) Einem ungeborenen Baby wurde in Las Vegas in letzter Minute das Leben gerettet: Eine Frau hatte sich für eine Abtreibung in der 20. Woche entschieden. Das Personal der Abtreibungsklinik hatte die Prozedur bereits begonnen, die zu einem so späten Zeitpunkt einer Abtreibung insgesamt drei Tage dauert.

Jamie Stout waren bereits getrocknete Stängel von Seetang der Gattung Laminaria eingesetzt worden, die eine langsame Öffnung des Muttermundes bewirken. Danach ist es möglich, gynäkologische Instrumente einzuführen. Zwei Lebensschützer vom "First Choice Pregnancy Services" in Las Vegas erfuhren von der Abtreibung und sprachen mit der jungen Frau, die drogenabhängig war, bereits ein Kind hatte, das ihre Eltern aufzogen, und die ihnen kein weiteres Kind zumuten wollte.

Die Lebensschützer informierten Stout, dass die Abtreibung noch gestoppt werden könnte, und sie überzeugten sie vom unbedingten Wert des Lebens ihres ungeborenen Babys. Nun wurde die Zeit knapp: Es blieben nur noch knapp sechs Stunden um die Laminaria-Stängel zu entfernen, und keiner wusste, wie man an einen Arzt gelangen sollte, der bereit war, dies zu tun.

Die Mitarbeiter des Lebensschutzzentrums fanden endlich zwei Ärzte, die dem Arzt in der Notaufnahme zeigten, wie die Stängel entfernt werden konnten. Fast fünf Stunden - geistlich unterstützt mit intensiven Gebeten - vergingen, ehe alles vorbei war: Jamie Stout war glücklich, ihr "Baby Claire" behalten zu haben. Und noch mehr: Sie hat nach eigenen Angaben seither ihre Drogensucht spontan überwunden.

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Dienstag, November 17, 2009
 
Lebensschutz als Einsatz für die Menschenwürde
Msgr. Reinhard MarxDr. Reinhard Marx Erzbischof von München und Freising zu den Fragen: In vitro - Abtreibung - Klonen - Eutanasie. "Wenn die Kirche sich zu moralischen Fragen äußert, hören viele zunächst einmal das Nein. Sie hören, was die Kirche als unmoralisch und damit als unerlaubt verwirft. Nie war das im vergangenen Jahrhundert mehr der Fall als hei der Veröffentlichung der Enzyklika Humanae vitae durch Papst Paul Vl. am 25. Juli 1968. Die Kirche verbietet die hormonale Emp­fängnisverhütung, so lautete die Botschaft, die vor allem in Europa und in den USA verkündet wurde, und die in Deutschland den Essener Katholikentag im September 1968 zu einem Katholikentag des Aufruhrs machte. Humanae vitae wurde als Pillenenzyklika abgetan. Moraltheologen und Pfarrer, Schriftsteller und Journalisten, traditionelle katholische Verbände und spontane Arbeitskreise forderten die Fortsetzung des Dialogs und meinten die Revision der Enzyklika... (weiter)

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Dienstag, Oktober 13, 2009
 
Kinder sind kein Krankheitsfall
Bischof Kapellari: Manche politisch Verantwortliche ignorieren seit Jahren, dass das Strafrecht die Abtreibung prinzipiell als Unrecht qualifiziert, und wollen die derzeit teilweise Straflosigkeit durch ein generelles Recht auf Abtreibung – eventuell auch gleich auf Kosten der Krankenkassen – durchsetzen. So werden Kinder zum Krankheitsfall degradiert.

Ein oberstgerichtliches Urteil hat sogar die nichtverhinderte Geburt eines behinderten Kindes zum zivilrechtlichen Schadensfall erklärt. Gegen all das müssen wir uns mit demokratischen Mitteln entschieden wehren, im Interesse der Humanität und der Zukunft unserer Gesellschaft

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Dienstag, September 30, 2008
 
Arme, arme Fauen, die sich selbst angreifen!

Arme, arme Frauen, die sich selbst angreifen, weil man ihnen eingeredet hat, es wäre zumindest das kleinere Übel, ihre Weiblichkeit zu verleugnen, verglichen mit dem Hauptübel eines Kindes!

Was für ein Irrtum, was für eine Lüge! Wahr ist vielmehr: Während ihr Kind stirbt, lassen sie sich selbst verstümmeln und tragen sie dazu bei, dass die Zukunft Europas stirbt.

Alle, alle sollen die Wahrheit wissen, die Wahrheit, die untergehen kann, aber niemals ertrinkt! Gott schütze die Kinder, Er möge aber auch die armen, armen Frauen bewahren vor dem Angriff auf sich selbst, den sie niemals mehr rückgängig machen können! (Bischof Andreas Laun)

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Montag, Juni 16, 2008
 
Sie gab ihr Leben hin, damit ihr Kind lebe.

Agata Mroz führte die polnische Nationalmannschaft zwei Mal zum Volleyball-Europameistertitel - Am 4. Juni starb sie, weil sie sich für ihr ungeborenes Kind aufopferte
Mroz wurde vor wenigen Monaten zum ersten Mal schwanger. Kurz danach stellten Ärzte eine fatale Leukämie bei ihr fest. Nach Rücksprache mit ihrem Ehemann verschob die Mutter eine Knochenmarktransplantation auf die Zeit nach der Geburt ihrer Tochter Liliana am 4. April 2008. Ihr wurde klar gemacht, dass sie damit das Leben ihrer Tochter retten, ihr eigenes jedoch riskieren würde. Das Kind kam gesund auf die Welt, die Therapie wurde sofort gestartet. Aber es war bereits zu spät. Am 4. Juni starb Agata, vor wenigen Tagen erfolgte am 9. Juni das Begräbnis.

Weihbischof Marian Florczyk von Kielce in Polen sagte, dass Mroz’ Zeugnis ein Beispiel für „die Liebe für das Leben, Mutterschaft, den Wunsch Leben zu geben und die heroische Liebe zu einem ungeborenen Kind“ seien. Am 4. Juni, ein paar Stunden nach dem Tod von Agata Mroz, hat der polnische Präsident Lech Kaczynski angekündigt, dass sie posthum mit der Auszeichnung „Polonia Restituta“ geehrt werde. Dies ist eine der höchsten polnischen Auszeichnungen für ausserordentliche und hervorragende Leistungen.

Polnische Fans nannten die Nationalmannschaft, welche von Agata Mroz geführt wurde, „Golden Girls“ („Goldene Damen“) in Anspielung an das Aussehen und ihre Erfolge an internationalen Wettbewerben. Die Nationalmannschaft gewann 2003 und 2005 den Volleyball-Europameistertitel.

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Dienstag, Juni 10, 2008
 
Unglaublich: Ein Kind überlebt in der 8. Woche einen Abtreibungsversuch, meldet sich in der 19. Woche im Mutterleib
Aus Großbritannien kommt ein unglaublicher Bericht von einem Baby, das zum Tode durch Abtreibung verurteilt war und diesen Versuch aber überlebte. Die 25-jährige Jodie Percial, die genetisch bedingte Nierenprobleme auf ihre Kinder überträgt, hatte bereits vor einiger Zeit einen Sohn auf die Welt gebracht, der allerdings aufgrund einer lebensbedrohenden Nierenkrankheit 20 Minuten nach der Geburt gestorben war. Ihr zweiter Sohn, Lewis, der ebenfalls kleinere Probleme hatte, ist inzwischen aber bereits 20 Monate alt.

Letztes Jahr wurde Jodie trotz Einnahme der Anti-Baby-Pille erneut schwanger. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Billy beschloss sie, das Kind abzutreiben. Gegenüber der englischen Zeitung "Daily Mail" rechtfertigte sie sich: "Ein Kind in der achten Woche abzutreiben ist ein Horror, aber ich kam mit der Angst nicht zurecht, erneut ein Baby zu verlieren." Wochen nach dem Abtreibungsversuch verspürte die 25-jährige plötzlich eine Bewegung in ihrem Bauch.

Ärzte stellten fest, dass sie in der 19. Woche schwanger war und dass das Kind die Abtreibung überlebt hatte. Zuerst war Jodie wütend darüber, dass der Abtreibungsversuch offensichtlich gescheitert war. Sie richtete eine Beschwerde an das Krankenhaus, das die Abtreibung durchgeführt hatte. Dieses entschuldigte sich dafür damit, dass so etwas sehr selten vorkomme.

Jodie entschied sich nun, dem Kind wirklich das Leben zu schenken. Etwa drei Wochen vor dem geplanten Geburtstermin kam Baby Finley auf die Welt. Obwohl das Baby auch an einem kleinen Nierenproblem leidet, geben ihm die Ärzte gute Chancen für ein normales Leben. "Ich kann noch immer nicht glauben, was
dieses Kind alles durchgemacht hat und dass es trotzdem so perfekt aussieht. Nun ist er hier und ich würde dies nicht um alles auf der Welt ändern wollen.", sagte die Mutter voller Freude.

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Samstag, April 19, 2008
 
Europarat wird Todesrat: Europarat entscheidet gegen Lebensrecht Ungeborener.
¿Menschenrechte? Der Europarat hat sich in einer Resolution für das "Recht auf Abtreibung" ausgesprochen. Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), bezeichnete diese Entscheidung als "grundlegend falsch, da sie das Lebensrecht der Schwächsten mit Füßen tritt. Sie basiert auf völlig irreführenden Begründungen. Jede Abtreibung ist und bleibt für das Kind ein Todesurteil."

Die CDL meint weiters, dass jeder, der glaubt, daß durch Legalisierung die Zahl der Abtreibungen sinke, sich und andere belüge und dass der Europarat mit seiner Entscheidung nur den ohnehin mangelhaften Schutz des ungeborenen Lebens in Europa schwäche. In den 47 Ländern des Europarates finden jährlich millionenfach Abtreibungen statt - allein in Rußland über eine Million. "Überall wo Abtreibung legalisiert wird, steigen nachweislich die Zahlen der vorgeburtlichen Kindstötungen. Weltweit geht dadurch vom Europarat ein falsches, ja fatales Signal gegen die Würde menschlichen Lebens aus. Wie wollen wir jetzt noch kritisieren, daß in anderen Kulturen Mädchen oder als behindert diagnostizierte Kinder allein deshalb abgetrieben werden, weil sie unerwünscht sind? ", so die CDL.

