Wie nehmen Sie an der Eucharistiefeier teil?
Die Eltern hatten eine dreijährige Tochter, die sie tauften. Aus Tradition und Pflicht heraus gingen sie dann gemeinsam mit der Tochter jeden Sonntag zur heiligen Messe. Die Tante des Mädchens ist bekennende Katholikin. Es war Zeit, um zur Messe zu gehen, und die Mutter fragte das Mädchen: „Mit wem möchtest du zur Messe gehen, mit Mami oder mit deiner Tante?“ Und das Mädchen antwortete ohne zu zögern: „Mit meiner Tante!“ „Warum?“, fragte die Mutter. „Weil sie glaubt!“, antwortete das kleine Mädchen. Ich denke, dass solche Gesten eine Katechese für sich sind.
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Schluss mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft.
Autsch... diese Diagnose tut weh. Man muss aber der Wahrheit mutig ins Gesicht sehen können. Hier bieten wir Ihnen die Schlagzeilen. Machen Sie klick und Sie hüpfen hinüber... Jede Generation hat einen Peter Hahne der da sagt: "J'accuse!"Die »Generation Golf« (so nennt Florian Illies seine in den 1970er Jahren geborenen Altersgenossen), die geschenkt bekam, wofür ihre Eltern noch hart arbeiten mussten, ist mit dem 11. September 2001 jäh wachgerüttelt. Aufgewacht nach wohligwattiger Schläfrigkeit, ausgeruht auf dem weichen Zivilisationspolster. Nach der Leichtigkeit des Seins (-weder rechts noch links, aber lustig) kommt die berufliche Bedrängnis. Die Zukunftsaussichten sind düster, die Vergnügungen der Spaßgesellschaft schmecken schal, an den Hebeln der Macht sitzen immer noch diejenigen, die in grauer Vorzeit den Marsch durch die Institutionen angetreten hatten. Für die »Generation Golf« sind die Zeiten alles andere als rosig. »Jung, erfolgreich, entlassen«, titelte der »Spiegel« (August 2002).
Aus und vorbei! »Die Sinnfrage ist wieder wichtiger als die Spaßfrage«, sagt Horst V. Opaschowski, Deutschlands dienstältester Trendforscher (BAT-Forschungsinstitut Hamburg). »Auf das Vakuum einer oberflächenbetonten Weltsicht folgt die Sehnsucht nach Werten. Nach dem Zeitalter der Ideologien folgt die Rückkehr zur Religion« (Illies).
»Religion als Lebensgefühl ist wieder gefragt - als Gegengewicht für den Verfall verbindlicher Regeln und moralischer Normen. Normlosigkeit ist auch ein Ausdruck von Gottlosigkeit«, schreibt der Soziologe Opaschowski.
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"Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß".

Wir alle sind, wie die zwei Jünger des Evangeliums, nach Emmaus unterwegs. Emmaus ist eigentlich überall. Die Straße dorthin ist der Weg jedes Christen, ja jedes Menschen. Auf unseren Straßen ist der auferstandene Jesus unser Reisegefährte, ohne dass wir ihn erkennen.
Wer hat nicht schon in seinem eigenen Leben einen Moment wie die zweifelnden Emmaus-Jünger erlebt? Manchmal tritt der Glaube selbst in eine Krise, wenn wir uns bei negativen Erfahrungen vom Herrn verlassen und verraten fühlen. Die Straße nach Emmaus wird also der Weg einer Reinigung und Reifung unseres Gottesglaubens: Die Begegnung mit Christus, dem Auferstandenen, gibt uns einen tieferen und echteren Glauben... robuster auch, weil er sich nicht von menschlichen Ideen nährt, sondern vom Wort Gottes und der Eucharistie.
"Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß“, hören wir die Emmausjünger im heutigen Evangelium sagen. Auch uns muß das Herz aufgehen, gleichsam „brennen“, wenn wir Jesus begegnen, sein Wort und seinen heiligen Leib in uns aufnehmen. Entfacht vom Glauben an den auferstandenen Herrn wollen wir seine Liebe in die Welt hinaustragen (Benedikt XVI).
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Vorsicht mit Nicolás Gómez Dávila.
In der Politik ist der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten nicht die Gerade, wie es der Progressive vermutet, sondern die Kurve.
Vertrauen wir nur auf das, was der Mensch nicht ändern kann.
Um zu erwarten, dass etwas Irdisches all unsere Erwartungen erfüllt, reicht es nicht, Atheist zu sein, man muss dazu auch noch dumm sein.
Als Christus starb, hinterließ er keine Dokumente, sondern Jünger.
Damit eine Gesellschaft blühen kann, sind ein schwacher Staat und eine starke Regierung vonnöten.
Viele können nicht mit einer Wahrheit schlafen, ohne sie mit Fehlern zu schwängern.
Die moderne Welt wird nicht bestraft werden. Sie ist die Strafe.
Nicht an Auszehrung stirbt manchmal der Geist, sondern an Übersättigung mit Trivialitäten.
Wir dürfen weder vor dem Instinkt kapitulieren noch ihn durch Regeln ersetzen. Sondern müssen ihn zivilisieren.
Langsamkeit ist die Gebärmutter der Qualität.
Marxist sein scheint darin zu bestehen, die kommunistischen Gesellschaften von marxistischen Interpretationen auszunehmen.
Kunstwerk ist heute jedes Ding, das sich teuer verkauft.
Die edle Seele zieht die Gefahr des Verrats dem Bewahren des Argwohns vor.
