Jeder Christ muss es lernen, sein Ich zurückzusetzen und Christus in die Mitte treten zu lassen.

Kirche ist das Fenster, aus dem der göttliche Atem in die Geschichte der Welt weht. Und dieses Fenster droht, durch die Banalität der Christen und ihrer Hirten verdunkelt zu werden, die der Meinung sind, dass gerade dieses Göttliche als Göttliches nicht zumutbar ist und menschlich aufbereitet werden muss. Aber nur die göttlichere Kirche ist Prinzip und Fundament, kann Ort der Erneuerung des Glaubens sein. Alles andere ist Selbstbetrug. Die säkulare Welt braucht keine christliche Moral, wenn der Glaube an deren Basis ein Optional ist. Es gibt viele andere Moralsysteme, die ähnlich gut funktionieren und sich in den Reigen der relativen Umstände gut einordnen. So wird eine säkularisierte christliche Moral nicht nur zu einem irrationalen Instrument des Ausdrucks von mehr oder minder guten Gefühlen. Sie verliert sich einfach in der Pluralität der Meinungen, insofern sie selbst sich als ebensolche Meinung präsentiert.
Eine Kirche, die meint, sich durch von außen an sie herangetragene Konflikte in ihrem Handeln bestimmen zu lassen, indem sie diese Konflikte zum „Schlachtfeld“ um ihre eigene Identität benutzt, geht fehl und verliert sich. Die Dramatik der Kirche besteht darin, dass sie (wieder) in der Lage sein muss, die wahre, die einzige Frage des Glaubens zu stellen: die Gottesfrage, die Verkündigung des Reiches Gottes. Jeder Christ muss es lernen, sein Ich zurückzusetzen, einen Schritt zurückzugehen, um Christus in die Mitte treten zu lassen.
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Inseln der Ruhe und des Gebets inmitten der Stadt
Benedikt XVI: „Die Städte, in denen ihr lebt und wirkt, sind oft hektisch und laut, die Menschen laufen und verlieren sich, man lebt, als ob es Gott nicht gäbe. Gerade dort sollt ihr Orte und Gelegenheiten zum Gebet schaffen, an denen der Mensch Gott treffen kann.“ (mehr)
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Wie nehmen Sie an der Eucharistiefeier teil?
Die Eltern hatten eine dreijährige Tochter, die sie tauften. Aus Tradition und Pflicht heraus gingen sie dann gemeinsam mit der Tochter jeden Sonntag zur heiligen Messe. Die Tante des Mädchens ist bekennende Katholikin. Es war Zeit, um zur Messe zu gehen, und die Mutter fragte das Mädchen: „Mit wem möchtest du zur Messe gehen, mit Mami oder mit deiner Tante?“ Und das Mädchen antwortete ohne zu zögern: „Mit meiner Tante!“ „Warum?“, fragte die Mutter. „Weil sie glaubt!“, antwortete das kleine Mädchen. Ich denke, dass solche Gesten eine Katechese für sich sind.
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Video: War das eine Hexenjagd? Redefreiheit?
Eva Herman, eine Frau, die mutig ihre Meinung sagt. Ein Aufreger-Buch von Arne Hoffmann über die Hintergründe der Kampagne gegen Eva Herman:
Mehrfach wurde Eva Herman zur beliebtesten Moderatorin Deutschlands gewählt. Nachdem sie aber im Frühjahr 2006 die Erfolge der feministischen Bewegung infrage stellte, lancierte „Emma“-Chefin Alice Schwarzer eine Kampagne, um Herman aus der „Tagesschau“ zu entfernen. Anderthalb Jahre später, nach einem inquisitorischen TV-Tribunal bei Johannes B. Kerner, titelt die „Bild“-Zeitung „Ist Eva Herman braun oder nur doof?“, auf den Seiten des „Focus“ heißt es, „dass man an ihre Bücher sofort mit dem Feuerzeug dran möchte“, und der „Neuen Zürcher Zeitung“ zufolge ist Eva Herman mittlerweile die „meistgehasste Frau Deutschlands“.
Wie kam es zu dieser rasanten Hexenjagd? Und was darf man im Deutschland eigentlich noch sagen, ohne sich in Gefahr zu begeben? In einer erschütternden Medienanalyse zeigt der liberale Journalist Arne Hoffmann, welche Entwicklung hier stattgefunden hat. Gleichzeitig ist dieses Buch ein flammender Appell für mehr Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft, ein Appell, der weit über das Thema „Eva Herman“ hinausreicht. (www.kath.net)
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Wir bitten um Erlaubnis für drei Wochen: Wir werden am Ende Februar uns wieder melden.
Wir machen eine Wallfahrt nach Jerusalem und nach Rom. Dort werden wir an den heiligen Stätten für alle beten, die diesen Blog gelesen haben oder lesen werden.Bis dahin können Sie sich ein wenig einer tieferen und anhaltenderen Lektüre widmen:
Ein Vitaminstoss für Ihren Glauben: Glauben, bezeugen, argumentieren.
Für unsere lieben Relativisten, Agnostiker und Atheisten: Vernunft und Glauben
Haben Sie den cherubinischen Wandersman gelesen?
Wie ist Ihr Verhältnis zur Kirche? Wo findet man die wahre Kirche
Man hört schon einmal sagen: Die Kirchen sind gleich-gültig?
