Gott hat uns ein Zeichen geschenkt: "Das durchbohrte Herz seines menschgewordenen Sohnes". An uns ist es davon Zeugnis zu geben, sei es gelegen oder sei es ungelegen (Ihre Herz-Jesu-Missionare in Peru).
"Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ I KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ schreiben Sie, dass wir erheblich von dem beeinflusst sind, was man so denkt und man so glaubt. Was muss man tun, um den Menschen klarzumachen, dass der Glaube viel mehr ist als nur ein Trend auf Zeit?
Lütz: Weisen Sie hin auf die Unwiederholbarkeit jedes Moments und auf die Unwiederholbarkeit jeder Person. Leben Sie Ihren Glauben überzeugend vor. Das beginnt schon mit dem Tischgebet im Restaurant.
KATH.NET: Sie sind ja nicht nur Autor und Theologe, sondern auch Psychotherapeut und Arzt. Für viele Menschen ist Psychotherapie unvereinbar mit Religion. Kommen gläubige Patienten in die Praxis, ist der Glaube als „Übeltäter“ schnell erkannt. Sofort wird versucht diesen zu beseitigen und nicht das eigentliche Problem, mit dem der Patient gekommen ist. Ist es denn möglich eine Psychotherapie zu praktizieren, die den Glauben nicht gleich bekämpft, sondern ihn sogar aktiv in die Heilung miteinbezieht?
Lütz: Was Sie da beschreiben, war wohl vor 30 Jahren nicht selten. Doch wer heute als Psychotherapeut eine solche manipulative Haltung zeigen würde, bekäme Probleme mit den Berufsverbänden. Dennoch mag es noch Einzelfälle geben. Die meisten psychischen Störungen können heute mit verschiedenen Psychotherapiemethoden sehr gut behandelt werden. Gerade die katholische Tradition und vor allem Papst Benedikt XVI. betonen, dass man die Vernunft und damit die Ergebnisse der Wissenschaft bereitwillig nutzen soll.
Ob der Therapeut, der einem den Waschzwang therapeutisch beseitigt, Christ ist oder nicht, ist egal, er muss wissenschaftlich gut ausgebildet sein. Bei psychischen Störungen braucht man keinen christlichen Therapeuten, sondern einen guten Therapeuten. Wenn man aber den Sinn des Lebens sucht, ist Psychotherapie nicht der richtige Weg, dann braucht man einen guten Seelsorger. Vermischungen zwischen Psychotherapie und Seelsorge halte ich für problematisch. Das gab es bei Eugen Drewermann, aber auch bei anderen. Ich bekomme nicht selten Anrufe von Menschen, die einen christlichen Therapeuten suchen. Ich rate da in der Regel, am besten den Hausarzt zu fragen, mit welchem Psychiater und Psychotherapeuten er normalerweise zusammenarbeitet.
Dann sollte man diesen Therapeuten aufsuchen und ihm sagen: „Ich bin katholisch und möchte das auch gerne bleiben, können Sie damit umgehen?“ Ein seriöser Psychiater, der im Groll aus der Kirche ausgetreten ist, wird einen dann korrekterweise an einen Kollegen verweisen. Ein Kollege, der vielleicht aus dem Osten Deutschlands stammt, nicht getauft ist, aber über eine gute Ausbildung verfügt, kann die Depression eines Christen sehr erfolgreich behandeln.
KATH.NET: Gott spielt im öffentlichen Leben nur eine untergeordnete Rolle. Religion wird als etwas Privates angesehen, das jeder für sich selbst quasi im „Hinterzimmer“ betreiben kann. Wo liegen die Gefahren dieser fehlenden religiösen Sensibilität der Politik, aber auch der Medien?
Lütz: Wir erleben im Augenblick eine Veränderung der Situation. Das öffentliche Interesse an Religion ist wieder da. Und es ist nicht nur das Interesse an katholischen „Events“, wie der Wahl des neuen Papstes und der Weltjugendtag. Wenn Jürgen Habermas, der sich selbst als „religiös unmusikalisch“ beschreibt, in seiner berühmten Paulskirchenrede 2003 und anderswo daran erinnert, dass der für unsere Gesellschaften zentrale Begriff der Menschenwürde auf dem christlich-jüdischen Begriff der Gottebenbildlichkeit beruht, dann heißt das zugleich, dass wir auch öffentlich wieder von Gott reden müssen.
Denn die Menschenwürde ist keine private Angelegenheit. Die Gottesfrage ist aber entweder eine Frage für alle oder für keinen. Deswegen müssen wir wieder allgemeinverständlich und so von Gott reden, dass die Menschen das auch lesen. Ich habe mein Buch von einem Metzger und von dem Philosophen Robert Spaemann lesen lassen – und die haben es beide verstanden.
Hat das Priesterbild Zukunft? Und wenn ja: Welches? Keine Aussage zu dieser Frage darf auf Kosten der Christlichkeit oder der Christusverbundenheit von Laien überhaupt oder kirchlichen Mitarbeitern im Besonderen gehen. Diese dürfen nicht abgewertet werden.
Der Priester ist als Priester nicht näher zu Gott. Häufig hören wir diese Unterstellung von unseren evangelischen Freunden. Der Priester soll näher zu den Menschen sein. Er soll ein Zeichen für die Menschen sein.
Die verbreitete Rede vom allgemeinen Priestertum hat zur Verunklarung des Priesterberufs geführt. Beides hat gar nichts miteinander zu tun. Denn das allgemeine Priestertum gibt es in der Bibel nur als „Könige und Priester“, und das ist eine bildliche Bezeichnung ganz Israels im Unterschied zu den Heiden. Im Hebräischen steht dort das Wort „kohen“, beziehungsweise griechisch hiereus – antike Tempelpriester. Das katholische Weihepriestertum dagegen kommt von presbyteros, und das sind geweihte Älteste.
Die Unklarheit über die Rolle des Priesters hängt direkt zusammen mit der Unsicherheit in der Rolle Jesu Christi. Ist Jesus wirklich Mitte und Haupt der Kirche? Was würde sich ändern, wenn Jesus das nicht wäre? Der katholische Priester ist und war im Wesentlichen Abbild seines Herrn. – Auch die Unsicherheiten bezüglich des Frauenpriestertums sind nicht nur Symptome einer Krise, dass man auch sonst nicht mehr zwischen Frau und Mann unterscheiden kann (seitdem die Rolle der Frau als Mutter ausfällt), es ist auch eine christologische Krise.
Askese ist nicht Undankbarkeit gegenüber dem Schöpfer, sondern Ankündigung dessen, dass es mehr gibt als Familie und Nachkommen, nämlich zweite, neue Schöpfung.
Wenn es zutrifft, dass Zölibat der sozialste Beruf ist, den es gibt, weil hier einer zum Zeichen für alle wird, dann hängt das auch mit der Dimension des Opfers zusammen. Denn Verzicht zur Ehre Gottes und zugunsten der Menschen nennt man im Sinne der Bibel Opfer. Das ist nichts Sinnloses, sondern jede sichtbare Anerkennung Gottes. Das Lebensopfer des Priesters verhält sich zum Opfer Christi wie der Wassertropfen im Wein. Zu lange wurde nur das stellvertretende Opfer Christi betont, mit der Konsequenz, dass die Christen meinten, eine leidensfreie Existenz führen zu können.
Im Folgenden werden wir nochmals den Zölibat in vergleichbar radikale Ansätze des Neuen Testaments hineinstellen und dieses im Blick auf die Zukunft des Priesteramts bedenken. Das sind die Kategorien „Heiligkeit“ und „Martyrium“ (Klaus Berger, Tagespost).
Jeder Christ muss es lernen, sein Ich zurückzusetzen und Christus in die Mitte treten zu lassen. Kirche ist das Fenster, aus dem der göttliche Atem in die Geschichte der Welt weht. Und dieses Fenster droht, durch die Banalität der Christen und ihrer Hirten verdunkelt zu werden, die der Meinung sind, dass gerade dieses Göttliche als Göttliches nicht zumutbar ist und menschlich aufbereitet werden muss. Aber nur die göttlichere Kirche ist Prinzip und Fundament, kann Ort der Erneuerung des Glaubens sein. Alles andere ist Selbstbetrug. Die säkulare Welt braucht keine christliche Moral, wenn der Glaube an deren Basis ein Optional ist. Es gibt viele andere Moralsysteme, die ähnlich gut funktionieren und sich in den Reigen der relativen Umstände gut einordnen. So wird eine säkularisierte christliche Moral nicht nur zu einem irrationalen Instrument des Ausdrucks von mehr oder minder guten Gefühlen. Sie verliert sich einfach in der Pluralität der Meinungen, insofern sie selbst sich als ebensolche Meinung präsentiert.
Eine Kirche, die meint, sich durch von außen an sie herangetragene Konflikte in ihrem Handeln bestimmen zu lassen, indem sie diese Konflikte zum „Schlachtfeld“ um ihre eigene Identität benutzt, geht fehl und verliert sich. Die Dramatik der Kirche besteht darin, dass sie (wieder) in der Lage sein muss, die wahre, die einzige Frage des Glaubens zu stellen: die Gottesfrage, die Verkündigung des Reiches Gottes. Jeder Christ muss es lernen, sein Ich zurückzusetzen, einen Schritt zurückzugehen, um Christus in die Mitte treten zu lassen.
Inseln der Ruhe und des Gebets inmitten der Stadt Benedikt XVI: „Die Städte, in denen ihr lebt und wirkt, sind oft hektisch und laut, die Menschen laufen und verlieren sich, man lebt, als ob es Gott nicht gäbe. Gerade dort sollt ihr Orte und Gelegenheiten zum Gebet schaffen, an denen der Mensch Gott treffen kann.“
Wie nehmen Sie an der Eucharistiefeier teil? Die Eltern hatten eine dreijährige Tochter, die sie tauften. Aus Tradition und Pflicht heraus gingen sie dann gemeinsam mit der Tochter jeden Sonntag zur heiligen Messe. Die Tante des Mädchens ist bekennende Katholikin. Es war Zeit, um zur Messe zu gehen, und die Mutter fragte das Mädchen: „Mit wem möchtest du zur Messe gehen, mit Mami oder mit deiner Tante?“ Und das Mädchen antwortete ohne zu zögern: „Mit meiner Tante!“ „Warum?“, fragte die Mutter. „Weil sie glaubt!“, antwortete das kleine Mädchen.
