Zeichen und Zeugnis
Freitag, März 16, 2007
 
Superstar Thomas Enns: ,Ich hatte noch nie Sex’

Ein Promi outet sich: Der 24-jährige „Deutschland sucht den Superstar“-Kandidat will sich erst seiner Ehefrau körperlich schenken.

Ist er ein „Sonderling“ oder ein „Trendsetter“, fragte die „Bild“-Zeitung recht überrascht, als „Superstar“-Kandidat Thomas Enns sich outete: „Ich hatte noch nie Sex“, sagte er gegenüber der Zeitschrift „Yam“. „Ich will es erst in der Hochzeitsnacht tun.“

Komplexe hat er wegen seiner Ansicht nicht. „Ich stehe dazu,“ meint Thomas selbstbewusst. Verliebt war er erst einmal, aber: „Zungenküsse waren das höchste der Gefühle.“ Wie kommt er zu dieser Einstellung? „Ich bin gläubiger Christ“, bekennt er.

„Ich habe gelernt, Frauen nicht als Sexobjekte zu behandeln. Meine Eltern haben mir beigebracht, dass die Liebe etwas sehr Großes ist. Meine Jungfräulichkeit wird mein Geschenk an meine zukünftige Frau.“

Leicht ist das für einen Mann nicht, gibt der „Superstar“ zu. Aber: „Ich habe mir abtrainiert, nach kurzen Röcken zu gucken. Man gewöhnt sich dran, den Körper zu kontrollieren.“ Enthaltsam leben habe auch Vorteile, meint Thomas. „Man erspart sich viel emotionalen Schmerz. Trennungen und so weiter. Ich bin froh und glücklich so, wie ich lebe.“ (www.kath.net)

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Sonntag, September 19, 2004
 
Die Sexuallehre der Kirche hat recht behalten
Eine nüchterne Analyse zeigt: Die Sexuallehre der Kirche hat recht behalten - Eine Analyse von Christa Meves

Der Traum der 68er Generation vom erfüllten Leben durch frei, ohne Tabus ausgelebte, sexuelle Beziehungen hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil. Am Beginn des 3. Jahrtausends stehen wir vor den Scherben dieser Illusion... Was war das für ein Sturm der Entrüstung, der 1967 durch das Land ging - mitten hinein in eine anscheinend doch so befreiende Erfindung der Pharmazie: Der negativen Reaktion des Vatikans auf die Freigabe der Anti-Baby-Pille zwei Jahre zuvor. Diese Kirche - so hieß es unisono in den Medien - da sehe man wieder, wie starr, wie hoffnungslos veraltet sie ist: Sie wagt es, den Katholiken zu raten, von diesem Wundermittel Abstand zu nehmen!

Kaum jemand hielt sich daran. Nur vier Prozent unter den Katholiken konnten das einsehen - von der übrigen Bevölkerung ganz zu schweigen. Denn sie war zu neuem Fortschritt aufgebrochen: Der Befreiung zu Lust. Siegesgewiß wurde der Götze Sex bis heute auf den Thron gehoben und räkelt sich dort immer noch unverblümt und gänzlich ungeniert.

Aber Götzendienst macht blind. Sieben Jahre nach der Freigabe der Pille zur schönen Lust ohne Reue war das Niveau der Geburten in Deutschland von 2,3 Kindern pro Familie auf 1,3 abgesunken - und dabei blieb es volle 30 Jahre lang, ohne daß sich jemand darum kümmerte. Daß eine Bevölkerung, in der so wenige Kinder geboren werden, auf die Dauer verarmen muß, wurde nie je in einem Wahlkampf bei den Parteien von welcher Couleur auch immer zum Thema erhoben. Im Gegenteil: Hinter aller sonstiger Wichtigkeit wurde die Familie und ihr Wert für die Gesellschaft immer weiter hintan gestellt. Volle 30 Jahre lang war diese Unterlassungssünde klar ersichtlich - volle 30 Jahre lang machten die Medien und die Politiker davor die Augen zu. (Volle 30 Jahre zirpte ich mit meinen Publikationen allein dagegen an.