Wider die "oben-ohne Theologie". Jawohl, so etwas lehren sie sogar an theologischen Fakultäten.
Jede Generation hat ihre Profeten: Schluss mit Lustig. Das Ende der Spassgesellschaft.
Der Glaube in packender Sprache: Katechesen von Kardinal Schönborn über die Eucharistie, die Würde der Christen, Gott und die Welt, die Mission der Christen.
Haben Sie jemals in den Katechismus der Katholischen Kirche hineingeschaut? Versuchen Sie es doch wenigstens mit dem Kompendium.
Schauen Sie sich einmal an, was bei einer Abtreibung (Vorsicht, schockierende Fotos) passiert.
Viel besser Sie schauen sich einmal an wie im Schoss Ihrer Mutter aussahen.
Zeichen der Hoffnung: Ein Ehepaar, das mehr als 6 Kinder hat und alle sind durch Kaiserschnitt zur Welt gekommen.
Wetten, dass Sie nicht zuendegelesen haben, wenn wir am 27 Februar zurückkehren?
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Wachsendes Interessa an Glaubensfragen?
Woher kommt das wachsende Interesse an Glaubensfragen in Gesellschaft und Medien? Überraschende Antworten gibt der ARD-Journalist Markus Spieker (Berlin). Das christliche Abendland verspüre gegenwärtig „eine Art antiquarisches Interesse an seinen Wurzeln“. Das sagte Spieker dem christlichen Ratgebermagazin „Neues Leben“ (Berlin/Altenkirchen). Hinzu komme die Auseinandersetzung mit dem Islam sowie eine innere Leere, die viele Menschen verspürten. Die aktuelle Ausgabe von „Neues Leben“ geht in der Titelgeschichte „Wir glauben!“ dem Thema nach „Wie moderne Menschen Gott erleben“. Dazu meint der im ARD-Hauptstadtstudio tätige promovierte Historiker: „Politisch wie gesellschaftlich war lange Zeit angesagt, dass sich der Mensch aus allen Bindungen lösen sollte. Heute jedoch hat man erkannt, dass der bindungslose und auch der glaubenslose Mensch nicht glücklicher ist, sondern eigentlich kaputter und depressiver.“ Allerdings gehe es vielen Menschen immer noch zu gut, als dass sie sich ernsthaft mit dem Glauben auseinandersetzen würden: „Erst im Alter, wenn sich das Leiden verstärkt, fangen einige an, darüber nachzudenken.“ (kath.net)
Der Mann des Fotos hat heftig gegen die Kirche und den Glauben gekämpft. Am Ende hat er sich selbst umgebracht. Name? Friedrich Nietzsche!
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Frohe Weihnachten, Ihr Atheisten

Was Christen von Atheisten lernen können und was wir ihnen dann schuldig sind (mehr).
Das Christentum glaubt daran, dass Gott Mensch geworden ist: in Jesus von Nazareth. Und der hat gesagt, dass man in jedem Menschen Gott begegnen kann. Für den humanistischen Atheisten mag das nicht weit von seiner Überzeugung entfernt sein. Doch ist die Zusage Gottes, dass er selbst alle Menschen zum Glück führen will, etwas anderes, als in einer sinnlosen Welt unbeirrt Sinnvolles zu tun. Auf diese Zusage Gottes vertrauen zu können, heißt glauben.
Das ist viel mehr als bloß Wissen. Wenn Ihre Frau Ihnen sagt, Sie könnten ihr vertrauen und Sie antworten, Sie würden aber gerne genau wissen, ob das Vertrauen gerechtfertigt sei, dann werden Sie nichts zu wissen bekommen und das Vertrauen und die Liebe zerstören. Denn Sie haben nicht gemerkt, dass Vertrauen viel mehr ist als Wissen. Es ist eine Gewissheit, die wie die Glaubensgewissheit ein Leben trägt.
Und so sind Gottesbeweise wie Liebesbeweise: Sie sind nicht zwingend, aber es sind die wichtigsten Beweise unseres Lebens. Wie aber die Liebe nach christlicher Überzeugung auf die Verbindlichkeit der Ehe ausgerichtet ist, so der Glaube auf die Verbindlichkeit der Kirche. Es ist nicht gleichgültig, ob man getauft ist oder nicht.
„Es ist nicht der Atheismus, der herrscht, sondern die große allgemeine Verunsicherung, die große Suche, die bereit ist, auf der Stelle alles und jedes zu glauben“
„Gläubige dürfen nicht alle Atheisten für böswillig halten und Atheisten nicht alle Gläubigen für dumm.“ Zumal, so könnte man ergänzen, die Christen nicht den Auftrag haben, in einem Stellungskrieg mit den Atheisten zu verharren oder zu resignieren.
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Die dringende Aufgabe der Kirche in Europa: Wiederentdeckung des Mysteriums
Im Kontext der heutigen Gesellschaft, die – allzu oft für die Transzendenz verschlossen und von konsumistischem Verhalten erstickt – zur leichten Beute alter und neuer Formen von Götzendienerei wird und zugleich nach etwas dürstet, das über das unmittelbar Gegebene hinausgeht, ist die Aufgabe, welche die Kirche in Europa erwartet, zugleich anspruchsvoll und erhebend. Sie besteht darin, den Sinn für das “Mysterium” wiederzuentdecken, die liturgischen Feiern zu erneuern, damit sie ausdrucksstärkere Zeichen für die Gegenwart Christi, des Herrn, sind, außerdem der Stille, dem Gebet und der Kontemplation neuen Raum zu geben und zurückzukehren zu den Sakramenten – besonders der Eucharistie und der Buße – als Quellen der Freiheit und neuer Hoffnung.
