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Zeichen und Zeugnis
Montag, Februar 15, 2010
 
Angst vor dem Islam?
Die Hauptursache der Islamisierung Europas ist der Kindermangel -
Eine Analyse von Weihbischof Andreas Laun über den Islam





„Kein Minarett, also kein Islam“? Wunschdenken vieler, aber ein Traum, der schnell ausgeträumt ist, trocken bemerkt demgegenüber Heinz Buschkowski, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neuköln, der wie kein anderer weiß, wovon er spricht: „Der Islam ist da und er wird auch bleiben“, und kein Minarettverbot kann daran etwas ändern! Die „schleichende Islamisierung Europas“ (U. Ulfkotte) geht weiter und wird weitergehen. (mehr)

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Mittwoch, Oktober 22, 2008
 
Ägypten: Koptischer Pfarrer und Trauzeuge zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt.
Ein koptischer Pfarrer ist von einem Kairoer Gericht wegen „Urkundenfälschung“ zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erfahren. Matthias Wahba, Pfarrer der Santa Maria-Kirche bei Gise, hatte eine zum Christentum konvertierte Muslimin und einen Christen getraut und ihnen die Heiratsurkunde ausgestellt, unwissend, dass die Papiere der Braut gefälscht waren.

Den Verurteilten sei kein fairer Prozess gemacht worden und die Unkenntnis über die gefälschten Papiere sei nicht berücksichtigt worden, kritisiert die IGFM. Die Urteile seien von dem ägyptischen Gericht als Abschreckung für weitere Heiratswillige gedacht.

Die Eintragung von Religionszugehörigkeiten in den ägyptischen Personalpapieren führte immer wieder zu Diskriminierung und ungerechtfertigten Verfolgungen, wie das aktuelle Urteil beweise. „Wir fordern Justizminister Mamdouh Moheiddin Marei und Religionsminister Mahmoud Hamdi Zak-zouk auf, eine Neuverhandlung der Urteile zu veranlassen. Die Urteile stehen in keinem Verhältnis zu der Tat und widersprechen internationalen Rechtsnormen“, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

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Mittwoch, Dezember 19, 2007
 
Die Verfolgung in China geht weiter: Bischo 15 Jahre im Gefängnis
Der 73-jährige Julius Jia Zhiguo hat mittlerweile über 15 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht.

Nach fast viermonatiger Haft ist der chinesische Bischof Julius Jia Zhiguo von der Diözese Zhengding (Provinz Hebei) am 14. Dezember vorübergehend freigelassen worden. Das meldete AsiaNews. Informanten berichten: „Die Familie des Bischofs hat die Regierung gebeten, ihn freizulassen, da sein Onkel sehr krank ist und ihn vor seinem Tod noch sehen möchte.“

Der 73-jährige Bischof hat mittlerweile über 15 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht. Er hatte die Behörden mehrfach gebeten, zu Weihnachten freigelassen zu werden, damit er den Festgottesdienst am 25. Dezember in seiner Kathedrale in Wuqiu feiern könne.

Ob diesem Wunsch entsprochen wird, ist unklar, berichtet ein Katholik: Ein Vertreter der Regierung habe angekündigt, „dass der Bischof in wenigen Tagen erneut verhaftet wird, weil er einige Vorlesungen besuchen muss“. Unklar ist, ob diese „Gehirnwäschen“ vor oder nach Weihnachten stattfinden.

Bischof Jia war am 23. August verhaftet worden, nachdem er ein Plakat der Patriotischen Vereinigung von der Fassade seiner Kathedrale entfernt hatte. Er war außerdem gerade dabei, einen Hirtenbrief zu schreiben, in dem er den Brief des Papstes an die chinesischen Katholiken kommentierte.

Die Diözese Zhengding liegt 270 Kilometer südlich von Peking. Sie beheimatet rund 110.000 Gläubige der chinesischen Untergrundkirche. Die Gemeinde ist bekannt durch ihre sozialen Aktivitäten. Bischof Jia gründete ein Waisenhaus für behinderte Kinder, das von Ordensfrauen betreut wird. Seit einigen Tagen steht auch diese Einrichtung unter Beobachtung der Polizei.

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Montag, Januar 08, 2007
 
Gefangene de Monats

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea haben den ägyptischen Scheich Bahaa el-Din Ahmed Hussein El-Akkad zum „Gefangenen des Monats November“ benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen.

Der 57jährige ist nach Angaben des Hilfswerks „Open Doors“ seit April 2005 wegen seines Übertritts zum christlichen Glauben inhaftiert. Der frühere Leiter einer Moscheegemeinschaft gehörte über 20 Jahre lang einer gewaltlosen islamischen Fundamentalistengruppe an, die Nichtmuslime zum Islam bekehren will.

Anfang 2005 fand er nach Gesprächen mit einem Christen, Bibelstudium und Gebeten zum christlichen Glauben. Am 6. April 2005 wurde er verhaftet, weil gegen ihn der „Verdacht der Blasphemie gegen den Islam“ vorlag.

Obwohl ein Gericht in Kairo am 30. Juli 2006 seine Freilassung anordnete, ignorierte die Geheimpolizei SSI diesen Beschluss und verlegte El-Akkad im September in das besonders für politische Islamisten bestimmte Hochsicherheits-Gefängnis Wadi el-Natroun.

Der gesundheitlich geschwächte dreifache Familienvater ist dort in einer zwei Quadratmeter kleinen Zelle untergebracht. Die Geheimpolizei drohte ihm nach Informationen von „Open Doors“ mit lebenslanger Haft, wenn er sich nicht bereit erkläre, andere Konvertiten zu bespitzeln.

In Ägypten ist ein offizieller Religionswechsel für Muslime nicht möglich. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an den ägyptischen Präsidenten Mohammad Hosni Mubarak um die Freilassung El-Akkads zu bitten. Von den rund 70 Millionen Einwohnern Ägyptens sind 87 Prozent Muslime, zehn Prozent Kopten und 1,2 Prozent Protestanten und Katholiken.

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Mittwoch, November 08, 2006
 
Heilige Freunde Gottes
Sie sind total verschieden, unter den Heiligen gibt es keinen Einheitsbrei, keine Uniformierung, sie sind das, was heutzutage viele Menschen an allen möglichen Orten und auf die seltsam anmutenden Weisen suchen: sie sind sie selbst geworden. Wie aber haben sie das erreicht? Eines haben alle Heiligen gemeinsam: sie sind Freunde Gottes geworden. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders spektakulär, man kann es so dahersagen. Viele lassen ja den lieben Gott heute „einen guten alten Mann“ sein und würden schnell mal antworten: natürlich ist er ein Freund. Wirklich etwas gegen Gott hat ja auch kaum einer was, zumindest nicht an der Oberfläche.

Freundschaft macht die Freunde einander ähnlich.

So ist das auch mit Gott. Von Seiner Seite aus ist alles klar- gibt er uns doch überdeutlich zu verstehen, dass Er uns liebt. Er hat seinen Sohn für uns hingegeben, ist für uns gestorben, welche Freundschaft könnte radikaler sein?

Aber wie ist das mit uns? Gott liebt alle Menschen, ja, er hat uns immer schon zuerst geliebt, denn diese Liebe macht uns erst fähig, Ihm zu antworten. Die Heiligen, sie haben Gott mehr als alles andere zurück geliebt. (AmiciNews November)

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Montag, Oktober 30, 2006
 
Islam-Gelehrte verurteilen unschuldiges Blutvergiessen
Gott im Koran sagt: „Meine Barmherzigkei t umfasst alle Dinge“ (Al-A?raf 7:156). Das Wort für Barmherzigkeit, „ rahmah“, kann auch mit Liebe, Güte oder Mitleid übersetzt werden. Aus diesem Wort „rahmah“ kommt der heilige Ausdruck, den die Muslims täglich verwenden: „Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen“. Ist es nicht offensichtlich, dass unschuldiges Blutvergießen der Barmherzigkeit und dem Mitleid entgegensteht?

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Dienstag, September 26, 2006
 
Kommen 120.000 Journalisten in die Hölle?
Warnte die schreibende Zunft eben noch vor der drohenden Kapitulation der Pressefreiheit im Angesicht moslemischer Gewalt, sprach man nun bereitwillig von einem "Fehler" des Papstes, der zwischen "kapital" und "strategisch" eingeordnet wurde. Weit davon entfernt, die allerheiligste Kuh der Meinungsfreiheit (die Mutter der Pressefreiheit) erneut auf die Weide zu führen und dem Papst - unabhängig persönlicher Überzeugung oder tatsächlicher Notwendigkeit - den Rücken zu stärken, ging man dazu über, ein Bild - eine Karikatur - des Papstes zu zeichnen, der "unklug", "politisch ignorant", "mittelalterlich" wild herumzitierte und den vatikanischen Friedenskurs seines Vorgängers als "Rottweiler des Herrn" ("Gottes Rottweiler zeigt die Zähne") zerbissen habe.