Aphorismen aus den Werken des kolumbianischen
Philosophen Nicolás Gómez Dávila
Aus: Das Leben ist die Guillotine der Wahrheiten, Eichborn
Verlag, Frankfurt am Main 2006
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Video: War das eine Hexenjagd? Redefreiheit?
Eva Herman, eine Frau, die mutig ihre Meinung sagt. Ein Aufreger-Buch von Arne Hoffmann über die Hintergründe der Kampagne gegen Eva Herman:
Mehrfach wurde Eva Herman zur beliebtesten Moderatorin Deutschlands gewählt. Nachdem sie aber im Frühjahr 2006 die Erfolge der feministischen Bewegung infrage stellte, lancierte „Emma“-Chefin Alice Schwarzer eine Kampagne, um Herman aus der „Tagesschau“ zu entfernen. Anderthalb Jahre später, nach einem inquisitorischen TV-Tribunal bei Johannes B. Kerner, titelt die „Bild“-Zeitung „Ist Eva Herman braun oder nur doof?“, auf den Seiten des „Focus“ heißt es, „dass man an ihre Bücher sofort mit dem Feuerzeug dran möchte“, und der „Neuen Zürcher Zeitung“ zufolge ist Eva Herman mittlerweile die „meistgehasste Frau Deutschlands“.
Wie kam es zu dieser rasanten Hexenjagd? Und was darf man im Deutschland eigentlich noch sagen, ohne sich in Gefahr zu begeben? In einer erschütternden Medienanalyse zeigt der liberale Journalist Arne Hoffmann, welche Entwicklung hier stattgefunden hat. Gleichzeitig ist dieses Buch ein flammender Appell für mehr Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft, ein Appell, der weit über das Thema „Eva Herman“ hinausreicht. (www.kath.net)
Labels: Eva Herman, Glaube, Hexenjagd, Kinderfreundlichkeit, Kirche
Nehmen wir an, niemand würde mehr an die Existenz Gottes glauben.
KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ nennen Sie viele Beispiele von Versuchen, die Religion zu eliminieren... Nehmen wir an, niemand würde mehr an die Existenz Gottes glauben. Wie lange würde eine solche Welt überleben?
Lütz: Es ist uns nicht prophezeit worden, dass am Ende der Tage alle Menschen den Glauben finden werden, sondern ganz im Gegenteil: Viele werden vom Glauben abfallen. Doch die Existenz der Welt hängt nicht von dem Glauben der Menschen ab. Auch eine Welt ohne Glauben an Gott würde gewiss in den guten Händen Gottes überleben.
Doch wie wollen Sie so sicher wissen, dass jemand nicht glaubt? Der Priester betet in der Heiligen Messe für „diejenigen, um deren Glauben niemand weiß als Du“. Die wissen noch nicht einmal selbst, dass sie glauben, aber sie leben auf der Suche nach Gott, den sie im Spruch ihres Gewissens vernehmen und auch sie, so formuliert das II. Vatikanum eine uralte katholische Glaubensüberzeugung, „können das ewige Heil erlangen“.
Das Gute immer stärker als das Böse.
Interview: Adrienne Suvada
Labels: Existenz Gottes, Gewissen, Glaube, Heil
Wir bitten um Erlaubnis für drei Wochen: Wir werden am Ende Februar uns wieder melden.
Wir machen eine Wallfahrt nach Jerusalem und nach Rom. Dort werden wir an den heiligen Stätten für alle beten, die diesen Blog gelesen haben oder lesen werden.Bis dahin können Sie sich ein wenig einer tieferen und anhaltenderen Lektüre widmen:
Ein Vitaminstoss für Ihren Glauben: Glauben, bezeugen, argumentieren.
Für unsere lieben Relativisten, Agnostiker und Atheisten: Vernunft und Glauben
Haben Sie den cherubinischen Wandersman gelesen?
Wie ist Ihr Verhältnis zur Kirche? Wo findet man die wahre Kirche
Man hört schon einmal sagen: Die Kirchen sind gleich-gültig?
Wider die "oben-ohne Theologie". Jawohl, so etwas lehren sie sogar an theologischen Fakultäten.
Jede Generation hat ihre Profeten: Schluss mit Lustig. Das Ende der Spassgesellschaft.
Der Glaube in packender Sprache: Katechesen von Kardinal Schönborn über die Eucharistie, die Würde der Christen, Gott und die Welt, die Mission der Christen.
Haben Sie jemals in den Katechismus der Katholischen Kirche hineingeschaut? Versuchen Sie es doch wenigstens mit dem Kompendium.
Schauen Sie sich einmal an, was bei einer Abtreibung (Vorsicht, schockierende Fotos) passiert.
Viel besser Sie schauen sich einmal an wie im Schoss Ihrer Mutter aussahen.
Zeichen der Hoffnung: Ein Ehepaar, das mehr als 6 Kinder hat und alle sind durch Kaiserschnitt zur Welt gekommen.
Wetten, dass Sie nicht zuendegelesen haben, wenn wir am 27 Februar zurückkehren?