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Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester (und Ordensleute), wie wir echte Gläubige haben
Wir haben zu viel von dem, was man nicht braucht. Wahrscheinlich haben wir zu wenig Gläubige. Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester (und Ordensleute), wie wir echte Gläubige haben.Das ist ein mystisches Gesetz in der Kirche. Gott lässt seine Kinder nicht alleine, niemals! Mit überreicherHand sät er Berufungen über uns aus. Sie sind da, in ausreichenderMenge. Er berührt die Herzen vonMenschen, die auf einem ganz anderen Trip sind. Er zieht an sich. Er ruft. Wir meinen bloß, wir müssten mehr Priester haben, weil wir an der Fiktion einer machtvollen Kirche festhalten, die es längst nicht mehr gibt. Es ist so viel Kirche in der Welt, so viel Kirche in den Herzen ist.
Wir irren, wenn wir das, was die Kirche ist, zuerst an einer Jahrtausende alten Geschichte, an der Menge ihres Grundbesitzes, an den riesigen Bauten, an den Kristallisationen der Kunst, am mächtigen Kirchensteueraufkommen und den weit reichenden Verbindungen festmachen. In Wahrheit sind wir ganz klein. Wir sind ein paar Leute, die sich für das Evangelium frikassieren lassen. Das genügt. Wir sind ganz und gar nicht ohne Hoffnung; im lebendigen Glauben an Gott ist man niemals ohne Hoffnung.
Venceremos! Wir werden siegen! Nicht weil wir so gut sind.Wenn uns etwas gelingt gegen den mainstream der Gottesvergessenheit, so ist es Gott selbst, der durch uns seine Sache betreibt … Wenn wir nur leer genug sind, dass er sein Leben in uns führen kann, wenn wir nur fein genug sind, dass er uns als seine Werkzeuge gebrauchen kann.
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Sie konnten den Zwilling nicht umbringen. Er war zu stark.
London (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Gabriel Jones sollte sterben, damit zumindest sein Zwillingsbruder eine Chance hatte zu überleben. So lautete der Plan, den die Ärzte der schwangeren Rebecca Jones mitteilten, wie die „Daily Mail“ berichtete.
Gabriel wog in der 20. Schwangerschaftswoche nur halb so viel wie sein Bruder, außerdem war sein Herz vergrößert. Sein Zustand könne das Leben seines Bruders bedrohen, und er werde außerhalb des Mutterleibs wohl nicht überleben, deswegen sei es humaner, ihn gleich sterben zu lassen, meinten die Mediziner.
Fünf Wochen nach den Eingriffen wurden die Babys mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Sie sind jetzt sieben Monate alt und ganz gesund. Ein Foto in der „Daily Mail“ zeigt, wie sie einander die Hände halten. Mama Rebecca staunt: „Sie sind so stark miteinander verbunden. Sie halten einander ständig an den Händen, und wenn einer weint, dann tröstet ihn der andere. Die Ärzte haben versucht, dieses Band im Mutterleib zu zerreißen, aber die beiden haben bewiesen, dass es nicht zerrissen werden kann.“
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"Es gibt nichts Schöneres als warten"
Freunde, Gäste und Internet-User im deutschen Sprachraum! Zumindest in einem sind wir den meisten von Ihnen hier in Russland ganz sicher voraus, nämlich in der Uhrzeit. Das neue Jahr beginnt bei uns, je nach Region, bis zu elf Stunden früher als nach der mitteleuropäischen Zeit. Da wo ich wohne, an der Wolga, schlägt es zwei Stunden früher Zwölf als zum Beispiel in Basel, Wien oder Berlin.
Fängt also der Advent bei uns auch ein wenig früher an als bei Ihnen? Nicht unbedingt. Denn der Advent ist eine Zeit der Kirche. Ihre Uhren gehen manchmal anders. Das meine ich nicht abfällig – im Gegenteil! Weder ein Funksignal, noch Quarz oder kleine Federwerke zeigen an, wo „Advent“ beginnt, sondern … ? „Die erste Vesper“, würde mir mein guter alter Heimatpfarrer jetzt schnell antworten. Aber auch das Stundengebet meine ich nicht.
Für viele wird der Advent nicht anfangen, weil sie von neuem der Versuchung erliegen, ihn überspringen zu wollen. „Weihnachten“ ist in den glitzernden Schaufenstern angesagt. Im Grunde jedoch überspringen sie gar nichts. Sie treten vielmehr auf der Stelle. Keinen Schritt gehen sie dem entgegen, der da kommt. Oder doch? Könnte die Adventszeit in diesem Jahr eine Zeit des Zugehens auf Christus werden?
Ich möchte Ihnen eine echte Adventgeschichte aus meinem Leben erzählen. Es war im Jahr 1978. Im Priesterseminar hing vor der Nacht zum ersten Adventssonntag ein Plan aus: „Nachtanbetung“. Man konnte sich für eine bestimmte Uhrzeit eintragen.