Eine kommentatorische Analyse zur breitgetretenen Diskussion um das Papstzitat aus Regensburg - Von Kaplan Johannes Maria Schwarz / KATH.NET.

Kommen 120.000 Journalisten in die Hölle? Keine Ahnung. Ich bin nicht Gott. Aber wenn die Überschrift nicht so gelautet hätte, hätten Sie diesen Beitrag dann angeklickt?

Wollte man sich den Mund selbst nicht schmutzig machen, trat man das Wort bereitwillig an postmoderne Wegwerfkatholiken ab, damit deren Frust gegen das katholischen Kirchenoberhaupt geschleudert werden konnte. Oder man suchte nach "gut informierten Vatikankreisen," die ja schon immer den Papst gewarnt hatten.

Irritierend ist bei all dem weniger die bekannte Feindseligkeit, welche der katholischen Kirche als letzter wirklichen Instanz entgegenschlägt, als vielmehr die eklatante Doppelzüngigkeit und die Selbstgerechtigkeit mit der hier gezischelt wird. Wurde der dänische Journalist als tapferer, tabubrechender Held gefeiert, stieß man den Papst ins Tal des Tadels, an dessen vermeintlichen Rand nun herablassend und überheblich über die "Fehler" des Pontifex moniert wird.

Kommen Journalisten in die Hölle? Ich will's nicht hoffen, aber versprechen kann ich es nicht. Ich bin nicht Gott. (kath.net)

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Montag, September 25, 2006
 
Gebet mit den Muslims

Am Ende seiner Ansprache an die muslimische Jugend 1986 in Marokko sprach Johannes Paul II. ein selbst formuliertes Gebet, in dem er das „wir“ des gemeinsamen Glaubens zu einem „wir“ des Gebetes zu machen suchte. Der Papst wählte tiefe, keineswegs oberflächliche Formulierungen, die Christen wie Muslime gläubig sprechen können.:
„Gott, Du bist unser Schöpfer. Du bist gut und Dein Erbarmen kennt keine Grenzen. Dich preisen alle Geschöpfe. Gott, Du hast den Menschen ein inneres Gesetz gegeben, nach dem wir leben müssen. Deinen Willen zu tun, heißt, unsere Pflicht erfüllen. Deinen Wegen zu folgen, heißt, den Frieden der Seele finden. Dir leisten wir unseren Gehorsam. Leite uns bei allen Initiativen, die wir auf der Erde unternehmen. Befreie uns von schlechten Neigungen, die unser Herz von Deinem Willen ablenken. Erlaube nicht, dass wir Deinen Namen anrufen und dabei die menschliche Unordnung rechtfertigen. Gott, Du bist der einzige, wir beten Dich an. Erlaube nicht, dass wir uns von Dir entfernen. Gott, Du Richter aller Menschen, hilf uns, am letzten Tag unter Deinen Erwählten zu sein.
Gott, Urheber der Gerechtigkeit und des Friedens, schenk uns wahre Freude und echte Liebe und eine bleibende Brüderlichkeit unter den Völkern. Mach uns reich an Deinen Gaben für immer. Amen.“

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Dienstag, September 05, 2006
 
Gotteshaus zerstört (China)

In China haben Polizisten eine Kirche zerstört, die ohne Genehmigung errichtet worden war. 500 Beamte seien am 1. September mit Bulldozern in das Dorf Yutouchang in der chinesischen Provinz Fujian gekommen, um das erst im Juli errichtete Gotteshaus dem Erdboden gleichzumachen, meldete AsiaNews.

Die Kirche war von Mitgliedern der von der Regierung nicht anerkannten katholischen „Untergrundkirche“ errichtet worden. Beim Abriss wurden zwei Personen verletzt, die das Gotteshaus verteidigten. Schauen Sie sich ein echtes Video an, das bei einer ähnlichen Ation im Jahre 2003 aufgenommen wurde.

Und diese Nation organisiert die nächste Olympiade. Kann man das hinnehmen?









Die Beamten kündigten an, in wenigen Tagen eine weitere Kirche im Dorf Ao Qian abreißen zu wollen.

Dort leben rund 400 Gläubige, die mehrheitlich vom Fischfang leben. Sie sammelten seit Jahren Geld für den Kirchenbau. „Unsere Gläubigen haben sich wirklich aufgeopfert und sogar beim Essen gespart, um diese Kirche bauen zu können“, sagt ein Angehöriger der Untergrundkirche.

„Jetzt ignoriert die Regierung das Blut und den Schweiß der armen Leute und will alles zerstören.“ Die Polizei rechtfertigt ihr Vorgehen mit „Sicherheitsbedenken“. In China sind religiöse Aktivitäten nur erlaubt, wenn sie offiziell gemeldet sind.

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Donnerstag, Juni 01, 2006
 
Benedikt XVI in Auschwitz

Während der Gebete von Papst Benedikt am Sonntag im Konzentrationslager Auschwitz hörte der Regen auf und ein Regenbogen zeigte sich über dem ehemaligen Lager.

"Die Menschheit hat in Auschwitz-Birkenau eine „finstere Schlucht“ durchschritten. So möchte ich gerade an dieser Stelle mit einem Gebet des Vertrauens schließen – einem Psalm Israels, der zugleich ein Gebet der Christenheit ist: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er läßt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht… Im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit“ (Ps 23,1-4.6).

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Donnerstag, Mai 25, 2006
 
"Fürchtet Euch nicht"

Leo XIII. (1878-1903) hatte sich gelegentlich porträtieren zu lassen. Einmal musste sich der greise Oberhirt stark zurückhalten, da der Maler eine andere Vorstellung seines Äußeren hatte als er selbst. Doch er wollte kine Konfrontation, so hielt er still.
Nach Beendigung der Arbeiten fragte der Maler, was er für einen Spruch unter das Bild schreiben sollte. Leo antwortete sofort: „Schreiben Sie darunter: Matthäus 14,27 – Leo XIII.“
Der Maler tat, was ihm geheißen ward, doch als er nach Hause kam, schlug er voll Neugier in der Bibel nach und fand: „Ich bin es, fürchtet euch nicht!“

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Donnerstag, Mai 04, 2006
 
Dafür hatten sie Geld genug!
Ein Atheist geht ins Museum. Er sieht sich die Bilder an - und bleibt schließlich vor einem Rubens "Die Heilige Familie" stehen. Er betrachtet lange das Bild.

Endlich wendet er sich zu seinem Begleiter: "So sind die Christen! Seit Jahrhunderten erzählen sie den Leuten, Maria und Josef seien so arm gewesen, dass Maria noch nicht einmal ins Wochenbett konnte, sondern ihr Kind in einem Stall hat zur Welt bringen müssen. Aber um sich von Rubens malen zu lassen - dafür hatten sie Geld genug!"

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Mittwoch, Mai 03, 2006
 
1.933 Menschen getötet durch die Hand des Arztes
Die verschiedenen Arten sich umzubringen Die verschiedenen Arten sich umzubringen. Diese Grafiken werden als Geschenkpapier verkauft.

In den Niederlanden ist die Zahl der gemeldeten Fälle aktiver Sterbehilfe im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 1.933 gestiegen. Im Jahr 2004 seien 1.886 Menschen durch die Hand eines Arztes gestorben. Das berichtet die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) unter Berufung auf das „Deutsche Ärzteblatt“, das den Jahresbericht der niederländischen Überwachungskommissionen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ausgewertet hat.

Danach litten 1.713 Patienten, die um aktive Sterbehilfe gebeten hatten, an Krebs. Bei 1.585 Menschen sei die Sterbehilfe in der Wohnung des Patienten durchgeführt worden, während sie in den restlichen Fällen in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei Angehörigen erfolgte. In drei Fällen hätten die Untersuchungsgremien 2005 eine Verletzung der gesetzlichen Vorschriften festgestellt. Die Staatsanwaltschaften hätten jedoch keine Strafverfahren eröffnet.

In den Niederlanden ist seit April 2002 aktive Sterbehilfe unter bestimmten Umständen erlaubt. Voraussetzung ist, dass ein Patient unerträglich leidet, aussichtslos krank ist und mehrfach ausdrücklich um Sterbehilfe gebeten hat. Außerdem müssen zwei Ärzte zur Entscheidung hinzugezogen werden. Den Angaben zufolge geht die niederländische Regierung davon aus, dass nicht alle Fälle aktiver Sterbehilfe registriert werden.

Laut früheren Erhebungen werden jährlich sogar rund 1.000 schwerstkranke Patienten ohne ihre ausdrückliche Einwilligung getötet.

