Zeichen und Zeugnis
Mittwoch, Oktober 22, 2008
 
Ägypten: Koptischer Pfarrer und Trauzeuge zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt.
Ein koptischer Pfarrer ist von einem Kairoer Gericht wegen „Urkundenfälschung“ zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erfahren. Matthias Wahba, Pfarrer der Santa Maria-Kirche bei Gise, hatte eine zum Christentum konvertierte Muslimin und einen Christen getraut und ihnen die Heiratsurkunde ausgestellt, unwissend, dass die Papiere der Braut gefälscht waren.

Den Verurteilten sei kein fairer Prozess gemacht worden und die Unkenntnis über die gefälschten Papiere sei nicht berücksichtigt worden, kritisiert die IGFM. Die Urteile seien von dem ägyptischen Gericht als Abschreckung für weitere Heiratswillige gedacht.

Die Eintragung von Religionszugehörigkeiten in den ägyptischen Personalpapieren führte immer wieder zu Diskriminierung und ungerechtfertigten Verfolgungen, wie das aktuelle Urteil beweise. „Wir fordern Justizminister Mamdouh Moheiddin Marei und Religionsminister Mahmoud Hamdi Zak-zouk auf, eine Neuverhandlung der Urteile zu veranlassen. Die Urteile stehen in keinem Verhältnis zu der Tat und widersprechen internationalen Rechtsnormen“, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Labels: , , , , ,


Samstag, Mai 17, 2008
 
Schluss mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft.
Autsch... diese Diagnose tut weh. Man muss aber der Wahrheit mutig ins Gesicht sehen können. Hier bieten wir Ihnen die Schlagzeilen. Machen Sie klick und Sie hüpfen hinüber... Jede Generation hat einen Peter Hahne der da sagt: "J'accuse!"

Die »Generation Golf« (so nennt Florian Illies seine in den 1970er Jahren geborenen Altersgenos­sen), die geschenkt bekam, wofür ihre Eltern noch hart arbeiten mussten, ist mit dem 11. September 2001 jäh wachgerüttelt. Aufgewacht nach wohlig­wattiger Schläfrigkeit, ausgeruht auf dem weichen Zivilisationspolster. Nach der Leichtigkeit des Seins (-weder rechts noch links, aber lustig) kommt die be­rufliche Bedrängnis. Die Zukunftsaussichten sind düster, die Vergnügungen der Spaßgesellschaft schmecken schal, an den Hebeln der Macht sitzen immer noch diejenigen, die in grauer Vorzeit den Marsch durch die Institutionen angetreten hatten. Für die »Generation Golf« sind die Zeiten alles an­dere als rosig. »Jung, erfolgreich, entlassen«, titelte der »Spiegel« (August 2002).

Aus und vorbei! »Die Sinnfrage ist wieder wich­tiger als die Spaßfrage«, sagt Horst V. Opaschows­ki, Deutschlands dienstältester Trendforscher (BAT-Forschungsinstitut Hamburg). »Auf das Va­kuum einer oberflächenbetonten Weltsicht folgt die Sehnsucht nach Werten. Nach dem Zeitalter der Ideologien folgt die Rückkehr zur Religion« (Illies).

»Religion als Lebensgefühl ist wieder gefragt - als Gegengewicht für den Verfall verbindlicher Regeln und moralischer Normen. Normlosigkeit ist auch ein Ausdruck von Gottlosigkeit«, schreibt der So­ziologe Opaschowski.

Labels: , , , , ,


Sonntag, Februar 10, 2008
 
Psychotherapie und Glaube. Wie hast Du es mit der Religion
KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ schreiben Sie über den Glauben. Sie sind ja nicht nur Autor und Theologe, sondern auch Psychotherapeut und Arzt. Für viele Menschen ist Psychotherapie unvereinbar mit Religion. Kommen gläubige Patienten in die Praxis, ist der Glaube als „Übeltäter“ schnell erkannt. Sofort wird versucht diesen zu beseitigen und nicht das eigentliche Problem, mit dem der Patient gekommen ist. Ist es denn möglich eine Psychotherapie zu praktizieren, die den Glauben nicht gleich bekämpft, sondern ihn sogar aktiv in die Heilung miteinbezieht?

Lütz: Was Sie da beschreiben, war wohl vor 30 Jahren nicht selten. Doch wer heute als Psychotherapeut eine solche manipulative Haltung zeigen würde, bekäme Probleme mit den Berufsverbänden. Dennoch mag es noch Einzelfälle geben. Die meisten psychischen Störungen können heute mit verschiedenen Psychotherapiemethoden sehr gut behandelt werden. Gerade die katholische Tradition und vor allem Papst Benedikt XVI. betonen, dass man die Vernunft und damit die Ergebnisse der Wissenschaft bereitwillig nutzen soll.

Ob der Therapeut, der einem den Waschzwang therapeutisch beseitigt, Christ ist oder nicht, ist egal, er muss wissenschaftlich gut ausgebildet sein. Bei psychischen Störungen braucht man keinen christlichen Therapeuten, sondern einen guten Therapeuten. Wenn man aber den Sinn des Lebens sucht, ist Psychotherapie nicht der richtige Weg, dann braucht man einen guten Seelsorger. Vermischungen zwischen Psychotherapie und Seelsorge halte ich für problematisch. Das gab es bei Eugen Drewermann, aber auch bei anderen. Ich bekomme nicht selten Anrufe von Menschen, die einen christlichen Therapeuten suchen. Ich rate da in der Regel, am besten den Hausarzt zu fragen, mit welchem Psychiater und Psychotherapeuten er normalerweise zusammenarbeitet.