Ich denke, dass solche Gesten eine Katechese für sich sind.
Ein Aufreger-Buch von Arne Hoffmann über die Hintergründe der Kampagne gegen Eva Herman:
Mehrfach wurde Eva Herman zur beliebtesten Moderatorin Deutschlands gewählt. Nachdem sie aber im Frühjahr 2006 die Erfolge der feministischen Bewegung infrage stellte, lancierte „Emma“-Chefin Alice Schwarzer eine Kampagne, um Herman aus der „Tagesschau“ zu entfernen. Anderthalb Jahre später, nach einem inquisitorischen TV-Tribunal bei Johannes B. Kerner, titelt die „Bild“-Zeitung „Ist Eva Herman braun oder nur doof?“, auf den Seiten des „Focus“ heißt es, „dass man an ihre Bücher sofort mit dem Feuerzeug dran möchte“, und der „Neuen Zürcher Zeitung“ zufolge ist Eva Herman mittlerweile die „meistgehasste Frau Deutschlands“.
Wie kam es zu dieser rasanten Hexenjagd? Und was darf man im Deutschland eigentlich noch sagen, ohne sich in Gefahr zu begeben? In einer erschütternden Medienanalyse zeigt der liberale Journalist Arne Hoffmann, welche Entwicklung hier stattgefunden hat. Gleichzeitig ist dieses Buch ein flammender Appell für mehr Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft, ein Appell, der weit über das Thema „Eva Herman“ hinausreicht. (www.kath.net)
Wachsendes Interessa an Glaubensfragen? Woher kommt das wachsende Interesse an Glaubensfragen in Gesellschaft und Medien? Überraschende Antworten gibt der ARD-Journalist Markus Spieker (Berlin). Das christliche Abendland verspüre gegenwärtig „eine Art antiquarisches Interesse an seinen Wurzeln“. Das sagte Spieker dem christlichen Ratgebermagazin „Neues Leben“ (Berlin/Altenkirchen). Hinzu komme die Auseinandersetzung mit dem Islam sowie eine innere Leere, die viele Menschen verspürten. Die aktuelle Ausgabe von „Neues Leben“ geht in der Titelgeschichte „Wir glauben!“ dem Thema nach „Wie moderne Menschen Gott erleben“.
Dazu meint der im ARD-Hauptstadtstudio tätige promovierte Historiker: „Politisch wie gesellschaftlich war lange Zeit angesagt, dass sich der Mensch aus allen Bindungen lösen sollte. Heute jedoch hat man erkannt, dass der bindungslose und auch der glaubenslose Mensch nicht glücklicher ist, sondern eigentlich kaputter und depressiver.“ Allerdings gehe es vielen Menschen immer noch zu gut, als dass sie sich ernsthaft mit dem Glauben auseinandersetzen würden: „Erst im Alter, wenn sich das Leiden verstärkt, fangen einige an, darüber nachzudenken.“ (kath.net)
Der Mann des Fotos hat heftig gegen die Kirche und den Glauben gekämpft. Am Ende hat er sich selbst umgebracht. Name? Friedrich Nietzsche!
Das Christentum glaubt daran, dass Gott Mensch geworden ist: in Jesus von Nazareth. Und der hat gesagt, dass man in jedem Menschen Gott begegnen kann. Für den humanistischen Atheisten mag das nicht weit von seiner Überzeugung entfernt sein. Doch ist die Zusage Gottes, dass er selbst alle Menschen zum Glück führen will, etwas anderes, als in einer sinnlosen Welt unbeirrt Sinnvolles zu tun. Auf diese Zusage Gottes vertrauen zu können, heißt glauben.
Das ist viel mehr als bloß Wissen. Wenn Ihre Frau Ihnen sagt, Sie könnten ihr vertrauen und Sie antworten, Sie würden aber gerne genau wissen, ob das Vertrauen gerechtfertigt sei, dann werden Sie nichts zu wissen bekommen und das Vertrauen und die Liebe zerstören. Denn Sie haben nicht gemerkt, dass Vertrauen viel mehr ist als Wissen. Es ist eine Gewissheit, die wie die Glaubensgewissheit ein Leben trägt.
Und so sind Gottesbeweise wie Liebesbeweise: Sie sind nicht zwingend, aber es sind die wichtigsten Beweise unseres Lebens. Wie aber die Liebe nach christlicher Überzeugung auf die Verbindlichkeit der Ehe ausgerichtet ist, so der Glaube auf die Verbindlichkeit der Kirche. Es ist nicht gleichgültig, ob man getauft ist oder nicht.
„Es ist nicht der Atheismus, der herrscht, sondern die große allgemeine Verunsicherung, die große Suche, die bereit ist, auf der Stelle alles und jedes zu glauben“
„Gläubige dürfen nicht alle Atheisten für böswillig halten und Atheisten nicht alle Gläubigen für dumm.“ Zumal, so könnte man ergänzen, die Christen nicht den Auftrag haben, in einem Stellungskrieg mit den Atheisten zu verharren oder zu resignieren.
Die dringende Aufgabe der Kirche in Europa: Wiederentdeckung des Mysteriums
Im Kontext der heutigen Gesellschaft, die – allzu oft für die Transzendenz verschlossen und von konsumistischem Verhalten erstickt – zur leichten Beute alter und neuer Formen von Götzendienerei wird und zugleich nach etwas dürstet, das über das unmittelbar Gegebene hinausgeht, ist die Aufgabe, welche die Kirche in Europa erwartet, zugleich anspruchsvoll und erhebend. Sie besteht darin, den Sinn für das “Mysterium” wiederzuentdecken, die liturgischen Feiern zu erneuern, damit sie ausdrucksstärkere Zeichen für die Gegenwart Christi, des Herrn, sind, außerdem der Stille, dem Gebet und der Kontemplation neuen Raum zu geben und zurückzukehren zu den Sakramenten – besonders der Eucharistie und der Buße – als Quellen der Freiheit und neuer Hoffnung.
Das ist ein mystisches Gesetz in der Kirche. Gott lässt seine Kinder nicht alleine, niemals! Mit überreicherHand sät er Berufungen über uns aus. Sie sind da, in ausreichenderMenge. Er berührt die Herzen vonMenschen, die auf einem ganz anderen Trip sind. Er zieht an sich. Er ruft. Wir meinen bloß, wir müssten mehr Priester haben, weil wir an der Fiktion einer machtvollen Kirche festhalten, die es längst nicht mehr gibt. Es ist so viel Kirche in der Welt, so viel Kirche in den Herzen ist.
Wir irren, wenn wir das, was die Kirche ist, zuerst an einer Jahrtausende alten Geschichte, an der Menge ihres Grundbesitzes, an den riesigen Bauten, an den Kristallisationen der Kunst, am mächtigen Kirchensteueraufkommen und den weit reichenden Verbindungen festmachen. In Wahrheit sind wir ganz klein. Wir sind ein paar Leute, die sich für das Evangelium frikassieren lassen. Das genügt. Wir sind ganz und gar nicht ohne Hoffnung; im lebendigen Glauben an Gott ist man niemals ohne Hoffnung.
Venceremos! Wir werden siegen! Nicht weil wir so gut sind.Wenn uns etwas gelingt gegen den mainstream der Gottesvergessenheit, so ist es Gott selbst, der durch uns seine Sache betreibt … Wenn wir nur leer genug sind, dass er sein Leben in uns führen kann, wenn wir nur fein genug sind, dass er uns als seine Werkzeuge gebrauchen kann.
London (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Gabriel Jones sollte sterben, damit zumindest sein Zwillingsbruder eine Chance hatte zu überleben. So lautete der Plan, den die Ärzte der schwangeren Rebecca Jones mitteilten, wie die „Daily Mail“ berichtete.
Gabriel wog in der 20. Schwangerschaftswoche nur halb so viel wie sein Bruder, außerdem war sein Herz vergrößert. Sein Zustand könne das Leben seines Bruders bedrohen, und er werde außerhalb des Mutterleibs wohl nicht überleben, deswegen sei es humaner, ihn gleich sterben zu lassen, meinten die Mediziner.
Die Schwangere stimmte zu. Dann passierte das Unglaubliche: Gabriel überlebte zwei Versuche, ihn zu töten. „Es ist wirklich ein Wunder“, staunte Rebecca Jones. „Die Ärzte operierten mit dem Ziel, Gabriel sterben zu lassen – aber er hat weitergelebt. Es war unglaublich!“
Fünf Wochen nach den Eingriffen wurden die Babys mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Sie sind jetzt sieben Monate alt und ganz gesund. Ein Foto in der „Daily Mail“ zeigt, wie sie einander die Hände halten. Mama Rebecca staunt: „Sie sind so stark miteinander verbunden. Sie halten einander ständig an den Händen, und wenn einer weint, dann tröstet ihn der andere. Die Ärzte haben versucht, dieses Band im Mutterleib zu zerreißen, aber die beiden haben bewiesen, dass es nicht zerrissen werden kann.“
Zumindest in einem sind wir den meisten von Ihnen hier in Russland ganz sicher voraus, nämlich in der Uhrzeit. Das neue Jahr beginnt bei uns, je nach Region, bis zu elf Stunden früher als nach der mitteleuropäischen Zeit. Da wo ich wohne, an der Wolga, schlägt es zwei Stunden früher Zwölf als zum Beispiel in Basel, Wien oder Berlin.
Fängt also der Advent bei uns auch ein wenig früher an als bei Ihnen? Nicht unbedingt. Denn der Advent ist eine Zeit der Kirche. Ihre Uhren gehen manchmal anders. Das meine ich nicht abfällig – im Gegenteil! Weder ein Funksignal, noch Quarz oder kleine Federwerke zeigen an, wo „Advent“ beginnt, sondern … ? „Die erste Vesper“, würde mir mein guter alter Heimatpfarrer jetzt schnell antworten. Aber auch das Stundengebet meine ich nicht.
Für viele wird der Advent nicht anfangen, weil sie von neuem der Versuchung erliegen, ihn überspringen zu wollen. „Weihnachten“ ist in den glitzernden Schaufenstern angesagt. Im Grunde jedoch überspringen sie gar nichts. Sie treten vielmehr auf der Stelle. Keinen Schritt gehen sie dem entgegen, der da kommt. Oder doch? Könnte die Adventszeit in diesem Jahr eine Zeit des Zugehens auf Christus werden?