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Freitag, April 21, 2006
 
Eine Wette mit den TV Anstalten
"Wetten, daß Sie es nicht schaffen, für die nächste Vorweihnachtszeit einen leichenfreien Feiertag zu planen?" Diese Wette bietet der im Ruhestand lebende evangelische Pfarrer Hartmut Preß (Bamberg) acht deutschen Fernsehanstalten an. Sollte es einem Sender - darunter ARD, ZDF, SAT1 und RTL - wider Erwarten gelingen, an einem Adventssonntag oder einem Weihnachtstag zwischen 6 und 24 Uhr keine Gewaltszenen mit Toten und Verletzten zu zeigen, will der Pensionär 1.000 Euro an eine Hilfsorganisation für die Dritte Welt spenden. Im "besten Fall" müsse er 8.000 Euro überweisen, teilte Preß mit.

Er ist überzeugt, daß die ständige Darstellung von Gewaltszenen in den Medien die Hemmschelle zur Anwendung von Gewalt im Alltag immer weiter sinken läßt. Das will er nicht hinnehmen. Bisher hätten die Sender noch nicht auf seine Schreiben von Anfang März reagiert, so Preß gegenüber idea.

Der 66jährige hat fünf Bücher mit originellen Kindersprüchen verfaßt. Eine Sammlung von mehr als 3.000 Stilblüten verschaffte ihm im vergangenen Jahr einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. Außerdem übertrug Preß das Lukas-Evangelium ins Fränkische. Den Erlös seiner Veröffentlichungen stiftet er Einrichtungen für notleidende Kinder in Brasilien und Tansania. Bayerischer Pfarrer bietet TV-Anstalten eine Wette um insgesamt 8.000 Euro an: "Wetten, daß Sie es nicht schaffen, für die nächste Vorweihnachtszeit einen leichenfreien Feiertag zu planen?"
Bamberg (www.kath.net/idea)

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Donnerstag, März 23, 2006
 
Jene zum Schweigen bringen, die keine Stimme haben
Benedikt XVI während der Audienz für die ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei internationalen Regierungsorganisationen:

„Beziehungen zwischen Staaten und innerhalb eines Staates sind insoweit gerecht, als sie die Wahrheit respektieren ... Wird die Wahrheit aber verletzt, so ist der Frieden bedroht und die Ordnung des Gesetzes gefährdet.“ Als logische Konsequenz komme dann Ungerechtigkeit auf.

„Diese Ungerechtigkeiten können viele Gesichter haben. Zum Beispiel das Gesicht von Desinteresse und Unordnung, die sogar so weit gehen können, dass die Struktur der Keimzelle der Gesellschaft zerstört wird, die Familie. Oder vielleicht das Gesicht der Arroganz, die zu Missbrauch führen kann, indem sie jene zum Schweigen bringt, die keine Stimme haben oder sich nicht verständlich machen können, wie es bei der schwerwiegendsten Ungerechtigkeit der heutigen Zeit der Fall ist, nämlich wenn man beginnendes menschliches Leben zerstört“.

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Donnerstag, März 16, 2006
 
20 Jahre im Gefängnis

Ich bin der Priester Petrus Han. Ich bin 86 Jahre alt und wurde 1946 zum Priester geweiht. 1949 bin ich bei der Machtübernahme der Kommunisten nach Hongkong gegangen. Mein Bischof hat mich zurückgeschickt, denn er hat gemeint, in China braucht es Menschen, die sich für die Herde verantwortlich fühlen. Ich ging zurück, aber die Kirche hatte damals kein Geld. Das Bankkonto der Diözese war gesperrt. Es hieß, ich sollte arbeiten gehen.

Ich habe Medizin studiert und eine kleine Praxis gehabt, und so konnte ich mich über Wasser halten. Als die Kommunisten übernommen hatten, warfen sie mir vor, ich habe in Hongkong eine von den USA geförderte spezielle Ausbildung erhalten, um als Spitzel der Gegner Operationen zu unternehmen. Ich wurde nach China zurück gebracht und in Einzelhaft gehalten. Man warf mir, konterrevolutionär gewesen zu sein.

In der Haft wurde ich schikaniert. Vor allem das Essen war sehr schlecht. Wir bekamen einen klebrigen Brei mit etwas Kohl zu essen. Es war sehr schlecht, wir konnten uns kaum über Wasser halten. Wir waren über zehn Leute in eine enge Zelle hineingepfercht. Manchmal erlaubte man uns einen Rundgang außerhalb der Zellen. Ich habe im Gefängnis viel gebetet, aber ganz verborgen. Ich habe nichts zu sagen gewagt, geschweige denn, den Glauben zu verbreiten.

Im selben Gefängnis war auch eine über 50-jährige Frau, eine eifrige Katholikin, die ständig laut den Rosenkranz gebetet hat. Sie hat ständig über den Glauben geredet. Man hat ihr den Mund zugestopft und sie in einen Eisenkäfig hineingestellt, tagelang schikaniert und nach ein paar Tagen sie erschossen. Nach acht Jahren im Gefängnis fielen mir die Haare aus, der Körper schwoll an wegen der schlechten Nahrung und der üblen Zustände.

In dieser Situation sagte ich: „Wenn ich schuldig bin, dann erschießt mich.“ In den acht Jahren gab es nämlich ständig Verhöre, aber keine Verurteilung. Daraufhin bekam ich eine offizielle Verurteilung wegen Konterrevolution mit einer Haftstrafe von 20 Jahren. Von der Einzelhaft wurde ich in ein Arbeitslager geschickt, in eine Grube. Ich hatte keine Erfahrung und war sehr geschwächt. Der Wärter dort schimpfte und schlug mich.

Im Bergwerk musste ich intensiv arbeiten und sollte umerzogen werden. Jeden Tag machte ich politische Indoktrination mit. Das hat an mir sehr gezehrt. 1978 war die Kulturrevolution schon vorbei, da wurde es etwas besser. Die ganze Haltung der Kader hat sich geändert – von Feindseligkeit zu Mitleid und zu Respekt. Ich habe mich nicht gewehrt oder protestiert. Da wurde die Lage besser für mich. Im Lager wurde bald bekannt, dass er medizinische Kenntnisse hatte. Er musste lateinische Ausdrücke erklären.

Am Schluss wurde ich rehabilitiert und musste die 20 Jahre nicht voll absitzen. Vier Monate wurden mir geschenkt. Nach 19 Jahren konnte ich wieder in die kirchliche Arbeit zurückkehren. Jetzt sage ich, dass ich mittlerweile für die Jahre der Unfreiheit sehr dankbar bin. Sie haben mir einen Sinn dafür geschenkt, wie kostbar mein Leben als Priester und mein Dienst ist, den ich jetzt mehr als zuvor schätze. Ich möchte den Organisatoren danken, dass sie mich eingeladen haben.

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Dienstag, März 07, 2006
 
Wenigstens 46 Millionen Morde jährlich
Viele Kinder müssten heutzutage mit einer Verteidigungswaffe schon vor der Geburt ausgestattet werden. Der lebensgefährlichste Ort auf der Welt ist zur Zeit im Leib der Mutter zu finden.

In der Regel werden Frauen nicht über die psychischen und physischen Folgen nach einer Abtreibung aufgeklärt. Internationale Untersuchungen, wie gerade an der Universität Oslo und in Australien veröffentlicht, belegen den engen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen – wie posttraumatischen Störungen – und Abtreibungen.

Fast jede zweite Frau unter 25 entwickelt nach einer vorgeburtlichen Kindstötung schwere Depressionen. Ebenso können bleibende gesundheitliche Folgen auftreten, wie höhere Quoten bei Entzündungen und Fehlgeburten oder Sterilität (bei ca. vier Prozent). Allein diese negativen medizinischen Konsequenzen, unter denen Millionen Frauen leiden, müssten Anlass genug sein, Abtreibungen nicht als positives Frauenrecht zu deklarieren und einzufordern.

„Der weltweit häufigste medizinische Eingriff, den Frauen über sich ergehen lassen, ist leider eine Abtreibung“, berichtete die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, in Münster anlässlich des Weltfrauentages am 8. März. Aktuelle Berechnungen der UN-Organisation gehen von 46 Millionen Abtreibungen jährlich aus. (kath.net)

Und da machen sie Gesetze, um das Rauchen in der Öffentlichkeit zu verbieten. Es ist gesundheitsschädlich.

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Montag, März 06, 2006
 
Die Mutter vergibt dem Mörder ihres Sohnes

Die Mutter des in der Türkei ermordeten Priesters P. Andrea Santoro hat dem Mörder ihres Sohnes vergeben. „Mit ihrem ganzem Herzen vergibt die Mutter von Pater Andrea der Person, die sich selbst bewaffnete, um ihren Sohn umzubringen, und sie fühlt großen Schmerz für ihn, weil er auch ein Sohn des einen Gottes ist, der die Liebe ist“, sagte Kardinal Camillo Ruini, Generalvikar der Diözese Rom, bei der Beerdigung Santoros. Er kündigte an, die Seligsprechung für Pater Santoro einzuleiten.