Labels: Abtreibung, Agnostiker, Atheisten, Christentum, Glaube, Katechismus, Kirche, Moral, Mord, Vernunft, Wahrheit, Würde, Zeugnis
Psychotherapie und Glaube. Wie hast Du es mit der Religion
KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ schreiben Sie über den Glauben. Sie sind ja nicht nur Autor und Theologe, sondern auch Psychotherapeut und Arzt. Für viele Menschen ist Psychotherapie unvereinbar mit Religion. Kommen gläubige Patienten in die Praxis, ist der Glaube als „Übeltäter“ schnell erkannt. Sofort wird versucht diesen zu beseitigen und nicht das eigentliche Problem, mit dem der Patient gekommen ist. Ist es denn möglich eine Psychotherapie zu praktizieren, die den Glauben nicht gleich bekämpft, sondern ihn sogar aktiv in die Heilung miteinbezieht? Lütz: Was Sie da beschreiben, war wohl vor 30 Jahren nicht selten. Doch wer heute als Psychotherapeut eine solche manipulative Haltung zeigen würde, bekäme Probleme mit den Berufsverbänden. Dennoch mag es noch Einzelfälle geben. Die meisten psychischen Störungen können heute mit verschiedenen Psychotherapiemethoden sehr gut behandelt werden. Gerade die katholische Tradition und vor allem Papst Benedikt XVI. betonen, dass man die Vernunft und damit die Ergebnisse der Wissenschaft bereitwillig nutzen soll.
Ob der Therapeut, der einem den Waschzwang therapeutisch beseitigt, Christ ist oder nicht, ist egal, er muss wissenschaftlich gut ausgebildet sein. Bei psychischen Störungen braucht man keinen christlichen Therapeuten, sondern einen guten Therapeuten. Wenn man aber den Sinn des Lebens sucht, ist Psychotherapie nicht der richtige Weg, dann braucht man einen guten Seelsorger. Vermischungen zwischen Psychotherapie und Seelsorge halte ich für problematisch. Das gab es bei Eugen Drewermann, aber auch bei anderen. Ich bekomme nicht selten Anrufe von Menschen, die einen christlichen Therapeuten suchen. Ich rate da in der Regel, am besten den Hausarzt zu fragen, mit welchem Psychiater und Psychotherapeuten er normalerweise zusammenarbeitet.
Dann sollte man diesen Therapeuten aufsuchen und ihm sagen: „Ich bin katholisch und möchte das auch gerne bleiben, können Sie damit umgehen?“ Ein seriöser Psychiater, der im Groll aus der Kirche ausgetreten ist, wird einen dann korrekterweise an einen Kollegen verweisen. Ein Kollege, der vielleicht aus dem Osten Deutschlands stammt, nicht getauft ist, aber über eine gute Ausbildung verfügt, kann die Depression eines Christen sehr erfolgreich behandeln.
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Video: So oder so... Man kann es mit Gewalt verscuchen...
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Wachsendes Interessa an Glaubensfragen?
Woher kommt das wachsende Interesse an Glaubensfragen in Gesellschaft und Medien? Überraschende Antworten gibt der ARD-Journalist Markus Spieker (Berlin). Das christliche Abendland verspüre gegenwärtig „eine Art antiquarisches Interesse an seinen Wurzeln“. Das sagte Spieker dem christlichen Ratgebermagazin „Neues Leben“ (Berlin/Altenkirchen). Hinzu komme die Auseinandersetzung mit dem Islam sowie eine innere Leere, die viele Menschen verspürten. Die aktuelle Ausgabe von „Neues Leben“ geht in der Titelgeschichte „Wir glauben!“ dem Thema nach „Wie moderne Menschen Gott erleben“. Dazu meint der im ARD-Hauptstadtstudio tätige promovierte Historiker: „Politisch wie gesellschaftlich war lange Zeit angesagt, dass sich der Mensch aus allen Bindungen lösen sollte. Heute jedoch hat man erkannt, dass der bindungslose und auch der glaubenslose Mensch nicht glücklicher ist, sondern eigentlich kaputter und depressiver.“ Allerdings gehe es vielen Menschen immer noch zu gut, als dass sie sich ernsthaft mit dem Glauben auseinandersetzen würden: „Erst im Alter, wenn sich das Leiden verstärkt, fangen einige an, darüber nachzudenken.“ (kath.net)
Der Mann des Fotos hat heftig gegen die Kirche und den Glauben gekämpft. Am Ende hat er sich selbst umgebracht. Name? Friedrich Nietzsche!
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Die berühmte Rede von Benedikt XVI in Regensburg
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Atheisten verplempern kostbare Zeit für irrationale Bedenken

KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ nennen Sie viele Beispiele von Versuchen, die Religion zu eliminieren... In der Einleitung steht der Satz: „Atheisten verplempern kostbare Zeit für irrationale Bedenken und leben manchmal so, als gäbe es Gott vielleicht ein bisschen doch. Und Gläubige leben oft die meiste Zeit ihres Lebens so, als gäbe es Gott nicht.“ Was müssen die Gläubigen denn tun, um diesen Zustand zu ändern?
Lütz: Sich bewusster auf Gott hin orientieren und entschiedener leben.
KATH.NET: Sie schreiben, dass wir erheblich von dem beeinflusst sind, was man so denkt und man so glaubt. Was muss man tun, um den Menschen klarzumachen, dass der Glaube viel mehr ist als nur ein Trend auf Zeit?
Lütz: Weisen Sie hin auf die Unwiederholbarkeit jedes Moments und auf die Unwiederholbarkeit jeder Person. Leben Sie Ihren Glauben überzeugend vor. Das beginnt schon mit dem Tischgebet im Restaurant.