Ich möchte Ihnen eine echte Adventgeschichte aus meinem Leben erzählen. Es war im Jahr 1978. Im Priesterseminar hing vor der Nacht zum ersten Adventssonntag ein Plan aus: „Nachtanbetung“. Man konnte sich für eine bestimmte Uhrzeit eintragen.
Zum ersten Mal habe ich Stille und Dunkelheit so gespürt. Ich fand eine Freude in meinem Herzen, die ich vorher nicht kannte. Aufstehen, still sein und Dunkelheit ein bisschen aushalten – auch im nicht wörtlichen Sinne – das könnten wir probieren, nicht wahr? Der Rest liegt schon nicht in unserer Hand. Ich verspreche nichts, aber ich weiß, dass Er kommt.
Zwanzig Jahre nach jenem nächtlichen Gebet, im Jahr 1998, traf es mich aus heiterem Himmel, als mir der Nuntius in Moskau meine bevorstehende Bischofsweihe ankündigte. Auf all meine Gegenargumente antwortete er mit erhabener Ruhe.
Es gibt den festen Brauch, dass Bischöfe einen Wappenspruch wählen. Meinen nahm ich von der letzten Seite der Bibel: „Komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20) Ich verstand, dass ein Bogen gespannt war: Über die letzten 20 Jahre hinweg war Advent geblieben. Und ich hoffe, dass es so bleibt. Mein Leben soll sagen: Der Herr kommt. Mein Herz soll sagen: Komm, Herr Jesus!
Advent fängt an, wenn wir anfangen zu warten. In unseren Religionsbüchern lesen wir, dass „Advent“ ein lateinisches Wort ist und mit „Ankunft“ übersetzt wird. Ankunft beginnt also, wenn wir anfangen zu warten? Ja, antworte ich mit einer inneren Gewissheit, die ich Ihnen gern weiterschenken würde, wie das Licht der ersten Kerze am Kranz.
Kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion schrieb ein junger Franziskanerpater aus Sibirien an verschiedene Adressen in Europa, dass er der einzige katholische Priester in ganz Sibirien sei und bat um Hilfe. Dem Zeitungsredakteur, der mir den Brief in Deutschland zum Lesen gab, waren Zweifel und Misstrauen ins lächelnde Gesicht geschrieben.
Es war aber die Wahrheit. Ich flog ein paar Tage vor Weihnachten nach Sibirien, um dem Franziskaner zu helfen. So kam es dann, dass ich den Heiligabend mit Christen feierte, die 50 Jahre lang ihre Weihnachtslieder ohne Priester gesungen hatten. In einem überfüllten Lehmhäuschen zitterten die Scheiben, so schien mir, nicht vom klirrenden Frost der sibirischen Winternacht, sondern von den Liedern „aus Herzens Grunde“.
Die Leute hatten nicht nur gewartet, dass eines Tages wieder ein Pater käme. Jenes Warten war gefährlich. Sie haben riskiert. Jeder von ihnen hatte Verwandte oder Freunde, die mit dem Leben dafür bezahlen mussten.
Auf einer Dorfstraße, tief in Russland, begegnete ich einer schon gebeugt stehenden Großmutter, die mich von oben bis unten musterte und nachdenklich in deutschem Dialekt murmelte: „Der letschte Patr hier bei uns im Dorfe, der war hier vor 63 Johr.“ Die Frau war damals ein Kind …
Hätten Sie, liebe Leser, so lange ausgehalten? Ich nicht. Wo liegt das Geheimnis dieser Menschen? Die einleuchtendste Antwort, die ich fand, liegt im Advent, eben darin, dass die Ankunft Gottes beginnt, wo jemand anfängt zu warten.
Mit anderen Worten: „Wer glaubt, ist nie allein.“ (Benedikt XVI., Bayern, September 2006) Ist es so einfach? Zu schwer ist es nicht. Wir lächeln über Naturvölker, die böse Geister mit Lärm verjagen. Wenn jene wüssten, wer im Stillen auf uns wartet, müssten sie lachen und weinen – über unseren Lärm.
Ich nehme Weihnachten nicht vorweg, wenn ich an die Gegenwart Gottes im Warten des Advents glaube. Warten ist schwer, erst recht, wenn es mit Liebe zu tun hat. Gott ist die Liebe. Darum kenne ich nichts Schöneres als Warten. Aber ich hoffe, dass es eines Tages zu Ende geht, weil der ganze Advent unseres Lebens nur der Moment der Ankunft ist, bevor die Ewigkeit des Bleibens folgt.
Ein bekanntes Wortspiel möchte ich Ihnen auf die Schwelle des ersten Adventssonntags legen, in der Hoffnung, dass Sie es aufheben, statt darüber hinweg zu gehen: „Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen.“ –
Was das konkret für Sie heißen könnte, müssen Sie selbst klären und formulieren. Ein praktischer Tipp dazu: Schreiben Sie es sich auf, kurz, in der alten Weise: mit einem Stift auf Papier!
Und wenn Sie in den kommenden Tagen zur Kirche gehen und da – in den Liedern oder Gebeten – plötzlich das Wort „komm“ entdecken, dann möge sich Ihr Herz sehr freuen! Das wünsche ich Ihnen in meinem Herzen.
Ihr + Clemens Pickel Bischof in Saratow (Südrussland)
Es war eines von vielen Familienfotos, auf denen alle lächeln und in die Kamera schauen. Bis Joe Martinez aus dem US-Bundesstaat Colorado auf dem Bild, das jahrelang unter hunderten anderen im Fotoalbum klebte, eine dämonische Fratze entdeckte, die hinter seiner linken Schulter hervorlugte. Seine Ehefrau Patty war überzeugt, dies konnte nur der Teufel sein.
Was auch immer hinter diesem Bild stecken mochte: Für Joe wurde das merkwürdige Bild zum Anstoß, sein Leben zu ändern. Er hörte auf, Drogen zu nehmen und begann eine Therapie. „Ich schaute auf das Foto und sah plötzlich, wohin ich gehen werde, wenn ich so weitermache“, sagte er „Fox News“. Das Foto wurde inzwischen auch wissenschaftlich untersucht. John Davenport, ein Fotoexperte von Roach Photo, erzählte der Fernsehstation, das Foto trage keine Anzeichen von Manipulation und nichts sei nachträglich hinzugefügt worden.
Seit wann ist die "überwältigende Macht des Zufalls" ein Element des Glaubens? "Mein Werk zeigt Zufall als überwältigende Macht und ist in einem sakralen Raum am richtigen Platz!" ( Gerhard Richter)
"Meine Fenstergestaltung ist nicht katholisch... Wie sähe eine katholische Gestaltung aus, die nicht plagiatorisch die Historie beschwört und nicht kunstgewerblich ist?" (Gerhard Richter).
"Religiöse Kunst lädt mich zum Gebet ein" (Anonym)
Die Freunde des Kreuzes Die Freunde des Kreuzes...
haben Jesus zum Vorbild, beten gerne den Rosenkranz und den Kreuzweg, gehen gerne in die Kirche, lieben Jesus Christus, nehmen ihr Kreuz auf sich als Geschenk Gottes: sei es Verlust irdischer Güter, Verdemütigungen, Verachtungen, Verleumdungen, Schmerzen, Krankheiten und geistige Leiden. Nichts ist so notwendig, so nützlich, süß und glorreich, als für Jesus Christus zu leiden. Wenn du mit Freuden zu leiden weißt, weißt du mehr als der gelehrteste Doktor. Das Kreuz ist das schönste Geschenk Gottes.
Bete, lasse hl. Messen lesen, halte neuntägige Andachten (Novenen), lies viel in der Hl. Schrift, bete Psalmen und unternehme Wallfahrten. Segne viel, wie auch Jesus stets gesegnet hat! Betrachte die Wunden und Schmerzen Jesu Christi, leide mit ihm! Betrachte die schöne Krone, die oben im Himmel auf dich wartet, wenn du dein Kreuz gut trägst. Beklage dich nicht, sondern danke Gott für dein Kreuz! Ja, ein Freund des Kreuzes ist ein begnadeter Mensch. Durch seine Liebe zu den Verdemütigungen wirft er den Stolz Satans nieder. Ein Freund des Kreuzes ist eine kostbare Eroberung des Erlösers. - Weihe dich dem Unbefleckten Herzen Mariä! Bete täglich den Rosenkranz mit der ganzen Familie! Zähle auch du dich zu den Freunden des Kreuzes und zu den papsttreuen und marianischen und eucharistisch gesinnten Christen! Quelle: "Das Goldene Buch" des Hl. L. M. Grignion von Montfort)
¿Usted prepara con sus niños la celebración del Domingo? Los padres de familia son los primeros catequistas de sus hijos. Una de sus tareas más nobles consiste en introducir a sus hijos paso a paso al misterio eucarístico para que puedan celebrar con gozo y provecho el domingo participando en la Misa dominical de la comunidad parroquial, para que aprendan paso a paso a percibir la presencia de Dios en la liturgia.
¿Sabía que ofrecemos para cada domingo un recurso para ayudar a los padres de familia y a los catequistas en su tarea de preparar a los niños para que puedan participar con fruto de la celebración de la Misa dominical. Esa vez quiere preparar la celebración del Domingo 23 del Tiempo Ordinario ciclo C. Por si acaso, no estamos de acuerdo con la Misa dominical para niños. Tenemos una seria acusación al respecto. ¿Sus hijos perciben la presencia del Señor en la liturgia dominical?
Gebet Benedikts XVI am Jahrestag seines Besuchs in Manopello:
Herr Jesus, die ersten Apostel erkannten Dich als Sohn Gottes, den erwarteten und verheißenen Messias zur Erlösung der Welt als Du sie fragtest: „Wen sucht ihr?“ und sie danach Deine Einladung annahmen: „Kommt und seht!“ – So wollen auch wir, Deine Jünger in dieser schwierigen Zeit, Dir folgen und Dir Freunde sein – Angezogen vom Glanz Deines ersehnten und verborgenen Angesichts.