Der 60-Jährige wurde am 5. Februar erschossen als er in seiner Kirche „Santa Maria“ in Trabzon am Schwarzen Meer kniete und betete. Sein Mörder war der 16-jährige Oberschüler Ouzhan Akdin. Als zwei Patronen aus einer neun Millimeter-Pistole in den Rücken des Paters trafen, schrie er „Allahu akbar”, „Allah ist groß“.

Der Vater des Mörders, Hikmet Akdin (58). Gegenüber der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ sagte er: „Seit ich jene Worte gehört habe, habe ich einen Wunsch in meinem Herzen. Ich will genug Geld sparen, um nach Italien zu fahren und als Zeichen der Dankbarkeit die Hände dieser Frau zu küssen. Bitte sagen Sie ihr, wie sehr ich ihre Güte schätze, die mich berührt hat. Ich will sie umarmen. Sie ist eine mutige Frau, und ich bin sicher, sie ist eine großartige Mutter.“

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Samstag, Januar 28, 2006
 
Die Kirche liebt den Menschen, auch den Verfolger
Dass sie liebt, oder wie der Papst sagt, lieben "muss", das klingt geradezu unerhört.

Erklären kann man das zum einen damit, dass die Kirche schon seit geraumer Zeit zulässt, dass die "Anderen", die Ungläubigen, ja sogar ihre Gegner den Menschen und der Welt erklären, was eigentlich Kirche ist. Siehe "Der Spiegel" oder Dan Browns "The Da Vinci Code". Wenn die Nachfahren einer antiklerikalen Aufklärung über zwei Jahrhunderte lang verkünden dürfen, dass die Kirche ein finsterer Hort des Widerstands gegen Fortschritt, Freiheit und Vernunft ist, dann hat das schon seine Wirkung.

Zum anderen ist die Beurteilung der Kirche nach rein weltlichen Maßstäben tief in diese selbst eingedrungen. Siehe Heiner Geißler oder Drewermann. Und wenn man manchmal den einen oder anderen Theologen hört - oder hören muss, wie den Hans Küng, den Medien so lieben und verehren - , dann beschleicht einen der Verdacht, dass auch diese Experten meinen, die Kirche sei im Grunde eine Moralanstalt.

Um diesen Unfug gleich von Anfang an wegzuwischen, beginnt Papst Benedikt seine Enzyklika mit folgendem Satz: "Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Beschluss oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt." (cf. DT28-01-06) Laden Sie die Enzyklika des Heiligen Vaters in pdf Format herunter.

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Donnerstag, Dezember 22, 2005
 
Vietnam: Verfofolgung der Katholiken

Armee-Angehörige drohten Dorfbewohnern mit Inhaftierung und Folter, sollten sie zu Weihnachten Gottesdienste besuchen.

Göttingen (www.kath.net) Mehrere zehntausend Ureinwohner in Vietnam werden systematisch von Soldaten eingeschüchtert, um sie an der Teilnahme an Festgottesdiensten während der Weihnachtsfeiertage zu hindern. Darauf machte die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) am Donnerstag in Göttingen aufmerksam.

In 62 Orten in den Provinzen Dak Lak, Dak Nong und Gia Lai im zentralen Bergland sind nach GfbV-Informationen seit dem 28. November Soldaten stationiert worden. Die Armee-Angehörigen drohten Dorfbewohnern mit Inhaftierung und Folter, sollten sie zu Weihnachten Gottesdienste besuchen.

"Die erneute Repression gegen christliche Ureinwohner zeigt, dass Vietnam noch immer nicht bereit ist, die in der Verfassung garantierte Glaubensfreiheit zu gewährleisten", kritisierte der GfbV- Asienreferent Ulrich Delius. Bereits in den Vorjahren seien regelmäßig vor allem in Siedlungsgebieten christlicher Ureinwohner Christmetten von Soldaten verhindert oder gestört worden.

1,5 Millionen der 83 Millionen Vietnamesen bekennen sich zum protestantischen Glauben, rund sieben Millionen sind katholisch.

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Sonntag, Dezember 18, 2005
 
Die wahre Freiheit


Der Mensch, der sich vollkommen in die Hände des Herrn übergibt, verliert seine Freiheit nicht. Nur der Mensch, der sich ganz Gott anvertraut, findet die wahre Freiheit (Benedikt XVI).

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Donnerstag, Dezember 08, 2005
 
Moralischer Relativismus

"Ich für meinen Teil glaube, wir sollten nicht nur daran arbeiten, das Evangelium zu verbreiten (das sollten wir sicher), sondern auch an einer gewissen Vorbereitung auf das Evangelium. Bei vielen Menschen ist es notwendig, sie an das Naturgesetz zu erinnern, bevor wir auf Gott zu sprechen kommen. Denn Christus verspricht die Vergebung der Sünden, aber was bedeutet das schon für jemanden, der, weil er das Naturgesetz nicht kennt, gar nicht weiß, dass er gesündigt hat? Wer nimmt schon eine Arznei ein, wenn er nicht einmal ahnt, dass eine Krankheit ihn befallen hat? Moralischer Relativismus ist der Feind, den wir überwinden müssen, bevor wir den Atheismus in Angriff nehmen. Ich möchte fast die Aussage wagen: Lasst uns die junge Generation erst einmal zu guten Heiden und dann erst zu Christen machen." C. S. Lewis (1898 - 1963), der Autor von "Der König von Narnia". (Lesen Sie eine vehemente Antwort an die Relativisten)

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Samstag, Dezember 03, 2005
 
Der derzeitige Zwergerl-Aufstand in Regensburg ist äußerst unwürdig

Nach Papst-Bruder Georg Ratzinger hat sich auch die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis klar auf die Seite von Bischof Gerhard Ludwig Müller gestellt und die geplante Reform der Laienräte in der Diözese Regensburg verteidigt. Die Absetzung der obersten Laiengremien im Bistum sei richtig und der "derzeitige Zwergerl-Aufstand äußerst unwürdig", sagte Gloria gegenüber der "Mittelbayerischen Zeitung".

Die Fürstin fordert weiters die Abschaffung des Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZDK) und meint: "Dieser illoyale Verband ist für die Kirche nicht nur überflüssig, sondern schädlich." Hauptbestreben der obersten deutschen Laienvertretung sei es, der katholischen Kirche ihre Volksfrömmigkeit und Tradition sowie den Gläubigen ihre Verbundenheit mit dem Papst und den Bischöfen auszutreiben. (Lesen Sie den ganzen Artikel)

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Dienstag, November 29, 2005
 
Wieder einmal China: Ordensfrauen brutal überfallen
Bei einem gewaltsamen Überfall auf eine Schwesterngemeinschaft wurden über ein Dutzend Ordensfrauen schwer verletzt.

Hunderte Gläubige der Diözese Xian gingen am Sonntag auf die Straße, um gegen die Gewalt gegen Christen zu demonstrieren. Das meldete AsiaNews. Am 23. November waren 16 Ordensfrauen überfallen und teilweise schwer verletzt worden.

Eine Frau verlor ihr Augenlicht, eine andere ist noch in kritischem Zustand. Die Schwestern wollten die Zerstörung einer katholischen Schule verhindern. Die Schule war vom Bürgermeister verkauft worden. Die Ordensfrauen harrten tagelang in dem leeren Schulgebäude aus. Am Abend des 23. November kamen Jugendliche und prügelten auf die Schwestern ein.

Über die Gewalttat wurde eine Nachrichtensperre verhängt. In den offiziellen Medien war nichts davon zu hören. Nur einige katholische Websites verbreiteten die Nachricht.

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Samstag, November 19, 2005
 
Volksrepublik China: Katholiken werden dauernd verfolgt
Genug!Zehn Seminaristen und ein Priester der katholischen Untergrundkirche in China sind am 12. November in Xushui City in der Provinz Hebei festgenommen worden. Das meldete AsiaNews am Freitag. Die Polizei beschlagnahmte Bücher und Geld. Sechs Seminaristen wurden nach drei Tagen wieder entlassen.

Sie durften jedoch nicht mehr ins Seminar. Die anderen vier stehen nach wie vor unter Arrest. Wo sie genau sind, ist unbekannt. Auch der Priester Yang Jianwei ist nach wie vor in den Händen der Polizei. Jianwei wurde im Jahr 2000 zum Priester geweiht.

Erst vor kurzem war Bischof Julius Jia Zhiguo von Zhengding festgenommen worden – zum achten Mal innerhalb eines Jahres. (mehr)

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Donnerstag, Oktober 13, 2005
 
Blinder Bauer erhebt Sammelklage gegen China Regime

Der blinde Bauer Chen Guangcheng reichte eine Sammelklage gegen die Regierung ein, wo er Beweise für die menschenverachtende Bevölkerungspolitik vorlegte.

Linyi Ein 34-jähriger chinesischer Bauer wurde unter Hausarrest gestellt, weil er sich gegen die restriktive chinesische Bevölkerungspolitik zur Wehr setzte. Der blinde Chen Guangcheng hatte eine Sammelklage gegen die Regierung initiiert, weil es zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen in seiner Region gekommen war. KATH.NET hat berichtet.