Zum ersten Mal habe ich Stille und Dunkelheit so gespürt. Ich fand eine Freude in meinem Herzen, die ich vorher nicht kannte. Aufstehen, still sein und Dunkelheit ein bisschen aushalten – auch im nicht wörtlichen Sinne – das könnten wir probieren, nicht wahr? Der Rest liegt schon nicht in unserer Hand. Ich verspreche nichts, aber ich weiß, dass Er kommt.
Zwanzig Jahre nach jenem nächtlichen Gebet, im Jahr 1998, traf es mich aus heiterem Himmel, als mir der Nuntius in Moskau meine bevorstehende Bischofsweihe ankündigte. Auf all meine Gegenargumente antwortete er mit erhabener Ruhe.
Es gibt den festen Brauch, dass Bischöfe einen Wappenspruch wählen. Meinen nahm ich von der letzten Seite der Bibel: „Komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20) Ich verstand, dass ein Bogen gespannt war: Über die letzten 20 Jahre hinweg war Advent geblieben. Und ich hoffe, dass es so bleibt. Mein Leben soll sagen: Der Herr kommt. Mein Herz soll sagen: Komm, Herr Jesus!
Advent fängt an, wenn wir anfangen zu warten. In unseren Religionsbüchern lesen wir, dass „Advent“ ein lateinisches Wort ist und mit „Ankunft“ übersetzt wird. Ankunft beginnt also, wenn wir anfangen zu warten? Ja, antworte ich mit einer inneren Gewissheit, die ich Ihnen gern weiterschenken würde, wie das Licht der ersten Kerze am Kranz.
Kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion schrieb ein junger Franziskanerpater aus Sibirien an verschiedene Adressen in Europa, dass er der einzige katholische Priester in ganz Sibirien sei und bat um Hilfe. Dem Zeitungsredakteur, der mir den Brief in Deutschland zum Lesen gab, waren Zweifel und Misstrauen ins lächelnde Gesicht geschrieben.
Es war aber die Wahrheit. Ich flog ein paar Tage vor Weihnachten nach Sibirien, um dem Franziskaner zu helfen. So kam es dann, dass ich den Heiligabend mit Christen feierte, die 50 Jahre lang ihre Weihnachtslieder ohne Priester gesungen hatten. In einem überfüllten Lehmhäuschen zitterten die Scheiben, so schien mir, nicht vom klirrenden Frost der sibirischen Winternacht, sondern von den Liedern „aus Herzens Grunde“.
Die Leute hatten nicht nur gewartet, dass eines Tages wieder ein Pater käme. Jenes Warten war gefährlich. Sie haben riskiert. Jeder von ihnen hatte Verwandte oder Freunde, die mit dem Leben dafür bezahlen mussten.
Auf einer Dorfstraße, tief in Russland, begegnete ich einer schon gebeugt stehenden Großmutter, die mich von oben bis unten musterte und nachdenklich in deutschem Dialekt murmelte: „Der letschte Patr hier bei uns im Dorfe, der war hier vor 63 Johr.“ Die Frau war damals ein Kind …
Hätten Sie, liebe Leser, so lange ausgehalten? Ich nicht. Wo liegt das Geheimnis dieser Menschen? Die einleuchtendste Antwort, die ich fand, liegt im Advent, eben darin, dass die Ankunft Gottes beginnt, wo jemand anfängt zu warten.
Mit anderen Worten: „Wer glaubt, ist nie allein.“ (Benedikt XVI., Bayern, September 2006) Ist es so einfach? Zu schwer ist es nicht. Wir lächeln über Naturvölker, die böse Geister mit Lärm verjagen. Wenn jene wüssten, wer im Stillen auf uns wartet, müssten sie lachen und weinen – über unseren Lärm.
Ich nehme Weihnachten nicht vorweg, wenn ich an die Gegenwart Gottes im Warten des Advents glaube. Warten ist schwer, erst recht, wenn es mit Liebe zu tun hat. Gott ist die Liebe. Darum kenne ich nichts Schöneres als Warten. Aber ich hoffe, dass es eines Tages zu Ende geht, weil der ganze Advent unseres Lebens nur der Moment der Ankunft ist, bevor die Ewigkeit des Bleibens folgt.
Ein bekanntes Wortspiel möchte ich Ihnen auf die Schwelle des ersten Adventssonntags legen, in der Hoffnung, dass Sie es aufheben, statt darüber hinweg zu gehen: „Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen.“ –
Was das konkret für Sie heißen könnte, müssen Sie selbst klären und formulieren. Ein praktischer Tipp dazu: Schreiben Sie es sich auf, kurz, in der alten Weise: mit einem Stift auf Papier!
Und wenn Sie in den kommenden Tagen zur Kirche gehen und da – in den Liedern oder Gebeten – plötzlich das Wort „komm“ entdecken, dann möge sich Ihr Herz sehr freuen! Das wünsche ich Ihnen in meinem Herzen.
Ihr + Clemens Pickel
Bischof in Saratow (Südrussland)
Labels: Advent, Glaube, Hoffnung, Kirche, Russland, Warten, Weihnacht
Das Foto änderte sein Leben. Wer schaut da hinter seiner linken Schulter in die Kammera?

Es war eines von vielen Familienfotos, auf denen alle lächeln und in die Kamera schauen. Bis Joe Martinez aus dem US-Bundesstaat Colorado auf dem Bild, das jahrelang unter hunderten anderen im Fotoalbum klebte, eine dämonische Fratze entdeckte, die hinter seiner linken Schulter hervorlugte. Seine Ehefrau Patty war überzeugt, dies konnte nur der Teufel sein.