Der Europarat hat sich am Mittwoch mehrheitlich (106 zu 69 Stimmen bei 14 Enthaltungen) für ein ‚Recht' auf einen ‚sicheren und straffreien' Zugang zur Abtreibung, sogar bis zu einer maximalen Schwangerschaftsdauer, ausgesprochen. Die CDL kritisierte weiters, dass offensichtlich 3 von 5 Delegierten nicht bewußt ist, daß gerade in Demokratien, die dem Schutz ihrer Bürger verpflichtet sind, elementarste Rechte, wie das Lebensrecht, nicht einfach zur Abstimmung gestellt werden könne. "Das Recht auf Leben, ist in Artikel 3 der UN-Menschenrechtskonvention von 1948 für jeden Menschen verbürgt".

Auch der Vorsitzende der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e. V. (JVL) Bernward Büchner, hat die Erklärung des Europarats scharf kritisiert. Wörtlich sagte er: "Die gestrige Entscheidung ist der Gipfel des Zynismus. Die Kultur des Todes ist weiter im Vormarsch. Mit einer Mehrheit von 106 Stimmen bei 69 Gegenstimmen und 14 Enthaltungen hat sich die Parlamentarische Versammlung des Europarats für ein „Recht“ auf einen „sicheren und straffreien Zugang zur Abtreibung“ ausgesprochen.

Wer eine „sichere Abtreibung“ fordert, täuscht darüber hinweg, dass jede Abtreibung unabhängig von den jeweiligen Umständen für das ungeborene Kind stets den sicheren Tod bedeutet. Für die körperliche und psychische Gesundheit der Frau hat sie oft schwerwiegende Folgen.

Die Resolution des Europarats sei "ein nicht für möglich gehaltener Tiefpunkt in der Geschichte dieser Institution", ein Angriff auf die Menschenrechte. (Straßburg kath.net)

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Montag, Februar 11, 2008
 
Wir bitten um Erlaubnis für drei Wochen: Wir werden am Ende Februar uns wieder melden.
Wir machen eine Wallfahrt nach Jerusalem und nach Rom. Dort werden wir an den heiligen Stätten für alle beten, die diesen Blog gelesen haben oder lesen werden.

Bis dahin können Sie sich ein wenig einer tieferen und anhaltenderen Lektüre widmen:
Ein Vitaminstoss für Ihren Glauben: Glauben, bezeugen, argumentieren.
Für unsere lieben Relativisten, Agnostiker und Atheisten: Vernunft und Glauben
Haben Sie den cherubinischen Wandersman gelesen?
Wie ist Ihr Verhältnis zur Kirche? Wo findet man die wahre Kirche
Man hört schon einmal sagen: Die Kirchen sind gleich-gültig?
Wider die "oben-ohne Theologie". Jawohl, so etwas lehren sie sogar an theologischen Fakultäten.
Jede Generation hat ihre Profeten: Schluss mit Lustig. Das Ende der Spassgesellschaft.
Der Glaube in packender Sprache: Katechesen von Kardinal Schönborn über die Eucharistie, die Würde der Christen, Gott und die Welt, die Mission der Christen.
Haben Sie jemals in den Katechismus der Katholischen Kirche hineingeschaut? Versuchen Sie es doch wenigstens mit dem Kompendium.

Schauen Sie sich einmal an, was bei einer Abtreibung (Vorsicht, schockierende Fotos) passiert.
Viel besser Sie schauen sich einmal an wie im Schoss Ihrer Mutter aussahen.
Zeichen der Hoffnung: Ein Ehepaar, das mehr als 6 Kinder hat und alle sind durch Kaiserschnitt zur Welt gekommen.

Wetten, dass Sie nicht zuendegelesen haben, wenn wir am 27 Februar zurückkehren?

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Mittwoch, Januar 23, 2008
 
Video: Abtreibung nach teilweiser Geburt.
Wenn man auch kein englisch versteht, die Zeichnungen sprechen für sich

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Freitag, Dezember 28, 2007
 
Wir sind viel schlimmer als Herodes: 1 ,202,000 Abtreibungen monatlich
Schauen Sie sich einmal die Liste de Weltmeister in Kindestötung an.



TOTAL: 1920 - 2006:
804,000,000 Abtreigungen - öffentlich zugegeben

Gechätzt 929,000,000 Abtreibungen

Wieviel Einnwohner hat China?

Geschätzte Abtreibungen weltweit
Monatlich weltweit: 1,202,000 abortos



Das Folgende ist kein Witz, das ist tödlicher Ernst
Ein Mann ruft zum Himmel: "Oh Gott, warum schickst Du un nicht Menschen die Aids und Krebs heilen, die den Hunger aus der Welt schaffen, die für den Frieden einstehen". Antwort vom Himmel:"Ich habe sie geschickt". Nachfrage: "Wo sind sie denn?" Antwort: "Ihr habt sie umgebracht, Ihr habt sie abgetrieben".

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Dienstag, Dezember 04, 2007
 
Sie konnten den Zwilling nicht umbringen. Er war zu stark.
Die Ärzte waren sich sicher, der kleine Gabriel würde nicht überleben. So versuchten sie, ihn bereits im Mutterleib zu töten. Aber das Leben siegte.

London (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Gabriel Jones sollte sterben, damit zumindest sein Zwillingsbruder eine Chance hatte zu überleben. So lautete der Plan, den die Ärzte der schwangeren Rebecca Jones mitteilten, wie die „Daily Mail“ berichtete.

Gabriel wog in der 20. Schwangerschaftswoche nur halb so viel wie sein Bruder, außerdem war sein Herz vergrößert. Sein Zustand könne das Leben seines Bruders bedrohen, und er werde außerhalb des Mutterleibs wohl nicht überleben, deswegen sei es humaner, ihn gleich sterben zu lassen, meinten die Mediziner.

Die Schwangere stimmte zu. Dann passierte das Unglaubliche: Gabriel überlebte zwei Versuche, ihn zu töten. „Es ist wirklich ein Wunder“, staunte Rebecca Jones. „Die Ärzte operierten mit dem Ziel, Gabriel sterben zu lassen – aber er hat weitergelebt. Es war unglaublich!“

Fünf Wochen nach den Eingriffen wurden die Babys mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Sie sind jetzt sieben Monate alt und ganz gesund. Ein Foto in der „Daily Mail“ zeigt, wie sie einander die Hände halten. Mama Rebecca staunt: „Sie sind so stark miteinander verbunden. Sie halten einander ständig an den Händen, und wenn einer weint, dann tröstet ihn der andere. Die Ärzte haben versucht, dieses Band im Mutterleib zu zerreißen, aber die beiden haben bewiesen, dass es nicht zerrissen werden kann.“

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Donnerstag, November 30, 2006
 
Das Eva-Prinzip
Nur das Eva-Prinzip kann uns retten? Eva-Prinzip, das heißt für Frauen: Versöhnung mit sich selbst und der Männerwelt, die Familie wichtig nehmen und sich vor allem von Denkverboten befreien.

Eines dieser Denkverbote formulierte Eva Herman - eine 47-jährige Karrierefrau, zum vierten Mal verheiratet, ein Sohn und dann die plötzliche Kehrtwende zu Heim und Herd - für eine Familienzeitung, die sie fragte, wie sie denn leben würde, wenn sie noch einmal von vorne beginnen könnte. „Ich würde mir einen Mann suchen, ihn arbeiten lassen und mich um unsere fünf Kinder kümmern“, bekannte sie. Und: Es war kein Scherz. „Das hatte ich ernst gemeint.“

Den Rebellinnen und Rebellen von einst sollten die Worte entgegen gehalten werden. „Ruhet in Frieden! Lasst Frauen wieder einen eigenen Weg finden, ohne sie als männerhörige Dummchen zu beschimpfen. Lasst Frauen die wahre Entscheidungsfreiheit, die auch beinhalten kann, sich für Mann und Kind zu entscheiden.“

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Mittwoch, November 29, 2006
 
Jugendliche: nicht länger als 1 Stunde TV
Jugendliche sollen nicht länger als eine Stunde täglich vor dem Fernseher sitzen. Das sagen Schweizer Kinderärzte laut Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“. „Während die Experten noch streiten, ist es für die Gesellschaft der Schweizer Kinderärzte keine Frage mehr“, heißt es.

Über sieben Stunden TV-Konsum pro Woche schade der körperlichen und psychischen Entwicklung von Jugendlichen, warnen die Ärzte in der neuen Auflage ihres quasioffiziellen „Schweizerischen Gesundheitshefts“, das bei jeder Geburt kostenlos an die Eltern abgegeben wird.

Dass Gesundheitsheft, finanziert von der Krankenkasse CSS, hat einen quasi offiziellen Charakter und geniesst daher auch in Fachkreisen Beachtung. „Bis zum dritten Lebensjahr sollen Kinder überhaupt nie fernsehen“, sagt die Genfer Kinderärztin Nicole Pellaud, die zusammen mit zwei Deutschschweizer Berufskollegen das Heft redigierte. In den USA sorgt derzeit eine Studie für Aufregung, welche die Zunahme des Autismus auf kleinkindlichen TV-Konsum zurückführt. (kath.net)

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Donnerstag, Oktober 26, 2006
 
Sexuelle Verwilderung zertört die Basis des Zusammelebens

Man kommt zum Schluß, daß sich die Sexualität zwar von der Fortpflanzung technisch trennen läßt. Aus ihrem wirtschaftlichen und bevölkerungsmäßigen Kontext lässt sich jedoch nicht herauslösen: Fortpflanzung, Erhalt des Volkes, Ernährung und Erziehung der Kinder, zwischenmenschliches Vertrauensverhältnis, gegenseitiger Lebensdienst in Treue und Freundschaft, Kultur und gemeinsamer Lebensaufbau, Humanität, Menschenwürde und gegenseitige Lebensachtung, u.a.