Eltern mit zwei Kindern wurden gezwungen, sich sterilisieren zu lassen; Frauen, die ihr drittes Kind erwarteten, wurden zu einer Abtreibung gezwungen. Familienangehörige von schwangeren Frauen, die sich vor den Behörden versteckten, wurden ebenso festgenommen und massiv bedroht, damit sie die Frauen überzeugten, sich der Polizei zu stellen. Chen Guangcheng hatte zahlreiche Berichte dieser Art gesammelt, um sie den Behörden vorzulegen.

Am 6. September wurde er von Beamten brutal angegriffen und inhaftiert; nun wurde er unter „Hausarrest“ gestellt. Die Straßen zu seinem Haus sind blockiert, an den Zugstationen stehen Wachposten, welche verhindern sollen, dass Menschen ihn besuchen, meldete die „Financial Press“. 30 Polizisten sind um sein Haus postiert, 20 Polizeiautos stehen im Dorf.

Rechtsanwälte, die Chen besuchen wollten, berichteten laut BBC, sie und der Mann seien von Vertretern der örtlichen Behörden geprügelt worden. Die Anwälte wollten die Behörden dazu bringen, den Hausarrest aufzuheben. Der Bauer wurde mit blutenden Wunden auf Armen und einem Bein auf der Straße zurückgelassen, erzählte ein Dorfbewohner „Radio Free Asia“.

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Mittwoch, September 21, 2005
 
Babykiller legal in Holland

In den Niederlanden soll künftig auch an Babys Sterbehilfe geleistet werden können. Die Pläne dazu arbeitet gerade das Justizministerium aus, meldete das „NRC Handelsblad“. Babys, die an einer unheilbaren oder „unerträglichen“ Krankheit leiden, sollen legal getötet werden können.

Seit dem Jahr 2002 sind in den Niederlanden aktive Sterbehilfe und Beihilfe zum Selbstmord unter bestimmten Bedingungen straffrei gestellt: Der Patient müsse „freiwillig und nach reiflicher Überlegung“ um Sterbehilfe bitten, seine Lage müsse „aussichtslos“ und sein Leiden „unerträglich“ sein. Außerdem muss ein zweiter Mediziner konsultiert werden. Aktive Sterbehilfe darf nur für über 16-Jährige geleistet werden, in Ausnahmefällen ab Zwölf. Überwacht werden die Ärzte von regionalen Kontrollkommissionen. Sie registrierten im Vorjahr insgesamt 1886 Euthanasie-Fälle.

Die niederländische Entwicklung zeige, „dass die Dammbruchtheorie stimmt“, meinte der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe im Januar 2005, nachdem bekannt wurde, dass auch an Babys aktive Sterbehilfe geleistet wurde. Hier seien keine Mitleids-, sondern vielmehr materielle Aspekte entscheidend, sagte Hoppe dem „Deutschen Ärzteblatt“.

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Donnerstag, August 04, 2005
 
Che Guevarra war ein grausamer Mörder
Hie und da erscheint das Abbild von Che Guevarra auf den Hemden der jungen Leute, manchmal sogar mit Heiligenschein. Man erzählt von seinem Kampf gegen die Ausbeuter. Che war ein Mörder, der wahllos alle hinrichtete, die sich ihm widersetzten. Lesen Sie im "El Nuevo Herald digital" vom 28 Dezember 1997, Autor Pierre San Martin (pseudónimo) wie der Ché ermordete.

"Man braucht keine richterliche Beweise um Leute erschiessen zu lassen. Das sind veraltete Bourgeoisie-Techniken... Dies ist eine Revolution. Wir müssen eine Pädagogie der (Erschiessungs)Mauer entwickeln" (Ché Guevarra)

Man sagt, er habe selbst zugegeben mehrere tausend zum Tod verurteilt zu haben. Er spezialisierte sich in Psycho-Terror seiner Gefangenen. Er zwang auch die Familien und Freunde am blutbespritzten Paredón hin und herzugehen.

Wie wäre es denn, wenn wir auch Hitler und Stalin (das Vorbild Ché Guevarras) und Ho-Chi-Min Bilder tragen?

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Montag, August 01, 2005
 
Je mehr Katholiken desto weniger AIDS

Je höher der Katholikenanteil in einem afrikanischen Land ist, desto niedriger ist die AIDS-Rate. Von diesem Ergebnis einer Studie berichtete der australische Bioethiker Amin Abboud in einem Brief an das „British Medical Journal“.

Er gab folgende Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt: In Swaziland sind 42,6 Prozent der erwachsenen Einwohner mit dem HI-Virus infiziert, nur fünf Prozent der Gesamtbevölkerung ist katholisch; in Botswana sind 37 Prozent infiziert, nur vier Prozent der Bevölkerung ist katholisch; in Südafrika sind 22 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infiziert; sechs Prozent der Bevölkerung ist katholisch.

Ganz anders schaut die Lage in Uganda aus: Hier gibt es 43 Prozent Katholiken; vier Prozent der Bevölkerung ist mit dem HI-Virus infiziert.

Abboud kritisierte eine „auch in medizinischen Fachzeitschriften lancierte Kampagne nach dem Tod von Johannes Paul II., um ihn für den Tod vieler Afrikaner verantwortlich zu machen“. Solche Anschuldigungen müssten stets mit Faktenmaterial belegt werden, forderte er. „Bislang wurde noch keines präsentiert.“

Die Ursachen für die AIDS-Epidemie in Afrika müssten “anderswo” gesucht werden. „Die Lösungen müssen über Latex hinausgehen“, forderte der Bioethiker. Wenn es überhaupt etwas gibt, das Leben rettet, dann scheine es „der ganzheitliche Zugang zur Sexualität zu sein, den der Katholizismus verteidigt“, betonte er.

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Donnerstag, Juli 28, 2005
 
Christophobie: Angst vor dem Christentum?
überall in Europa
Gar eine »Christophobie« bei Europäern hat der in New York lehrende Verfassungsrechtler Joseph Weiler ausgemacht, der als Jude ein überparteiischer Beobachter ist. Angst vor dem Religiösen?

Der bedeutende Europa-Verfassungsrechtler, als Jude kein geborener Parteigänger des Vatikans, findet es grotesk, wie reflexhaft „Gottesbezug“ und christliches Erbe aus der Präambel des EU-Verfassungsvertrags fern gehalten wurden. Für ihn ist das schlicht ein Beispiel von Selbstflucht und Identitätsverleugnung.

Jeder Entdeckungsreisende, der von Palermo nach Skandinavien oder von Gibraltar bis ins Baltikum den Kontinent erforschen und nach den Gemeinsamkeiten seiner Völker suchen würde, müsste auf das Christentum stoßen, auf die Kirchen, Kapellen und Kathedralen, auf das Kreuz auf den Grabsteinen – immer das Kreuz, ganz gleich, in welcher Sprache die Inschrift verfasst ist, ganz gleich, ob aus dem Jahr 1003, 1503 oder 2003. Müsste nicht eigentlich das Fehlen der Religion in einer europäischen Selbstdefinition begründet werden, statt umgekehrt, wie inzwischen die herrschende Meinung lautet, ihre Aufnahme?
(Wenn Sie mehr lesen möchten...)

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Mittwoch, Juli 27, 2005
 
Die neue Religion

Unsere Vorfahren retteten ihre Seelen, wir retten unsere Figur.
Wenn Sie mehr darüber lesen möchten: klick.

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Donnerstag, Mai 19, 2005
 
Religionsgesetz in China
Am 1. März trat in der Volksrepublik China ein neues Gesetz zur Religionsfreiheit in Kraft. Für religiöse Bürger bringt das Gesetz kaum Verbesserungen. Im Gegenteil, erklärte Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

Das neue Gesetz zur Religionsfreiheit verfestigt den unsicheren Status von Religionsgemeinschaften in China. So heißt es im Artikel 3 des neuen Gesetzes: „Religiöse Körperschaften, religiöse Zusammenkünfte und die Gläubigen müssen hinter der Verfassung, den Gesetzen und Vorschriften stehen, um die nationale Einheit, die Harmonie zwischen den nationalen Minderheiten und die gesellschaftliche Stabilität zu gewährleisten.“ Zudem werde der staatlichen Schutz „normaler" religiöser Aktivitäten gewährleistet, wobei die Kategorie „normal“ nicht konkreter definiert wird. Somit wird den verantwortlichen Behörden ein enormer Spielraum für willkürliche Urteile und Maßnahmen eröffnet bzw. erhalten.

In dem repressiven Vorgehen gegenüber religiösen Organisationen sieht die Menschenrechtsgesellschaft ein Symptom der absoluten „Kontrollwut“ der chinesischen Regierung, die versucht, jede Form und jeden Ansatz von religiös oder politisch motiviertem (potentiellem) Dissens regelrecht auszumerzen. Die IGFM stuft die Volksrepublik China als Menschenrechtsverletzerin Nummer Eins weltweit ein.