Dann sollte man diesen Therapeuten aufsuchen und ihm sagen: „Ich bin katholisch und möchte das auch gerne bleiben, können Sie damit umgehen?“ Ein seriöser Psychiater, der im Groll aus der Kirche ausgetreten ist, wird einen dann korrekterweise an einen Kollegen verweisen. Ein Kollege, der vielleicht aus dem Osten Deutschlands stammt, nicht getauft ist, aber über eine gute Ausbildung verfügt, kann die Depression eines Christen sehr erfolgreich behandeln.

Labels: , , , ,


Dienstag, Dezember 11, 2007
 
Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht.
KATH.NET: Herr Lütz, in Ihrem neuen Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ nennen Sie viele Beispiele von Versuchen, die Religion zu eliminieren. Auch nach Jahrhunderten ist dieses Phänomen nicht totzukriegen. Warum brauchen wir Religion und Glauben?

Lütz: Einen Gott, den man braucht, braucht man nicht. Wenn man nur an Gott glaubt, damit es in der Gesellschaft besser läuft, ist das bloß eine gescheite Form des Atheismus. Wir sollten uns der Gesellschaft nicht als die Saubermänner anbiedern. Die entscheidende Frage ist doch, ob es Gott gibt oder nicht. Dass der Glaube an Gott dann auch nützliche Folgen hat, steht auf einem anderen Blatt.

Labels: , , ,


Donnerstag, Oktober 04, 2007
 
Seit wann ist die "überwältigende Macht des Zufalls" ein Element des Glaubens?

"Mein Werk zeigt Zufall als überwältigende Macht und ist in einem sakralen Raum am richtigen Platz!" ( Gerhard Richter)

"Meine Fenstergestaltung ist nicht katholisch... Wie sähe eine katholische Gestaltung aus, die nicht plagiatorisch die Historie beschwört und nicht kunstgewerblich ist?" (Gerhard Richter).

"Religiöse Kunst lädt mich zum Gebet ein" (Anonym)

Labels: , , , , , ,


Dienstag, Juni 19, 2007
 
Macht Religion krank?
Der Mensch soll das Christentum aufgeben, dann erst wird er Mensch“, schrieb der Philosoph Ludwig Feuerbach. Seitdem steht die These im Raum, dass „Religion“ – gemeint ist offensichtlich stets monotheistische Religion – den Menschen entfremde.

Wenn Gott nicht mehr ist als „was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht“, also lediglich „der in der Phantasie befriedigte Glückseligkeitstrieb des Menschen“ (Feuerbach), dann ist Religion wohl, wie Marx formulierte, Produkt der Entfremdung des Menschen, bestenfalls „Opium des Volkes“, schlimmstenfalls ein Herrschaftsinstrument. Wie naheliegend klingt dann auch die These Sigmund Freuds, Religion sei eine universelle Zwangsneurose, eine infantile Form der Wirklichkeitsbewältigung.

These der Grazer Philosophie-Professorin Sonja Rinofner, prinzipiell könne alles krank machen.

Es sei eine Frage der Dosierung, der Einstellung, der Motivation und der individuellen Stabilität, ob Arbeit, Liebe oder Religion krank machen oder nicht. Nicht das Abstraktum Religion, sondern die spezifische Weise, mit Religion in der eigenen Lebenspraxis umzugehen, könne krank machen. Aber, so die Philosophin weise, alles hänge auch davon ab, wie man „Krankheit“ definiert. (mehr)

Labels: , , , , ,


Samstag, März 10, 2007
 
Ein Atheist verteidigt die Kirchen


Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei: Nur mehr die Kirche in der Lage, "Werte und moralische Maßstäbe halbwegs allgemein zu formulieren". Die politische Linke ist derzeit nicht in der Lage. Berlin (www.kath.net)"Eine gottlose Gesellschaft wäre eine wertelose Gesellschaft." Dies sagte der Atheist Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Berlin wie der „Kölner Stadtanzeiger“ berichtet. Für Gysi haben die großen Kirchen in Deutschland eine einzigartige Rolle bei der Wertevermittlung. Nur sie seien noch in der Lage, "Werte und moralische Maßstäbe halbwegs allgemein zu formulieren". Die politische Linke sei dazu derzeit nicht in der Lage. Die Politik im allgemeinen und die Medien seien da überfordert. Gysi bezeichnete sich selber als jemand, der nicht an Gott glaube. Er bekämpfe jedoch Glaubenshaltungen oder Glaubensüberzeugungen nicht.

Lesen Sie auch über "schwere Kost für Atheisten".


Und dann noch ein Leckerbissen:

Leider habe ich nur die spanische Übersetzung des Briefs eines bekannten französischen Athisten, Jean Jaurès,, der seinem Sohn die Erlaubnis verweigert vom Religionsunterricht fernzubleiben.

Labels: , , ,


Montag, Januar 08, 2007
 
Gefangene de Monats

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den ägyptischen Scheich Bahaa el-Din Ahmed Hussein El-Akkad zum „Gefangenen des Monats November“ benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.

Der 57jährige ist nach Angaben des Hilfswerks „Open Doors“ seit April 2005 wegen seines Übertritts zum christlichen Glauben inhaftiert. Der frühere Leiter einer Moscheegemeinschaft gehörte über 20 Jahre lang einer gewaltlosen islamischen Fundamentalistengruppe an, die Nichtmuslime zum Islam bekehren will.

