Zeichen und Zeugnis
Donnerstag, März 06, 2008
 
Nehmen wir an, niemand würde mehr an die Existenz Gottes glauben.
KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ nennen Sie viele Beispiele von Versuchen, die Religion zu eliminieren...
Nehmen wir an, niemand würde mehr an die Existenz Gottes glauben. Wie lange würde eine solche Welt überleben?

Lütz: Es ist uns nicht prophezeit worden, dass am Ende der Tage alle Menschen den Glauben finden werden, sondern ganz im Gegenteil: Viele werden vom Glauben abfallen. Doch die Existenz der Welt hängt nicht von dem Glauben der Menschen ab. Auch eine Welt ohne Glauben an Gott würde gewiss in den guten Händen Gottes überleben.

Doch wie wollen Sie so sicher wissen, dass jemand nicht glaubt? Der Priester betet in der Heiligen Messe für „diejenigen, um deren Glauben niemand weiß als Du“. Die wissen noch nicht einmal selbst, dass sie glauben, aber sie leben auf der Suche nach Gott, den sie im Spruch ihres Gewissens vernehmen und auch sie, so formuliert das II. Vatikanum eine uralte katholische Glaubensüberzeugung, „können das ewige Heil erlangen“.

Das Gute immer stärker als das Böse.

Interview: Adrienne Suvada

Labels: , , ,


Montag, Juli 23, 2007
 
Warum ich als Christ nicht homosexuell leben kann

Fliehe die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen. (2. Timotheus 2, 22)
Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, du weißt ja, von wem du gelernt hast, und daß du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. (2. Timotheus 3, 14)

Persönliche Vorbemerkung

Als Jugendlicher entdeckte ich bei mir starke homosexuelle Gefühle. Sie nahmen dermaßen zu, auch verstärkt durch negative Erfahrungen, daß ich meinte, gar nicht anders zu können, als sie zur Leitlinie meines Handelns zu erklären. Es war mir einfach nicht vorstellbar, daß ich dagegen ankämpfen könnte oder daß es einen anderen Lebensweg für mich geben könnte, als meine Neigungen auszuleben. Die Intensität dieser Gefühle dominierte mich vollständig.
Auf der anderen Seite wollte ich als bewußter Christ und in meiner Lebensgestaltung den Willen Gottes an die erste Stelle setzen. Ich wußte durch meine Beschäftigung mit der Bibel, daß die Aussagen zur ausgelebten Homosexualität durchgängig negativ waren. Obwohl mir das auf den ersten Blick nicht paßte, wollte ich nicht einfach darüber hinweggehen. (mehr)

Labels: , , , , , , , ,



Powered by Blogger

Advent, Abenteuer und 'Bunjee Jumping'
Über einen mittelalterlichen Kommentar zum Römerbr...
Eine Psychotherapeutin über den vorhehelichen Gesc...
Ostfriesland: Evangelischer Pastor wird katholisch...
auf dass Gott das erste Wort habe, ,,, auf dass Go...
Nehmen wir an, niemand würde mehr an die Existenz ...
Ägypten: Koptischer Pfarrer und Trauzeuge zu 5 Jah...
Jeder Christ muss es lernen, sein Ich zurückzusetz...
In Mosul töten sie die Christen und keiner tut etw...
Zelebrationsrichtung: Die Blickrichtung der Teilne...