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Samstag, März 12, 2005
 
Debatte über Homosexualität
Am Beginn der Debatte hielt der Salzburger Weihbischof Andreas Laun ein Grundsatz-Referat über die Position der Kirche zur Homosexualität. Auf die Frage, woher Homosexualität eigentlich herkomme, verwies Laun darauf, dass "diesbezüglich die Kirche nicht kompetent ist, das zu entscheiden", dass aber gleichzeitig "die Wissenschaft bis jetzt keinen Beweis für eine genetische Veranlagung gefunden" habe. "Allerdings würde auch diese Möglichkeit die Position der Kirche nicht beeinflussen", so der Salzburger Weihbischof.

Kritisch äußerte sich Laun zu einer von manchen Theologen verbreiteten "Theologie der Homosexualität", die das ganze als "Variante der Schöpfung" betrachte. Er merkte an, dass die Kirche lehre, dass es "letztlich auf den Abfall von Gott zurückgeht und das ganze auch eine Folge der Erbsünde" sei. Zu der Frage des Ausstiegs aus der Homosexualität meinte Andreas Laun an, dass eine "Veränderung prinzipiell möglich" sei, was auch Psychologen, wie zum Beispiel der Holländer Gerhard van den Aardweg bestätigen. Weihbischof Laun beendete sein Statement mit der Bemerkung, dass es "sicher auch Heilige mit homosexueller Neigung gegeben" habe.

Den größten Widerspruch im Publikum erntete Rolf Sauer, der Abteilungsleiter des Referates "Ehe und Familie" in der Diözese Linz, der durch sehr zweideutige Aussagen sich einerseits zum Lehramt der Kirche bekannte, andererseits aber in der Frage der Homosexualität doch eine Auffassung vertrat, die klar gegen die Lehre der Kirche gerichtet ist. Dies beweist auch ein vor kurzem herausgegebener Folder seines Familienwerkes, in dem zum Beispiel behauptet wird, dass "homosexuelle Orientierung weder Perversion, Sünde noch Krankheit ist, sondern eine Veranlagung".

Nach dem Ende der Referate kam es zu heftigen Diskussionen unter den Teilnehmern und auch zwischen den Referenten und dem Publikum. Gleich am Beginn der Diskussion forderte der Salzburger Weihbischof den De-Facto-Rücktritt von Rolf Sauer aufgrund seiner Äußerungen. "Sie sind untragbar in einem kirchlichen Dienst", so der Salzburger Weihbischof, der anschließend Sauer "Unehrlichkeit" und "Schizophrenie" vorwarf, weil er in einem kirchlichen Posten sitze und gleichzeitig das Gegenteil von dem vertrete, was die Kirche sage. Das Publikum reagierte mit stürmischem Applaus. Weiters warf Laun dem Leiter des Familien-Referates vor, dass dieser "eine protestantische Theologie" vertrete und dass er einen Missbrauch des Wortes "mündig" betreibe: "Was Sie mündig nennen, nenne ich Unglaube", so Laun. (cf. Kath.net. Lesen Sie den ganzen Bericht)
Lesen SieÜber homosexuelle Lebensgemeinschaften. Lesenswert ist auch
MENSCHLICHE SEXUALITÄT: WAHRHEIT UND BEDEUTUNG

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Montag, Februar 28, 2005
 
Hollywood gibt sich religiös
Boxen als Metapher für das Leben, Gespräche über Religion, kirchliche Drehorte, all das macht ihn nicht zu einem religiösen Film. Es ist nichts Geringeres als die Dimension der heiligen Dreifaltigkeit selbst. Der Film zieht sie ins Irdische hinab, hinein in ein Milieu, in dem die Fäuste die Gebete sprechen. Frankie (Eastwood!) als allmächtiger Gott-Vater der Boxbranche, Eddie (Freeman) der heilende Heilige Geist und Maggie (Swank) als hingegebener Christus, der/die sich naturgemäß am Ende opfert und im Ring stirbt.

Was Hollywood gestern Abend ausgezeichnet und prämiert hat, ist nicht etwa irgendein Streifen mit großen schauspielerischen Leistungen, einer großartigen Regie und eines interessanten Plots. Es ist nichts weniger als das armselige, cineastische Plagiat der Heiligsten und unbegreiflichen Dreifaltigkeit des Himmels. (Franziskus v.Ritter-Groenesteyn). Fals Sie mehr lesen wollen.

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Sonntag, Februar 13, 2005
 
Su mussten 20 Millionen Dollar zurüchschicken.
Die Subjektivierung der Ethik führt in die Krise. Wo der Mensch keine Werte-Instanz über sich duldet und sich selbst der höchste Norm-Geber und Richter ist, kann kein lebensnotwendiger Normenkonsens entstehen. Dass dies nicht aus der Luft gegriffen ist und weit reichende Konsequenzen hat, zeigt ein Vorgang an der renommierten Harvard Business School, einer der berühmtesten Wirtschaftsuniversitäten der Welt.

Durch eine Schenkung von 20 Millionen Dollar sollte ein Ethik-Lehrstuhl eingerichtet und entsprechende Vorlesungen angeboten werden. Die Professoren stellten jedoch fest, dass man ohne vereinbarte absolute Werte nicht über Ethik reden kann, und schickten das Geld zurück. Die »Financial Times« kommentierte, dass »die Wurzel des Problems im Verlust des Glaubens an objektive ethische Standards« zu suchen sei.

Dieser Standard, also das Grundprinzip ethischen Handelns, ist jedoch einleuchtend, verständlich und jenseits allen philosophischen Wortgeklingels in der goldenen Regel der Bibel (Liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst) und in Kants kategorischem Imperativ formuliert: Handle so, wie du willst, dass auch alle anderen handeln sollen - salopp zusammengefasst.

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Freitag, Januar 28, 2005
 
Wer erinnert sich der anderen Auschwitze?
¨Vertreter der Weltmächte aus aller Welt erinnerten sich in Auschwitz-Birkenau des Holokaust - Grauens 60 Jahre danach. Die Zeremonie endete mit Zuggeleisen erleuchtet durch Kerzenlicht.

¿Wer erinnert sich
der anderen Auschwitze. Das Holokaust-Genozid der Armenier, 300.000 während der Herrschaft des Sultans Abdul Hamid und 1.500.000 während des Weltkriegs I (cf. Enzyklopedia LAROUSSE)?

¿Wer erinnert sich ?
..Ukraine (Stalin) - 1932-1933 - 7,000,000 Tote
..Massaker von Nanking - 1937-1938 - 300,000 Tote
..Pol Pot (en Kambodia) - 1975-1979 - 2,000,000 Tote
..Genozid in Ruanda - 1994 - 800,000 Tote
..Genozid in Bosnia - 1992-1995 - 200,000 Tote

¿Wer erinnert sich?

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Montag, Januar 10, 2005
 
Warnung vor einem Tsunami der ganzen Menschheit.
Martin Hohmann, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Fulda: „Mit weltweit 60 Millionen Abtreibungsopfern pro Jahr werden die Opferzahlen der historischen Massenmörder Stalin und Hitler bei weitem übertroffen“, erklärt er. Damals sei außerdem allen bewusst gewesen, dass Klassen- und Rassenmord schweres Unrecht war; dieses „Unrechtsbewusstsein“ fehle bei der Abtreibung heute weithin.

“Solange der gegenwärtige Menschheitsskandal der Abtreibung nicht auf die gleiche Verurteilung wie die vor 60 Jahren geschehene Hitlersche Judenvernichtung stößt, hat jeder Christ und erst recht jeder Kardinal nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, dieses heutige Unrecht zu beklagen“, ist Hohmann überzeugt.

Er verglich die Warnungen vor der Abtreibung wie die Warnung vor einem Tsunami. Die Gesellschaft stehe am Strand und sage: „Das Wasser geht doch zurück“, sagte Hohmann. “Ab 2010 aber werden die Folgen der Abtreibung mit ungeheuerer Wucht über unsere Gesellschaft hereinbrechen. Dieses Desaster verursachen Menschen. Jene Menschen, die sich über das göttliche Gebot ,Du sollst nicht morden’ hinwegsetzen und solche, die das geschehen lassen.“

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Freitag, Januar 07, 2005
 
Defninieren Sie Holocaust...
Der organisierte Mord Unschuldiger...

Kardinal Meisner hat am Dreikönigstag im Kölner Dom bei der Predigt einen Vergleich zwischen Herodes, Hitler, Stalin und der heutigen Abtreibungssituation hergestellt. Wörtlich sagte Meisner: "Zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht."

Man protestiert, dass der Kardinal diesen Vergleich angestellt hat. Haben Sie den Mut sich die Wahrheit anzuschauen? Vorsicht, es könnte ein Trauma verursachen. Immerhin, besser ein Trauma als ein Mord!