Anfang 2005 fand er nach Gesprächen mit einem Christen, Bibelstudium und Gebeten zum christlichen Glauben. Am 6. April 2005 wurde er verhaftet, weil gegen ihn der „Verdacht der Blasphemie gegen den Islam“ vorlag.

Obwohl ein Gericht in Kairo am 30. Juli 2006 seine Freilassung anordnete, ignorierte die Geheimpolizei SSI diesen Beschluss und verlegte El-Akkad im September in das besonders für politische Islamisten bestimmte Hochsicherheits-Gefängnis Wadi el-Natroun.

Der gesundheitlich geschwächte dreifache Familienvater ist dort in einer zwei Quadratmeter kleinen Zelle untergebracht. Die Geheimpolizei drohte ihm nach Informationen von „Open Doors“ mit lebenslanger Haft, wenn er sich nicht bereit erkläre, andere Konvertiten zu bespitzeln.

In Ägypten ist ein offizieller Religionswechsel für Muslime nicht möglich. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den ägyptischen Präsidenten Mohammad Hosni Mubarak um die Freilassung El-Akkads zu bitten. Von den rund 70 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 87 Prozent Muslime, zehn Prozent Kopten und 1,2 Prozent Protestanten und Katholiken.

Labels: , , , , ,


Donnerstag, November 30, 2006
 
Das Eva-Prinzip
Nur das Eva-Prinzip kann uns retten? Eva-Prinzip, das heißt für Frauen: Versöhnung mit sich selbst und der Männerwelt, die Familie wichtig nehmen und sich vor allem von Denkverboten befreien.

Eines dieser Denkverbote formulierte Eva Herman - eine 47-jährige Karrierefrau, zum vierten Mal verheiratet, ein Sohn und dann die plötzliche Kehrtwende zu Heim und Herd - für eine Familienzeitung, die sie fragte, wie sie denn leben würde, wenn sie noch einmal von vorne beginnen könnte. „Ich würde mir einen Mann suchen, ihn arbeiten lassen und mich um unsere fünf Kinder kümmern“, bekannte sie. Und: Es war kein Scherz. „Das hatte ich ernst gemeint.“

Den Rebellinnen und Rebellen von einst sollten die Worte entgegen gehalten werden. „Ruhet in Frieden! Lasst Frauen wieder einen eigenen Weg finden, ohne sie als männerhörige Dummchen zu beschimpfen. Lasst Frauen die wahre Entscheidungsfreiheit, die auch beinhalten kann, sich für Mann und Kind zu entscheiden.“

Labels: , , , ,


Mittwoch, November 29, 2006
 
Jugendliche: nicht länger als 1 Stunde TV
Jugendliche sollen nicht länger als eine Stunde täglich vor dem Fernseher sitzen. Das sagen Schweizer Kinderärzte laut Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“. „Während die Experten noch streiten, ist es für die Gesellschaft der Schweizer Kinderärzte keine Frage mehr“, heißt es.

Über sieben Stunden TV-Konsum pro Woche schade der körperlichen und psychischen Entwicklung von Jugendlichen, warnen die Ärzte in der neuen Auflage ihres quasioffiziellen „Schweizerischen Gesundheitshefts“, das bei jeder Geburt kostenlos an die Eltern abgegeben wird.

Dass Gesundheitsheft, finanziert von der Krankenkasse CSS, hat einen quasi offiziellen Charakter und geniesst daher auch in Fachkreisen Beachtung. „Bis zum dritten Lebensjahr sollen Kinder überhaupt nie fernsehen“, sagt die Genfer Kinderärztin Nicole Pellaud, die zusammen mit zwei Deutschschweizer Berufskollegen das Heft redigierte. In den USA sorgt derzeit eine Studie für Aufregung, welche die Zunahme des Autismus auf kleinkindlichen TV-Konsum zurückführt. (kath.net)

Labels: , , ,


Donnerstag, Oktober 26, 2006
 
Sexuelle Verwilderung zertört die Basis des Zusammelebens

Man kommt zum Schluß, daß sich die Sexualität zwar von der Fortpflanzung technisch trennen läßt. Aus ihrem wirtschaftlichen und bevölkerungsmäßigen Kontext lässt sich jedoch nicht herauslösen: Fortpflanzung, Erhalt des Volkes, Ernährung und Erziehung der Kinder, zwischenmenschliches Vertrauensverhältnis, gegenseitiger Lebensdienst in Treue und Freundschaft, Kultur und gemeinsamer Lebensaufbau, Humanität, Menschenwürde und gegenseitige Lebensachtung, u.a.

Damit ist die Meinung widerlegt, dass die Sexualität Privatsache jedes einzelnen sei.  Sexuelle Normen ahben einen Öffentlichkeitscharakter und müssen deshalb auch unter ethische und politischen Gesichtspunkten gesehen werden. Eine demokratische Ordnung kann nur bestehen, wenn alle sich freiwillig den Gesetzen unterwerfen. Jede Gesellschaft kann nur bestehen, wenn sie auf verlässlichen Vertrauensverhältnissen aufruht. Sexuelle Verwilderung aber zertört die Basis des Zusammelebens.