Zeige uns, so bitten wir Dich, Dein immer neues Gesicht, geheimnisvoller Spiegel der unendlichen Barmherzigkeit Gottes. Lass uns mit den Augen des Geistes und Herzens darin vertiefen: im Antlitz des Sohnes, Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, und Abbild Seines Wesens (vgl. Hebr. 1,3), das menschliche Gesicht Gottes, der in die Geschichte eingetreten ist im Aufleuchten der Horizonte des Ewigen. Schweigendes Gesicht des leidenden und auferstandenen Jesus! Geliebt und angenommen verändert es das Herz und Leben. „Dein Gesicht, Herr, suche ich. Verbirg nicht Dein Gesicht vor mir“ (Psalm 27,8s).
Wie oft ist dieses verzehrende Flehen des Psalmisten im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende von Gläubigen zu Dir gedrungen! Herr, auch wir wiederholen voll Vertrauen diesen Ruf: „Mann der Schmerzen, vor dem man sein Gesicht verhüllt“ (Jes 53,3), Verbirg vor uns nicht Dein Angesicht! Deine Augen ruhen auf uns mit Zartheit und Erbarmen. Lass uns aus ihnen die Kraft der Liebe und des Friedens schöpfen, die uns den Weg des Lebens weist und jenen Mut, Dir ohne Furcht und kompromisslos zu folgen, um Zeugen Deines Evangeliums zu werden mit tätigen Zeichen der Hingabe, der Liebe und der Vergebung.
Heiliges Antlitz Christi, Licht, das die Schatten der Zweifel und Trauer erleuchtet, Leben, das die Macht des Bösen und des Todes für immer gebrochen hat, geheimnisvoller Blick, der nicht aufhört, sich auf die Menschen und Völker zu senken, verborgenes Gesicht in den Eucharistischen Zeichen und in den Blicken unserer Nächsten, mach uns zu Pilgern Gottes in dieser Welt, dürstend nach dem Unendlichen und bereit für die Begegnung am Jüngsten Tag, wenn wir Dich, Herr, von „Angesicht zu Angesicht“ (1 Kor 13,12) sehen und in Ewigkeit in der Herrlichkeit des Himmels schauen dürfen.
Maria, Mutter des Heiligen Angesichts, hilf uns, „unschuldige Hände und ein reines Herz“ zu erlangen: Hände, verklärt durch die Wahrheit der Liebe Herzen, hingerissen von Gottes Schönheit, damit wir uns – verwandelt durch die Begegnung mit Christus – ohne Vorbehalt den Brüdern schenken, besonders den Armen und Leidenden, in deren Gesichtern das Geheimnis der verborgenen Gegenwart Deines Sohnes Jesus widerscheint, Der lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Das Antlitz Jesu Christi Am 16. August, feiert die orthodoxen Kirche seit uralter Zeit den Festtag "des heiligen Mandylion“, des Schleiers mit dem Antlitz Christi.
"Kurz nachdem der Papst das Buch Paul Baddes über das Antlitz von Manoppello gelesen hatte, entschloss er sich zu einer Pilgerreise dorthin. Am 1. September 2006 wurde Benedikt XVI. deshalb zum ersten Papst, der nach über vierhundert Jahren wieder im Zwiegespräch vor dem Antlitz verharrte, das so lange als kostbarster Schatz der Christenheit gegolten hat. TV-Stationen katapultierten das Bild in alle Winkel der Erde. Es war ein „point of no return“. Christi Gesicht sei der „Polarstern“ der Christenheit, rief Erzbischof Bruno Forte zur Begrüßung des Pontifex Maximus.
Um die Fleischwerdung Gottes auszudrücken, sagte Benedikt XVI. dann sechs Tage später in Rom, „können wir sehr wohl sagen, dass Gott sich ein menschliches Antlitz gegeben hat: das Antlitz Jesu. Wollen wir wirklich das Antlitz Gottes erkennen, haben wir nichts anderes zu tun, als das Antlitz Jesu zu betrachten. In seinem Antlitz sehen wir wirklich, wer Gott ist und wie Gott ist!“ Zwei Wochen später erhob er das Heiligtum in den Abruzzen zur Päpstlichen Basilika.
Aber auch die Auferstehung Christi bringt das zarte Antlitz in Manoppello zur Sprache wie kein Buch. Schon im zweiten Jahrhundert scheinen Texte von diesem Schleier zu reden. Von einem „glänzenden Bild auf chinesischem Gewebe mit Rötel“ ist etwa im „Perlenlied“ der Thomas-Akten aus der Stadt Edessa die Rede, „ähnlich meinem Spiegelbild. Ich sah es in mir und in ihm sah ich mich.“ Ganz ähnlich hat im 13. Jahrhundert auch Dante von diesem Bild in Rom gesprochen.
„Es ist einfach da“, schreibt Ulrich Moskopp, ein Künstler aus Köln, der das Bild im letzten Jahr als Pilger aufsuchte. Das Schöne an ihm sei „die Abwesenheit menschlicher Gestaltungsgenialität. Es ist die wahre Liebe. Das Bild ist die Wahrheit. Losgelöst von Hass und Anhaftung. Da ist der Kampf zu Ende. Da ist der Friede.“ Es ist ein Bild, das sich nicht entleert. Inzwischen schwillt der Pilgerstrom immer weiter an, aus aller Welt, mit immer schöneren Worten zum Rätsel dieses Bildwunders (Paul Badde, kath.net).
"Man möchte die Kirche im Grunde genommen auf einen Sozialbetrieb mit Transzendenzappeal plus Psychoberatung und emotionale Wellness-Atmosphäre reduzieren"
"Ich habe mir jahrelang stümperhaftes Schlagzeuggeklopfe und dilettantisches Gesinge in die Ohren blasen lassen"
"Die Ablehnung der alten Messe ist ein Symptom für den sklerotischen Zustand weiter Teile der Kirche".
"Man hat sich mit der Stehimbiss-Liturgie arrangiert und will sich nicht mehr an einen festlich gedeckten Tisch setzen".
Friedlicher Buddhismus?
Es gibt im tibetischen Buddhismus etwa 45% friedliche und 55% zornige Offenbarungen Buddhas. Das heißt: Es wird gelehrt, dass es nicht nur friedliche Formen der Erleuchtung, sondern auch „erleuchtete“ Formen des Zorns gibt. Der innere Friede ist demnach erst dann hergestellt, wenn der Mensch sowohl seine friedlichen als auch seine zornigen Anteile anerkennt, d. h. unter gewissen Umständen auch auslebt. Der tibetische Buddhismus strebt mit dieser Vereinigung von Frieden und Zorn nicht nur nach innerem Frieden, sondern auch nach dem Weltfrieden. Danach sind sowohl friedliche als auch kriegerische Handlungen im Sinne dieser Offenbarung. Kriegerische Handlungen sind für das Jahr 2425 prophezeit. Dann soll ein buddhistischer Herrscher die Weltherrschaft an sich reißen und einen weltweiten Frieden im Sinne des Buddhismus (unter Ausschluss Andersgläubiger) durchsetzen. Die christliche Lehre fordert dagegen auf, dem Zorn keinen Raum zu geben. (mehr)
Warum ich als Christ nicht homosexuell leben kann Fliehe die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen. (2. Timotheus 2, 22) Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, du weißt ja, von wem du gelernt hast, und daß du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. (2. Timotheus 3, 14)
Persönliche Vorbemerkung
Als Jugendlicher entdeckte ich bei mir starke homosexuelle Gefühle. Sie nahmen dermaßen zu, auch verstärkt durch negative Erfahrungen, daß ich meinte, gar nicht anders zu können, als sie zur Leitlinie meines Handelns zu erklären. Es war mir einfach nicht vorstellbar, daß ich dagegen ankämpfen könnte oder daß es einen anderen Lebensweg für mich geben könnte, als meine Neigungen auszuleben. Die Intensität dieser Gefühle dominierte mich vollständig. Auf der anderen Seite wollte ich als bewußter Christ und in meiner Lebensgestaltung den Willen Gottes an die erste Stelle setzen. Ich wußte durch meine Beschäftigung mit der Bibel, daß die Aussagen zur ausgelebten Homosexualität durchgängig negativ waren. Obwohl mir das auf den ersten Blick nicht paßte, wollte ich nicht einfach darüber hinweggehen. (mehr)
Gedanken zum Evangelium des 16 Sonntags C Des heiligen Bernhard Predigt zu Mt 13: „Im geistlichen Stand lebt der Mensch frömmer, fehlt weniger, steht auf geschwinder, wandelt behutsamer, wird gereinigt leichter, mit Gnaden erfüllt öfter, ruht sicherer, stirbt getrösteter, wird belohnt häufiger.“ So ist man sich einig: Der weltliche Stand ist nicht zu tadeln, der geistliche Stand mehr zu loben. Wer heute diese Auslegungen liest, wird sich ungläubig die Augen reiben. Zum Trost heißt es, jeder Christ habe in seinem Beruf die Werkzeuge, mit denen er den Himmel gewinnen könne, wenn er nur „eifrig und emsig“ sei.
Bernhard fasst die Auslegungen zusammen: Man kann nicht beides gleichzeitig in angemessener Weise tun: sich um äußere Angelegenheiten kümmern und frei sein für die innere Sehnsucht nach Weisheit... Deshalb sitzt Maria und bleibt unbeweglich. Sie möchte die schweigende Ruhe nicht unterbrechen, um die selige Freude der Betrachtung nicht zu verlieren, vor allem, da sie den Herrn selbst im Inneren sprechen hört: Macht euch frei (vacate) und erkennt, daß ich Gott bin (Ps 45, 11).“
Kardinal Bellarmin, der zunächst als Ordensmann (SJ), dann als Kardinal „weltlich“ lebte, hat zu den beiden Wegen gesagt: „Da ich noch ein Ordensmann war, wusste ich nicht, was Traurigkeit ist, jetzt, da ich Kardinal bin, weiß ich nicht, was Fröhlichkeit ist.“
Ex-gay: Wieder zu Verstand gekommen - Normal Ein bekannter US-amerikanischer Homo-Ideologe ist nach 16 Jahren wieder normal geworden: „Normal ist normal – und wurde aus gutem Grund normal genannt.“
Michael Glatze – ein führender Homo in den USA – hat in der konservativen Online-Zeitung ‘WorldNetDaily’ über seine Abkehr von der Homo-Ideologie berichtet.