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Wider die "oben ohne"-Theologie
Der Atheismus hat auch da seinen Platz gefunden, wo man ihn eigentlich nicht vermutet: An den theologischen Fakultäten – Die Folgen sind verheerend. "Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb". Dieses Tischgebet zum Mittagessen hörte ich kürzlich in einer kirchlichen Akademie. Der begleitende und verantwortliche Geistliche gab in einem heftigen Gespräch, das wir daraufhin führten, zu erkennen, dass er genau mit dieser Formel auch Abendmahl feiern könnte. Ich sei wohl etwas altmodisch geraten. In der Tat. Denn nicht hochgeistige Gespräche über Hegel und Nietzsche, sondern solche Tischgebete sind die praktische, ganz konkrete Auswirkung einer Theologie, die sich hochtrabend Gott-ist-tot-Theologie oder eben atheistische Theologie nennt. (mehr)
Von Professor Klaus Berger
DT vom 29.12.2007
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Der Krebs ist für mich wie mein 'kleiner Engel'
Der 84-jährige Kardinal Shan Kuo-hsi aus Taiwan hat Lungenkrebs – Verzweifeln möchte der Kirchenmann nicht - Sein Vorbild im Leiden ist Johannes Paul II.Seitdem Kardinal Paul Shan Kuo-hsi weiß, dass er Lungenkrebs hat, wartet er nicht einfach nur verzweifelt auf seinen Tod, sondern er bemüht sich, andere zu ermutigen, dem Leben zuversichtlich zu begegnen. Der emeritierte Bischof von Kaohsiung und ehemalige Vorsitzende der chinesisch-regionalen Bischofskonferenz in Taiwan, der der Gesellschaft Jesu angehört, trat im Oktober unter dem Titel „Meinem Leben ein Lebewohl“ seine persönliche „Missionsreise“ an.
Sein erstes Ziel war Hsinchu an der nordwestlichen Küste von Taiwan. Seither hat er sechs weitere Diözesen dieser Insel besucht.
„Der Krebs ist für mich wie mein ‚kleiner Engel‛“, erklärte der Kardinal in einem Telefoninterview mit ZENIT. Er veranlasse ihn dazu, „den Leuten zu sagen, dass wir den Herausforderungen unseres Lebens mutig entgegentreten sollen.“ Er Im Alter von 84 Jahren sei er „glücklich, ein Zeuge des Evangeliums zu sein“, so der Kardinal.
In einem Zentrum für Drogenabhängige in Taitung hob der Kardinal hervor, der Krebs habe ihm gezeigt, dass er in der Endphase seines Lebens versuchen sollte, „der Gesellschaft mein Bestes zu geben". Er betete für die Drogenabhängigen und rief sie dazu auf, die Probleme des Alltags mit „Liebe“ zu lösen. Kardinal Shan Kuo-hsi offenbarte, er sei von seiner Diagnose im Juli 2006 und von der damals berechneten Lebenserwartung von vier bis fünf Monaten schockiert gewesen. Zunächst habe er sich an den Herrn gewandt und ihn gefragt: „Warum ich?" Dann habe er aber erkannt, dass dies der Wille Gottes sei.
„Er wollte, dass ich anderen helfe, indem ich meine persönliche Erfahrung mit ihnen teile.“ So habe sich die Frage gewandelt in: „Warum nicht auch ich?“ Ein Kardinal habe schließlich kein Sonderrecht darauf, ewig gesund zu bleiben. Nach seinem Tod werde sich sein Körper in Dünger für die Erde Taiwans verwandeln, seine Seele jedoch werde zum Herrn gehen. Der chinesische Kardinal pries das heroische Beispiel von Papst Johannes Paul II., der stets danach getrachtet habe, auch die letzten Augenblicke seines Lebens mit Würde zu leben. Die letzte Station seiner Rundreise führe den Kardinal am Mittwoch in die Katholische Universität Fu Jen in Taipei, wo ihm in Anerkennung seiner Liebe zum Leben eine Auszeichnung überreicht wurde.
Kardinal Shan Kuo-hsi wurde in der nordchinesischen Provinz Hebei geboren. Nachdem er 1946 dem Jesuitenorden beigetreten war, verließ er China. 1955 wurde er auf den Philippinen zum Priester geweiht. 24 Jahre später wirkte er als Bischof in Hualien (Taiwan) und ab 1991 in Kaohsiung. 1998 erhob ihn Papst Johannes Paul II. in das Kardinalskollegium. Im Januar 2006 trat Kardinal Shan Kuo-hsi schließlich in den Ruhestand. (Zenit.org)
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Frohe Weihnachten, Ihr Atheisten

Was Christen von Atheisten lernen können und was wir ihnen dann schuldig sind (mehr).
Das Christentum glaubt daran, dass Gott Mensch geworden ist: in Jesus von Nazareth. Und der hat gesagt, dass man in jedem Menschen Gott begegnen kann. Für den humanistischen Atheisten mag das nicht weit von seiner Überzeugung entfernt sein. Doch ist die Zusage Gottes, dass er selbst alle Menschen zum Glück führen will, etwas anderes, als in einer sinnlosen Welt unbeirrt Sinnvolles zu tun. Auf diese Zusage Gottes vertrauen zu können, heißt glauben.
Das ist viel mehr als bloß Wissen. Wenn Ihre Frau Ihnen sagt, Sie könnten ihr vertrauen und Sie antworten, Sie würden aber gerne genau wissen, ob das Vertrauen gerechtfertigt sei, dann werden Sie nichts zu wissen bekommen und das Vertrauen und die Liebe zerstören. Denn Sie haben nicht gemerkt, dass Vertrauen viel mehr ist als Wissen. Es ist eine Gewissheit, die wie die Glaubensgewissheit ein Leben trägt.