Sind die Menschen durch die Befreiung zur Sexualität glücklicher geworden? D as wird der Bevölkerung zwar allabendlich im Fernsehen suggeriert, aber die Bilanz - sogar im Hinblick auf das Lebensglück des einzelnen - sieht mehr als trübe aus. So wenig das in unsere neuerungssüchtige Zeit paßt: Die Enzyklika Humanae Vitae hat heute durch die negativen Bilanzen der Sexwelle ihre volle Berechtigung als Schutzbarriere für katholische Christen unter Beweis gestellt. Die Abkoppelung der Sexualität von der Fortpflanzung mit Hilfe der Verhütungsindustrie und die dadurch heraufbeschworene Vertechnisierung der Sexualität führte zu einer Dezimierung der Ehewilligkeit: 1962 wurden in Deutschland (bei einer Bevölkerung von 60 Millionen) noch 530.000 Ehen geschlossen, 1997 waren es (bei 81 Millionen) nur noch 422.600). Der Geburtenschwund ist in Deutschland mittlerweile so bedrohlich, daß die heute Jungen kaum Aussicht mehr haben, einst einen Rentenanspruch erheben zu können. Die Zahl derjenigen, die sie erarbeiten müssen, ist dann viel zu klein.

Mit der sogenannten Freiheit in der Ehe wurde der Ehebruch legitimiert, aber infolgedessen nahmen - unter der Mißachtung der christlichen Forderung nach Einehe auf Lebenszeit - auch die Scheidungen in einem gigantischen Ausmaß zu. Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Und die betroffenen Kinder, die meist im Kreidekreis zwischen zerstrittenen Eltern stehen und dadurch oft seelisch Schaden nehmen, entwickeln als Erwachsene wenig Lust zu eigener Familienbildung.

An die Stelle der Familie ist die Ehe ohne Trauschein getreten. Aber der Lebensgefährte entwickelt sich heute immer häufiger zum Monatsgefährten. (Weiterlesen in kath.net)

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Donnerstag, September 16, 2004
 
Zölibat ist ein Geschenk, das die Kirche aufbaut
Der zölibatär lebende Mensch solle sein Zölibat als „eine Wahl der Liebe“ leben und „in einer zutiefst geistlichen Haltung“, erklärte Professor Amedeo Cencini.

Ein Priester, der nicht zutiefst spirituell ist, ist „kein guter Zölibaterer“, erklärte ein Vatikanvertreter. „Das priesterliche Zölibat ist nicht eine exklusives Merkmal von Priestern des katholischen Ritus, und noch weniger eine Bürde der Kirche, sondern ein Geschenk zum Aufbau der Gemeinschaft“, sagte Amedeo Cencini, Professor an der Salesiana und der Gregoriana in Rom sowie Berater der Kongregation für die Institute des Geweihten Lebens und die Gesellschaften Apostolischen Lebens.

Er erklärte, dass die Kirche „niemandem den Zölibat aufzwingt, sondern einfach Priester auswählt unter jenen, die dieses Charisma empfangen haben“. Cencini sprach bei einem Treffen von Leitern und Ausbildnern in spanischen Priesterseminaren. „Am wichtigsten ist, dass der zölibatär lebende Mensch sich diese Motivationen zu eigen macht und sein Zölibat als eine Wahl der Liebe lebt, mit einem dankbaren, von Egoismus freien Herzen und mit in einer zutiefst geistlichen Haltung“, sagte er. „Wenn der Priester nicht zutiefst spirituell ist, ist er kein guter Zölibaterer.“

„Die jüngsten Skandale in einigen Diözesen dürfen uns nicht irreführen, weil es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, dass im Bereich des kirchlichen Zölibats diese Art von Problem häufiger vorkommt als in anderen Bereichen“, unterstrich er. Seiner Ansicht nach müsse sich jeder Priester „fortwährend selbst fragen, ob sein Zölibat Zeugnis von der Sehnsucht nach Gott gibt; ob es vermittelt, dass Gott zu lieben nicht Gesetz, Anstrengung, Verzicht oder Gewalt gegen die Natur ist, sondern dass es gut ist, weil es das Herz weit macht und für die anderen öffnet.“

Cencini nahm auch Stellung zu den Skandalen um Kindesmissbrauch in einigen Diözesen. Pädophilie sei, wie man wisse, ein Krankheitsphänomen, „das immer wieder auftritt. Aus diesem Grund darf niemand mit solchen Neigungen zum Priesteramt zugelassen werden“.