Labels: , , ,


Freitag, Oktober 20, 2006
 
Eva: Frauen für Frauen
Die Verfasserinnen formulieren, die Proteste gegen den Paragraphen 218 enthüllten „ein zutiefst bedrohliches Moment der Frauenbewegung“. Und weiter: „Es war nicht nur der überaus feindselige und ablehnende Umgang mit einem ungeborenen Kind, es war auch die wenig einfühlsame Auseinandersetzung mit uns Frauen. Ist das ungeborene Leben nicht ein Teil von uns? Wird bei einer Abtreibung nicht ein Stück von uns zerstört?“

Das „Eva Prinzip“ behandelt das Thema also weniger aus der Perspektive des Ungeborenen und seines Lebensrechtes als vielmehr aus der Sicht der Frauen, die vielfach ein Leben lang unter einer Abtreibung leiden. Das bislang nur einer kleinen interessierten Öffentlichkeit bekannte „Post-Abortion-Syndrom“ erhält hier die Chance, auf ein breiteres Publikum zu stoßen.

Weltmeister im Töten Unschuldiger

Die Autorinnen zitieren Professor Ingolf Schmid-Tannwald vom Münchner Klinikum Großhadern, nur wenige Studien befassten sich mit den psychischen und körperlichen Folgen von Abtreibungen, weil Untersuchungen dazu gesellschaftlich nicht erwünscht seien. Dabei führten Abtreibungen, so der Experte, zu Störungen, die mit denen vergleichbar seien, die nach Gewalteinwirkung und Vergewaltigung aufträten.

Labels: , , , ,


Donnerstag, Oktober 19, 2006
 
Die Theologie des Leibes y die drei Urerfahrungen der Menschheit
George Weigel bezeichnet die „Theologie des Leibes“ in seiner Papstbiographie „Witness to Hope” („Zeuge für die Hoffnung”) als eine „theologische Zeitbombe”. Ich meine, dass er Recht hat. Johannes Paul II. hat uns nämlich drei Urerfahrungen hinterlassen, die Teil der Erfahrung Adams und Evas waren, die aber auch Bestandteil unserer eigenen menschlichen Existenz sein können, wenn wir es nur wollen. Nach Johannes Paul II. müssen wird dafür die nötigen Voraussetzungen schaffen, erst dann können sie sich entwickeln und uns zu dem hinführen, was Gott mit uns ursprünglich im Sinne hatte.

Wir alle haben die Erfahrung von der Ursünde: Etwas frei nach Paulus formuliert: Wir tun die Dinge, die wir nicht wollen, und jene Dinge, die wir wirklich wollen, fallen uns schwer – die Ursünde ist nicht schwer auszumachen.

Aber mit der „Theologie des Leibes“ haben wir jetzt folgende drei Urerfahrungen des Menschen, die positiv und nicht negativ sind: die ursprüngliche Einsamkeit, die ursprüngliche Einheit und die ursprüngliche Nacktheit.

Wenn man die jungen Menschen dazu bringt, ihre Einsamkeit zu erfahren, zu erfahren, dass sie als Mensch allein dastehen, wird ihnen das helfen zu erkennen, dass ihr Körper Symbolkraft hat. Und das heißt auch, dass die Sexualität Symbolkraft hat und Sex alles andere als ein „Freizeitsport“ ist. Sexualität bedeutet mehr als Lust. Die sexuelle Vereinigung ist jener symbolträchtige Akt, mit dem ein Ehemann und eine Ehefrau einander ganz annehmen und sich einander schenken.

Wenn man den jungen Menschen dabei hilft, eine Erfahrung der Einheit zu machen, der Liebe, so gelangen sie zur Erkenntnis, dass ihr Körper und die Sexualität für die Liebe geschaffen sind und nicht nur für eine vorübergehende Eskapade.

In seiner ersten Enzyklika bemerkt Johannes Paul II., dass wir ohne Liebe nicht leben können. Ich bin der Überzeugung, dass die Entfaltung dieser zweiten Urerfahrung durch den Papst, die er „ursprüngliche Einheit“ nennt, viel dazu beiträgt, die Krise der Liebe – den Mangel an Liebe – anzugehen, ein Übel, das tief in unserer Kultur verwurzelt ist.

Und dann ist da noch die faszinierende menschliche Urerfahrung, die er „ursprüngliche Nacktheit“ nennt. Diese Erfahrung wird den jungen Menschen helfen, den Sinn ihrer Freiheit zu erkennen.

Freiheit nicht einfach als bloße Wahlmöglichkeit zu verstehen, sondern vielmehr als die geheimnisvolle Fähigkeit, die wir empfangen haben, um unser Leben einander und dem Herrn zu schenken, es ihm aus freien Stücken hingeben zu können.

Labels: , , , ,


Dienstag, August 29, 2006
 
Konsum macht nicht glücklich.
Konsum macht nicht glücklich.
Diese Meinung vertritt der Leiter der Auftragsforschung am BAT-Freizeit-Forschungsinstitut (Hamburg), Ulrich Reinhardt. Im Bundeswehrmagazin ‚Y’ (Berlin) schreibt er, Glück bestehe in einem Zustand eigener Zufriedenheit, in dem keine weiteren Bedürfnisse geweckt würden. Beispielsweise bedauere kein Urwaldbewohner einen fehlenden Internetanschluss, da ihm dieser Wunsch unbekannt sei.

In der Wohlstandsgesellschaft versuchten Konsumanbieter hingegen ununterbrochen, Wünsche zu erzeugen. Kurzweiliger Spaß und Lust würden gleichgesetzt mit Glück und Glückseligkeit. Das Verlangen, alle Wünsche verwirklichen zu müssen, berge ein Suchtpotenzial in sich, warnt Reinhardt.