Und so sind Gottesbeweise wie Liebesbeweise: Sie sind nicht zwingend, aber es sind die wichtigsten Beweise unseres Lebens. Wie aber die Liebe nach christlicher Überzeugung auf die Verbindlichkeit der Ehe ausgerichtet ist, so der Glaube auf die Verbindlichkeit der Kirche. Es ist nicht gleichgültig, ob man getauft ist oder nicht.
„Es ist nicht der Atheismus, der herrscht, sondern die große allgemeine Verunsicherung, die große Suche, die bereit ist, auf der Stelle alles und jedes zu glauben“
„Gläubige dürfen nicht alle Atheisten für böswillig halten und Atheisten nicht alle Gläubigen für dumm.“ Zumal, so könnte man ergänzen, die Christen nicht den Auftrag haben, in einem Stellungskrieg mit den Atheisten zu verharren oder zu resignieren.
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„Ich möchte niemanden haben, der mich liebt“? - Auch Atheisten wollen nicht in die Hölle
Wer bringt den Satz über die Lippen „Ich möchte niemanden haben, der mich liebt“? Der Kölner Erzbischof ist überzeugt, dass niemand in so einer Hölle leben will – auch kein Atheist. Weihnachten geht auch Atheisten an. Davon ist Kardinal Joachim Meisner überzeugt. In einem von der „Bunten“ veröffentlichten Interview erklärte er, jeder Mensch wolle geliebt sein.
„Gott lässt keinen Menschen los. Deshalb gibt es – wenigstens von Gott her – keine Gottlosen“, betonte Meisner. Wer sich tatsächlich von Gott lossagen wolle, der sage sich los von der Liebe.
Meisner: „Auf die Frage, ob ein Mensch den Satz über seine Lippen bringt: ,Ich möchte niemanden haben, der mich liebt’, habe ich meistens die Antwort erhalten – auch von Atheisten: ,Das wäre ja die Hölle!’ Woher kennen diese Menschen denn diese theologische Definition der Hölle?“
Kein Mensch könne „ungeliebt sein wollen“, ist der Kölner Erzbischof überzeugt. Im Weihnachtsfest sammeln sich die tiefsten Sehnsüchte der Menschen und alle „angespannten Erwartungen an Harmonie, Liebe und Frieden“.
Meisner: „Die Antwort von Weihnachten ist aber gerade nicht ein gefühliger Seelenbalsam, sondern die Unbequemlichkeit der Krippe: In diesem Kind hat Gott am eigenen Leib erfahren, was Menschsein heißt. Er macht sich damit gerade mit den Notleidenden gleich, und er appelliert an die Betrachter der Krippe: Lasst euch im Herzen bewegen von diesem Anblick!“
Weihnachten lehre uns, so wie die drei heiligen Könige „vor dem Kind in die Knie“ zu gehen. „Auch wir müssen uns auf Augenhöhe mit diesem Kind begeben, um weihnachtliche Menschen zu werden. Dann können wir auch Engel für unsere Mitmenschen werden, gerade für die Schwächsten.“
Glaube wolle immer „in der Liebe aktiv werden“, betonte der Kölner Erzbischof. „Glaube erweist sich darin eben nicht als eine folgenlose Vertröstung, sondern als konkrete Lebenshilfe mit Hand und Fuß.“
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Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester (und Ordensleute), wie wir echte Gläubige haben
Wir haben zu viel von dem, was man nicht braucht. Wahrscheinlich haben wir zu wenig Gläubige. Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester (und Ordensleute), wie wir echte Gläubige haben.Das ist ein mystisches Gesetz in der Kirche. Gott lässt seine Kinder nicht alleine, niemals! Mit überreicherHand sät er Berufungen über uns aus. Sie sind da, in ausreichenderMenge. Er berührt die Herzen vonMenschen, die auf einem ganz anderen Trip sind. Er zieht an sich. Er ruft. Wir meinen bloß, wir müssten mehr Priester haben, weil wir an der Fiktion einer machtvollen Kirche festhalten, die es längst nicht mehr gibt. Es ist so viel Kirche in der Welt, so viel Kirche in den Herzen ist.
Wir irren, wenn wir das, was die Kirche ist, zuerst an einer Jahrtausende alten Geschichte, an der Menge ihres Grundbesitzes, an den riesigen Bauten, an den Kristallisationen der Kunst, am mächtigen Kirchensteueraufkommen und den weit reichenden Verbindungen festmachen. In Wahrheit sind wir ganz klein. Wir sind ein paar Leute, die sich für das Evangelium frikassieren lassen. Das genügt. Wir sind ganz und gar nicht ohne Hoffnung; im lebendigen Glauben an Gott ist man niemals ohne Hoffnung.
Venceremos! Wir werden siegen! Nicht weil wir so gut sind.Wenn uns etwas gelingt gegen den mainstream der Gottesvergessenheit, so ist es Gott selbst, der durch uns seine Sache betreibt … Wenn wir nur leer genug sind, dass er sein Leben in uns führen kann, wenn wir nur fein genug sind, dass er uns als seine Werkzeuge gebrauchen kann.
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Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht.
KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ nennen Sie viele Beispiele von Versuchen, die Religion zu eliminieren. Auch nach Jahrhunderten ist dieses Phänomen nicht totzukriegen. Warum brauchen wir Religion und Glauben? Lütz: Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht. Wenn man nur an Gott glaubt, damit es in der Gesellschaft besser läuft, ist das bloß eine gescheite Form des Atheismus. Wir sollten uns der Gesellschaft nicht als die Saubermänner anbiedern. Die entscheidende Frage ist doch, ob es Gott gibt oder nicht. Dass der Glaube an Gott dann auch nützliche Folgen hat, steht auf einem anderen Blatt.