Damit ist die Meinung widerlegt, dass die Sexualität Privatsache jedes einzelnen sei.  Sexuelle Normen ahben einen Öffentlichkeitscharakter und müssen deshalb auch unter ethische und politischen Gesichtspunkten gesehen werden. Eine demokratische Ordnung kann nur bestehen, wenn alle sich freiwillig den Gesetzen unterwerfen. Jede Gesellschaft kann nur bestehen, wenn sie auf verlässlichen Vertrauensverhältnissen aufruht. Sexuelle Verwilderung aber zertört die Basis des Zusammelebens.

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Freitag, Oktober 20, 2006
 
Eva: Frauen für Frauen
Die Verfasserinnen formulieren, die Proteste gegen den Paragraphen 218 enthüllten „ein zutiefst bedrohliches Moment der Frauenbewegung“. Und weiter: „Es war nicht nur der überaus feindselige und ablehnende Umgang mit einem ungeborenen Kind, es war auch die wenig einfühlsame Auseinandersetzung mit uns Frauen. Ist das ungeborene Leben nicht ein Teil von uns? Wird bei einer Abtreibung nicht ein Stück von uns zerstört?“

Das „Eva Prinzip“ behandelt das Thema also weniger aus der Perspektive des Ungeborenen und seines Lebensrechtes als vielmehr aus der Sicht der Frauen, die vielfach ein Leben lang unter einer Abtreibung leiden. Das bislang nur einer kleinen interessierten Öffentlichkeit bekannte „Post-Abortion-Syndrom“ erhält hier die Chance, auf ein breiteres Publikum zu stoßen.

Weltmeister im Töten Unschuldiger

Die Autorinnen zitieren Professor Ingolf Schmid-Tannwald vom Münchner Klinikum Großhadern, nur wenige Studien befassten sich mit den psychischen und körperlichen Folgen von Abtreibungen, weil Untersuchungen dazu gesellschaftlich nicht erwünscht seien. Dabei führten Abtreibungen, so der Experte, zu Störungen, die mit denen vergleichbar seien, die nach Gewalteinwirkung und Vergewaltigung aufträten.

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Donnerstag, Oktober 19, 2006
 
Die Theologie des Leibes y die drei Urerfahrungen der Menschheit
George Weigel bezeichnet die „Theologie des Leibes“ in seiner Papstbiographie „Witness to Hope” („Zeuge für die Hoffnung”) als eine „theologische Zeitbombe”. Ich meine, dass er Recht hat. Johannes Paul II. hat uns nämlich drei Urerfahrungen hinterlassen, die Teil der Erfahrung Adams und Evas waren, die aber auch Bestandteil unserer eigenen menschlichen Existenz sein können, wenn wir es nur wollen. Nach Johannes Paul II. müssen wird dafür die nötigen Voraussetzungen schaffen, erst dann können sie sich entwickeln und uns zu dem hinführen, was Gott mit uns ursprünglich im Sinne hatte.

Wir alle haben die Erfahrung von der Ursünde: Etwas frei nach Paulus formuliert: Wir tun die Dinge, die wir nicht wollen, und jene Dinge, die wir wirklich wollen, fallen uns schwer – die Ursünde ist nicht schwer auszumachen.

Aber mit der „Theologie des Leibes“ haben wir jetzt folgende drei Urerfahrungen des Menschen, die positiv und nicht negativ sind: die ursprüngliche Einsamkeit, die ursprüngliche Einheit und die ursprüngliche Nacktheit.

Wenn man die jungen Menschen dazu bringt, ihre Einsamkeit zu erfahren, zu erfahren, dass sie als Mensch allein dastehen, wird ihnen das helfen zu erkennen, dass ihr Körper Symbolkraft hat. Und das heißt auch, dass die Sexualität Symbolkraft hat und Sex alles andere als ein „Freizeitsport“ ist. Sexualität bedeutet mehr als Lust. Die sexuelle Vereinigung ist jener symbolträchtige Akt, mit dem ein Ehemann und eine Ehefrau einander ganz annehmen und sich einander schenken.

Wenn man den jungen Menschen dabei hilft, eine Erfahrung der Einheit zu machen, der Liebe, so gelangen sie zur Erkenntnis, dass ihr Körper und die Sexualität für die Liebe geschaffen sind und nicht nur für eine vorübergehende Eskapade.

In seiner ersten Enzyklika bemerkt Johannes Paul II., dass wir ohne Liebe nicht leben können. Ich bin der Überzeugung, dass die Entfaltung dieser zweiten Urerfahrung durch den Papst, die er „ursprüngliche Einheit“ nennt, viel dazu beiträgt, die Krise der Liebe – den Mangel an Liebe – anzugehen, ein Übel, das tief in unserer Kultur verwurzelt ist.

Und dann ist da noch die faszinierende menschliche Urerfahrung, die er „ursprüngliche Nacktheit“ nennt. Diese Erfahrung wird den jungen Menschen helfen, den Sinn ihrer Freiheit zu erkennen.

Freiheit nicht einfach als bloße Wahlmöglichkeit zu verstehen, sondern vielmehr als die geheimnisvolle Fähigkeit, die wir empfangen haben, um unser Leben einander und dem Herrn zu schenken, es ihm aus freien Stücken hingeben zu können.

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Dienstag, August 29, 2006
 
Konsum macht nicht glücklich.
Konsum macht nicht glücklich.
Diese Meinung vertritt der Leiter der Auftragsforschung am BAT-Freizeit-Forschungsinstitut (Hamburg), Ulrich Reinhardt. Im Bundeswehrmagazin ‚Y’ (Berlin) schreibt er, Glück bestehe in einem Zustand eigener Zufriedenheit, in dem keine weiteren Bedürfnisse geweckt würden. Beispielsweise bedauere kein Urwaldbewohner einen fehlenden Internetanschluss, da ihm dieser Wunsch unbekannt sei.

In der Wohlstandsgesellschaft versuchten Konsumanbieter hingegen ununterbrochen, Wünsche zu erzeugen. Kurzweiliger Spaß und Lust würden gleichgesetzt mit Glück und Glückseligkeit. Das Verlangen, alle Wünsche verwirklichen zu müssen, berge ein Suchtpotenzial in sich, warnt Reinhardt.

Dies sei besonders in der jungen Generation festzustellen. Zwar gebe es keinen Königsweg, das eigene Glück zu finden, aber Reinhardt befürwortet eine Reduzierung der eigenen Wünsche auf ein realistisches und erreichbares Maß. Eine Ursache für das Streben nach Glück sieht Reinhardt in der Sehnsucht, die Sinnerfüllung des Lebens herauszufinden.

Für Konsumanbieter, die Glücks- und Erlebnisangebote verkaufen, sei dies eine große Herausforderung: „Sie müssten Ernst machen mit ihrem Anspruch auf eine Sinnerfüllung des Lebens, so dass Menschen wirklich glücklicher, zufriedener und sinnerfüllter leben können.“

Der Begründer der Logotherapie, der Wiener Psychiater Viktor Frankl (1905-1997), beschrieb das Glück als Nebenprodukt, „das dann entsteht, wenn wir uns an eine Sache, die außerhalb von uns selbst ist, verlieren“. Glück könne niemals auf direktem Wege „erzeugt“ oder angestrebt werden. Die Aufgabe des Menschen ist es, etwas Sinnvolles zu tun – dann wird das Glück dazu geschenkt…

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Freitag, August 11, 2006
 
Länger single und 11,7 Partnerschaften im Schnitt
"Wir werden in Zukunft bis zu 15 Jahre unseres Lebens als Single verbringen." Das prognostiziert der Zukunftsforscher Matthias Horx. Zudem werde die Zahl eingegangener Partnerschaften deutlich ansteigen.

Alleinsein als zentraler Lebensbestandteil"Die durchschnittliche Zeit, die wir als Singles verbringen, hat sich in der Vergangenheit von fünf auf zehn Jahre verdoppelt und wird sich in den kommenden zehn bis 20 Jahren noch mal mindestens auf 15 Jahre erhöhen", prophezeit der Gründer und Leiter des Zukunftsinstituts Horx in Frankfurt, der heute in Wien lebt.

Eine weitere Entwicklung ist die durchschnittliche Zunahme der ernsthaften Beziehungen pro Person. "Stadtbewohner werden im Schnitt 11,7 Partnerschaften in ihrem Leben eingehen, gegenüber rund 2,5, die ihre Eltern und Großeltern hatten", verdeutlichte Horx die Veränderungen.

Um den oder die Richtige zu finden, würden erst einmal verschiedene Typen durch Beziehungen auf Zeit ausprobiert werden, bevor man sich auf den Lebensgefährten festlegt.

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Donnerstag, Juli 27, 2006
 
Und das in Deutschland.

Mehr als 100.000 Abtreibungen. Der Herr sei seiner armen Seele gnädig.

Friedrich Stapf ist der prominenteste Abtreibungsarzt Deutschlands. In seiner Münchener Klinik werden jährlich rund 4.000 Abtreibungen durchgeführt. Insgesamt sind in seinen Einrichtungen seit Mitte der siebziger Jahre über 100.000 Abtreibungen vorgenommen worden. 1998 gelang es ihm, beim Bundesverfassungsgericht durchzusetzen, dass er mehr als 25 Prozent seiner Einkünfte durch Abtreibungen erzielen darf. Der Freistaat Bayern hatte diese Grenze ziehen wollen, um das wirtschaftliche Interesse an Abtreibungen einzugrenzen.


Schwangere, die abtreiben lassen wollen, dürfen auf der Straße unmittelbar vor dem Eingriff angesprochen und auf Alternativen hingewiesen werden. Der Versuch des Münchener Abtreibungsarztes Friedrich Stapf, diese sogenannte Gehsteigberatung vor seinen Behandlungsräumen verbieten zu lassen, ist am 25. Juli vor dem Münchener Landgericht gescheitert.