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Samstag, September 11, 2004
 
Abtreibung ist ‚größtes Verbrechen der Geschichte’
Heute ist der Gedenktag für jene, die in New York auf Grund des Terroristenanschlags vor drei Jahren das Leben verloren haben.


Wer gedenkt der Millionen Unschuldiger, die auf der ganzen Welt täglich während des ganzen Jahres ermordet werden?

„Wir sprechen über Morde, Konzentrationslager, Gulags, aber tatsächlich werden Tausende und Abertausende von Kindern in den Bäuchen ihrer Mütter geopfert.“

Madrid (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Ein spanischer Bischof hat mit deutlichen Worten gegen eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung im Land protestiert. Bischof José Gea Escolano von der Diözese Mondoñedo-Ferrol kritisierte jüngste Gesetzesvorschläge, die Abtreibung in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten legalisieren sollen.

Abtreibung sei „das größte Verbrechen, das je in der Geschichte begangen wurde“, erklärte der Bischof. „Wir sprechen über Morde, Konzentrationslager, Gulags, aber tatsächlich werden Tausende und Abertausende von Kindern in den Bäuchen ihrer Mütter geopfert. Das ist so absurd, dass es mit keinem Genozid in der Geschichte verglichen werden kann“, betonte Escolano.

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Montag, September 06, 2004
 
Der Papst verteidigt die Ehe gegen den Homo-Irrweg
ÖVP-Politiker Vincenz Liechtenstein begrüßt Klarstellung von Papst Johannes Paul II. zur Ehe


"Dem Papst ist für sein deutliches 'Nein' zur Gleichstellung homosexueller Verbindungen mit der Ehe zu danken", sagte Vincenz Liechtenstein, ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat und Vorstandsmitglied des Katholischen Familienverbandes Steiermark am Montag. "Mit der klaren Ablehnung der sogenannten Homo-Ehe hat sich Papst Johannes Paul II. wieder einmal als hellsichtiger Verteidiger der wahren gesellschaftlichen Werte erwiesen", so Vincenz Liechtenstein. Der Papst verteidige die Ehe aus gutem Grund gegen den "Homo-Irrweg".

Er selbst teile die Position des Papstes ohne Wenn und Aber: Der Staat lasse jeden leben, wie er leben will. Und das sei auch gut so. Einen besonderen Schutz und eine besondere, aktive Förderung durch den Staat, also durch die Allgemeinheit, solle es aber nur für die Lebensform geben, die auch der Allgemeinheit dient: nämlich für die Ehe als eine auf Kinder offene Gemeinschaft von einem Mann und einer Frau. Diese Ehe dürfe nicht verwechselbar werden. Liechtenstein wörtlich: "Der Gesetzgeber soll vieles tolerieren. Aber aktiv fördern soll er das Beste: Ehe und Familie, weil Kinder Zukunft bedeuten."

Papst Johannes Paul II. hatte in einer Ansprache am Samstag den Staat zum entschiedenen Schutz von Ehe und Familie aufgerufen und jede rechtliche Gleichstellung der homosexuellen Gemeinschaften mit der Ehe abgelehnt. Wörtlich hatte Johannes Paul II. erklärt, dass jeder Versuch, den Begriff der Ehe zu ändern, der rechten Vernunft widerspreche: "Rechtliche Garantien wie für die Ehe können nicht der Verbindung zwischen Personen des gleichen Geschlechts gewährt werden, ohne zu einem falschen Verständnis der Natur der Ehe zu führen." - Die "tiefe Wahrheit" dieser päpstlichen Aussage sollten Politiker unabhängig von ihrem weltanschaulichen Standort bedenken, erinnerte Vincenz Liechtenstein in einer Aussendung am Montag.

Wien (kath.net/VL/GR)

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