Dies sei besonders in der jungen Generation festzustellen. Zwar gebe es keinen Königsweg, das eigene Glück zu finden, aber Reinhardt befürwortet eine Reduzierung der eigenen Wünsche auf ein realistisches und erreichbares Maß. Eine Ursache für das Streben nach Glück sieht Reinhardt in der Sehnsucht, die Sinnerfüllung des Lebens herauszufinden.

Für Konsumanbieter, die Glücks- und Erlebnisangebote verkaufen, sei dies eine große Herausforderung: „Sie müssten Ernst machen mit ihrem Anspruch auf eine Sinnerfüllung des Lebens, so dass Menschen wirklich glücklicher, zufriedener und sinnerfüllter leben können.“

Der Begründer der Logotherapie, der Wiener Psychiater Viktor Frankl (1905-1997), beschrieb das Glück als Nebenprodukt, „das dann entsteht, wenn wir uns an eine Sache, die außerhalb von uns selbst ist, verlieren“. Glück könne niemals auf direktem Wege „erzeugt“ oder angestrebt werden. Die Aufgabe des Menschen ist es, etwas Sinnvolles zu tun – dann wird das Glück dazu geschenkt…

Labels: , , ,


Freitag, August 11, 2006
 
Länger single und 11,7 Partnerschaften im Schnitt
"Wir werden in Zukunft bis zu 15 Jahre unseres Lebens als Single verbringen." Das prognostiziert der Zukunftsforscher Matthias Horx. Zudem werde die Zahl eingegangener Partnerschaften deutlich ansteigen.

Alleinsein als zentraler Lebensbestandteil"Die durchschnittliche Zeit, die wir als Singles verbringen, hat sich in der Vergangenheit von fünf auf zehn Jahre verdoppelt und wird sich in den kommenden zehn bis 20 Jahren noch mal mindestens auf 15 Jahre erhöhen", prophezeit der Gründer und Leiter des Zukunftsinstituts Horx in Frankfurt, der heute in Wien lebt.

Eine weitere Entwicklung ist die durchschnittliche Zunahme der ernsthaften Beziehungen pro Person. "Stadtbewohner werden im Schnitt 11,7 Partnerschaften in ihrem Leben eingehen, gegenüber rund 2,5, die ihre Eltern und Großeltern hatten", verdeutlichte Horx die Veränderungen.

Um den oder die Richtige zu finden, würden erst einmal verschiedene Typen durch Beziehungen auf Zeit ausprobiert werden, bevor man sich auf den Lebensgefährten festlegt.

Labels: , , ,


Samstag, Juli 22, 2006
 
Internet-Pornographie nimmt immer größere Ausmaße an
Die Sucht nach Internet-Pornographie nimmt immer größere Ausmaße an - auch unter Christen. Selbst Pastoren sind davon betroffen. Darauf hat der Chefarzt der Schweizer psychiatrischen Klinik Sonnenhalde, Samuel Pfeifer (Riehen bei Basel), aufmerksam gemacht.

In einem Interview mit idea-Schweiz verweist er auf den Fall eines ehemaligen freikirchlichen Pastors, der in seinem Computer eine halbe Million pornographischer Bilder gespeichert hatte. Dies sei kein Einzelfall. So hätten in den USA in einer Umfrage 51 Prozent der Pastoren bekannt, daß für sie Internet-Pornographie eine mögliche Versuchung sei. 37 Prozent hätten erklärt, damit ein Problem zu haben.

Labels: , , ,


Donnerstag, Juni 29, 2006
 
Donum vitae(Geschenk des Lebens) müsste donum mortis (Geschenk des Todes) heissen





Bitte, bitte, Mami, bring mich nicht um!





Kirchliche Angestellte dürfen nach einer Entscheidung der deutschen Bischöfe nicht bei der Schwangerenhilfsorganisation Donum vitae mitarbeiten. In einer der Redaktion vorliegenden Erklärung der Bischöfe heißt es, bei Donum vitae handele es sich um eine Vereinigung außerhalb der katholischen Kirche. Wörtlich heißt es in den Dokument: "Die Beratungsstellen von Donum vitae sind weder von der Deutschen Bischofskonferenz noch von einzelnen deutschen Bischöfen anerkannt."

Auch der Austausch von Personal oder der Wechsel von Dienstverhältnissen ist dem Schreiben zufolge untersagt. Mit dem Deutschen Caritasverband und dem Sozialdienst katholischer Frauen seien keine institutionellen und personellen Kooperationen möglich. Auch sollen vom Deutschen Caritas-Verband und vom Sozialdienst katholischer Frauen getragenen Schwangerenberatungsstellen und Beratungsstellen von Donum vitae nicht im selben Gebäude untergebracht werden.

Die Entscheidung wurde dem Vernehmen nach vom Ständigen Rat der Bischofskonferenz getroffen. Die Bischöfe ersuchen zudem alle Katholiken, die in kirchlichen Räten und Gremien sowie Verbänden und Organisationen mitarbeiten, "zum Zwecke der größeren Klarheit des kirchlichen Zeugnisses auf eine leitende Mitarbeit in Donum vitae zu verzichten". So könnten die Unterschiede zwischen Donum vitae und Positionen der Kirche besser zur Geltung gebracht werden.

Donum vitae ist an 180 Stellen im Bundesgebiet vertreten. Papst Johannes Paul II. und der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, hatten den Weg von Donum vitae unmissverständlich abgelehnt: Die Mitarbeiter geben nach Schwangerschaftskonfliktberatungen einen Schein aus, der nach deutschem Recht den Zugang zu einer straflosen Abtreibung eröffnet.