Die Homosexualität sei in ihrer tiefsten Natur pornographisch, stellt er jetzt fest. Sie zerstöre die Seelen auf eine eindrückliche Weise und verwirre die sich entwickelnde Sexualität. (mehr)
Armer Darwin und seineEvolutionstheorie Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie – Das Bestsellerbuch von Prof. Michael Behe jetzt auch in deutscher Sprache
1996 ist dieses Buch in den USA erstmals erschienen und hat eine weltweite Diskussion ausgelöst. 2007 ist es nun in deutscher Sprache verlegt, ergänzt durch ein Kapitel, das die wesentlichen Argumente aus diesen Diskussionen aufgenommen hat.
Der Autor ist Biochemiker. Die Erkenntnisse der Biochemie sind noch sehr jung, deshalb konnten Darwin und die Wissenschaftler bis in den Beginn der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Probleme, die sich in den Bausteinen lebender Organismen ergeben, nicht erkennen. Diese Erkenntnisse bringen allerdings wichtige Grundannahmen der Darwinschen Theorie ins Wanken, denn ein stufenweiser Aufbau komplexer Systeme ist nicht denkbar: Entweder es waren alle Teile von Anfang an da oder dieses System konnte nie existieren. Behe vergleicht dies mit einer Mausefalle, nur wenn sie komplett ist, kann sie ihre Funktion erfüllen. Linz (www.kath.net)
Gefährlicher als radikaler Islamismus: Radikaler Relativismus Im Blick auf den interreligiösen Dialog forderte der TV-Moderator Peter Hahne auf der Ostertagung des Diakonissen-Mutterhauses Lachen in Neustadt/Weinstraße, die Warnungen aufgeklärter Muslime vor einer „schleichenden Islamisierung Deutschlands" ernst zu nehmen.
Gefahr für die demokratische Rechtsordnung drohe allerdings weniger von radikalen Islamisten als von „kultur-, religions- und ahnungslosen Deutschen, die ihren radikalen Relativismus mit naivem Rabatt für fremde Kulturen verbinden."
Es bewahrheite sich die Erkenntnis: „Toleranz gegen andere plus Ignoranz gegen das Eigene führt zur Intoleranz gegenüber allem." In solchen Zeiten müssten entschiedene Christen grundlegende Orientierung geben, ohne die eine freie, gemäß Grundgesetz „vor Gott und den Menschen verantwortliche Gesellschaft" nicht existieren könne.
Kirchen = KIRCHE? Mit dem Zweiten Vaticanum hat die katholische Glaubenslehre einen entscheidenden Schritt der Klärung getan: „Kirche“ existiert konkret. Sie ist keine abstrakte Idee. Sie ist dort, wo Petrus ist, wo sein Nachfolger die Herde Christi leitet. Sie ist dort, wo in der Gemeinschaft mit ihm und den rechtmäßigen Bischöfen die Eucharistie gefeiert wird. Deshalb sagt das Konzil, sie sei „verwirklicht“ („subsistit“) in der katholischen Kirche.
Der Kern der Frage war und ist: Was macht „Kirche“ aus? Die katholische Antwort war und ist: die Fülle der „Heilsmittel die Christus seiner Gemeinschaft anvertraut hat. Dazu gehören wesentlich: die apostolische Sukzession und die Eucharistie. Beide sind in den aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen nicht im vollen Sinn gewahrt geblieben...
Aber außerhalb ihres „sichtbaren Gefüges“ gebe es eine Fülle an „Elementen der Heiligung und Wahrheit“, die wirklich zur Kirche Jesu Christi gehören. Wo immer diese Elemente zu finden sind, dort sind Elemente der Kirche, wenn auch die Kirche nicht voll verwirklicht ist.
Deshalb, so heißt es in dem neuen Papier aus Rom, gelte, dass „diese (aus der Reformation hervorgegangenen) Gemeinschaften selbst - wegen der verschiedenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in ihnen wirklich vorhanden sind - zweifellos einen kirchlichen Charakter und einen daraus folgenden Heilswert haben“. (Kardinal Schönborn)
Benedikt XVI über die Frau nach Bruno Forte „Der Papst sagte: Die Tatsache, dass die Frau vom Priesteramt ausgeschlossen ist, bringt keine Unterlegenheit zum Ausdruck, sondern zeigt eine Vielfalt von Ausdrucksformen und Möglichkeiten, am Leben der Kirche teilzunehmen“, erklärte Forte, ein bedeutender italienischer Theologe, der vor zwei Jahren die Fasten-Exerzitien für Papst und Kurie hielt, was als große Anerkennung auf fachlicher und menschlicher Ebene gilt.
„Damit hat der Papst diese theologische Wahrheit in eine existentielle und persönliche Sprache übersetzt“, kommentierte Bischof Bruno Forte. „In anderen Worten, nicht Priester zu sein, bedeutet nicht, dass die Frau in einer untergeordneten Lage ist. Es bedeutet, so wie Maria gegenüber Jesus eine Teilnahme in der Gegenseitigkeit zu leben. In welchen Ämtern der Kirche also kann die Frau heute präsenter sein, als sie es ist?“
„Ich würde die Dimension der Prophetin herausheben“, meinte der Bischof Bruno Forte. „Die Frau im Dienst der Verkündigung für die Weitergabe des Glaubens, als Katechetin, als Theologin, als Kontemplative, als Zeugin im Dialog. Denn die Frau hat außerordentliche Fähigkeiten zum Hören des anderen, das heißt, Fähigkeiten im Dialog. Zweitens, in Bezug auf die Liturgie: Die Frau ist dazu befähigt, den Empfang des anderen vorzubereiten. Das erfüllt sich in der liturgischen Handlung, die der Gipfelpunkt des Lebens der Kirche ist.“
Europarat-Kommission unterstützt Pornografie Die EU-Kommission veröffentlichte im Internet einen 44-Sekunden-Pornofilm - Gezahlt wird er von europäischen Steuerzahlern – Kommission möchte ihn trotz Protesten nicht vom Netz nehmen
Die EU-Kommission hat vor einigen Tagen im Internet unter dem „EUTube“-Angebot einen de facto Pornofilm veröffentlicht. In dem 44 Sekunden Film werden Sexszenen aus einigen europäischen Filmen gezeigt.
Zu hören sind Orgasmusschreie und am Ende die Einblendung "Kommen wir zusammen. Millionen Filmfreunde lieben das europäische Kino". Europaweit gibt es nun Vorwürfe gegen die EU-Kommission.
Internetsurfer warfen Brüssel "Pornografie", "Propaganda" und "Geldverschwendung" vor, wie der ORF berichtet. Die Kommission selbst ist nicht gewillt, den Werbeclip von der Seite nehmen. Ein Sprecher meinte: "Wir können stolz sein auf ein starkes europäisches Kino, das starke Gefühle zeigt." Brüssel (www.kath.net)
"Euer König" der Kreuzestitel „Dieser Titel wird noch viel erzählen“, sagt Dottoressa Rigato. Ein Bericht über den Kreuzestitel, eine der kostbarsten christlichen Reliquien.
Seit Signora Rigato den Text analysierte und auf eben jenen hochwertigen Fotos ergänzte, die sie zu diesem Zweck hatte anfertigen lassen, gibt es auch für sie keinen Zweifel mehr, dass es sich bei der Inschrift um das allererste authentische Stück Literatur über Jesus überhaupt handelt, nicht aus der Hand eines Evangelisten, sondern von einem jüdischen Lohnschreiber im Auftrag des römischen Landpflegers Pontius Pilatus, vom 14. Nissan, dem 7. April des Jahres 30. Der so genannte Kreuzestitel ist ein Schuldspruch, der nach römischer Rechtssitte Verurteilten auf ihrem Weg zum Galgen umgehängt. (mehr)
Holland tötet ohne zu fragen Entscheidend ist zu erkennen, daß die Haltung gegenüber den unheilbar Kranken der winzige Auslöser war, der diesen totalen Gesinnungswandel zur Folge hatte.“
Daß es sich hier nicht um ein historisch zufälliges Zusammentreffen, sondern um einen gesetzmäßigen Zusammenhang handelt, zeigt das Beispiel der Niederlande, in denen inzwischen bereits ein Drittel der jährlich legal Getöteten - es handelt sich um Tausende - nicht mehr auf eigenes Verlangen getötet wird, sondern auf das Urteil von Angehörigen und Ärzten hin, die darüber befinden, daß es sich hier um lebensunwertes Leben handelt.
Das Erschreckendste ist, daß angesichts dieser Tatsache nicht ein Schrei des Entsetzens durch die ganze zivilisierte Welt geht. C. S. Lewis trog sein Blick nicht, als er 1943 in „The Abolition of Man“ schrieb: „Der Prozeß, der, falls man ihm nicht Einhalt gebietet, den Menschen zerstören wird, spielt sich unter Kommunisten und Demokraten ebenso augenfällig ab wie unter Faschisten. Die Methoden mögen sich zunächst in der Brutalität unterscheiden. Aber manch ein sanftäugiger Naturgelehrter mit Zwicker, manch ein erfolgreicher Dramatiker, manch ein Amateurphilosoph in unserer Mitte verfolgt auf die Länge genau dasselbe Ziel wie die herrschenden Nazis in Deutschland.“ (mehr)
Macht Religion krank? Der Mensch soll das Christentum aufgeben, dann erst wird er Mensch“, schrieb der Philosoph Ludwig Feuerbach. Seitdem steht die These im Raum, dass „Religion“ – gemeint ist offensichtlich stets monotheistische Religion – den Menschen entfremde.
Wenn Gott nicht mehr ist als „was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht“, also lediglich „der in der Phantasie befriedigte Glückseligkeitstrieb des Menschen“ (Feuerbach), dann ist Religion wohl, wie Marx formulierte, Produkt der Entfremdung des Menschen, bestenfalls „Opium des Volkes“, schlimmstenfalls ein Herrschaftsinstrument. Wie naheliegend klingt dann auch die These Sigmund Freuds, Religion sei eine universelle Zwangsneurose, eine infantile Form der Wirklichkeitsbewältigung.
These der Grazer Philosophie-Professorin Sonja Rinofner, prinzipiell könne alles krank machen.