Seit dem Jahr 2000 stehen ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins „Lebenszentrum München – Helfer für Gottes Kostbare Kinder Deutschland“ regelmäßig vor der Abtreibungsambulanz, geben Frauen Informationsmaterial über Hilfsangebote für Schwangere in Konfliktsituationen und bieten an, ihnen bei der Bewältigung ihrer Lebensprobleme zu helfen. Durch diesen Einsatz sind nach Angaben des Vereins bereits mehr als 300 Frauen dazu gebracht worden, sich für das Leben des ungeborenen Kindes und gegen die Abtreibung zu entscheiden.

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Samstag, Juli 22, 2006
 
Internet-Pornographie nimmt immer größere Ausmaße an
Die Sucht nach Internet-Pornographie nimmt immer größere Ausmaße an - auch unter Christen. Selbst Pastoren sind davon betroffen. Darauf hat der Chefarzt der Schweizer psychiatrischen Klinik Sonnenhalde, Samuel Pfeifer (Riehen bei Basel), aufmerksam gemacht.

In einem Interview mit idea-Schweiz verweist er auf den Fall eines ehemaligen freikirchlichen Pastors, der in seinem Computer eine halbe Million pornographischer Bilder gespeichert hatte. Dies sei kein Einzelfall. So hätten in den USA in einer Umfrage 51 Prozent der Pastoren bekannt, daß für sie Internet-Pornographie eine mögliche Versuchung sei. 37 Prozent hätten erklärt, damit ein Problem zu haben.

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Samstag, Juli 15, 2006
 
40 Millionen Steuergelder im Jahr für Kindestötung
Bitte, bitte, Mami, bring mich nicht um!

Jedes Jahr subventionieren die Steuerzahler mit rund 40 Millionen Euro die Tötung hunderttausender ungeborener Kinder. Heute nun wollen Sachsen und Thüringen dem bei einem Treffen der Gesundheitsminister ein Ende setzen. Schon regt sich Widerstand. Wegen der geplanten Verwendung der im Erfolgsfalle eingesparten Mittel können jedoch nicht einmal die Kritiker der geltenden Praxis wirklich zufrieden sein.

Unlängst bezifferte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die im Jahr 2005 im gesamten Bundesgebiet durchgeführten gemeldeten vorgeburtlichen Kindstötungen auf 124 023. 97,4 Prozent beziehungsweise 120 825 davon erfolgten nach der so genannten "Beratungsregelung". Anders als die nach medizinischer (3 177 oder 2,6 Prozent) und kriminologischer Indikation (21 oder 0,0 Prozent) durchgeführten Abtreibungen gelten diese vorgeburtlichen Kindstötung als "rechtswidrig". Sofern die Schwangere sich jedoch mindestens drei Tage vor Durchführung der Abtreibung "ergebnisoffen" beraten lässt, und die erfolgte Beratung mittels des dabei ausgehändigten Scheins nachweisen kann, sieht der Staat von einer Bestrafung dieser rechtswidrigen Tat ab. So schreiben es seit 1995 die gesetzlichen Regelungen des Paragraphen 218a StGB vor.

Seit 1996 haben die sechzehn deutschen Bundesländer für die Finanzierung der "rechtswidrigen" aber "straffreien" Abtreibung weit mehr als 320 Millionen Euro ausgegeben. Heute wollen nun die CDU-regierten Länder Sachsen und Thüringen bei der Konferenz der Ländergesundheitsminister im sachsen-anhaltinischen Dessau einen Antrag vorstellen, der eine Kürzung der staatlichen Subventionierung rechtswidriger Abtreibungen vorsieht.

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Freitag, Juli 14, 2006
 
Das Kernproblem der deutschen Gesellschaft ist die zunehmende Gottlosigkeit

Das Kernproblem der deutschen Gesellschaft ist die zunehmende Gottlosigkeit. Dadurch spielen Werte eine immer geringere Rolle. Es gibt einen Mangel an Solidarität und bei Kindern häufig ein Defizit an Liebe. Die reicheren Eltern überlassen ihre Kinder Computerspielen, und die ärmeren vernachlässigen sie oft beispielsweise wegen Alkoholproblemen.

Diese Analyse gab der Vorsitzende der Geschäftsführung der Firma Deichmann-Schuhe, Heinrich Deichmann (Essen), beim Kongreß der „Christen in der Wirtschaft“, der vom 15. bis 17. Juni im Zugspitzdorf Grainau stattfand. Er leitet das Familienunternehmen mit über 2.000 Verkaufsstellen in zwölf Ländern und weltweit 24.000 Mitarbeitern.

Laut Deichmann – Mitglied einer Baptistengemeinde – werden Werte erst dann wieder ernst genommen, wenn viele Bürger eine Beziehung zu Gott pflegten. Gegenwärtig würden die Kirchen weiterhin leerer, auch wenn sich Bischöfe erfreulicherweise wieder für Mission öffneten.

Im Blick auf die Unternehmenspolitik sagte Deichmann, ethisches Verhalten zahle sich langfristig aus. Die Soziale Marktwirtschaft bezeichnete er als das relativ beste Wirtschaftsmodell. Ihre Väter seien überzeugte Christen gewesen. Wo Kapitalismus nicht sozial „gebändigt“ sei, gebe es wenige Superreiche und viele Arme. Sein Unternehmen bekenne offen, daß man sich christlichen Werten verpflichtet fühle – auch beim Einstieg in den islamischen Markt der Türkei.

Soziale Verantwortung nehme man dadurch wahr, daß man die Zahl der Auszubildenden beispielsweise in diesem Jahr nochmals um 150 gesteigert habe: „Wenn das alle täten, gäbe es keinen Mangel an Lehrstellen.“ Auch habe man eine betriebliche Zusatzrente, jeder Mitarbeiter dürfe eine Woche Gesundheitsurlaub nehmen, und es gebe eine Unterstützungskasse für Mitarbeiter, die unverschuldet in Not geraten seien.

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Donnerstag, Juni 29, 2006
 
Donum vitae(Geschenk des Lebens) müsste donum mortis (Geschenk des Todes) heissen





Bitte, bitte, Mami, bring mich nicht um!





Kirchliche Angestellte dürfen nach einer Entscheidung der deutschen Bischöfe nicht bei der Schwangerenhilfsorganisation Donum vitae mitarbeiten. In einer der Redaktion vorliegenden Erklärung der Bischöfe heißt es, bei Donum vitae handele es sich um eine Vereinigung außerhalb der katholischen Kirche. Wörtlich heißt es in den Dokument: "Die Beratungsstellen von Donum vitae sind weder von der Deutschen Bischofskonferenz noch von einzelnen deutschen Bischöfen anerkannt."

Auch der Austausch von Personal oder der Wechsel von Dienstverhältnissen ist dem Schreiben zufolge untersagt. Mit dem Deutschen Caritasverband und dem Sozialdienst katholischer Frauen seien keine institutionellen und personellen Kooperationen möglich. Auch sollen vom Deutschen Caritas-Verband und vom Sozialdienst katholischer Frauen getragenen Schwangerenberatungsstellen und Beratungsstellen von Donum vitae nicht im selben Gebäude untergebracht werden.

Die Entscheidung wurde dem Vernehmen nach vom Ständigen Rat der Bischofskonferenz getroffen. Die Bischöfe ersuchen zudem alle Katholiken, die in kirchlichen Räten und Gremien sowie Verbänden und Organisationen mitarbeiten, "zum Zwecke der größeren Klarheit des kirchlichen Zeugnisses auf eine leitende Mitarbeit in Donum vitae zu verzichten". So könnten die Unterschiede zwischen Donum vitae und Positionen der Kirche besser zur Geltung gebracht werden.

Donum vitae ist an 180 Stellen im Bundesgebiet vertreten. Papst Johannes Paul II. und der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, hatten den Weg von Donum vitae unmissverständlich abgelehnt: Die Mitarbeiter geben nach Schwangerschaftskonfliktberatungen einen Schein aus, der nach deutschem Recht den Zugang zu einer straflosen Abtreibung eröffnet.

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Dienstag, Mai 30, 2006
 
Bischöfin für Kinderabtreibung

Die evangelische Superintendentin für Tirol/Salzburg, Luise Müller, nahm am Freitag in der Ö1-Sendung „Religion aktuell“ Stellung zum Salzburger Abtreibungsstreit und der Aussendung von der österreichischen Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“.

Dabei sagte sie, Abtreibungen seien zwar generell zu vermeiden. Es werde aber immer Situationen geben, in denen Kinderabtreibungen unumgänglich seien. Warum diese nur privat und nicht in öffentlichen Krankenhäusern stattfinden sollen, sehe sie nicht ein. Es gelte für solche Fälle optimale Bedingungen zu schaffen.

Dazu noch ein Leservorschlag:
"Beseelt vom Frieden“ unter allen Parteien, möge der Ökumenische Rat der Schwesterkirchen einen Vergleich anbieten: „Abtreibung auf die feine christliche Art“, „mit allem Drum und Dran“ … mit Gebeten, mit PfarrerInnen aller Schwesterkirchen, die ein Segensgebet über die Schwangere sprechen, mit psychologischer Betreuung, während der Abtreibung eine Musik eigener Wahl … so wünschen wir uns doch diese Welt, diese „wackere neue Welt“, wie die „Brave New World“ in der deutschen Übersetzung genannt wurde, nicht wahr?" (Dolfus)

Schauen Sie sich doch einmal an, wie die Abgetriebenen aussehen.

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Montag, Mai 29, 2006
 
Medizin wird zur Qualitätskontrolle
Der "Bund Deutscher Hebammen" in einem Positionspapier zur Pränatalen Diagnostik erklärte schon vor Jahren: "Wir beobachten, dass der lebendige Prozess der Schwangerschaft mit seinen körperlichen, seelischen und sozialen Anteilen immer mehr zu einem überwachungspflichtigen Produktionsprozess wird. Der medizinische Umgang mit dem sich entwickelnden Kind wird zur Qualitätskontrolle, die schwangeren Frauen die technische Machbarkeit von gesunden Kindern vortäuscht." Frauen erlebten im Prozess der Pränatalen Diagnostik emotionale und soziale Veränderungen, die ihre Schwangerschaft erheblich beeinträchtigen: "ein Schwangersein auf Probe, eine Störung der sich entwickelnden Mutter-Kind-Beziehung. (...)