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Sonntag, November 21, 2004
 
Das Böse ist gut...
Eine Entscheidung in Großbritanniens Royal Navy (königliche Marine) ließ im vergangenen Monat die Wogen hochgehen, als sie - ein Novum in der Geschichte - dem Satanskult eine offizielle Anerkennung zusprach. Laut einem Bericht im „Telegraph” am 24. Oktober darf nunmehr Chris Cranmer, ein Marinetechniker, der der Fregatte Cumberland zugeteilt ist, satanische Rituale an Bord des Schiffes ausführen. Es ist ihm auch erlaubt, ein von der „Kirche Satans“ geleitetes Begräbnis zu bekommen, sollte er im Kampf getötet werden.

Cranmer reiche zurzeit eine Petition beim Verteidigungsministerium ein, damit der Satansanbetung bei den Streitkräften zu einer registrierten Religion würde. Laut „Telegraph” war die Kirche Satans in San Francisco im Jahr 1966 von Anton Szandor LaVey, dem Verfasser des Buches „The Satanic Bible” (die Bibel Satans), gegründet worden.

Sophie Masson schrieb in einem Kommentar, der am 27. Oktober im „Sydney Morning Herald” veröffentlicht wurde, über die religiösen Konsequenzen einer solchen Entscheidung. Die Kirche Satans behaupte von sich: „Wir sind unsere eigenen Götter”. Außerdem behaupteten sie, dass alles, was traditionell als Sünde gelte, Tugenden seien, dass Altruismus ein Mythos und die christlichen Tugenden pure Scheinheiligkeit sei.

“Das Erschreckendste dabei ist, dass unsere Gesellschaft anscheinend so desorientiert ist, dass sie nicht mehr die Grundbausteine ihrer Kultur ernst nimmt”, fügte sie hinzu. „Das Prinzip des Bösen selbst anzubeten, bedeutet, es in das eigene Leben und das Leben der Menschen um einen herum einzuladen, was manchmal in unberechenbarer und Schrecken erregender Weise zu Tage tritt”, so Frau Masson.

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Freitag, November 05, 2004
 
Auch Adenauer wäre heute als Kommissar nicht tragbar gewesen
Buttiglione: Ich bin weder froh noch resigniert, Ich wollte europäischer Kommissar werden. Ich glaube an die Zukunft Europas und dass ich dazu einen wichtigen Beitrag hätte leisten können. Noch wichtiger ist es aber, das Gewissen wieder als politische Kategorie ins Gespräch gebracht zu haben. Es ist gut, dass die Leute wissen, dass Politiker - zumindest einige - ein Gewissen haben. Dem muss man zuerst Rechnung tragen. Tut man das, dann ist es gut: für einen selbst, für die Familie und das eigene Volk. (Lesen Sie ein klärendes und aufklärendes Inteview)

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Dienstag, November 02, 2004
 
Rocco Buttiglione wird nicht EU-Kommissar.
Der Streit um den designierten italienischen EU-Justizkommissar Rocco Buttiglione ist beendet. Buttiglione selbst erklärte am Samstag vor Journalisten in Rom, dass er auf das Amt als EU-Kommissar verzichte. Er wolle damit das Tauziehen um eine neue Kommission beenden.

Zuvor hatte sich bereits Ministerpräsident Silvio Berlusconi zum Rückzug seines Kandidaten bereit erklärt. «Buttiglione bleibt Minister in Italien», zitierte das italienische Fernsehen den Regierungschef.

Meinungen:
CSU sieht Buttiglione als Opfer inquisitorischer Maßnahmen
EU-Abgeordnete fordern bessere Kommissare

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Sonntag, Oktober 17, 2004
 
Die Presse, die Wahrheit, die Politiker, die Toleranz und der hl.Paulus
Bezüglich des Kandidaten Buttiglione stellte der CDU-Europaabgeordneter Peter Liese die in vielen Medien vermittelte schiefe Optik klar. „Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat einstimmig, das heißt auch mit den Stimmen von Sozialdemokraten, Liberalen, Grünen und Kommunisten beschlossen, dass Rocco Buttiglione als Justiz- und Innenkommissar geeignet ist“, betonte er. „Der ebenfalls zuständige Innenausschuss hat mit einer Stimme Mehrheit das Gegenteil beschlossen.“ Daraus eine Aussage des Europäischen Parlaments zu konstruieren, sei „entweder fahrlässig oder bewusst irreführend“.

Viele seiner Kolleginnen und Kollegen seien über die Hetzkampagne gegen den italienischen Europaminister entsetzt. Führende Vertreter der Sozialdemokraten hatten wörtlich gesagt, Rocco Buttiglione sei zu katholisch. „Gerade diejenigen, die immer Toleranz predigen, akzeptieren es nicht, dass sich jemand zu seinem katholischen Glauben bekennt“, erklärte der Europaabgeordnete.

Haben Sie den Mut die Analyse im Römerbrief des hl. Paulus zu lesen. Wahrscheinlich haben Sie diesen Text noch nicht im Zusammenhang gelesen. Dann zitieren wir einmal ganz!
"16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. 17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin geoffenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: `Der Gerechte aber wird aus Glauben leben. Die Gottlosigkeit der Nationen. 18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart. 20 Denn sein unsichtbares [Wesen], sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; 21 weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. 22 Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. 24 Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, 25 sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen. 26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, 27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst. 28 Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt: 29 erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; 30 Ohrenbläser, Verleumder, Gottverhaßte, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, 31 Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige. 32 Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun. Gottes Gerechtigkeit ist unparteiisch".

Kann da noch irgendwer sagen er wäre gläubig und sei zur selben Zeit für Homopaare? Da muss er schon einige Seiten aus der Bibel herausreissen!

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Donnerstag, Oktober 14, 2004
 
Schwarze Liste über besonders brutale Verstöße gegen Religionsfreiheit

Saudi-Arabien besonders im Visier

WASHINGTON, D.C., 25. September 2004 – Am 15. September veröffentlichte das US-Außenministerium seinen sechsten Jahresbericht über die Religionsfreiheit, der die Periode von 12 Monaten erfasst, die am 30. Juni zu Ende ging. Das Dokument weist darauf hin, dass fast alle Nationen einen oder mehr internationale Abkommen unterschrieben haben, womit sie sich zur Achtung der persönlichen Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit verpflichtet haben.

“In der Praxis wird diese Freiheit jedoch oft eingeschränkt, verletzt oder verweigert, und viele Menschen müssen weiterhin leiden, nur weil sie ihrem Gewissen folgen”, heißt es in dem Bericht.

Eine der Besonderheiten des diesjährigen Berichtes besteht darin, dass Saudi-Arabien auf eine Liste von Ländern kam, in denen die Religionsverfolgung besonders brutal ist. Das Gesetz über die internationale Religionsfreiheit, in dem die Abfassung des Jahresberichts vorgeschrieben wird, fordert vom Außenministerium auch, dass es ermittelt, welche Länder besonders schwere Verstöße gegen die Religionsfreiheit begangen haben. Diese werden dann als ‚Country of Particular Concern (Land, das Anlass zu besonderer Sorge gibt), bezeichnet.

Fünf Länder stehen nach wie vor auf dieser Liste: Birma, China, der Iran, Nord-Korea und der Sudan. Drei weitere sind jetzt hinzu gekommen: Saudi-Arabien, Eritrea und Vietnam. John Hanford, Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Regierung in Saudi-Arabien “ eine rigorose Gleichschaltungspolitik betreibt”. (ZENIT.org)

(Lesen Sie den ganzan Bericht)

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Freitag, September 24, 2004
 
Die Kirche und ihre Todfeinde
Nietzsche predigte jahrelang "Gott ist tot" und endete als Geisteskranker. Comte träumte davon in der Kathedrale von Notre Dame den Positivismus zu predigen und prophezeite, dass der Altar Gottes eines Tages der Schemel für die Humanitäts-Statue sein würde. Auch er starb ohne dass sich sein Traum erfüllte. Voltaire war überzeugt, dass er im Alleingang die Kirche zerstören könne. "Wenn 12 Männer sie in der ganzen Welt ausbreiten konnten, dann genügt einer allein um sie zu vernichten... Écrasez l'Infame".

Mit dem Kaiser Nero beginnend können wir eine lange liste von Todfeinden der katholischen Kirche aufstellen. Ihnen allen ist eins gemeinsam: Sie enden auf dem Friedhof.

Die Kirche dagegen lebt. Sie hat eine Lebensgeschichte von 2000 Jahren und sie leuchtet auch im dritten Jahrhundert. Wer kann das erklären? Nicht einmal die dissidenten und häretischen Auswahl-Katholiken können ihr etwas anhaben. (Cf. José Ramón Ayllón A&O 417)

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Dienstag, September 21, 2004
 
Asiatische Länder beachten Religionsfreiheit am wenigsten
Wir dürfen unsere verfolgten Brüder und Schwestern nicht vergessen.

Der Jahresbericht des US-amerikanischen Außenministeriums zur internationalen Religionsfreiheit wurde veröffentlicht.