Labels: , , , ,


Dienstag, Mai 30, 2006
 
Bischöfin für Kinderabtreibung

Die evangelische Superintendentin für Tirol/Salzburg, Luise Müller, nahm am Freitag in der Ö1-Sendung „Religion aktuell“ Stellung zum Salzburger Abtreibungsstreit und der Aussendung von der österreichischen Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“.

Dabei sagte sie, Abtreibungen seien zwar generell zu vermeiden. Es werde aber immer Situationen geben, in denen Kinderabtreibungen unumgänglich seien. Warum diese nur privat und nicht in öffentlichen Krankenhäusern stattfinden sollen, sehe sie nicht ein. Es gelte für solche Fälle optimale Bedingungen zu schaffen.

Dazu noch ein Leservorschlag:
"Beseelt vom Frieden“ unter allen Parteien, möge der Ökumenische Rat der Schwesterkirchen einen Vergleich anbieten: „Abtreibung auf die feine christliche Art“, „mit allem Drum und Dran“ … mit Gebeten, mit PfarrerInnen aller Schwesterkirchen, die ein Segensgebet über die Schwangere sprechen, mit psychologischer Betreuung, während der Abtreibung eine Musik eigener Wahl … so wünschen wir uns doch diese Welt, diese „wackere neue Welt“, wie die „Brave New World“ in der deutschen Übersetzung genannt wurde, nicht wahr?" (Dolfus)

Schauen Sie sich doch einmal an, wie die Abgetriebenen aussehen.

Labels: , , , ,


Donnerstag, Mai 11, 2006
 
Akademikerinnen mit Kindern erfolgreicher

Akademikerinnen mit Kindern erfolgreicher als ihre Kolleginnen ohne Nachwuchs.

Zwei Studien zur gesellschaftlichen Bedeutung der Mutterrolle kommen zu überraschenden Ergebnisse: Die alltägliche Arbeit einer Hausfrau und Mutter ist über 105.000 Euro im Jahr wert, fanden Arbeitsmarktexperten in einer Untersuchung für den amerikanischen Internet-Dienstleiter Salary.com heraus.

Und die Technische Universität Darmstadt wies darauf hin, daß Akademikerinnen mit natur- und ingenieurwissenschaftler Ausbildung mit Kindern erfolgreicher sind als ihre Kolleginnen ohne Nachwuchs. In der US-Studie wurde als Grundlage für die Berechnungen das Jahreseinkommen von zehn Berufen miteinbezogen, die eine Mutter mit Kindern anteilig mitabdeckt. Sie sei auch als Haushälterin und Hausmeisterin tätig, wie auch als Computerspezialistin, Chauffeurin, Geschäftsführerin, Gärtnerin, Nachhilfelehrerin, Köchin, Wäschereileiterin und Psychologin. Ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit liege bei über 91 Stunden, fanden die Wissenschaftler heraus, die für die Studie 400 Mütter befragt hatten.

TU Darmstadt: Ingenieurinnen mit Kindern besonders erfolgreich

Die Soziologin Yvonne Haffner von der Technischen Universität Darmstadt befragte 9.000 Mitglieder ingenieur- und naturwissenschaftlicher Fachgesellschaften. Vom Ergebnis war sie selber überrascht, denn Kinder müssen danach "keine Karrierekiller sein". 40 Prozent aller Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen mit Kindern waren in ihrem Beruf - wenn sie ihn denn ausübten - "erfolgreich" oder "sehr erfolgreich". Bei ihren kinderlosen Kolleginnen waren es weniger als 30 Prozent. In der Studie heißt es dazu: "Frauen, die mit Kindern beruflich am Ball bleiben, haben Kompetenzen, die auch für Unternehmen wichtig sind: Belastbarkeit, Organisationstalent und Fähigkeiten im Krisenmanagement bewähren sich nicht nur, wenn plötzlich drei Schulstunden ausfallen, sondern sind auch im Beruf wichtige Talente."

Besonders erfolgreich seien Wissenschaftlerinnen mit Kindern dann, wenn sie als Selbständige ihre Arbeitszeit flexibel einteilen könnten, heißt es in der Studie, die vom Bundesforschungsministerium in Auftrag gegeben worden war. In anderen Berufen sind Frauen mit Kindern dagegen im Nachteil, so das Statistische Bundesamt (Darmstadt). Nach seinen Angaben bekleiden bundesweit zehn Prozent der verheirateten Frauen mit Kindern Führungspositionen, bei kinderlosen Single-Frauen sind es 17 Prozent.

Labels: , , , ,


Mittwoch, Mai 10, 2006
 
Schwangerschaftskonfliktberatung = Abtreibung
Klarstellende Worte fand nun das Bistum Fulda für die Präsenz von „Pro Familia“ bei der „Woche für das Leben“. Die Teilnahme der Organisation sei ein „eklatanter Fehler“ gewesen, heißt es in einer Stellungnahme des Bistums, wie die „Fuldaer Zeitung“ berichtete.

„Die ökumenische Woche dient dem Lebensschutz und dem ungeborenen Leben. Dieses Anliegen hat Pro Familia nicht“, wird weiters betont. „Deshalb passt Pro Familia nicht in das Bild“. Die Verantwortlichen bedauerten den Fehler. „Wir tragen Mitverantwortung. Schließlich haben wir das Programmheft mit unterschrieben.“

„Pro Familia“, die „Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.“ ist seit langem eine Vorkämpferin in Sachen Abtreibungs-Freiheit. Sie steht unter der internationalen Dachorganisation „International Planned Parenthood Federation“ (IPPF). „Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Veranstaltungen und der Organisation Pro Familia“, stellte jetzt das Bistum fest.