Am Ende der Kette der Diagnostik ohne Therapiemöglichkeiten, die mit hohem Aufwand betrieben wird, erfahren wir einen unwürdigen, konzeptlosen Umgang mit den betroffenen Frauen, Paaren und Kindern. Wir wissen um die Traumatisierung dieser Frauen, um die Auswirkungen der Traumata auf ihre Gesundheit, auf folgende Schwangerschaften und Geburten." Und weiter: "Das routinemäßige Angebot Pränataler Diagnostik mit ihren selektiven Konsequenzen stellt für uns Hebammen das Lebensrecht von Menschen mit Behinderungen in Frage. Wir sehen, dass es die Entwicklung einer ,Eugenik von unten, die Selektion kranker und behinderter Menschen fördert."

Deutlicher und freundlicher zugleich lässt sich die unerträgliche Situation, die sich praktisch täglich in den gynäkologischen Praxen und OPs Deutschlands abspielt, wohl kaum in Worte fassen. Nirgendwo steht geschrieben, dass die Kirchen sich weniger klar artikulieren müssen. (STEFAN REHDER DT vom 29.04.2006)

"Von Anfang an uns anvertraut - Menschsein beginnt vor der Geburt". So lautet das Motto der diesjährigen, von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland gemeinsam ins Leben gerufenen "Woche für das Leben".

Der Autor des Artikels stellt klar, dass in der Schrift zum Thema das Wort "Abtreibung" fast garnicht vorkommt. Sodann fordert die evangelische Pfarrerin , dass es den schwangeren Frauen mutmachen würde, wenn sie "Mittäterinnen der Liturgie", sprich, Bischófinnen und Priesterinnen wären. Es gibt evangelische Pfarrer(erinnen) die sind für Abtreibung: "Eine Behinderung des Kindes ist nur dann ein hinreichender Grund für einen Abbruch der Schwangerschaft, wenn die Belastung der Mutter nicht verantwortet werden kann"(Huber). Also?

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Donnerstag, Mai 11, 2006
 
Akademikerinnen mit Kindern erfolgreicher

Akademikerinnen mit Kindern erfolgreicher als ihre Kolleginnen ohne Nachwuchs.

Zwei Studien zur gesellschaftlichen Bedeutung der Mutterrolle kommen zu überraschenden Ergebnisse: Die alltägliche Arbeit einer Hausfrau und Mutter ist über 105.000 Euro im Jahr wert, fanden Arbeitsmarktexperten in einer Untersuchung für den amerikanischen Internet-Dienstleiter Salary.com heraus.

Und die Technische Universität Darmstadt wies darauf hin, daß Akademikerinnen mit natur- und ingenieurwissenschaftler Ausbildung mit Kindern erfolgreicher sind als ihre Kolleginnen ohne Nachwuchs. In der US-Studie wurde als Grundlage für die Berechnungen das Jahreseinkommen von zehn Berufen miteinbezogen, die eine Mutter mit Kindern anteilig mitabdeckt. Sie sei auch als Haushälterin und Hausmeisterin tätig, wie auch als Computerspezialistin, Chauffeurin, Geschäftsführerin, Gärtnerin, Nachhilfelehrerin, Köchin, Wäschereileiterin und Psychologin. Ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit liege bei über 91 Stunden, fanden die Wissenschaftler heraus, die für die Studie 400 Mütter befragt hatten.

TU Darmstadt: Ingenieurinnen mit Kindern besonders erfolgreich

Die Soziologin Yvonne Haffner von der Technischen Universität Darmstadt befragte 9.000 Mitglieder ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fachgesellschaften. Vom Ergebnis war sie selber überrascht, denn Kinder müssen danach "keine Karrierekiller sein". 40 Prozent aller Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen mit Kindern waren in ihrem Beruf - wenn sie ihn denn ausübten - "erfolgreich" oder "sehr erfolgreich". Bei ihren kinderlosen Kolleginnen waren es weniger als 30 Prozent. In der Studie heißt es dazu: "Frauen, die mit Kindern beruflich am Ball bleiben, haben Kompetenzen, die auch für Unternehmen wichtig sind: Belastbarkeit, Organisationstalent und Fähigkeiten im Krisenmanagement bewähren sich nicht nur, wenn plötzlich drei Schulstunden ausfallen, sondern sind auch im Beruf wichtige Talente."

Besonders erfolgreich seien Wissenschaftlerinnen mit Kindern dann, wenn sie als Selbständige ihre Arbeitszeit flexibel einteilen könnten, heißt es in der Studie, die vom Bundesforschungsministerium in Auftrag gegeben worden war. In anderen Berufen sind Frauen mit Kindern dagegen im Nachteil, so das Statistische Bundesamt (Darmstadt). Nach seinen Angaben bekleiden bundesweit zehn Prozent der verheirateten Frauen mit Kindern Führungspositionen, bei kinderlosen Single-Frauen sind es 17 Prozent.

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Mittwoch, Mai 10, 2006
 
Schwangerschaftskonfliktberatung = Abtreibung
Klarstellende Worte fand nun das Bistum Fulda für die Präsenz von „Pro Familia“ bei der „Woche für das Leben“. Die Teilnahme der Organisation sei ein „eklatanter Fehler“ gewesen, heißt es in einer Stellungnahme des Bistums, wie die „Fuldaer Zeitung“ berichtete.

„Die ökumenische Woche dient dem Lebensschutz und dem ungeborenen Leben. Dieses Anliegen hat Pro Familia nicht“, wird weiters betont. „Deshalb passt Pro Familia nicht in das Bild“. Die Verantwortlichen bedauerten den Fehler. „Wir tragen Mitverantwortung. Schließlich haben wir das Programmheft mit unterschrieben.“

„Pro Familia“, die „Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.“ ist seit langem eine Vorkämpferin in Sachen Abtreibungs-Freiheit. Sie steht unter der internationalen Dachorganisation „International Planned Parenthood Federation“ (IPPF). „Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Veranstaltungen und der Organisation Pro Familia“, stellte jetzt das Bistum fest.

Eine Vertreterin der evangelischen Kirche verteidigte die Organisation. „Wir setzen Pro Familia nicht mit Abtreibung gleich“, sagte Regina Ibanek von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck. Die Organisation sei „eine wichtige Instanz für Schwangerschaftskonfliktberatung“.

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Donnerstag, Mai 04, 2006
 
Dafür hatten sie Geld genug!
Ein Atheist geht ins Museum. Er sieht sich die Bilder an - und bleibt schließlich vor einem Rubens "Die Heilige Familie" stehen. Er betrachtet lange das Bild.

Endlich wendet er sich zu seinem Begleiter: "So sind die Christen! Seit Jahrhunderten erzählen sie den Leuten, Maria und Josef seien so arm gewesen, dass Maria noch nicht einmal ins Wochenbett konnte, sondern ihr Kind in einem Stall hat zur Welt bringen müssen. Aber um sich von Rubens malen zu lassen - dafür hatten sie Geld genug!"

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Mittwoch, Mai 03, 2006
 
1.933 Menschen getötet durch die Hand des Arztes
Die verschiedenen Arten sich umzubringen Die verschiedenen Arten sich umzubringen. Diese Grafiken werden als Geschenkpapier verkauft.

In den Niederlanden ist die Zahl der gemeldeten Fälle aktiver Sterbehilfe im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 1.933 gestiegen. Im Jahr 2004 seien 1.886 Menschen durch die Hand eines Arztes gestorben. Das berichtet die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) unter Berufung auf das „Deutsche Ärzteblatt“, das den Jahresbericht der niederländischen Überwachungskommissionen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ausgewertet hat.

Danach litten 1.713 Patienten, die um aktive Sterbehilfe gebeten hatten, an Krebs. Bei 1.585 Menschen sei die Sterbehilfe in der Wohnung des Patienten durchgeführt worden, während sie in den restlichen Fällen in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei Angehörigen erfolgte. In drei Fällen hätten die Untersuchungsgremien 2005 eine Verletzung der gesetzlichen Vorschriften festgestellt. Die Staatsanwaltschaften hätten jedoch keine Strafverfahren eröffnet.

In den Niederlanden ist seit April 2002 aktive Sterbehilfe unter bestimmten Umständen erlaubt. Voraussetzung ist, dass ein Patient unerträglich leidet, aussichtslos krank ist und mehrfach ausdrücklich um Sterbehilfe gebeten hat. Außerdem müssen zwei Ärzte zur Entscheidung hinzugezogen werden. Den Angaben zufolge geht die niederländische Regierung davon aus, dass nicht alle Fälle aktiver Sterbehilfe registriert werden.

Laut früheren Erhebungen werden jährlich sogar rund 1.000 schwerstkranke Patienten ohne ihre ausdrückliche Einwilligung getötet.

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Mittwoch, April 26, 2006
 
Die Emanzen haben es geschafft! Was denn?

Seit einigen Jahrzehnten verstoßen wir Frauen zunehmend gegen jene Gesetze, die das Überleben unserer menschlichen Spezies einst gesichert haben So genannte Vorzeigefrauen sollten sich fragen lassen, welche Ziele sie eigentlich leiten. Die ehrliche Antwort wäre: ,Es sind Selbstgefälligkeit und Eitelkeit.’

Die Frauen, die vor knapp einem halben Jahrhundert entschlossen und hoffnungsvoll dem Ruf der Emanzen und Feministinnen auf dem Weg nach weiblichem Erfolg folgten, sind im beruflichen Kampf gegen die Männer am Ende ihrer Kräfte und Ressourcen angelangt. Sie sind ausgelaugt, müde und haben wegen ihrer permanenten Überforderung nicht selten suizidale Fantasien.