Was auch immer hinter diesem Bild stecken mochte: Für Joe wurde das merkwürdige Bild zum Anstoß, sein Leben zu ändern. Er hörte auf, Drogen zu nehmen und begann eine Therapie. „Ich schaute auf das Foto und sah plötzlich, wohin ich gehen werde, wenn ich so weitermache“, sagte er „Fox News“. Das Foto wurde inzwischen auch wissenschaftlich untersucht. John Davenport, ein Fotoexperte von Roach Photo, erzählte der Fernsehstation, das Foto trage keine Anzeichen von Manipulation und nichts sei nachträglich hinzugefügt worden.Labels: Drogen, Glaube, Hölle, Kirche, Neues Leben, Teufel, Therapie, Umkehr
Seit wann ist die "überwältigende Macht des Zufalls" ein Element des Glaubens?

"Mein Werk zeigt Zufall als überwältigende Macht und ist in einem sakralen Raum am richtigen Platz!" ( Gerhard Richter)
"Meine Fenstergestaltung ist nicht katholisch... Wie sähe eine katholische Gestaltung aus, die nicht plagiatorisch die Historie beschwört und nicht kunstgewerblich ist?" (Gerhard Richter).
"Religiöse Kunst lädt mich zum Gebet ein" (Anonym)
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Die Freunde des Kreuzes
Die Freunde des Kreuzes...haben Jesus zum Vorbild, beten gerne den Rosenkranz und den Kreuzweg, gehen gerne in die Kirche, lieben Jesus Christus, nehmen ihr Kreuz auf sich als Geschenk Gottes: sei es Verlust irdischer Güter, Verdemütigungen, Verachtungen, Verleumdungen, Schmerzen, Krankheiten und geistige Leiden. Nichts ist so notwendig, so nützlich, süß und glorreich, als für Jesus Christus zu leiden. Wenn du mit Freuden zu leiden weißt, weißt du mehr als der gelehrteste Doktor. Das Kreuz ist das schönste Geschenk Gottes.
Bete, lasse hl. Messen lesen, halte neuntägige Andachten (Novenen), lies viel in der Hl. Schrift, bete Psalmen und unternehme Wallfahrten. Segne viel, wie auch Jesus stets gesegnet hat! Betrachte die Wunden und Schmerzen Jesu Christi, leide mit ihm! Betrachte die schöne Krone, die oben im Himmel auf dich wartet, wenn du dein Kreuz gut trägst. Beklage dich nicht, sondern danke Gott für dein Kreuz! Ja, ein Freund des Kreuzes ist ein begnadeter Mensch. Durch seine Liebe zu den Verdemütigungen wirft er den Stolz Satans nieder. Ein Freund des Kreuzes ist eine kostbare Eroberung des Erlösers. - Weihe dich dem Unbefleckten Herzen Mariä! Bete täglich den Rosenkranz mit der ganzen Familie! Zähle auch du dich zu den Freunden des Kreuzes und zu den papsttreuen und marianischen und eucharistisch gesinnten Christen! Quelle: "Das Goldene Buch" des Hl. L. M. Grignion von Montfort)
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¿Usted prepara con sus niños la celebración del Domingo?
Los padres de familia son los primeros catequistas de sus hijos. Una de sus tareas más nobles consiste en introducir a sus hijos paso a paso al misterio eucarístico para que puedan celebrar con gozo y provecho el domingo participando en la Misa dominical de la comunidad parroquial, para que aprendan paso a paso a percibir la presencia de Dios en la liturgia.
¿Sabía que ofrecemos para cada domingo un recurso para ayudar a los padres de familia y a los catequistas en su tarea de preparar a los niños para que puedan participar con fruto de la celebración de la Misa dominical. Esa vez quiere preparar la celebración del Domingo 23 del Tiempo Ordinario ciclo C. Por si acaso, no estamos de acuerdo con la Misa dominical para niños. Tenemos una seria acusación al respecto. ¿Sus hijos perciben la presencia del Señor en la liturgia dominical?
Labels: celebración, divinización, Domingo, eucaristía, Glaube, inhabitación, Kirche, liturgia, Misa
Beten wir zusammen mit dem Papst Benedikt XVI

Gebet Benedikts XVI am Jahrestag seines Besuchs in Manopello:
Herr Jesus,
die ersten Apostel erkannten Dich als Sohn Gottes,
den erwarteten und verheißenen Messias zur Erlösung der Welt
als Du sie fragtest: „Wen sucht ihr?“
und sie danach Deine Einladung annahmen: „Kommt und seht!“ –
So wollen auch wir, Deine Jünger in dieser schwierigen Zeit,
Dir folgen und Dir Freunde sein – Angezogen vom Glanz Deines ersehnten und verborgenen Angesichts.
Zeige uns, so bitten wir Dich, Dein immer neues Gesicht, geheimnisvoller Spiegel der unendlichen Barmherzigkeit Gottes.
Lass uns mit den Augen des Geistes und Herzens darin vertiefen:
im Antlitz des Sohnes, Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, und Abbild Seines Wesens (vgl. Hebr. 1,3),
das menschliche Gesicht Gottes, der in die Geschichte eingetreten ist
im Aufleuchten der Horizonte des Ewigen.