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Sie konnten den Zwilling nicht umbringen. Er war zu stark.
London (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Gabriel Jones sollte sterben, damit zumindest sein Zwillingsbruder eine Chance hatte zu überleben. So lautete der Plan, den die Ärzte der schwangeren Rebecca Jones mitteilten, wie die „Daily Mail“ berichtete.
Gabriel wog in der 20. Schwangerschaftswoche nur halb so viel wie sein Bruder, außerdem war sein Herz vergrößert. Sein Zustand könne das Leben seines Bruders bedrohen, und er werde außerhalb des Mutterleibs wohl nicht überleben, deswegen sei es humaner, ihn gleich sterben zu lassen, meinten die Mediziner.
Fünf Wochen nach den Eingriffen wurden die Babys mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Sie sind jetzt sieben Monate alt und ganz gesund. Ein Foto in der „Daily Mail“ zeigt, wie sie einander die Hände halten. Mama Rebecca staunt: „Sie sind so stark miteinander verbunden. Sie halten einander ständig an den Händen, und wenn einer weint, dann tröstet ihn der andere. Die Ärzte haben versucht, dieses Band im Mutterleib zu zerreißen, aber die beiden haben bewiesen, dass es nicht zerrissen werden kann.“
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"Es gibt nichts Schöneres als warten"
Freunde, Gäste und Internet-User im deutschen Sprachraum! Zumindest in einem sind wir den meisten von Ihnen hier in Russland ganz sicher voraus, nämlich in der Uhrzeit. Das neue Jahr beginnt bei uns, je nach Region, bis zu elf Stunden früher als nach der mitteleuropäischen Zeit. Da wo ich wohne, an der Wolga, schlägt es zwei Stunden früher Zwölf als zum Beispiel in Basel, Wien oder Berlin.
Fängt also der Advent bei uns auch ein wenig früher an als bei Ihnen? Nicht unbedingt. Denn der Advent ist eine Zeit der Kirche. Ihre Uhren gehen manchmal anders. Das meine ich nicht abfällig – im Gegenteil! Weder ein Funksignal, noch Quarz oder kleine Federwerke zeigen an, wo „Advent“ beginnt, sondern … ? „Die erste Vesper“, würde mir mein guter alter Heimatpfarrer jetzt schnell antworten. Aber auch das Stundengebet meine ich nicht.
Für viele wird der Advent nicht anfangen, weil sie von neuem der Versuchung erliegen, ihn überspringen zu wollen. „Weihnachten“ ist in den glitzernden Schaufenstern angesagt. Im Grunde jedoch überspringen sie gar nichts. Sie treten vielmehr auf der Stelle. Keinen Schritt gehen sie dem entgegen, der da kommt. Oder doch? Könnte die Adventszeit in diesem Jahr eine Zeit des Zugehens auf Christus werden?
Ich möchte Ihnen eine echte Adventgeschichte aus meinem Leben erzählen. Es war im Jahr 1978. Im Priesterseminar hing vor der Nacht zum ersten Adventssonntag ein Plan aus: „Nachtanbetung“. Man konnte sich für eine bestimmte Uhrzeit eintragen.
Zum ersten Mal habe ich Stille und Dunkelheit so gespürt. Ich fand eine Freude in meinem Herzen, die ich vorher nicht kannte. Aufstehen, still sein und Dunkelheit ein bisschen aushalten – auch im nicht wörtlichen Sinne – das könnten wir probieren, nicht wahr? Der Rest liegt schon nicht in unserer Hand. Ich verspreche nichts, aber ich weiß, dass Er kommt.
Zwanzig Jahre nach jenem nächtlichen Gebet, im Jahr 1998, traf es mich aus heiterem Himmel, als mir der Nuntius in Moskau meine bevorstehende Bischofsweihe ankündigte. Auf all meine Gegenargumente antwortete er mit erhabener Ruhe.
Es gibt den festen Brauch, dass Bischöfe einen Wappenspruch wählen. Meinen nahm ich von der letzten Seite der Bibel: „Komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20) Ich verstand, dass ein Bogen gespannt war: Über die letzten 20 Jahre hinweg war Advent geblieben. Und ich hoffe, dass es so bleibt. Mein Leben soll sagen: Der Herr kommt. Mein Herz soll sagen: Komm, Herr Jesus!
Advent fängt an, wenn wir anfangen zu warten. In unseren Religionsbüchern lesen wir, dass „Advent“ ein lateinisches Wort ist und mit „Ankunft“ übersetzt wird. Ankunft beginnt also, wenn wir anfangen zu warten? Ja, antworte ich mit einer inneren Gewissheit, die ich Ihnen gern weiterschenken würde, wie das Licht der ersten Kerze am Kranz.
Kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion schrieb ein junger Franziskanerpater aus Sibirien an verschiedene Adressen in Europa, dass er der einzige katholische Priester in ganz Sibirien sei und bat um Hilfe. Dem Zeitungsredakteur, der mir den Brief in Deutschland zum Lesen gab, waren Zweifel und Misstrauen ins lächelnde Gesicht geschrieben.