Eine Vertreterin der evangelischen Kirche verteidigte die Organisation. „Wir setzen Pro Familia nicht mit Abtreibung gleich“, sagte Regina Ibanek von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck. Die Organisation sei „eine wichtige Instanz für Schwangerschaftskonfliktberatung“.

Labels: , , ,


Mittwoch, Mai 03, 2006
 
1.933 Menschen getötet durch die Hand des Arztes
Die verschiedenen Arten sich umzubringen Die verschiedenen Arten sich umzubringen. Diese Grafiken werden als Geschenkpapier verkauft.

In den Niederlanden ist die Zahl der gemeldeten Fälle aktiver Sterbehilfe im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 1.933 gestiegen. Im Jahr 2004 seien 1.886 Menschen durch die Hand eines Arztes gestorben. Das berichtet die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) unter Berufung auf das „Deutsche Ärzteblatt“, das den Jahresbericht der niederländischen Überwachungskommissionen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ausgewertet hat.

Danach litten 1.713 Patienten, die um aktive Sterbehilfe gebeten hatten, an Krebs. Bei 1.585 Menschen sei die Sterbehilfe in der Wohnung des Patienten durchgeführt worden, während sie in den restlichen Fällen in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei Angehörigen erfolgte. In drei Fällen hätten die Untersuchungsgremien 2005 eine Verletzung der gesetzlichen Vorschriften festgestellt. Die Staatsanwaltschaften hätten jedoch keine Strafverfahren eröffnet.

In den Niederlanden ist seit April 2002 aktive Sterbehilfe unter bestimmten Umständen erlaubt. Voraussetzung ist, dass ein Patient unerträglich leidet, aussichtslos krank ist und mehrfach ausdrücklich um Sterbehilfe gebeten hat. Außerdem müssen zwei Ärzte zur Entscheidung hinzugezogen werden. Den Angaben zufolge geht die niederländische Regierung davon aus, dass nicht alle Fälle aktiver Sterbehilfe registriert werden.

Laut früheren Erhebungen werden jährlich sogar rund 1.000 schwerstkranke Patienten ohne ihre ausdrückliche Einwilligung getötet.

Labels: , , , ,


Donnerstag, März 23, 2006
 
Jene zum Schweigen bringen, die keine Stimme haben
Benedikt XVI während der Audienz für die ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei internationalen Regierungsorganisationen:

„Beziehungen zwischen Staaten und innerhalb eines Staates sind insoweit gerecht, als sie die Wahrheit respektieren ... Wird die Wahrheit aber verletzt, so ist der Frieden bedroht und die Ordnung des Gesetzes gefährdet.“ Als logische Konsequenz komme dann Ungerechtigkeit auf.

„Diese Ungerechtigkeiten können viele Gesichter haben. Zum Beispiel das Gesicht von Desinteresse und Unordnung, die sogar so weit gehen können, dass die Struktur der Keimzelle der Gesellschaft zerstört wird, die Familie. Oder vielleicht das Gesicht der Arroganz, die zu Missbrauch führen kann, indem sie jene zum Schweigen bringt, die keine Stimme haben oder sich nicht verständlich machen können, wie es bei der schwerwiegendsten Ungerechtigkeit der heutigen Zeit der Fall ist, nämlich wenn man beginnendes menschliches Leben zerstört“.

Labels: , , , , ,


Dienstag, März 07, 2006
 
Wenigstens 46 Millionen Morde jährlich
Viele Kinder müssten heutzutage mit einer Verteidigungswaffe schon vor der Geburt ausgestattet werden. Der lebensgefährlichste Ort auf der Welt ist zur Zeit im Leib der Mutter zu finden.

In der Regel werden Frauen nicht über die psychischen und physischen Folgen nach einer Abtreibung aufgeklärt. Internationale Untersuchungen, wie gerade an der Universität Oslo und in Australien veröffentlicht, belegen den engen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen – wie posttraumatischen Störungen – und Abtreibungen.

Fast jede zweite Frau unter 25 entwickelt nach einer vorgeburtlichen Kindstötung schwere Depressionen. Ebenso können bleibende gesundheitliche Folgen auftreten, wie höhere Quoten bei Entzündungen und Fehlgeburten oder Sterilität (bei ca. vier Prozent). Allein diese negativen medizinischen Konsequenzen, unter denen Millionen Frauen leiden, müssten Anlass genug sein, Abtreibungen nicht als positives Frauenrecht zu deklarieren und einzufordern.

„Der weltweit häufigste medizinische Eingriff, den Frauen über sich ergehen lassen, ist leider eine Abtreibung“, berichtete die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, in Münster anlässlich des Weltfrauentages am 8. März. Aktuelle Berechnungen der UN-Organisation gehen von 46 Millionen Abtreibungen jährlich aus. (kath.net)

Und da machen sie Gesetze, um das Rauchen in der Öffentlichkeit zu verbieten. Es ist gesundheitsschädlich.