Es sei eine Frage der Dosierung, der Einstellung, der Motivation und der individuellen Stabilität, ob Arbeit, Liebe oder Religion krank machen oder nicht. Nicht das Abstraktum Religion, sondern die spezifische Weise, mit Religion in der eigenen Lebenspraxis umzugehen, könne krank machen. Aber, so die Philosophin weise, alles hänge auch davon ab, wie man „Krankheit“ definiert. (mehr)
Warum die Heilige Inquisition gut ist Hätte es Papst Pius V. nicht gegeben, würde die Christenheit heute nicht mehr existieren. Er allein hat nämlich verhindert, dass Rom, und damit ganz Europa, von den Muslimen erobert wurde. Ohne ihn würden vermutlich Alice Schwarzer und Angela Merkel heute mit einem Kopftuch oder gar in einer Burka herumlaufen. Hat die Heilige Inquisition dafür nicht unseren tief empfundenen Dank verdient?
Hans Conrad Zander, der Großmeister der religiösen Satire, erweist nun endlich diesen überfälligen Dank: Er macht geneigten Zeitgenossen klar, was die Heilige Inquisition war: jung und fortschrittlich, frauenfreundlich, effizient, im Recht und eben heilig.
Aus einem anderen seiner Bücher: Warum waren die Mönche so dick? Etwa zwei Kilogramm Brot pro Tag, zwischen 6 und 30 Eiern, rund drei Liter Wein und zweimal täglich Fleisch - so eine 6882-Kalorien-Diät hat es in sich. »Dicke Männer sind intelligenter als dünne« - diese Feststellung des Aristoteles diente Thomas von Aquin als Antwort auf die beständigen Hänseleien seiner Mitbrüder ...
Es gibt kaum ältere Menschen, die sich als homosexuell bezeichnen. Eine der Ursachen ist, dass die Lebenserwartung bei Homosexuellen um 20 Jahre kürzer ist.
Nur 1,4 Prozent der Erwachsenen sind aktiv homosexuell. Das ergab eine in Kanada durchgeführte Umfrage, die bislang größte dieser Art, die jemals durchgeführt wurde. 121.300 Erwachsene wurden zu ihrem sexuellen Verhalten befragt.
Die beiden Forscher Paul und Kirk Cameron fanden bei ihrer Analyse heraus, dass homosexuelle Aktivität mit dem Alter abnimmt: Zwei Prozent der 18- bis 44-Jährigen, ein Prozent der 50-Jährigen und nur ein Drittelprozent der Befragten über 60 bezeichneten sich selbst als homosexuell. Jüngere Erwachsene legten viel häufiger homosexuelles Verhalten an den Tag.
„Was ist mit den älteren Homosexuellen passiert? Manche haben vielleicht aufgehört, sexuell aktiv zu sein“, resümiert Paul Cameron. „Oder sie sind gestorben. Jüngste Reportagen in Skandinavien weisen darauf hin, dass die Lebenserwartung Homosexueller 20 Jahre kürzer ist als die der Heterosexuellen.“ (mehr)
Insgesamt war die Inquisition ein Rechtsfortschritt Fürstin Gloria von Thurn und Taxis befragt über ihre Aussagen: "Ich habe mich auf das Buch von H.C. Zander bezogen - „Kurzfassung der Inquisition“. Ein tolles Buch, frech und witzig geschrieben von einem ehemaligen Dominikanermönch. Die Dominikaner waren ja für die Inquisition zuständig. Die Inquisition ist immer noch sehr negativ belegt, und es wird viel Unsinn über sie verbreitet.
Natürlich ist in diesem Zusammenhang auch viel Unrecht geschehen. Aber insgesamt kann man sagen, dass die Inquisition ein Rechtsfortschritt war, weil die Beschuldigten vor ein ordentliches Gericht kamen, sich verteidigen konnten und nicht mehr - wie vorher geschehen - einfach auf Verdacht verurteilt werden durften.
Die Inquisition hat sich mit allen Bewegungen befasst, die für die damalige Rechtsordnung bedrohlich erschienen. Man muss immer versuchen, sich in die Zeit hinein zu versetzen, wenn man historische Gegebenheiten einigermaßen neutral beurteilen will (kath.net)
Antwort auf ein göttliches Geheimnis Die einen explodieren, wie der Göttinger Lüdemann, und schreiben sofort ein Gegenbuch. Die anderen machen Joseph Ratzingers „Jesus von Nazareth“ wieder zu und versuchen, es zu vergessen und zu verdrängen.
Denn in ihrem Leben müsste sich einiges ändern, wenn das göttliche Geheimnis, der Schöpfer aller Dinge, in Jesus Christus tatsächlich die Welt der Menschen berührt und sich als „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ erwiesen hätte. Dann müsste man all die kleinen Banalitäten, für die man sich aufreibt, verbiegt und bisweilen auch umbringt, stehen und liegen lassen, um dem zu folgen, der allein in der Lage das Leben zu geben.
Trialog: 2 Rabbis und Benedikt XVI reden über Jesus (Aus der Einführung Kardinal Schönborns des Buches "Jesus" von Benedikt XVI): Einer der Anstöße, das Buch zu über Jesus zu schreiben, war die Begegnung J. Ratzingers mit dem Buch des "großen jüdischen Gelehrten Jacob Neusner" (S. 99) "Ein Rabbi spricht mit Jesus" (München 1997; Original: A Rabbi Talks with Jesus: An Intermillennial Interfaith Exchange, New York 1993).
Was Papst Benedikt über dieses Buch sagt, ist so wesentlich für das Verständnis seines eigenen Jesus-Buches, dass ich hier etwas ausführlicher zitieren muss. Jacob Neusner, sagt unser Autor, habe sich "sozusagen unter die Hörer der Bergpredigt eingereiht und im Anschluss daran ein Gespräch mit Jesus versucht … Dieser ehrfürchtig und freimütig geführte Disput des gläubigen Juden mit Jesus, dem Sohn Abrahams, hat mir mehr als andere Auslegungen, die ich kenne, die Augen geöffnet für die Größe von Jesu Wort und für die Entscheidung, vor die uns das Evangelium stellt. So möchte ich ...als Christ in das Gespräch des Rabbi mit Jesus mit eintreten, um von ihm klar das authentisch Jüdische und das Geheimnis Jesu besser zu verstehen" (S. 99).
An diesen Trialog hatte Kardinal Ratzinger bereits damals gedacht, als er Rabbi Neusners Buch als "das bei weitem wichtigste Buch für den jüdisch- christlichen Dialog, das in den letzten … Jahren veröffentlicht worden ist" bezeichnete. Sein jetzt veröffentlichtes Jesus- Buch löst dieses Versprechen ein.
"Versuchen wir, das Wesentliche dieses Gesprächs aufzunehmen, um Jesus zu erkennen und um unsere jüdischen Brüder besser zu verstehen" (S. 136). Rabbi Neusner war - in seinem inneren Dialog - Jesus den ganzen Tag über gefolgt und zieht sich nun zu Gebet und Tora-Studium mit den Juden einer kleinen Stadt zurück, um das Gehörte mit dem dortigen Rabbi - immer im Gedanken der Gleichzeitigkeit über Jahrtausende hin - zu besprechen" (S. 136). Sie vergleichen nun Jesu Lehren mit denen der jüdischen Tradition. Der Rabbi fragt Neusner, ob Jesus dasselbe lehre wie diese. Neusner: "Nicht genau, aber ungefähr." "Was hat er weggelassen?" "Nichts." "Was hat er dann hinzugefügt?" "Sich selbst." So der gedachte Dialog.
Genau das ist der Punkt, vor dem Neusner in seiner so respektvollen Begegnung mit Jesus zurückschreckt. Er fasst sein Erschrecken in das Wort, das Jesus zum reichen jungen Mann sagt: "Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz; komm und folge mir" (vgl. Mt 19,20). Alles hängt davon ab, sagt Neusner, "wer mit 'mir' gemeint ist" (Ein Rabbi spricht mit Jesus, S. 114). Und unser Autor ergänzt: "Dies ist der zentrale Grund, warum er (Rabbi Neusner) Jesus nicht folgen will, sondern beim 'ewigen Israel' bleibt" (S. 137).
Was die Hörer und Leser der "Einführung ins Christentum" seit 1968 begeistert hat, die unverwechselbare Mischung von gläubig-denkerischer Durchdringung und existenzieller Erschließung, das hat durch seinen Hirtendienst noch gewonnen. Der Blick auf die Gesellschaft, auf die denkerischen, sozialen, politischen Herausforderungen unserer Zeit ist so universal geworden, wie es die Universalität seines jetzigen Hirtendienstes erfordert. Aber über alle Brillanz der Analysen, allen Reichtum an Intuitionen und Perspektiven hinaus, von denen dieses Buch übervoll ist, wird alles von der verhaltenen Leidenschaft für den bewegt, dessen "Stellvertreter auf Erden" zu sein nun seine Aufgabe geworden ist. (mehr).
Die Auferstehung...
Sie haben die Gabe der Sprache.
Machen Sie die Probe aufs Exempel. Klick auf das Video.
Sie verstehen vielleicht kein Englisch aber Sie wissen worüber man spricht: Sie sehen es. So ist es mit dem Glauben, man sieht die Wahrheit und die Aktion Gottes!
Wo Bibel draufsteht... Scharfe Kritik an der „Bibel in gerechter Sprache“ übt der Es sei „geradezu grotesk", so Hahne auf der Ostertagung des Diakonissen-Mutterhauses Lachen in Neustadt/Weinstraße, dass Papst Benedikt XVI. mit einem glaubensweckenden Jesus-Buch die Titelseiten fülle, während der Protestantismus, der sich gern als „Kirche des Wortes“ bezeichne, ausgerechnet wegen einer Bibelübersetzung mit Spott überschüttet werde. „Es tut einem lutherischen Journalisten in der Seele weh, nicht wegen seines Auferstehungsglaubens, sondern wegen der sektiererischen Sonderbibel aus dem Geist eines fundamentalistischen Feminismus von seinen skeptischen Kollegen verlacht zu werden", beklagte Hahne. Die „Bibel in gerechter Sprache“ übersetzt nicht nach dem Urtext, sondern nach den Überzeugungen von Befreiungs- und feministischer Theologie sowie des jüdisch-christlichen Dialogs.
Wo Bibel draufsteht...