Es war aber die Wahrheit. Ich flog ein paar Tage vor Weihnachten nach Sibirien, um dem Franziskaner zu helfen. So kam es dann, dass ich den Heiligabend mit Christen feierte, die 50 Jahre lang ihre Weihnachtslieder ohne Priester gesungen hatten. In einem überfüllten Lehmhäuschen zitterten die Scheiben, so schien mir, nicht vom klirrenden Frost der sibirischen Winternacht, sondern von den Liedern „aus Herzens Grunde“.
Die Leute hatten nicht nur gewartet, dass eines Tages wieder ein Pater käme. Jenes Warten war gefährlich. Sie haben riskiert. Jeder von ihnen hatte Verwandte oder Freunde, die mit dem Leben dafür bezahlen mussten.
Auf einer Dorfstraße, tief in Russland, begegnete ich einer schon gebeugt stehenden Großmutter, die mich von oben bis unten musterte und nachdenklich in deutschem Dialekt murmelte: „Der letschte Patr hier bei uns im Dorfe, der war hier vor 63 Johr.“ Die Frau war damals ein Kind …
Hätten Sie, liebe Leser, so lange ausgehalten? Ich nicht. Wo liegt das Geheimnis dieser Menschen? Die einleuchtendste Antwort, die ich fand, liegt im Advent, eben darin, dass die Ankunft Gottes beginnt, wo jemand anfängt zu warten.
Mit anderen Worten: „Wer glaubt, ist nie allein.“ (Benedikt XVI., Bayern, September 2006) Ist es so einfach? Zu schwer ist es nicht. Wir lächeln über Naturvölker, die böse Geister mit Lärm verjagen. Wenn jene wüssten, wer im Stillen auf uns wartet, müssten sie lachen und weinen – über unseren Lärm.
Ich nehme Weihnachten nicht vorweg, wenn ich an die Gegenwart Gottes im Warten des Advents glaube. Warten ist schwer, erst recht, wenn es mit Liebe zu tun hat. Gott ist die Liebe. Darum kenne ich nichts Schöneres als Warten. Aber ich hoffe, dass es eines Tages zu Ende geht, weil der ganze Advent unseres Lebens nur der Moment der Ankunft ist, bevor die Ewigkeit des Bleibens folgt.
Ein bekanntes Wortspiel möchte ich Ihnen auf die Schwelle des ersten Adventssonntags legen, in der Hoffnung, dass Sie es aufheben, statt darüber hinweg zu gehen: „Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen.“ –
Was das konkret für Sie heißen könnte, müssen Sie selbst klären und formulieren. Ein praktischer Tipp dazu: Schreiben Sie es sich auf, kurz, in der alten Weise: mit einem Stift auf Papier!
Und wenn Sie in den kommenden Tagen zur Kirche gehen und da – in den Liedern oder Gebeten – plötzlich das Wort „komm“ entdecken, dann möge sich Ihr Herz sehr freuen! Das wünsche ich Ihnen in meinem Herzen.
Ihr + Clemens Pickel
Bischof in Saratow (Südrussland)
Labels: Advent, Glaube, Hoffnung, Kirche, Russland, Warten, Weihnacht
Das Foto änderte sein Leben. Wer schaut da hinter seiner linken Schulter in die Kammera?

Es war eines von vielen Familienfotos, auf denen alle lächeln und in die Kamera schauen. Bis Joe Martinez aus dem US-Bundesstaat Colorado auf dem Bild, das jahrelang unter hunderten anderen im Fotoalbum klebte, eine dämonische Fratze entdeckte, die hinter seiner linken Schulter hervorlugte. Seine Ehefrau Patty war überzeugt, dies konnte nur der Teufel sein.
Was auch immer hinter diesem Bild stecken mochte: Für Joe wurde das merkwürdige Bild zum Anstoß, sein Leben zu ändern. Er hörte auf, Drogen zu nehmen und begann eine Therapie. „Ich schaute auf das Foto und sah plötzlich, wohin ich gehen werde, wenn ich so weitermache“, sagte er „Fox News“. Das Foto wurde inzwischen auch wissenschaftlich untersucht. John Davenport, ein Fotoexperte von Roach Photo, erzählte der Fernsehstation, das Foto trage keine Anzeichen von Manipulation und nichts sei nachträglich hinzugefügt worden.Labels: Drogen, Glaube, Hölle, Kirche, Neues Leben, Teufel, Therapie, Umkehr
Seit wann ist die "überwältigende Macht des Zufalls" ein Element des Glaubens?

"Mein Werk zeigt Zufall als überwältigende Macht und ist in einem sakralen Raum am richtigen Platz!" ( Gerhard Richter)
"Meine Fenstergestaltung ist nicht katholisch... Wie sähe eine katholische Gestaltung aus, die nicht plagiatorisch die Historie beschwört und nicht kunstgewerblich ist?" (Gerhard Richter).
"Religiöse Kunst lädt mich zum Gebet ein" (Anonym)
Labels: Dom, Fenster, Glaube, Kirche, Köln, Religion, Zufall
Die Freunde des Kreuzes
Die Freunde des Kreuzes...haben Jesus zum Vorbild, beten gerne den Rosenkranz und den Kreuzweg, gehen gerne in die Kirche, lieben Jesus Christus, nehmen ihr Kreuz auf sich als Geschenk Gottes: sei es Verlust irdischer Güter, Verdemütigungen, Verachtungen, Verleumdungen, Schmerzen, Krankheiten und geistige Leiden. Nichts ist so notwendig, so nützlich, süß und glorreich, als für Jesus Christus zu leiden. Wenn du mit Freuden zu leiden weißt, weißt du mehr als der gelehrteste Doktor. Das Kreuz ist das schönste Geschenk Gottes.