Schweigendes Gesicht des leidenden und auferstandenen Jesus!
Geliebt und angenommen verändert es das Herz und Leben.
„Dein Gesicht, Herr, suche ich.
Verbirg nicht Dein Gesicht vor mir“ (Psalm 27,8s).
Wie oft ist dieses verzehrende Flehen des Psalmisten
im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende von Gläubigen zu Dir gedrungen!
Herr, auch wir wiederholen voll Vertrauen diesen Ruf:
„Mann der Schmerzen, vor dem man sein Gesicht verhüllt“ (Jes 53,3),
Verbirg vor uns nicht Dein Angesicht!
Deine Augen ruhen auf uns mit Zartheit und Erbarmen.
Lass uns aus ihnen die Kraft der Liebe und des Friedens schöpfen,
die uns den Weg des Lebens weist und jenen Mut,
Dir ohne Furcht und kompromisslos zu folgen,
um Zeugen Deines Evangeliums zu werden
mit tätigen Zeichen der Hingabe, der Liebe und der Vergebung.
Heiliges Antlitz Christi,
Licht, das die Schatten der Zweifel und Trauer erleuchtet,
Leben, das die Macht des Bösen und des Todes für immer gebrochen hat,
geheimnisvoller Blick,
der nicht aufhört, sich auf die Menschen und Völker zu senken,
verborgenes Gesicht in den Eucharistischen Zeichen
und in den Blicken unserer Nächsten,
mach uns zu Pilgern Gottes in dieser Welt,
dürstend nach dem Unendlichen und bereit für die Begegnung am Jüngsten Tag,
wenn wir Dich, Herr, von „Angesicht zu Angesicht“ (1 Kor 13,12) sehen
und in Ewigkeit in der Herrlichkeit des Himmels schauen dürfen.
Maria, Mutter des Heiligen Angesichts,
hilf uns, „unschuldige Hände und ein reines Herz“ zu erlangen:
Hände, verklärt durch die Wahrheit der Liebe
Herzen, hingerissen von Gottes Schönheit,
damit wir uns – verwandelt durch die Begegnung mit Christus –
ohne Vorbehalt den Brüdern schenken,
besonders den Armen und Leidenden,
in deren Gesichtern das Geheimnis der verborgenen Gegenwart
Deines Sohnes Jesus widerscheint,
Der lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
1. September 2007
Benedikt XVI.
Labels: Benedikt XVI, Gesicht Christi, Glaube, Jesus, Kirche, Manoppello, Papst
Das Antlitz Jesu Christi
Am 16. August, feiert die orthodoxen Kirche seit uralter Zeit den Festtag "des heiligen Mandylion“, des Schleiers mit dem Antlitz Christi."Kurz nachdem der Papst das Buch Paul Baddes über das Antlitz von Manoppello gelesen hatte, entschloss er sich zu einer Pilgerreise dorthin. Am 1. September 2006 wurde Benedikt XVI. deshalb zum ersten Papst, der nach über vierhundert Jahren wieder im Zwiegespräch vor dem Antlitz verharrte, das so lange als kostbarster Schatz der Christenheit gegolten hat. TV-Stationen katapultierten das Bild in alle Winkel der Erde. Es war ein „point of no return“. Christi Gesicht sei der „Polarstern“ der Christenheit, rief Erzbischof Bruno Forte zur Begrüßung des Pontifex Maximus.
Um die Fleischwerdung Gottes auszudrücken, sagte Benedikt XVI. dann sechs Tage später in Rom, „können wir sehr wohl sagen, dass Gott sich ein menschliches Antlitz gegeben hat: das Antlitz Jesu. Wollen wir wirklich das Antlitz Gottes erkennen, haben wir nichts anderes zu tun, als das Antlitz Jesu zu betrachten. In seinem Antlitz sehen wir wirklich, wer Gott ist und wie Gott ist!“ Zwei Wochen später erhob er das Heiligtum in den Abruzzen zur Päpstlichen Basilika.
Aber auch die Auferstehung Christi bringt das zarte Antlitz in Manoppello zur Sprache wie kein Buch. Schon im zweiten Jahrhundert scheinen Texte von diesem Schleier zu reden. Von einem „glänzenden Bild auf chinesischem Gewebe mit Rötel“ ist etwa im „Perlenlied“ der Thomas-Akten aus der Stadt Edessa die Rede, „ähnlich meinem Spiegelbild. Ich sah es in mir und in ihm sah ich mich.“ Ganz ähnlich hat im 13. Jahrhundert auch Dante von diesem Bild in Rom gesprochen.
„Es ist einfach da“, schreibt Ulrich Moskopp, ein Künstler aus Köln, der das Bild im letzten Jahr als Pilger aufsuchte. Das Schöne an ihm sei „die Abwesenheit menschlicher Gestaltungsgenialität. Es ist die wahre Liebe. Das Bild ist die Wahrheit. Losgelöst von Hass und Anhaftung. Da ist der Kampf zu Ende. Da ist der Friede.“ Es ist ein Bild, das sich nicht entleert. Inzwischen schwillt der Pilgerstrom immer weiter an, aus aller Welt, mit immer schöneren Worten zum Rätsel dieses Bildwunders (Paul Badde, kath.net).
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Die alte Messe: Wer ist dagegen?