Labels: , , , ,


Donnerstag, Dezember 08, 2005
 
Moralischer Relativismus

"Ich für meinen Teil glaube, wir sollten nicht nur daran arbeiten, das Evangelium zu verbreiten (das sollten wir sicher), sondern auch an einer gewissen Vorbereitung auf das Evangelium. Bei vielen Menschen ist es notwendig, sie an das Naturgesetz zu erinnern, bevor wir auf Gott zu sprechen kommen. Denn Christus verspricht die Vergebung der Sünden, aber was bedeutet das schon für jemanden, der, weil er das Naturgesetz nicht kennt, gar nicht weiß, dass er gesündigt hat? Wer nimmt schon eine Arznei ein, wenn er nicht einmal ahnt, dass eine Krankheit ihn befallen hat? Moralischer Relativismus ist der Feind, den wir überwinden müssen, bevor wir den Atheismus in Angriff nehmen. Ich möchte fast die Aussage wagen: Lasst uns die junge Generation erst einmal zu guten Heiden und dann erst zu Christen machen." C. S. Lewis (1898 - 1963), der Autor von "Der König von Narnia". (Lesen Sie eine vehemente Antwort an die Relativisten)

Labels: , , , , ,


Freitag, Dezember 02, 2005
 
Zölibat -- die wahre männerbewegte Existenz.

Das Zölibat ist skandalös, abenteuerlich, erotisch, frech, natürlich - und er macht glücklich. Schon Franz von Assisi und Robinson Crusoe waren Helden des Zölibats und folgten seinen Weisungen. Und wer heute das große Abenteuer sucht, die wilde, freie und heilige Männlichkeit, für den gibt es nur eine Lösung: den Zölibat. (10 Argumente für den Zölibat. Das vielleicht ungewöhnlichste Buch über den Zölibat von Hans Conrad Zander).

Das Buch ist sowohl eine Fundgrube für Liebhaber schwarzen Humors als auch die Bitte eines tief im Herzen Getroffenen, Priester wieder als Menschen zu achten. Diese sind weder abartig noch krank, sondern einfach sexlos glücklich. Zander schlägt eine Bresche für die friedliche Koexistenz der sexuellen Orientierungen. (Amazon.de-Redaktion)

Labels: , , , ,


Montag, Oktober 10, 2005
 
Wir sind nicht das zufällige Produkt der Evolution
Wir erinnern uns alle an die Predigt, die Papst Benedikt XVI. gehalten hat, am Beginn seines Pontifikats, am 24. April 2005 auf dem Petersplatz. Dort sagte er: "Wir sind nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes. Jeder ist gewollt. Jeder ist geliebt, jeder ist gebraucht." Dann hat er hinzugefügt: "Es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium, von Christus gefunden zu werden." Lesen Sie eine Katechese von Kardinal Schönborn über Schöpfung und Evolution.

Labels: , , ,


Samstag, Oktober 08, 2005
 
Homosexuelle und Lesbierinnen: Bitte keine Kinder!

Eine Analyse von 21 US-Studien zur homosexuellen Elternschaft belegt: Jungen, die in lesbischen Haushalten aufgewachsen sind, zeigten mehr weibliches, Mädchen mehr männliches Verhalten.

Die Juristin Monika Hoffmann vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (Reichelsheim/Odenwald) führt ferner das Ergebnis einer Langzeitstudie in Schweden an. Danach hätten Kinder, die ohne Vater oder Mutter aufwachsen, ein deutlich erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken, suchtkrank zu werden oder sich das Leben zu nehmen.

Studie: 2,7 Prozent der Schwulen lebenslang treu

Hoffmann zufolge sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften weithin nicht in der Lage, Kindern Treue und Verlässlichkeit vorzuleben. So belege eine niederländische Studie, dass Schwule in einer „festen Partnerschaft“ jährlich im Durchschnitt acht Sexualpartner hätten. Eine „feste“ Beziehung dauere durchschnittlich 1,5 Jahre. Nach einer aus Kanada stammenden hätten von den älteren Schwulen nach eigenen Angaben lediglich 2,7 Prozent nur einen Sexualpartner in ihrem Leben gehabt.

Die Juristin kritisiert, dass Jugendlichen in deutschen Unterrichtsmaterialen empfohlen werde, sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen und diese auszuleben. Die Betroffenen seien zu jung, um sich für einen homosexuellen Lebensstil mit all seinen Folgen zu entscheiden. Man dürfe junge Menschen mit Identitätsverwirrung nicht alleinlassen und ihnen die Möglichkeit der Veränderung durch therapeutische Hilfe nicht verschweigen. Lesen Sie aus dem Katechismus n. 2359

Labels: , , , ,


Montag, September 12, 2005
 
Abtreibung tödlich für die Mutter

Eine neue internationale Untersuchung hat folgendes ergeben: Wenn die bei der Untersuchung der Todesursachen von Frauen ihre Abtreibungen berücksichtigt werden, dann ist die Todesrate verbunden mit Abtreibung dreimal höher als die Todesrate bei Geburt! Wenn Sie english verstehen, lesen Sie weiter hier und hier.
Dazu noch eine Meldung:
Pro Tag werden in Deutschland zwölf Schulklassen abgetrieben. Darauf machte die „Aktion Lebensrecht für Alle e. V.“ (ALfA) am Montag aufmerksam, nachdem das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die Abtreibungszahlen für das 2. Quartal 2005 veröffentlicht hatte.

Dem Amt wurden für die Monate, April, Mai und Juni insgesamt rund 32.000 vorgeburtliche Kindstötungen gemeldet.

Labels: , , ,


Montag, August 15, 2005
 
Enthaltsamkeit

Die Keuschheit ist auch die beste Vorbereitung auf die Ehe.

Labels: , , ,