Zeichen und Zeugnis
Sonntag, April 06, 2008
 
"Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß".

Wir alle sind, wie die zwei Jünger des Evangeliums, nach Emmaus unterwegs. Emmaus ist eigentlich überall. Die Straße dorthin ist der Weg jedes Christen, ja jedes Menschen. Auf unseren Straßen ist der auferstandene Jesus unser Reisegefährte, ohne dass wir ihn erkennen.

Wer hat nicht schon in seinem eigenen Leben einen Moment wie die zweifelnden Emmaus-Jünger erlebt? Manchmal tritt der Glaube selbst in eine Krise, wenn wir uns bei negativen Erfahrungen vom Herrn verlassen und verraten fühlen. Die Straße nach Emmaus wird also der Weg einer Reinigung und Reifung unseres Gottesglaubens: Die Begegnung mit Christus, dem Auferstandenen, gibt uns einen tieferen und echteren Glauben... robuster auch, weil er sich nicht von menschlichen Ideen nährt, sondern vom Wort Gottes und der Eucharistie.

"Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß“, hören wir die Emmausjünger im heutigen Evangelium sagen. Auch uns muß das Herz aufgehen, gleichsam „brennen“, wenn wir Jesus begegnen, sein Wort und seinen heiligen Leib in uns aufnehmen. Entfacht vom Glauben an den auferstandenen Herrn wollen wir seine Liebe in die Welt hinaustragen (Benedikt XVI).

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Samstag, März 22, 2008
 
Der Herr ist auferstanden – Er ist in Wahrheit auferstanden
Die maßgebliche Antwort auf die Fragen der Auferstehung hat der Heilige Geist schon im Voraus im Evangelium gegeben: „Er ist wirklich auferstanden“, rufen die Apostel den Emmausjüngern zu, noch ehe diese erzählen können, was ihnen widerfahren ist (vgl. Lk 24, 34). Seine Auferstehung ist also Realität, er ist „wirklich“ auferstanden. Die Christen des Ostens haben diesen Satz: „Der Herr ist auferstanden“ zu ihrem Ostergruß gemacht, und wer in dieser Weise gegrüßt wird, der antwortet: „Er ist in Wahrheit auferstanden!“

Wir sehen also, welchen Sinn es hat, sich der Auferstehung Christi auch auf historischem Wege zu nähern. Nicht, weil irgendjemand von uns es noch nicht glauben würde und auf diese Weise erst davon überzeugt werden müsste, sondern, wie Lukas es im Vorwort seines Evangeliums formuliert, „damit wir uns von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen können, in der wir unterwiesen wurden“ (vgl. Lk 1, 4) (R. Cantalamessa).

Lesen Sie doch einmal, was einige Frauen dazu zu sagen haben.

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