Zeichen und Zeugnis
Freitag, Juni 13, 2008
Homosexualität Ergebnis einer beeinträchtigten sexuellen Entwicklung
Homosexuelle Aktivisten verklagten belgischen Bischof Léonard, weil sich dieser der Sichtweise von Sigmund Freud zur Homosexualität anschloss: Homosexualität Ergebnis einer beeinträchtigten sexuellen Entwicklung. Der belgische Bischof André-Mutien Léonard von Namur wurde vor einigen Wochen von homosexuellen Aktivistengruppe auf Basis des Antidiskriminierungsgesetzes von 2003 wegen Homophobie verklagt. Die Anklage bezog sich auf die Aussagen des Bischofs in einem Interview, das im April 2008 in ,TeleMoustique', einem belgischen Wochenmagazin, erschienen war. In diesem Interview antwortete Bischof Léonard auf die Frage nach seinem Standpunkt zur Homosexualität, dass er seine Sichtweise mit dem berühmten Psychoanalytiker Sigmund Freud teile, der gesagt hatte, dass Homosexualität das Ergebnis einer beeinträchtigten sexuellen Entwicklung sei."Homosexuelle haben eine Blockade in ihrer normalen psychologischen Entwicklung erfahren, die sie abnormal gemacht hat. Ich weiß sehr wohl, dass ich in ein paar Jahren für das Festhalten an dieser Sichtweise eingesperrt werden könnte, aber das könnte ein wenig Urlaub für mich bedeuten" sagte Bischof Léonard. Der Bischof war sofort von vielen Seiten mit Kritik konfrontiert, die interpretiert hatten, dass er die Homosexuellenselbst als abnormal bezeichnen würde, er berichtigte dies aber schnell und erklärte, dass er nur ihr Verhalten, nicht ihre Person, als abnormal bezeichne.
Letzte Woche entschied der belgische Gerichtshof nach Lektüre des Interviews, dass die Aussagen des Bischofs zwar möglicherweise schädlich für
Homosexuelle wären, aber nicht schwer genug, um als Verleumdung oder Diskrimination einzustufen. Eine ähnliche Situation gab es in Belgien bereits schon einmal im Jahr 2004, wo ähnliche Anschuldigungen vom ,Center for Equal Opportunities and Struggle against Racism' (Zentrum für Chancengleichheit und Kampf dem Rassismus) gegenüber Kardinal Gustaav Joss von Brüssel vorgebracht worden waren.
Kardinal Joss hielt sich indessen an die Lehre der Kirche, dass man den Sünder, aber nicht Sünde lieben solle und sagte damals gegenüber einem belgischen Magazin: "Ich bin bereit, mit meinem eigenen Blut zu schreiben, dass von all denen, sie sich selbst als lesbisch oder schwul bezeichnen, es nur maximal 5-10 Prozent wirklich sind. Der Rest sind sexuell Perverse." Und er fügte hinzu: "Echte Homosexuelle rennen nicht in bunten Anzügen auf der Straße herum. Sie sind Menschen, die ein ernstes Problem haben."Labels: Anklage, Gericht, Homophobie, Homosexuelle, Schwule
Dienstag, Mai 15, 2007
Insgesamt war die Inquisition ein Rechtsfortschritt
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis befragt über ihre Aussagen: "Ich habe mich auf das Buch von H.C. Zander bezogen - „Kurzfassung der Inquisition“. Ein tolles Buch, frech und witzig geschrieben von einem ehemaligen Dominikanermönch. Die Dominikaner waren ja für die Inquisition zuständig. Die Inquisition ist immer noch sehr negativ belegt, und es wird viel Unsinn über sie verbreitet.Natürlich ist in diesem Zusammenhang auch viel Unrecht geschehen. Aber insgesamt kann man sagen, dass die Inquisition ein Rechtsfortschritt war, weil die Beschuldigten vor ein ordentliches Gericht kamen, sich verteidigen konnten und nicht mehr - wie vorher geschehen - einfach auf Verdacht verurteilt werden durften.
Die Inquisition hat sich mit allen Bewegungen befasst, die für die damalige Rechtsordnung bedrohlich erschienen. Man muss immer versuchen, sich in die Zeit hinein zu versetzen, wenn man historische Gegebenheiten einigermaßen neutral beurteilen will (kath.net)
Labels: Dominikaner, Gericht, Glaube, Inquisition, Kirche, Thurn und Taxis, Unrecht
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