Wir Frauen sind dem Wahn verfallen, uns beweisen zu müssen, dass wir zu allem fähig sind. Das führt zur „Entweiblichung“ der Frau und zur „Entmännlichung“ der Herrenwelt. Materieller Druck treibt die Frauen zum Geldverdienen; dabei vergeuden sie ihre wunderbaren Kräfte. Die Männer zucken nur noch verständnislos mit ihren breiten Schultern, an die wir uns so gern lehnen möchten.

Die Frauen, die sich der Emanzipation verschrieben haben, haben schon damals nicht gewusst, was das Glück bedeutet, ein Baby zu bekommen, einen liebenden Mann an der Seite zu haben und ... etwas zu erschaffen, was man den Familiensegen nennt. Es ist die Frau, die in der Wahrnehmung ihres Schöpfungsauftrags die Familie zusammenhalten kann.“ (Eva Herman, Fersehsprecherin, Cicero)

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Donnerstag, März 23, 2006
 
Jene zum Schweigen bringen, die keine Stimme haben
Benedikt XVI während der Audienz für die ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei internationalen Regierungsorganisationen:

„Beziehungen zwischen Staaten und innerhalb eines Staates sind insoweit gerecht, als sie die Wahrheit respektieren ... Wird die Wahrheit aber verletzt, so ist der Frieden bedroht und die Ordnung des Gesetzes gefährdet.“ Als logische Konsequenz komme dann Ungerechtigkeit auf.

„Diese Ungerechtigkeiten können viele Gesichter haben. Zum Beispiel das Gesicht von Desinteresse und Unordnung, die sogar so weit gehen können, dass die Struktur der Keimzelle der Gesellschaft zerstört wird, die Familie. Oder vielleicht das Gesicht der Arroganz, die zu Missbrauch führen kann, indem sie jene zum Schweigen bringt, die keine Stimme haben oder sich nicht verständlich machen können, wie es bei der schwerwiegendsten Ungerechtigkeit der heutigen Zeit der Fall ist, nämlich wenn man beginnendes menschliches Leben zerstört“.

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Dienstag, März 07, 2006
 
Wenigstens 46 Millionen Morde jährlich
Viele Kinder müssten heutzutage mit einer Verteidigungswaffe schon vor der Geburt ausgestattet werden. Der lebensgefährlichste Ort auf der Welt ist zur Zeit im Leib der Mutter zu finden.

In der Regel werden Frauen nicht über die psychischen und physischen Folgen nach einer Abtreibung aufgeklärt. Internationale Untersuchungen, wie gerade an der Universität Oslo und in Australien veröffentlicht, belegen den engen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen – wie posttraumatischen Störungen – und Abtreibungen.

Fast jede zweite Frau unter 25 entwickelt nach einer vorgeburtlichen Kindstötung schwere Depressionen. Ebenso können bleibende gesundheitliche Folgen auftreten, wie höhere Quoten bei Entzündungen und Fehlgeburten oder Sterilität (bei ca. vier Prozent). Allein diese negativen medizinischen Konsequenzen, unter denen Millionen Frauen leiden, müssten Anlass genug sein, Abtreibungen nicht als positives Frauenrecht zu deklarieren und einzufordern.

„Der weltweit häufigste medizinische Eingriff, den Frauen über sich ergehen lassen, ist leider eine Abtreibung“, berichtete die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, in Münster anlässlich des Weltfrauentages am 8. März. Aktuelle Berechnungen der UN-Organisation gehen von 46 Millionen Abtreibungen jährlich aus. (kath.net)

Und da machen sie Gesetze, um das Rauchen in der Öffentlichkeit zu verbieten. Es ist gesundheitsschädlich.

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Donnerstag, Dezember 08, 2005
 
Moralischer Relativismus

"Ich für meinen Teil glaube, wir sollten nicht nur daran arbeiten, das Evangelium zu verbreiten (das sollten wir sicher), sondern auch an einer gewissen Vorbereitung auf das Evangelium. Bei vielen Menschen ist es notwendig, sie an das Naturgesetz zu erinnern, bevor wir auf Gott zu sprechen kommen. Denn Christus verspricht die Vergebung der Sünden, aber was bedeutet das schon für jemanden, der, weil er das Naturgesetz nicht kennt, gar nicht weiß, dass er gesündigt hat? Wer nimmt schon eine Arznei ein, wenn er nicht einmal ahnt, dass eine Krankheit ihn befallen hat? Moralischer Relativismus ist der Feind, den wir überwinden müssen, bevor wir den Atheismus in Angriff nehmen. Ich möchte fast die Aussage wagen: Lasst uns die junge Generation erst einmal zu guten Heiden und dann erst zu Christen machen." C. S. Lewis (1898 - 1963), der Autor von "Der König von Narnia". (Lesen Sie eine vehemente Antwort an die Relativisten)

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Freitag, Dezember 02, 2005
 
Zölibat -- die wahre männerbewegte Existenz.

Das Zölibat ist skandalös, abenteuerlich, erotisch, frech, natürlich - und er macht glücklich. Schon Franz von Assisi und Robinson Crusoe waren Helden des Zölibats und folgten seinen Weisungen. Und wer heute das große Abenteuer sucht, die wilde, freie und heilige Männlichkeit, für den gibt es nur eine Lösung: den Zölibat. (10 Argumente für den Zölibat. Das vielleicht ungewöhnlichste Buch über den Zölibat von Hans Conrad Zander).

Das Buch ist sowohl eine Fundgrube für Liebhaber schwarzen Humors als auch die Bitte eines tief im Herzen Getroffenen, Priester wieder als Menschen zu achten. Diese sind weder abartig noch krank, sondern einfach sexlos glücklich. Zander schlägt eine Bresche für die friedliche Koexistenz der sexuellen Orientierungen. (Amazon.de-Redaktion)

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Montag, Oktober 10, 2005
 
Wir sind nicht das zufällige Produkt der Evolution
Wir erinnern uns alle an die Predigt, die Papst Benedikt XVI. gehalten hat, am Beginn seines Pontifikats, am 24. April 2005 auf dem Petersplatz. Dort sagte er: "Wir sind nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes. Jeder ist gewollt. Jeder ist geliebt, jeder ist gebraucht." Dann hat er hinzugefügt: "Es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium, von Christus gefunden zu werden." Lesen Sie eine Katechese von Kardinal Schönborn über Schöpfung und Evolution.

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Samstag, Oktober 08, 2005
 
Homosexuelle und Lesbierinnen: Bitte keine Kinder!

Eine Analyse von 21 US-Studien zur homosexuellen Elternschaft belegt: Jungen, die in lesbischen Haushalten aufgewachsen sind, zeigten mehr weibliches, Mädchen mehr männliches Verhalten.

Die Juristin Monika Hoffmann vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (Reichelsheim/Odenwald) führt ferner das Ergebnis einer Langzeitstudie in Schweden an. Danach hätten Kinder, die ohne Vater oder Mutter aufwachsen, ein deutlich erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken, suchtkrank zu werden oder sich das Leben zu nehmen.

Studie: 2,7 Prozent der Schwulen lebenslang treu

Hoffmann zufolge sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften weithin nicht in der Lage, Kindern Treue und Verlässlichkeit vorzuleben. So belege eine niederländische Studie, dass Schwule in einer „festen Partnerschaft“ jährlich im Durchschnitt acht Sexualpartner hätten. Eine „feste“ Beziehung dauere durchschnittlich 1,5 Jahre. Nach einer aus Kanada stammenden hätten von den älteren Schwulen nach eigenen Angaben lediglich 2,7 Prozent nur einen Sexualpartner in ihrem Leben gehabt.

Die Juristin kritisiert, dass Jugendlichen in deutschen Unterrichtsmaterialen empfohlen werde, sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen und diese auszuleben. Die Betroffenen seien zu jung, um sich für einen homosexuellen Lebensstil mit all seinen Folgen zu entscheiden. Man dürfe junge Menschen mit Identitätsverwirrung nicht alleinlassen und ihnen die Möglichkeit der Veränderung durch therapeutische Hilfe nicht verschweigen. Lesen Sie aus dem Katechismus n. 2359

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Montag, September 12, 2005
 
Abtreibung tödlich für die Mutter

Eine neue internationale Untersuchung hat folgendes ergeben: Wenn die bei der Untersuchung der Todesursachen von Frauen ihre Abtreibungen berücksichtigt werden, dann ist die Todesrate verbunden mit Abtreibung dreimal höher als die Todesrate bei Geburt! Wenn Sie english verstehen, lesen Sie weiter hier und hier.
Dazu noch eine Meldung:
Pro Tag werden in Deutschland zwölf Schulklassen abgetrieben. Darauf machte die „Aktion Lebensrecht für Alle e. V.“ (ALfA) am Montag aufmerksam, nachdem das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die Abtreibungszahlen für das 2. Quartal 2005 veröffentlicht hatte.

Dem Amt wurden für die Monate, April, Mai und Juni insgesamt rund 32.000 vorgeburtliche Kindstötungen gemeldet.

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Montag, August 15, 2005
 
Enthaltsamkeit

Die Keuschheit ist auch die beste Vorbereitung auf die Ehe.

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Mittwoch, August 03, 2005
 
Babymorde... jeden Tag... viele Male...

Eines Tages kam eine schwangere Frau zu einem Priester. Sie könne das Kind in ihrem Leibe nicht austragen, es sei ihr aus diesen und jenen Gründen unmöglich und die Anforderungen, ach ja die überstiegen sie bei weitem. Sie habe sich daher entschlossen, schweren Herzens, das Kind abzutreiben, um sich und ihm eine triste Zukunft zu ersparen. Der alte Priester schweigt zunächst.

Es war still im Beichtstuhl, sehr still. Dann, ganz unvermittelt kam sein Rat. Er verstehe ihre Nöte, ihre Ängste, ihre Sorgen, aber zu ihrem eigenen Besten solle sie das Kind doch gebären, es sodann bei den Beinen nehmen und es solange mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, bis der Tod eingetreten sei. Ein Aufschrei des Entsetzens entfuhr der jungen Mutter. Das sei doch Mord! Sehen Sie!, sagte da der alte Priester erleichtert, und sie begriff.