„Wo Bibel draufsteht, muss Urtext drin sein, alles andere ist durchschaubarer Etikettenschwindel,“ sagte der TV-Journalist. Während der Papst mit seiner Neuerscheinung „Jesus von Nazareth“ einen populären Volltreffer lande, hätten sich die Protestanten „wieder mal populistisch ins selbst gewählte Abseits geschossen“. Erst vergangene Woche hatte auch der Rat der EKD, dessen Mitglied Hahne ist, in einer Erklärung schwere Bedenken gegen die „Bibel in gerechter Sprache“ erhoben. Sie stelle teilweise „zentrale Inhalte des Bekenntnisses zu Jesus Christus als unserem Heiland und Erlöser in Frage". (Fernsehmoderator Peter Hahne, Berlin)
Die Frauen der Karwoche Lesen Sie die Predigt, die der Predigers de Päpstlichen Hauses, P. Raniero Cantalamessa OFM Cap., während der Karfreitagsliturgie im Petersdom gehalten hat.
Der Kapuzinerpater betrachtete die frommen Frauen, die unter dem Kreuz ausgeharrt hatten, und bekräftigte, dass sie nicht nur zu bewundern und zu ehren, sondern vor allem auch nachzuahmen seien. „Die Frauen waren die ersten, die den Auferstandenen sahen, weil sie die letzten waren, die ihn, als er schon tot war, verlassen haben und auch nach seinem Tode kamen, um Salböle zu seinem Grab zu bringen.“ (mehr)
Ist er ein „Sonderling“ oder ein „Trendsetter“, fragte die „Bild“-Zeitung recht überrascht, als „Superstar“-Kandidat Thomas Enns sich outete: „Ich hatte noch nie Sex“, sagte er gegenüber der Zeitschrift „Yam“. „Ich will es erst in der Hochzeitsnacht tun.“
Komplexe hat er wegen seiner Ansicht nicht. „Ich stehe dazu,“ meint Thomas selbstbewusst. Verliebt war er erst einmal, aber: „Zungenküsse waren das höchste der Gefühle.“ Wie kommt er zu dieser Einstellung? „Ich bin gläubiger Christ“, bekennt er.
„Ich habe gelernt, Frauen nicht als Sexobjekte zu behandeln. Meine Eltern haben mir beigebracht, dass die Liebe etwas sehr Großes ist. Meine Jungfräulichkeit wird mein Geschenk an meine zukünftige Frau.“
Leicht ist das für einen Mann nicht, gibt der „Superstar“ zu. Aber: „Ich habe mir abtrainiert, nach kurzen Röcken zu gucken. Man gewöhnt sich dran, den Körper zu kontrollieren.“ Enthaltsam leben habe auch Vorteile, meint Thomas. „Man erspart sich viel emotionalen Schmerz. Trennungen und so weiter. Ich bin froh und glücklich so, wie ich lebe.“ (www.kath.net)
Fastenzeit: Training für die Freiheit KATH.NET präsentiert Fastentipps von Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg), Kardinal Christoph Schönborn (Wien) und Bischof Felix Genn (Essen).
Erzbischof Ludwig Schick, Bamberg:
Fastenzeit ist eine „Trainingszeit“. Der Mensch soll sich in „das neue Menschsein“ Christi „einüben“. Dazu gehört auch das Reden und Sprechen. Die Fastenzeit lädt ein, den richtigen Gebrauch der Worte einzuüben.
Fünf Vorsätze dazu:
Ich überlege immer erst, dann rede ich.
Mein Ja soll ein Ja und mein Nein ein Nein sein.
Ich achte stets darauf, dass mein Reden mit meinem Denken und Fühlen übereinstimmt. Es darf keine Unwahrhaftigkeit und Lüge in meinen Worten geben.
Ich höre mehr zu als ich rede. Ich bin mehr Ohr als Mund.
Ich suche die Stille, um Gott wahrzunehmen und mit IHM zu sprechen.
Kardinal Christoph Schönborn, Wien:
Fastenzeit, das ist eine Schule der Freiheit. Um frei zu werden von mir, für Gott und die anderen. Einige „Trainingsanleitungen“ dazu:
1) Ich spreche gerne über das Gute, das ich tue. Also versuche ich, mir diesbezüglich ein Fasten aufzuerlegen.
2) Ich versuche, wirklich zu fasten, das heißt, zum Beispiel auf Lieblingsspeisen zu verzichten oder einfach weniger zu nehmen, wenn ich Lust auf mehr hätte. Die Beherrschung des Leibes hilft mir, auch seelisch beherrschter zu sein und die „Ich-Sucht“ zu bekämpfen.
3) Ich versuche, wirklich zu beten, aber nicht vor den anderen, sondern „im stillen Kämmerlein“, wo ich ganz alleine bin, wo ich niemandem etwas vormachen kann. Hier bin ich mit Gott alleine. Hier ist Er mir nahe. Hier bin ich einfach ich selber, so wie ich vor Gott bin. Vor Ihm werde ich nicht heucheln. Ganz ehrlich und einfach vor Gott sein: Das tut der Seele gut. Das hilft, auch untereinander weniger Theater zu spielen.
Bischof Felix Genn, Essen :
Fasten: Nicht um abzunehmen, sondern um zu wissen, dass der Bräutigam genommen ist, weil in mancher Bedrängnis und in der Gottlosigkeit unserer Tage der Herr oft nicht sichtbar ist.
Gebet: Um dem Herrn gerade in diesen Tagen näher zu kommen und noch tiefer inne zu werden, was Tod und Auferstehung Jesu Christi der Welt geschenkt haben.
Almosen: Viel intensiver als sonst, auch um den Preis des Verzichts: Geduld zu üben, den Armen nahe zu sein, Aufmerksamkeit und Sensibilität gegenüber den Mitmenschen in besonderer Weise zu üben.
Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei: Nur mehr die Kirche in der Lage, "Werte und moralische Maßstäbe halbwegs allgemein zu formulieren". Die politische Linke ist derzeit nicht in der Lage. Berlin (www.kath.net)"Eine gottlose Gesellschaft wäre eine wertelose Gesellschaft." Dies sagte der Atheist Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Berlin wie der „Kölner Stadtanzeiger“ berichtet. Für Gysi haben die großen Kirchen in Deutschland eine einzigartige Rolle bei der Wertevermittlung. Nur sie seien noch in der Lage, "Werte und moralische Maßstäbe halbwegs allgemein zu formulieren". Die politische Linke sei dazu derzeit nicht in der Lage. Die Politik im allgemeinen und die Medien seien da überfordert. Gysi bezeichnete sich selber als jemand, der nicht an Gott glaube. Er bekämpfe jedoch Glaubenshaltungen oder Glaubensüberzeugungen nicht.
Drei Ks, die für die Geschichte notwendig sind Ein heillos zerstrittenes Christentum war schon im achten Jahrhundert die große Chance des Islam. Es wird nichts helfen, die drei „K“ werden uns in dieser weltgeschichtlichen Auseinandersetzung notwendig werden: Katechismus, Kultur und Kinderfreundlichkeit. Mit Katechismus meine ich ein klares und verständliches Begreifen der eigenen Positionen des Glaubens. Das betrifft besonders jene, die sich vom Islam unterscheiden, nämlich Dreifaltigkeit und Sühnetod Jesu. Wir können es nicht dabei belassen, dass der Islam auftritt als die „biblische Religion für die Leute von der Straße“. Ein schlichter, klarer Katechismus, wie wir ihn in der Nachkriegszeit hatten, ist überfällig. Ich sehe heute noch die fett gedruckten Passagen des „Katholischen Katechismus für die Diözese Hildesheim“ von 1948 vor Augen. (Siehe: Kompendium)
Unter Kultur meine ich eine traditionsbewusste Gelassenheit, die darum weiß, dass wir viel, aber eben bei weitem nicht alles, der islamischen Kultur des Mittelalters verdanken. Auch hier mangelt es in erschreckendem Maß an Wissen. Und gerade wenn evangelische Christen behaupten, die vorreformatorische Kirchengeschichte sei ein gemeinsames Gut: Ich möchte auch nur eine evangelische Fakultät erleben, in der es einen Lehrstuhl für die Zeit zwischen Augustinus und 1517 gibt, immerhin 1100 Jahre, die wie weggeblasen sind; bei Katholiken sind die Notstände ebenso: Wie steht es mit dem Grabmann-Institut in München?
Wir werden uns besinnen und zusammenraufen müssen. Wer auf öffentliche Darstellung unserer kulturellen Identität verzichten möchte, muss wissen: Jede Religion geht notwendig eine Symbiose mit einer bestimmten Kultur ein. Das hat Vorteile und Nachteile. Aber es ist eine Frage der gewordenen Identität. Und öffentliches Darstellen hat nach dem Neuen Testament immer etwas mit Bekennen zu tun. Mit Mut und Klarheit, mit Leidensbereitschaft und Gottvertrauen. Gerade das Jesusbild des Lukas-Evangeliums mit der schonungslosen Auskunft, dass alles dieses Leiden und Mühsal bedeutet, ist hier ein wichtiger Fingerzeig.(Das schrieb er als er noch Card. Ratzinger war).
Gefangene de Monats Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den ägyptischen Scheich Bahaa el-Din Ahmed Hussein El-Akkad zum „Gefangenen des Monats November“ benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.
Der 57jährige ist nach Angaben des Hilfswerks „Open Doors“ seit April 2005 wegen seines Übertritts zum christlichen Glauben inhaftiert. Der frühere Leiter einer Moscheegemeinschaft gehörte über 20 Jahre lang einer gewaltlosen islamischen Fundamentalistengruppe an, die Nichtmuslime zum Islam bekehren will.
Anfang 2005 fand er nach Gesprächen mit einem Christen, Bibelstudium und Gebeten zum christlichen Glauben. Am 6. April 2005 wurde er verhaftet, weil gegen ihn der „Verdacht der Blasphemie gegen den Islam“ vorlag.
Obwohl ein Gericht in Kairo am 30. Juli 2006 seine Freilassung anordnete, ignorierte die Geheimpolizei SSI diesen Beschluss und verlegte El-Akkad im September in das besonders für politische Islamisten bestimmte Hochsicherheits-Gefängnis Wadi el-Natroun.
Der gesundheitlich geschwächte dreifache Familienvater ist dort in einer zwei Quadratmeter kleinen Zelle untergebracht. Die Geheimpolizei drohte ihm nach Informationen von „Open Doors“ mit lebenslanger Haft, wenn er sich nicht bereit erkläre, andere Konvertiten zu bespitzeln.
In Ägypten ist ein offizieller Religionswechsel für Muslime nicht möglich. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den ägyptischen Präsidenten Mohammad Hosni Mubarak um die Freilassung El-Akkads zu bitten. Von den rund 70 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 87 Prozent Muslime, zehn Prozent Kopten und 1,2 Prozent Protestanten und Katholiken.