"Man möchte die Kirche im Grunde genommen auf einen Sozialbetrieb mit Transzendenzappeal plus Psychoberatung und emotionale Wellness-Atmosphäre reduzieren"
"Ich habe mir jahrelang stümperhaftes Schlagzeuggeklopfe und dilettantisches Gesinge in die Ohren blasen lassen"
"Die Ablehnung der alten Messe ist ein Symptom für den sklerotischen Zustand weiter Teile der Kirche".
"Man hat sich mit der Stehimbiss-Liturgie arrangiert und will sich nicht mehr an einen festlich gedeckten Tisch setzen".
Wo ich das herhabe?
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Friedlicher Buddhismus?
Es gibt im tibetischen Buddhismus etwa 45% friedliche und 55% zornige Offenbarungen Buddhas. Das heißt: Es wird gelehrt, dass es nicht nur friedliche Formen der Erleuchtung, sondern auch „erleuchtete“ Formen des Zorns gibt. Der innere Friede ist demnach erst dann hergestellt, wenn der Mensch sowohl seine friedlichen als auch seine zornigen Anteile anerkennt, d. h. unter gewissen Umständen auch auslebt. Der tibetische Buddhismus strebt mit dieser Vereinigung von Frieden und Zorn nicht nur nach innerem Frieden, sondern auch nach dem Weltfrieden. Danach sind sowohl friedliche als auch kriegerische Handlungen im Sinne dieser Offenbarung. Kriegerische Handlungen sind für das Jahr 2425 prophezeit. Dann soll ein buddhistischer Herrscher die Weltherrschaft an sich reißen und einen weltweiten Frieden im Sinne des Buddhismus (unter Ausschluss Andersgläubiger) durchsetzen. Die christliche Lehre fordert dagegen auf, dem Zorn keinen Raum zu geben. (mehr)
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Warum ich als Christ nicht homosexuell leben kann

Fliehe die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen. (2. Timotheus 2, 22)
Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, du weißt ja, von wem du gelernt hast, und daß du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. (2. Timotheus 3, 14)
Persönliche Vorbemerkung
Als Jugendlicher entdeckte ich bei mir starke homosexuelle Gefühle. Sie nahmen dermaßen zu, auch verstärkt durch negative Erfahrungen, daß ich meinte, gar nicht anders zu können, als sie zur Leitlinie meines Handelns zu erklären. Es war mir einfach nicht vorstellbar, daß ich dagegen ankämpfen könnte oder daß es einen anderen Lebensweg für mich geben könnte, als meine Neigungen auszuleben. Die Intensität dieser Gefühle dominierte mich vollständig.
Auf der anderen Seite wollte ich als bewußter Christ und in meiner Lebensgestaltung den Willen Gottes an die erste Stelle setzen. Ich wußte durch meine Beschäftigung mit der Bibel, daß die Aussagen zur ausgelebten Homosexualität durchgängig negativ waren. Obwohl mir das auf den ersten Blick nicht paßte, wollte ich nicht einfach darüber hinweggehen. (mehr)
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Gedanken zum Evangelium des 16 Sonntags C
Bernhard fasst die Auslegungen zusammen: Man kann nicht beides gleichzeitig in angemessener Weise tun: sich um äußere Angelegenheiten kümmern und frei sein für die innere Sehnsucht nach Weisheit... Deshalb sitzt Maria und bleibt unbeweglich. Sie möchte die schweigende Ruhe nicht unterbrechen, um die selige Freude der Betrachtung nicht zu verlieren, vor allem, da sie den Herrn selbst im Inneren sprechen hört: Macht euch frei (vacate) und erkennt, daß ich Gott bin (Ps 45, 11).“
Kardinal Bellarmin, der zunächst als Ordensmann (SJ), dann als Kardinal „weltlich“ lebte, hat zu den beiden Wegen gesagt: „Da ich noch ein Ordensmann war, wusste ich nicht, was Traurigkeit ist, jetzt, da ich Kardinal bin, weiß ich nicht, was Fröhlichkeit ist.“
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Ex-gay: Wieder zu Verstand gekommen - Normal

Ein bekannter US-amerikanischer Homo-Ideologe ist nach 16 Jahren wieder normal geworden: „Normal ist normal – und wurde aus gutem Grund normal genannt.“
Michael Glatze – ein führender Homo in den USA – hat in der konservativen Online-Zeitung ‘WorldNetDaily’ über seine Abkehr von der Homo-Ideologie berichtet.
Die Homosexualität sei in ihrer tiefsten Natur pornographisch, stellt er jetzt fest. Sie zerstöre die Seelen auf eine eindrückliche Weise und verwirre die sich entwickelnde Sexualität. (mehr)
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Armer Darwin und seineEvolutionstheorie

Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie – Das Bestsellerbuch von Prof. Michael Behe jetzt auch in deutscher Sprache
1996 ist dieses Buch in den USA erstmals erschienen und hat eine weltweite Diskussion ausgelöst. 2007 ist es nun in deutscher Sprache verlegt, ergänzt durch ein Kapitel, das die wesentlichen Argumente aus diesen Diskussionen aufgenommen hat.
