Zeichen und Zeugnis
Donnerstag, Januar 17, 2008
Wachsendes Interessa an Glaubensfragen?
Woher kommt das wachsende Interesse an Glaubensfragen in Gesellschaft und Medien? Überraschende Antworten gibt der ARD-Journalist Markus Spieker (Berlin). Das christliche Abendland verspüre gegenwärtig „eine Art antiquarisches Interesse an seinen Wurzeln“. Das sagte Spieker dem christlichen Ratgebermagazin „Neues Leben“ (Berlin/Altenkirchen). Hinzu komme die Auseinandersetzung mit dem Islam sowie eine innere Leere, die viele Menschen verspürten. Die aktuelle Ausgabe von „Neues Leben“ geht in der Titelgeschichte „Wir glauben!“ dem Thema nach „Wie moderne Menschen Gott erleben“. Dazu meint der im ARD-Hauptstadtstudio tätige promovierte Historiker: „Politisch wie gesellschaftlich war lange Zeit angesagt, dass sich der Mensch aus allen Bindungen lösen sollte. Heute jedoch hat man erkannt, dass der bindungslose und auch der glaubenslose Mensch nicht glücklicher ist, sondern eigentlich kaputter und depressiver.“ Allerdings gehe es vielen Menschen immer noch zu gut, als dass sie sich ernsthaft mit dem Glauben auseinandersetzen würden: „Erst im Alter, wenn sich das Leiden verstärkt, fangen einige an, darüber nachzudenken.“ (kath.net)
Der Mann des Fotos hat heftig gegen die Kirche und den Glauben gekämpft. Am Ende hat er sich selbst umgebracht. Name? Friedrich Nietzsche!
Labels: Glaube, Interesse, Kirche, Nietzsche, Relativismus, Unglaube
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