Warum sind alle so entsetzt über die neun ermordeten Babys in Brandenburg? Keiner sagt ein Wort über die massiven Abtreibungen!(mehr)

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Montag, August 01, 2005
 
Je mehr Katholiken desto weniger AIDS

Je höher der Katholikenanteil in einem afrikanischen Land ist, desto niedriger ist die AIDS-Rate. Von diesem Ergebnis einer Studie berichtete der australische Bioethiker Amin Abboud in einem Brief an das „British Medical Journal“.

Er gab folgende Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt: In Swaziland sind 42,6 Prozent der erwachsenen Einwohner mit dem HI-Virus infiziert, nur fünf Prozent der Gesamtbevölkerung ist katholisch; in Botswana sind 37 Prozent infiziert, nur vier Prozent der Bevölkerung ist katholisch; in Südafrika sind 22 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infiziert; sechs Prozent der Bevölkerung ist katholisch.

Ganz anders schaut die Lage in Uganda aus: Hier gibt es 43 Prozent Katholiken; vier Prozent der Bevölkerung ist mit dem HI-Virus infiziert.

Abboud kritisierte eine „auch in medizinischen Fachzeitschriften lancierte Kampagne nach dem Tod von Johannes Paul II., um ihn für den Tod vieler Afrikaner verantwortlich zu machen“. Solche Anschuldigungen müssten stets mit Faktenmaterial belegt werden, forderte er. „Bislang wurde noch keines präsentiert.“

Die Ursachen für die AIDS-Epidemie in Afrika müssten “anderswo” gesucht werden. „Die Lösungen müssen über Latex hinausgehen“, forderte der Bioethiker. Wenn es überhaupt etwas gibt, das Leben rettet, dann scheine es „der ganzheitliche Zugang zur Sexualität zu sein, den der Katholizismus verteidigt“, betonte er.

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Montag, Juli 25, 2005
 
Tim lebt

Wer ist Tim?
Tim ist ein ganz besonderer Mensch: Sein Geburtstag sollte sein Todestag sein. Tim ist das "Oldenburger Baby". Ein kleiner Junge, der im Sommer 1997 seine eigene Abtreibung überlebt hat. Man ließ ihn liegen – ohne medizinische Versorgung – und er kämpfte 10 Stunden lang alleine um sein Überleben, bis man ihm endlich half. Wird er je seinen Geburtstag unbeschwert feiern können, wie es für jeden von uns selbstverständlich ist?

Immer mehr Mitbürger sind entsetzt über ein Gesetz, das diese furchtbaren Spätabtreibungen zuläßt. Auf unserer Internetseite finden Sie erschütternde Zahlen, Fakten und Informationen hierzu: Mindestens 200 Kinder werden jährlich abgetrieben, die älter und reifer sind als viele Frühchen, für deren Leben die Ärzte alle medizinische Kunst einsetzen! Wir informieren Sie gern über Tim und die vielen bereits außerhalb des Mutterleibes lebensfähigen Kinder, die jedes Jahr in Deutschland abgetrieben werden. Und Sie erfahren hier mehr über die Kampagne www.Tim-lebt.de, mit der wir die bis zur Geburt erlaubten Abtreibungen stoppen wollen.
Barbara Wussow,
Schauspielerin:
"Ich unterstütze die Kampagne www.Tim-lebt.de, weil in unserer Gesellschaft Natur, Regenwald und Tiere geschützt werden, der Mensch aber tatenlos die Tötung ungeborener Kinder akzeptiert. Es ist in unserer Gesellschaft leichter, ein Kind im Mutterleib zu töten, als einen Baum zu fällen."

Der Trend läuft zu mehr Abtreibungen, getarnt als „Verhütung danach“. Die Staatskassen Deutschlands finanzieren 95 Prozent aller Abtreibungen. Seit der vor zehn Jahren verabschiedeten Reform des § 218 in Deutschland hat das Statistische Bundesamt 1,2 Millionen Abtreibungen offiziell registriert. Noch dramatischer hat sich das Verhältnis zwischen Abtreibung und Geburten entwickelt: Kamen 1996 auf 100 Geburten 16,1 Prozent Abtreibungen, sind es heute 18,5 Prozent. Trotz wachsender Schulden und leerer Sozialkassen hat der Staat 95 Prozent der Abtreibungen mit Steuermitteln finanziert. Man nennt es verschleiernd „demographischer Wandel“, was in Wirklichkeit einen ungeheuerlichen „Rückbau“ verursacht.

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Mittwoch, Juli 20, 2005
 
Die Arbeit der Frau
Königin und Dienerin
"Wenn von der Arbeit in bezug auf die Familie gesprochen wird, ist es richtig, die Bedeutung und die Belastung der Arbeitstätigkeit der Frauen innerhalb der Kernfamilie hervorzuheben: sie müßte in höchstem Maße anerkannt und aufgewertet werden.

Die "Mühen" der Frau, die, nachdem sie ein Kind zur Welt gebracht hat, dieses nährt und pflegt und sich besonders in den ersten Jahren um seine Erziehung kümmert, ist so groß, daß sie den Vergleich mit keiner Berufsarbeit zu fürchten brauchen. Das wird klar anerkannt und nicht weniger geltend gemacht als jedes andere mit der Arbeit verbundene Recht.

Die Mutterschaft und all das, was sie an Mühen mit sich bringt, muß auch eine ökonomische Anerkennung erhalten, die wenigstens der anderer Arbeiten entspricht, von denen die Erhaltung der Familie in einer derart heiklen Phase ihrer Existenz abhängt! (Johannes Paul II, Brief an die Familia).

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Dienstag, Juli 19, 2005
 
Taufe für Kinder von Schwulen?

Benoit Bariteau, der Generalsekretär der Kanadischen Bischofskonferenz, erinnerte an das Kirchenrecht. Im Can 868 des CIC/1983 heißt es wörtlich:
"§ 1. Damit ein Kind erlaubt getauft wird, ist erforderlich:
2° es muss die, begründete Hoffnung bestehen, dass das Kind in der katholischen Religion erzogen wird; wenn diese Hoffnung völlig fehlt, ist die Taufe gemäß den Vorschriften des Partikularrechts aufzuschieben; dabei sind die Eltern auf den Grund hinzuweisen"

Bariteau betonte, dass die Ansprache des Kardinals alleine die Tatsache reflektiere, dass es nur geringe Hoffnung geben könne, dass ein Baby aus einer homosexuellen Beziehung "Eltern" habe, die ihre Lebenshaltung ändern und ihre Kinder katholisch erziehen wollen. Gelebte Homosexualität sei so fundamental gegen die Lehre der Kirche, und das Paar demonstriere lediglich konstant und öffentlich die Verachtung der katholischen Lehre durch ihre Beziehung. Bariteau erklärte, dass beide Partner einer homosexuellen Beziehung nicht in der Lage seien, die "Tauf-Unterschrift" gewissenhaft vorzunehmen, weil automatisch die Lehre der Kirche in Bezug auf Ehe und Eltern gravierend verletzt werde. Auch wenn nur ein Partner des homosexuellen Paares die Taufunterschrift tätige, könne dies die Realität des offensichtlichen Lebens in Kontrast zur katholischen Lehre nicht verändern, bestätigte Bariteau. In Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht kann die katholische Kirche nicht zwei Väter oder zwei Mütter für ein Kind akzeptieren. "Wenn Eltern eine Taufe erbitten, muss der Priester die Regeln der Kirche anwenden." (Lesen Sie mehr)

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Dienstag, Juli 05, 2005
 
Frauenpriesterinnen... Warum nicht Schwule?
Es sind mehr als 10 Jahre vergangen seit der Ordination von Frauen
durch Mehrheitsbeschluss in der anglikanischen Kirche von Nordamerika eingeführt wurde.
Viele haben diese kirchliche Gruppe verlassen.

Ein pikantes Irrlicht--- Zur selben Zeit erschien in einer
anglikanischen Kirchenzeitung ein Leserbrief, der folgendes
präsentierte: " Sehr geehrte Herren. Wir möchten darauf
hinweisen, dass die Argumente für die Priesterweihe der Frauen
genauso für die Rechtfertigung der homosexuellen Praxis dienen können."

Welche Argumente wurden gebraucht:
Frauen können etwas ganz besonderes ins Pastorenamt
einbringen (nützlich)
Frauen haben die gleichen Rechte (gerecht)
Frauen haben genug gelitten (sensibel).

Welches Argument wurde nicht gebraucht?
Die Kirche hat seit 2000 Jahren ununterbrochen nach Jesu Beispiel
nur Männer geweiht.

Dasselbe Argument gilt auch für die Schwulenpraxis.
Seit zweitausend Jahren wird sie als Sünde bezeichnet.

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Montag, Mai 09, 2005
 
Darf man dem Kind das Recht auf Vater UND Mutter nehmen?
"Doch bleibt bei allem Für und Wider, so es um die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und deren rechtliche Konsequenzen geht, die Frage offen, wie Homosexualität eigentlich einzuordenen ist, nicht nur gesellschaftlich, sondern medizinisch biologisch. Eine Frage die bewusst zurückgehalten wird und unerswünscht ist.

Der holländische Psychiater Gerar J. M. van den Aardweg hat mit seinem Buch "Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen, Analyse und Therapie" (Hänssler-Verlag) den Nachweis geführt, dass Homosexualität nicht angeboren und genetisch determiniert ist. Sie ist nicht biologisch bedingt, sondern gehört in den Bereich der neurotischen Erkrankungen. Da die Problematik der Entstehung homosexueller Fehlveranlagung nicht in einer hormonellen Fehlsteuerung, sondern im psychosozialen Bereich liegt, hält van den Aardweg eine Heilung zwar für schwierig, aber - wie es ihm Erfolge in der eigenen Praxis bestätigt haben - dennoch für möglich.

In diesem Sinne es es mehr als gewissenlos, Homo-Partnerschaften ein Adoptionsrecht zuzugestehen. Als Sozialarbeiterin weiss ich aus Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche oft für ihr ganzes Leben traumatisiert werden, wenn auch nur ein Elternteil stark abweichende psychische Verhaltensweisen aufzeigt, nicht nur vorübergehend, sonder kontinuierlich.