Der Autor ist Biochemiker. Die Erkenntnisse der Biochemie sind noch sehr jung, deshalb konnten Darwin und die Wissenschaftler bis in den Beginn der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Probleme, die sich in den Bausteinen lebender Organismen ergeben, nicht erkennen. Diese Erkenntnisse bringen allerdings wichtige Grundannahmen der Darwinschen Theorie ins Wanken, denn ein stufenweiser Aufbau komplexer Systeme ist nicht denkbar: Entweder es waren alle Teile von Anfang an da oder dieses System konnte nie existieren. Behe vergleicht dies mit einer Mausefalle, nur wenn sie komplett ist, kann sie ihre Funktion erfüllen. Linz (www.kath.net)
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Gefährlicher als radikaler Islamismus: Radikaler Relativismus
Im Blick auf den interreligiösen Dialog forderte der TV-Moderator Peter Hahne auf der Ostertagung des Diakonissen-Mutterhauses Lachen in Neustadt/Weinstraße, die Warnungen aufgeklärter Muslime vor einer „schleichenden Islamisierung Deutschlands" ernst zu nehmen. Gefahr für die demokratische Rechtsordnung drohe allerdings weniger von radikalen Islamisten als von „kultur-, religions- und ahnungslosen Deutschen, die ihren radikalen Relativismus mit naivem Rabatt für fremde Kulturen verbinden."
Es bewahrheite sich die Erkenntnis: „Toleranz gegen andere plus Ignoranz gegen das Eigene führt zur Intoleranz gegenüber allem." In solchen Zeiten müssten entschiedene Christen grundlegende Orientierung geben, ohne die eine freie, gemäß Grundgesetz „vor Gott und den Menschen verantwortliche Gesellschaft" nicht existieren könne.
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Kirchen = KIRCHE?
Mit dem Zweiten Vaticanum hat die katholische Glaubenslehre einen entscheidenden Schritt der Klärung getan: „Kirche“ existiert konkret. Sie ist keine abstrakte Idee. Sie ist dort, wo Petrus ist, wo sein Nachfolger die Herde Christi leitet. Sie ist dort, wo in der Gemeinschaft mit ihm und den rechtmäßigen Bischöfen die Eucharistie gefeiert wird. Deshalb sagt das Konzil, sie sei „verwirklicht“ („subsistit“) in der katholischen Kirche.Der Kern der Frage war und ist: Was macht „Kirche“ aus? Die katholische Antwort war und ist: die Fülle der „Heilsmittel die Christus seiner Gemeinschaft anvertraut hat. Dazu gehören wesentlich: die apostolische Sukzession und die Eucharistie. Beide sind in den aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen nicht im vollen Sinn gewahrt geblieben...
Aber außerhalb ihres „sichtbaren Gefüges“ gebe es eine Fülle an „Elementen der Heiligung und Wahrheit“, die wirklich zur Kirche Jesu Christi gehören. Wo immer diese Elemente zu finden sind, dort sind Elemente der Kirche, wenn auch die Kirche nicht voll verwirklicht ist.
Deshalb, so heißt es in dem neuen Papier aus Rom, gelte, dass „diese (aus der Reformation hervorgegangenen) Gemeinschaften selbst - wegen der verschiedenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in ihnen wirklich vorhanden sind - zweifellos einen kirchlichen Charakter und einen daraus folgenden Heilswert haben“. (Kardinal Schönborn)
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Benedikt XVI über die Frau nach Bruno Forte

„Der Papst sagte: Die Tatsache, dass die Frau vom Priesteramt ausgeschlossen ist, bringt keine Unterlegenheit zum Ausdruck, sondern zeigt eine Vielfalt von Ausdrucksformen und Möglichkeiten, am Leben der Kirche teilzunehmen“, erklärte Forte, ein bedeutender italienischer Theologe, der vor zwei Jahren die Fasten-Exerzitien für Papst und Kurie hielt, was als große Anerkennung auf fachlicher und menschlicher Ebene gilt.
„Damit hat der Papst diese theologische Wahrheit in eine existentielle und persönliche Sprache übersetzt“, kommentierte Bischof Bruno Forte. „In anderen Worten, nicht Priester zu sein, bedeutet nicht, dass die Frau in einer untergeordneten Lage ist. Es bedeutet, so wie Maria gegenüber Jesus eine Teilnahme in der Gegenseitigkeit zu leben. In welchen Ämtern der Kirche also kann die Frau heute präsenter sein, als sie es ist?“
„Ich würde die Dimension der Prophetin herausheben“, meinte der Bischof Bruno Forte. „Die Frau im Dienst der Verkündigung für die Weitergabe des Glaubens, als Katechetin, als Theologin, als Kontemplative, als Zeugin im Dialog. Denn die Frau hat außerordentliche Fähigkeiten zum Hören des anderen, das heißt, Fähigkeiten im Dialog. Zweitens, in Bezug auf die Liturgie: Die Frau ist dazu befähigt, den Empfang des anderen vorzubereiten. Das erfüllt sich in der liturgischen Handlung, die der Gipfelpunkt des Lebens der Kirche ist.“
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Europarat-Kommission unterstützt Pornografie
Die EU-Kommission veröffentlichte im Internet einen 44-Sekunden-Pornofilm - Gezahlt wird er von europäischen Steuerzahlern – Kommission möchte ihn trotz Protesten nicht vom Netz nehmenDie EU-Kommission hat vor einigen Tagen im Internet unter dem „EUTube“-Angebot einen de facto Pornofilm veröffentlicht. In dem 44 Sekunden Film werden Sexszenen aus einigen europäischen Filmen gezeig