Bete, lasse hl. Messen lesen, halte neuntägige Andachten (Novenen), lies viel in der Hl. Schrift, bete Psalmen und unternehme Wallfahrten. Segne viel, wie auch Jesus stets gesegnet hat! Betrachte die Wunden und Schmerzen Jesu Christi, leide mit ihm! Betrachte die schöne Krone, die oben im Himmel auf dich wartet, wenn du dein Kreuz gut trägst. Beklage dich nicht, sondern danke Gott für dein Kreuz! Ja, ein Freund des Kreuzes ist ein begnadeter Mensch. Durch seine Liebe zu den Verdemütigungen wirft er den Stolz Satans nieder. Ein Freund des Kreuzes ist eine kostbare Eroberung des Erlösers. - Weihe dich dem Unbefleckten Herzen Mariä! Bete täglich den Rosenkranz mit der ganzen Familie! Zähle auch du dich zu den Freunden des Kreuzes und zu den papsttreuen und marianischen und eucharistisch gesinnten Christen! Quelle: "Das Goldene Buch" des Hl. L. M. Grignion von Montfort)
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¿Usted prepara con sus niños la celebración del Domingo?
Los padres de familia son los primeros catequistas de sus hijos. Una de sus tareas más nobles consiste en introducir a sus hijos paso a paso al misterio eucarístico para que puedan celebrar con gozo y provecho el domingo participando en la Misa dominical de la comunidad parroquial, para que aprendan paso a paso a percibir la presencia de Dios en la liturgia.
¿Sabía que ofrecemos para cada domingo un recurso para ayudar a los padres de familia y a los catequistas en su tarea de preparar a los niños para que puedan participar con fruto de la celebración de la Misa dominical. Esa vez quiere preparar la celebración del Domingo 23 del Tiempo Ordinario ciclo C. Por si acaso, no estamos de acuerdo con la Misa dominical para niños. Tenemos una seria acusación al respecto. ¿Sus hijos perciben la presencia del Señor en la liturgia dominical?
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Beten wir zusammen mit dem Papst Benedikt XVI

Gebet Benedikts XVI am Jahrestag seines Besuchs in Manopello:
Herr Jesus,
die ersten Apostel erkannten Dich als Sohn Gottes,
den erwarteten und verheißenen Messias zur Erlösung der Welt
als Du sie fragtest: „Wen sucht ihr?“
und sie danach Deine Einladung annahmen: „Kommt und seht!“ –
So wollen auch wir, Deine Jünger in dieser schwierigen Zeit,
Dir folgen und Dir Freunde sein – Angezogen vom Glanz Deines ersehnten und verborgenen Angesichts.
Zeige uns, so bitten wir Dich, Dein immer neues Gesicht, geheimnisvoller Spiegel der unendlichen Barmherzigkeit Gottes.
Lass uns mit den Augen des Geistes und Herzens darin vertiefen:
im Antlitz des Sohnes, Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, und Abbild Seines Wesens (vgl. Hebr. 1,3),
das menschliche Gesicht Gottes, der in die Geschichte eingetreten ist
im Aufleuchten der Horizonte des Ewigen.
Schweigendes Gesicht des leidenden und auferstandenen Jesus!
Geliebt und angenommen verändert es das Herz und Leben.
„Dein Gesicht, Herr, suche ich.
Verbirg nicht Dein Gesicht vor mir“ (Psalm 27,8s).
Wie oft ist dieses verzehrende Flehen des Psalmisten
im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende von Gläubigen zu Dir gedrungen!
Herr, auch wir wiederholen voll Vertrauen diesen Ruf:
„Mann der Schmerzen, vor dem man sein Gesicht verhüllt“ (Jes 53,3),
Verbirg vor uns nicht Dein Angesicht!
Deine Augen ruhen auf uns mit Zartheit und Erbarmen.
Lass uns aus ihnen die Kraft der Liebe und des Friedens schöpfen,
die uns den Weg des Lebens weist und jenen Mut,
Dir ohne Furcht und kompromisslos zu folgen,
um Zeugen Deines Evangeliums zu werden
mit tätigen Zeichen der Hingabe, der Liebe und der Vergebung.
Heiliges Antlitz Christi,
Licht, das die Schatten der Zweifel und Trauer erleuchtet,
Leben, das die Macht des Bösen und des Todes für immer gebrochen hat,
geheimnisvoller Blick,
der nicht aufhört, sich auf die Menschen und Völker zu senken,
verborgenes Gesicht in den Eucharistischen Zeichen
und in den Blicken unserer Nächsten,
mach uns zu Pilgern Gottes in dieser Welt,
dürstend nach dem Unendlichen und bereit für die Begegnung am Jüngsten Tag,
wenn wir Dich, Herr, von „Angesicht zu Angesicht“ (1 Kor 13,12) sehen
und in Ewigkeit in der Herrlichkeit des Himmels schauen dürfen.
Maria, Mutter des Heiligen Angesichts,
hilf uns, „unschuldige Hände und ein reines Herz“ zu erlangen:
Hände, verklärt durch die Wahrheit der Liebe
Herzen, hingerissen von Gottes Schönheit,
damit wir uns – verwandelt durch die Begegnung mit Christus –
ohne Vorbehalt den Brüdern schenken,
besonders den Armen und Leidenden,
in deren Gesichtern das Geheimnis der verborgenen Gegenwart
Deines Sohnes Jesus widerscheint,
Der lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
1. September 2007
Benedikt XVI.
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