Got Vater und Gott Allah sind nicht derselbe
"In regelmäßigen Abständen werden immer wieder Kampagnen veranstaltet gegen die Kirche. Bischöfe, Priester und Religionslehrer, die den Mut aufbringen, den katholischen und christlichen Glauben unverkürzt zu bekennen, werden als Fundamentalisten und Erzkonservative verschrien. Wer die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus als eine geschichtliche Tatsache anerkennt, und es wagt, ihre Reduktion auf eine bloß legendarische Einkleidung allgemeiner Wahrheiten abzulehnen, der wird mit einem Bombardement hinterhältig formulierter Schlagzeilen in Grund und Boden geschossen. So erging es kurz vor Weihnachten dem Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Welchen wunden Punkt der schönen neuen Multi-Kulti-Welt hatte er denn getroffen?
Er hatte nur die eine Wahrheit des katholischen Glaubens zum Ausdruck gebracht, dass Christen seit der Selbstoffenbarung Gottes in der Menschwerdung des Sohnes und der endzeitlichen Ausgießung des Heiligen Geistes nur im Heiligen Geist durch Jesus zu Gott, Abba Vater sagen können. Christen glauben an den dreifaltigen Gott und beten so zu ihm wie er sich uns geoffenbart hat.
Da Gott-Allah in der muslimischen Religion im Gegensatz zum dreifaltigen Gott und der Fleischwerdung des ewigen WORTES von den Anhängern der Lehre des Mohammed erkannt und verehrt wird, ist er nicht identisch mit dem Gott und Vater Jesu Christi, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. Die Muslime und die Christen glauben nicht an denselben Gott. Obwohl es nur einen Gott gibt, lässt der prinzipielle Gegensatz im Gottesglauben ein gemeinsames Gebet nicht zu" (Bischof Müller, Regensburg).
Papst Johannes Paul II „Vorreiter für die Frauenrechte ZENIT: Sie haben Papst Johannes Paul II. einmal als „Vorreiter für die Frauenrechte“ bezeichnet. Was genau meinen sie damit? Welche Rechte gehören besonders verteidigt beziehungsweise gestärkt?
Gloria Fürstin von Thurn und Taxis: Denken Sie nur an die „Theologie des Leibes“. Da hat Johannes Paul II. doch Bahnbrechendes, ja geradezu Revolutionäres geäußert. Der Mann soll die Frau ehren und lieben und sie sozusagen auf dem Silbertablett durchs Leben tragen. Weil Sie die Trägerin des Lebens ist.
Der Papst geht sogar soweit, dass er dem Mann im Detail erklärt, worauf er achten muss, damit die Würde der Frau während des Zeugungsaktes nicht verletzt wird. Mehr Einsetzen für Frauenrechte geht doch eigentlich gar nicht!
Die moderne westliche Welt hat die Gleichbehandlung von Mann und Frau so weit getrieben, dass die Frauen entscheidende Rechte gegenüber dem Mann verloren haben. Da, wo sich die Gleichstellung radikalisiert und als Gleichmacherei äußert, werden Mann und Frau ihre authentischen, Gott gewollten Unterschiede abgesprochen.
Ich denke besonders an das Recht, Kinder zu bekommen. Tausende von Frauen beklagen in der Schwangerschaftsberatung, dass es der Mann ist, der „das Kind nicht möchte“.
Das Eva-Prinzip
Nur das Eva-Prinzip kann uns retten? Eva-Prinzip, das heißt für Frauen: Versöhnung mit sich selbst und der Männerwelt, die Familie wichtig nehmen und sich vor allem von Denkverboten befreien.
Eines dieser Denkverbote formulierte Eva Herman - eine 47-jährige Karrierefrau, zum vierten Mal verheiratet, ein Sohn und dann die plötzliche Kehrtwende zu Heim und Herd - für eine Familienzeitung, die sie fragte, wie sie denn leben würde, wenn sie noch einmal von vorne beginnen könnte. „Ich würde mir einen Mann suchen, ihn arbeiten lassen und mich um unsere fünf Kinder kümmern“, bekannte sie. Und: Es war kein Scherz. „Das hatte ich ernst gemeint.“
Den Rebellinnen und Rebellen von einst sollten die Worte entgegen gehalten werden. „Ruhet in Frieden! Lasst Frauen wieder einen eigenen Weg finden, ohne sie als männerhörige Dummchen zu beschimpfen. Lasst Frauen die wahre Entscheidungsfreiheit, die auch beinhalten kann, sich für Mann und Kind zu entscheiden.“
Jugendliche: nicht länger als 1 Stunde TV
Jugendliche sollen nicht länger als eine Stunde täglich vor dem Fernseher sitzen. Das sagen Schweizer Kinderärzte laut Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“. „Während die Experten noch streiten, ist es für die Gesellschaft der Schweizer Kinderärzte keine Frage mehr“, heißt es.
Über sieben Stunden TV-Konsum pro Woche schade der körperlichen und psychischen Entwicklung von Jugendlichen, warnen die Ärzte in der neuen Auflage ihres quasioffiziellen „Schweizerischen Gesundheitshefts“, das bei jeder Geburt kostenlos an die Eltern abgegeben wird.
Dass Gesundheitsheft, finanziert von der Krankenkasse CSS, hat einen quasi offiziellen Charakter und geniesst daher auch in Fachkreisen Beachtung. „Bis zum dritten Lebensjahr sollen Kinder überhaupt nie fernsehen“, sagt die Genfer Kinderärztin Nicole Pellaud, die zusammen mit zwei Deutschschweizer Berufskollegen das Heft redigierte. In den USA sorgt derzeit eine Studie für Aufregung, welche die Zunahme des Autismus auf kleinkindlichen TV-Konsum zurückführt. (kath.net)
Heilige Freunde Gottes
Sie sind total verschieden, unter den Heiligen gibt es keinen Einheitsbrei, keine Uniformierung, sie sind das, was heutzutage viele Menschen an allen möglichen Orten und auf die seltsam anmutenden Weisen suchen: sie sind sie selbst geworden. Wie aber haben sie das erreicht? Eines haben alle Heiligen gemeinsam: sie sind Freunde Gottes geworden. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders spektakulär, man kann es so dahersagen. Viele lassen ja den lieben Gott heute „einen guten alten Mann“ sein und würden schnell mal antworten: natürlich ist er ein Freund. Wirklich etwas gegen Gott hat ja auch kaum einer was, zumindest nicht an der Oberfläche.
Freundschaft macht die Freunde einander ähnlich.
So ist das auch mit Gott. Von Seiner Seite aus ist alles klar- gibt er uns doch überdeutlich zu verstehen, dass Er uns liebt. Er hat seinen Sohn für uns hingegeben, ist für uns gestorben, welche Freundschaft könnte radikaler sein?
Aber wie ist das mit uns? Gott liebt alle Menschen, ja, er hat uns immer schon zuerst geliebt, denn diese Liebe macht uns erst fähig, Ihm zu antworten. Die Heiligen, sie haben Gott mehr als alles andere zurück geliebt. (AmiciNews November)
Islam-Gelehrte verurteilen unschuldiges Blutvergiessen
Gott im Koran sagt: „Meine Barmherzigkei t umfasst alle Dinge“ (Al-A?raf 7:156). Das Wort für Barmherzigkeit, „ rahmah“, kann auch mit Liebe, Güte oder Mitleid übersetzt werden. Aus diesem Wort „rahmah“ kommt der heilige Ausdruck, den die Muslims täglich verwenden: „Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen“. Ist es nicht offensichtlich, dass unschuldiges Blutvergießen der Barmherzigkeit und dem Mitleid entgegensteht?
Sexuelle Verwilderung zertört die Basis des Zusammelebens Man kommt zum Schluß, daß sich die Sexualität zwar von der Fortpflanzung technisch trennen läßt. Aus ihrem wirtschaftlichen und bevölkerungsmäßigen Kontext lässt sich jedoch nicht herauslösen: Fortpflanzung, Erhalt des Volkes, Ernährung und Erziehung der Kinder, zwischenmenschliches Vertrauensverhältnis, gegenseitiger Lebensdienst in Treue und Freundschaft, Kultur und gemeinsamer Lebensaufbau, Humanität, Menschenwürde und gegenseitige Lebensachtung, u.a.
Damit ist die Meinung widerlegt, dass die Sexualität Privatsache jedes einzelnen sei. Sexuelle Normen ahben einen Öffentlichkeitscharakter und müssen deshalb auch unter ethische und politischen Gesichtspunkten gesehen werden. Eine demokratische Ordnung kann nur bestehen, wenn alle sich freiwillig den Gesetzen unterwerfen. Jede Gesellschaft kann nur bestehen, wenn sie auf verlässlichen Vertrauensverhältnissen aufruht. Sexuelle Verwilderung aber zertört die Basis des Zusammelebens.
Eva: Frauen für Frauen Die Verfasserinnen formulieren, die Proteste gegen den Paragraphen 218 enthüllten „ein zutiefst bedrohliches Moment der Frauenbewegung“. Und weiter: „Es war nicht nur der überaus feindselige und ablehnende Umgang mit einem ungeborenen Kind, es war auch die wenig einfühlsame Auseinandersetzung mit uns Frauen. Ist das ungeborene Leben nicht ein Teil von uns? Wird bei einer Abtreibung nicht ein Stück von uns zerstört?“
Das „Eva Prinzip“ behandelt das Thema also weniger aus der Perspektive des Ungeborenen und seines Lebensrechtes als vielmehr aus der Sicht der Frauen, die vielfach ein Leben lang unter einer Abtreibung leiden. Das bislang nur einer kleinen interessierten Öffentlichkeit bekannte „Post-Abortion-Syndrom“ erhält hier die Chance, auf ein breiteres Publikum zu stoßen.
Die Autorinnen zitieren Professor Ingolf Schmid-Tannwald vom Münchner Klinikum Großhadern, nur wenige Studien befassten sich mit den psychischen und körperlichen Folgen von Abtreibungen, weil Untersuchungen dazu gesellschaftlich nicht erwünscht seien. Dabei führten Abtreibungen, so der Experte, zu Störungen, die mit denen vergleichbar seien, die nach Gewalteinwirkung und Vergewaltigung aufträten.