Jedes Kind muss das Recht und die Chance erhalten, durch Ezziehung und Vorbild eine normales Verhältnis zum anderen Geschlecht zu entwickeln" (Marion Gotthardt, FAZ).

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Samstag, März 12, 2005
 
Debatte über Homosexualität
Am Beginn der Debatte hielt der Salzburger Weihbischof Andreas Laun ein Grundsatz-Referat über die Position der Kirche zur Homosexualität. Auf die Frage, woher Homosexualität eigentlich herkomme, verwies Laun darauf, dass "diesbezüglich die Kirche nicht kompetent ist, das zu entscheiden", dass aber gleichzeitig "die Wissenschaft bis jetzt keinen Beweis für eine genetische Veranlagung gefunden" habe. "Allerdings würde auch diese Möglichkeit die Position der Kirche nicht beeinflussen", so der Salzburger Weihbischof.

Kritisch äußerte sich Laun zu einer von manchen Theologen verbreiteten "Theologie der Homosexualität", die das ganze als "Variante der Schöpfung" betrachte. Er merkte an, dass die Kirche lehre, dass es "letztlich auf den Abfall von Gott zurückgeht und das ganze auch eine Folge der Erbsünde" sei. Zu der Frage des Ausstiegs aus der Homosexualität meinte Andreas Laun an, dass eine "Veränderung prinzipiell möglich" sei, was auch Psychologen, wie zum Beispiel der Holländer Gerhard van den Aardweg bestätigen. Weihbischof Laun beendete sein Statement mit der Bemerkung, dass es "sicher auch Heilige mit homosexueller Neigung gegeben" habe.

Den größten Widerspruch im Publikum erntete Rolf Sauer, der Abteilungsleiter des Referates "Ehe und Familie" in der Diözese Linz, der durch sehr zweideutige Aussagen sich einerseits zum Lehramt der Kirche bekannte, andererseits aber in der Frage der Homosexualität doch eine Auffassung vertrat, die klar gegen die Lehre der Kirche gerichtet ist. Dies beweist auch ein vor kurzem herausgegebener Folder seines Familienwerkes, in dem zum Beispiel behauptet wird, dass "homosexuelle Orientierung weder Perversion, Sünde noch Krankheit ist, sondern eine Veranlagung".

Nach dem Ende der Referate kam es zu heftigen Diskussionen unter den Teilnehmern und auch zwischen den Referenten und dem Publikum. Gleich am Beginn der Diskussion forderte der Salzburger Weihbischof den De-Facto-Rücktritt von Rolf Sauer aufgrund seiner Äußerungen. "Sie sind untragbar in einem kirchlichen Dienst", so der Salzburger Weihbischof, der anschließend Sauer "Unehrlichkeit" und "Schizophrenie" vorwarf, weil er in einem kirchlichen Posten sitze und gleichzeitig das Gegenteil von dem vertrete, was die Kirche sage. Das Publikum reagierte mit stürmischem Applaus. Weiters warf Laun dem Leiter des Familien-Referates vor, dass dieser "eine protestantische Theologie" vertrete und dass er einen Missbrauch des Wortes "mündig" betreibe: "Was Sie mündig nennen, nenne ich Unglaube", so Laun. (cf. Kath.net. Lesen Sie den ganzen Bericht)
Lesen SieÜber homosexuelle Lebensgemeinschaften. Lesenswert ist auch
MENSCHLICHE SEXUALITÄT: WAHRHEIT UND BEDEUTUNG

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Freitag, März 04, 2005
 
Die Rechnung der 68er
Bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2001, einen Monat nach den Anschlägen von New York, sprach Jürgen Habermasin seiner Dankesrede über das Verhältnis von Glauben und Wissen. Der liberale Verfassungsstaat sei auf die Sinn-Ressource der Theologie dringend angewiesen und in den christlichenGemeinden sei »etwas intakt geblieben, was andernorts verloren gegangen ist«.

In einer Begegnung mit Kardinal Ratzinger zeigt sich der prominenteste Philosoph der liberalen, säkularen Demokratie fasziniert von der heilenden Prägekraft des Religiösen für eine Gesellschaft, die sich angesichts einer »entgleisenden Modernisierung« vor sich selbst fürchtet.

So sagt die Münchner Trendforscherin Felizitas Romeiß-Stracke den »Abschied von der Spaßgesellschaft« voraus: In den nächsten zehn Jahren werde die egozentrische Selbstverwirklichung als Maß aller Dinge abgelöst durch eine Renaissance existenzieller Wert- und Sinnfragen. Vor allem der christliche Glaube werde wieder »auf fruchtbaren Boden fallen«. Die Rechnung der 68er ist nicht aufgegangen -nachdem damaligen Juso-Motto à la Gerhard Schröder: »Ich will eine Gesellschaft, die Kirche überflüssig macht.«

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Montag, Februar 28, 2005
 
Hollywood gibt sich religiös
Boxen als Metapher für das Leben, Gespräche über Religion, kirchliche Drehorte, all das macht ihn nicht zu einem religiösen Film. Es ist nichts Geringeres als die Dimension der heiligen Dreifaltigkeit selbst. Der Film zieht sie ins Irdische hinab, hinein in ein Milieu, in dem die Fäuste die Gebete sprechen. Frankie (Eastwood!) als allmächtiger Gott-Vater der Boxbranche, Eddie (Freeman) der heilende Heilige Geist und Maggie (Swank) als hingegebener Christus, der/die sich naturgemäß am Ende opfert und im Ring stirbt.

Was Hollywood gestern Abend ausgezeichnet und prämiert hat, ist nicht etwa irgendein Streifen mit großen schauspielerischen Leistungen, einer großartigen Regie und eines interessanten Plots. Es ist nichts weniger als das armselige, cineastische Plagiat der Heiligsten und unbegreiflichen Dreifaltigkeit des Himmels. (Franziskus v.Ritter-Groenesteyn). Fals Sie mehr lesen wollen.

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Dienstag, Februar 15, 2005
 
Warum sind wir heute was wir sind?
Meine Lieben:
Viele Grüsse und Dank für alle, die mithelfen für 100 peruanische Jugendliche ein "Unter" zu finden drei Tage bevor der Weltjugendtag beginnt. Der Papst scheint entschlossen zu sein, dabei nicht zu fehlen.
Ihr empfangt diese Post, weil ich etwas Neues ausprobiere. Wie Ihr vielleicht wisst, gebe ich ab und zu etwas auf die Internetreise und zwar via Weblog. Zu finden unter "http://www.mscperu.org/archivdeutsch/blogdeutsch.htm".
Nun sagte man mir, dass man das auch verschicken kann und zwar jedesmal wenn das Weblog erneuert wird. Also mache ich einmal den Versuch mit der Müllerliste über Post message: muellerfamilie@yahoogroups.com
Keine Angst, ich will es nur ausprobieren. Bitte ertragt es zwei oder dreimal und dann weiss ich wie es läuft und werde dann keine Blogs mehr auf die Liste schicken.
Danke für die Geduld.
Gerardo

Als Belohnung für die Geduld und damit Ihr auch während der Fastenzeit etwas zum knabbern habt, schicke ich einen Auszug aus: Peter Hahne. „Schluss mit Lustig“.


"Dass die klassischen und unsere Gesellschaft tragenden Werte als Sekundärtugenden (mit denen man auch ein KZ leiten könnte, so Oskar Lafontaine über Helmut Schmidt!) verspottet und systematisch der Demontage preisgegeben wurden, hat vielfältige Ursachen. Der Hauptgrund liegt im Kampf der 68er-Revolte gegen jede Form von Tradition, Autorität und Wertebindung. »Der Muff von tausend Jahren - raus aus den Talaren« skandierte der Mob auf der Straße. Ich konnte das in der Hochburg der Kulturrevolution, an der Universität Heidelberg, Anfang der 1970er-Jahre hautnah miterleben. Und bin bis heute erstaunt, in welchen Schlüsselpositionen die damaligen (auch geistigen) Rädelsführer jetzt sitzen. Der »Marsch durch die Institutionen« ist eine beispiellose Erfolgsstory.
Dabei ist die politische Wandlungsfähigkeit à la Wendehals selbst der philosophischen Wegbereiter atemberaubend. Kanzelte Jürgen Habermas seine Kontrahenten Hillgruber, Nolte und Stürmer während des »Historikerstreits« 1986 noch als »revisionistische NATO-Historiker« ab, so stellte er zwölf Jahre später der Bundeswehr und damit der rot-grünen Regierung Schnöder-Fischer einen philosophischen Freifahrschein in das umkämpfte Kosovo aus."

(Es kommt noch was nach aber nur zwei oder dreimal)

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Sonntag, Februar 13, 2005
 
Su mussten 20 Millionen Dollar zurüchschicken.
Die Subjektivierung der Ethik führt in die Krise. Wo der Mensch keine Werte-Instanz über sich duldet und sich selbst der höchste Norm-Geber und Richter ist, kann kein lebensnotwendiger Normenkonsens entstehen. Dass dies nicht aus der Luft gegriffen ist und weit reichende Konsequenzen hat, zeigt ein Vorgang an der renommierten Harvard Business School, einer der berühmtesten Wirtschaftsuniversitäten der Welt.

Durch eine Schenkung von 20 Millionen Dollar sollte ein Ethik-Lehrstuhl eingerichtet und entsprechende Vorlesungen angeboten werden. Die Professoren stellten jedoch fest, dass man ohne vereinbarte absolute Werte nicht über Ethik reden kann, und schickten das Geld zurück. Die »Financial Times« kommentierte, dass »die Wurzel des Problems im Verlust des Glaubens an objektive ethische Standards« zu suchen sei.

Dieser Standard, also das Grundprinzip ethischen Handelns, ist jedoch einleuchtend, verständlich und jenseits allen philosophischen Wortgeklingels in der goldenen Regel der Bibel (Liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst) und in Kants kategorischem Imperativ formuliert: Handle so, wie du willst, dass auch alle anderen handeln sollen - salopp zusammengefasst.

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