Zeichen und Zeugnis
Freitag, August 01, 2008
 
"Humanae vitae" - das Hohelied der ehelichen Liebe katholische Sicht der Sexualität
In einem kürzlich wieder entdeckten Brief bittet Papst Paul VI. kurz vor der Veröffentlichung von „Humanae vitae“ eindringlich alle Bischöfe, mit ihm an einem Strang zu ziehen.

Rund eine Woche, bevor die umstrittene Enzyklika Pauls VI. „Humanae vitae“ 1968 veröffentlicht wurde, erging ein Brief mit einer Kopie des Dokuments an alle Bischöfe der Welt. Dieser Brief, datiert auf 19. Juli 1968 und signiert von Staatssekretär Kardinal Amleto Giovanni Cicognani, wurde erst kürzlich wieder entdeckt.

Die dringende innerkirchliche Einigkeit zu diesem Thema war das Anliegen des Schreibens. „… Seine Heiligkeit hat nachdrücklich empfohlen, dass ich Sie auf seine Bedeutung aufmerksam mache und auf die Notwendigkeit eines übereinstimmenden Bestrebens von Seiten des gesamten katholischen Episkopates.“

Der Papst bittet die Bischöfe aller Welt inständig um ihre Unterstützung in der „heiklen“ Frage des Verbots künstlicher Empfängnisverhütung: „Und nun wendet Er sich an Seine Brüder, die Bischöfe der katholischen Welt, und bittet sie, fester denn je auf Seiner Seite zu stehen in dieser Situation, und Ihm zu helfen, diesen heiklen Punkt der kirchlichen Lehre dem christlichen Volk zu präsentieren und seine tiefen Gründe zu erklären und zu rechtfertigen.“

„… Jede notwendige pastorale Anstrengung soll unternommen werden, damit es keine Unklarheit unter den Gläubigen oder in der öffentlichen Meinung gibt bezüglich der Position der Kirche in dieser ernsten Sache.“

So kann der neu entdeckte Brief ein „Gewissensspiegel“ sein. Das 40-Jahr-Jubiläum der Enzyklika gibt Hoffnung, dass dieses erbetene Bemühen wieder neu auflebt und die Katholiken über diese Lehre und ihre guten Konsequenzen informiert werden. (kath.net)

Sie finden den Text hier

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Dienstag, Januar 15, 2008
 
Die berühmte Rede von Benedikt XVI in Regensburg
Vorlesung von Papst Benedikt XVI in der Universität Regensburg anläßlich seines besuches in Deutschland. Thema: Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen. Diese Vorlesung wurde in den Medien heftig diskutiert wegen eines Zitates über den Islam.



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Sonntag, September 02, 2007
 
Beten wir zusammen mit dem Papst Benedikt XVI


Gebet Benedikts XVI am Jahrestag seines Besuchs in Manopello:

Herr Jesus,
die ersten Apostel erkannten Dich als Sohn Gottes,
den erwarteten und verheißenen Messias zur Erlösung der Welt
als Du sie fragtest: „Wen sucht ihr?“
und sie danach Deine Einladung annahmen: „Kommt und seht!“ –
So wollen auch wir, Deine Jünger in dieser schwierigen Zeit,
Dir folgen und Dir Freunde sein – Angezogen vom Glanz Deines ersehnten und verborgenen Angesichts.

Zeige uns, so bitten wir Dich, Dein immer neues Gesicht,
geheimnisvoller Spiegel der unendlichen Barmherzigkeit Gottes.
Lass uns mit den Augen des Geistes und Herzens darin vertiefen:
im Antlitz des Sohnes, Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, und Abbild Seines Wesens (vgl. Hebr. 1,3),
das menschliche Gesicht Gottes, der in die Geschichte eingetreten ist
im Aufleuchten der Horizonte des Ewigen.
Schweigendes Gesicht des leidenden und auferstandenen Jesus!
Geliebt und angenommen verändert es das Herz und Leben.
„Dein Gesicht, Herr, suche ich.
Verbirg nicht Dein Gesicht vor mir“ (Psalm 27,8s).

Wie oft ist dieses verzehrende Flehen des Psalmisten
im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende von Gläubigen zu Dir gedrungen!
Herr, auch wir wiederholen voll Vertrauen diesen Ruf:
„Mann der Schmerzen, vor dem man sein Gesicht verhüllt“ (Jes 53,3),
Verbirg vor uns nicht Dein Angesicht!
Deine Augen ruhen auf uns mit Zartheit und Erbarmen.
Lass uns aus ihnen die Kraft der Liebe und des Friedens schöpfen,
die uns den Weg des Lebens weist und jenen Mut,
Dir ohne Furcht und kompromisslos zu folgen,
um Zeugen Deines Evangeliums zu werden
mit tätigen Zeichen der Hingabe, der Liebe und der Vergebung.

Heiliges Antlitz Christi,
Licht, das die Schatten der Zweifel und Trauer erleuchtet,
Leben, das die Macht des Bösen und des Todes für immer gebrochen hat,
geheimnisvoller Blick,
der nicht aufhört, sich auf die Menschen und Völker zu senken,
verborgenes Gesicht in den Eucharistischen Zeichen
und in den Blicken unserer Nächsten,
mach uns zu Pilgern Gottes in dieser Welt,
dürstend nach dem Unendlichen und bereit für die Begegnung am Jüngsten Tag,
wenn wir Dich, Herr, von „Angesicht zu Angesicht“ (1 Kor 13,12) sehen
und in Ewigkeit in der Herrlichkeit des Himmels schauen dürfen.

Maria, Mutter des Heiligen Angesichts,
hilf uns, „unschuldige Hände und ein reines Herz“ zu erlangen:
Hände, verklärt durch die Wahrheit der Liebe
Herzen, hingerissen von Gottes Schönheit,
damit wir uns – verwandelt durch die Begegnung mit Christus –
ohne Vorbehalt den Brüdern schenken,
besonders den Armen und Leidenden,
in deren Gesichtern das Geheimnis der verborgenen Gegenwart
Deines Sohnes Jesus widerscheint,
Der lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

1. September 2007

Benedikt XVI.

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