Die Religionsfreiheit ist in vielen asiatischen Ländern gefährdet. Das geht aus der diesjährigen Studie des US-amerikanischen Außenministeriums hervor, das seit sechs Jahren einen Jahresbericht zur internationalen Religionsfreiheit und zu den Problemen der Glaubensgemeinschaften veröffentlicht.

Unter den Ländern auf der „schwarzen Liste der Unterdrückungen“ steht weiterhin Saudiarabien, während der neue Irak nach dem Sturz von Saddam Hussein gestrichen wurde. Neben Saudiarabien stehen auf der Liste der Länder, in denen es zu Gewalt gegen religiöse Minderheiten kommt, auch Myanmar, China, Iran, Nordkorea, Vietnam und in Afrika der Sudan und Eritrea.

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Donnerstag, September 09, 2004
 
Holländische Justiz und die Nazis.
Die holländische Justiz hat einer Universitätsklinik die Erlaubnis gegeben auch Kinder unter 12 Jahre und Säuglinge umzubringen. Niemand wird gefragt. Die Entscheidung untersteht allein dem Urteil über Leben und Tod des Arztes.

Kann mir jemand sagen, ob noch ein Unterschied zu der Eugenie der Nazis besteht?

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Donnerstag, September 02, 2004
 
China: Zwangsabtreibung, um Frau hinrichten zu können
Die Frau war mit 1,6 Kilogramm Heroin festgenommen worden. Ihr Kind wurde abgetrieben, weil Schwangere nicht zum Tod verurteilt werden dürfen.

Peking (www.kath.net / idea) Chinesische Behörden haben eine Abtreibung erzwungen, um die Mutter hinrichten zu können. Dies berichtet die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai). Die 29jährige Ma Weihua war im Januar mit 1,6 Kilogramm Heroin festgenommen worden und sollte deswegen zum Tode verurteilt werden.

Allerdings verbietet das chinesische Strafrecht die Hinrichtung von Schwangeren. Da Ma Weihua sich weigerte, ihr Kind abtreiben zu lassen, wurde die Abtreibung unter Vollnarkose durchgeführt. Die Frau habe sich „unkooperativ“ verhalten, heißt es auf dem ai vorliegenden „Formblatt für Zustimmung zur Operation“. Mit einem Urteil wird Anfang September gerechnet.

Häftlinge werden häufig innerhalb von Stunden nach der Urteilsverkündigung hingerichtet. China steuert einen harten Anti-Drogen-Kurs. Im Juni seien Hunderte von Menschen wegen Rauschgiftdelikten getötet worden, berichtet ai. Nach staatlichen Angaben sind 1,05 Millionen Chinesen drogenabhängig. Experten zufolge liegt die tatsächliche Zahl jedoch erheblich höher.

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Dienstag, August 31, 2004
 
Der Staat gräbt sein eigenes Grab
Gesellschaftliche Trends spiegeln immer die Wertsetzungen von Mehrheiten wider. Wenn über Jahrzehnte Konsumansprüche, Konten und Ego-Konzepte wachsen, bleibt wenig Raum für Kinder und Familienleben. So investiert unser Staat kaum in die Qualifizierung der elterlichen Erziehung und setzt statt dessen weitestgehend auf öffentlich subventionierte Ganztagesbetreuungssysteme. Elterliche Erziehung muss nicht gelernt werden, scheint das Credo zu sein. Geht es um Hobbys und berufliche Erfordernisse — egal ob eine optimierte PC- Nutzung, chinesisches Kochen oder astrologisches Wissen angestrebt wird — Zeit und Geld kommen schnell zum Einsatz.

Aber diese Selbstverständlichkeit fehlt weitestgehend bei der Vorbereitung auf die Elternrolle. Demnach wird nachvollziehbar, dass zwischen Küche, Kinderzimmer und Karriereplanung für den Nachwuchs viel Unvermögen im Umgang mit den anstehenden Aufgaben als Väter und Mütter deutlich wird. Außerdem liegt die gesellschaftliche Anerkennung für diese herausfordernde Tätigkeit weit unter der der simpelsten — außer Haus beruflich ausgeübten — Tätigkeiten.


Zugleich verdeutlichen einige Mahner, dass selbst eine höhere Geburtenrate keinesfalls aus dem momentanen Desaster herausführt, wenn diese Jugendlichen nicht gleichzeitig gut ausgebildet sind, leistungsbereit und mobil auf den Arbeitsmarkt reagieren. Denn was hat eine Gesellschaft davon, wenn ein ständig wachsender Teil des Nachwuchses sich schon in jungen Jahren gezielt Richtung soziales Netz hangelt.

Ich resümiere: Ein Volk hat nur dann Zukunft, wenn nicht Konten, sondern Kinder zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten heranwachsen.

ALBERT WUNSCH
Kirchenzeitung Köln

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Montag, August 30, 2004
 
Grossangriff des Bösen auf die guten Priester
\'Zur Zeit startet das Böse einen Großangriff auf die guten Priester\'
Jetzt ist die Zeit für alle Katholiken, ihre Priester stark und öffentlich zu unterstützen und sich nicht in die fast hysterischen Reaktionen auf das, was passiert ist, hineinziehen zu lassen - Von Alan Ames

In der heiligen apostolischen Kirche gibt es Menschen, die manchmal nicht entsprechend dem leben, wozu Christus, unser Herr, sie berufen hat. Die Welt benutzt dies oft, um die Kirche zu verurteilen und unseren Herrn Christus und Seine Botschaft abzulehnen. Leider erkennen manche nicht, dass der Umstand, dass es Menschen in der Kirche gibt, die nicht recht leben, nicht heißt, dass die Kirche Unrecht hat oder dass die Botschaft der Liebe Gottes, die sie verkündigt, falsch ist. Es bedeutet lediglich, dass die Menschen schwach sind und zur Sünde neigen.
Es war schon immer so. Der heilige Petrus sündigte:
Da fing er an zu fluchen und schwor: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet (Mk 14,71).
– er, der auserwählt war, die Kirche zu leiten! Sein Sündigen hielt den Herrn Jesus jedoch nicht davon an, ihn zu lieben, noch zerstörte oder änderte es die Botschaft der Liebe Gottes oder die Vollmacht, die ihm unser Herr übertragen hatte. Dasselbe gilbt für die heilige apostolische Kirche. Manchmal sündigen Menschen in der Kirche und sündigen schwer, doch dies zerstört die Vollmacht oder Liebe Christi in der Kirche nicht:
Vor allem: Ihnen sind die Worte Gottes anvertraut. Wenn jedoch einige Gott die Treue gebrochen haben, wird dann etwa ihre Untreue die Treue Gottes aufheben? Keineswegs (Röm 3, 2-4)!

Das Folgende ist ein Brief, den ich 2003 bezüglich eines Kirchenskandals veröffentlichte:
Heute erhebt leider der schlimme Skandal der Pädophilie sein hässliches Haupt innerhalb der katholischen Kirche. Eine Anzahl Priester wurde dieses abscheulichen Verbrechens gegenüber Kindern und dieses Verstoßes gegen das göttliche Moralgesetz für schuldig befunden. Es ist richtig und rechtens, dass Menschen in der Kirche und von außerhalb sich regen und dies schrecklichen Taten verurteilen, damit jene, die sie begangen haben, vor Gericht gebracht werden. Es ist auch richtig, die Abläufe zu untersuchen, die zugelassen haben, dass dies geschehen konnte und weiterhin geschieht. Offensichtlich mangelte es am Verständnis, wie mit diesen Situationen umzugehen war, als sie auftraten. Wir müssen beten, dass eine Lehre aus der Vergangenheit gezogen wird, damit in Zukunft die korrekten Taten erfolgen, um dieses Übel zu bekämpfen.

Wir als Kirche müssen ebenso die Verantwortung wahrnehmen, die wir haben, für jene Unschuldigen zu sorgen, die verletzt worden sind, und unser Bestes tun, um ihnen über die Schwierigkeiten hinwegzuhelfen, die sie aufgrund dessen haben, was sie durchmachen mussten. Wir müssen jetzt auch vereint gegen dieses Übel vorgehen, welches in die Kirche eingedrungen ist, denn dies ist auf jeden Fall ein Angriff des Bösen, dessen Ziel es ist, der Kirche zu schaden und sie zu zerbrechen. Die Wahrnehmung ist jetzt die, dass viele Priester unmoralisch und böse sind, während in Wirklichkeit die große Mehrheit gute und heilige Priester sind, die Gott und dem Mitmenschen zu dienen suchen. Tatsächlich ist es eine sehr, sehr kleine Minderheit von Priestern, die auf eine solche Art sündigen, doch durch die Medien scheint es, als ob dies unter den Priestern gang und gäbe wäre.

Zur Zeit startet das Böse einen Großangriff auf die guten Priester durch die sehr wenigen, die es mit sexuellen Wünschen und Verirrungen bestrickt hat. Jetzt ist die Zeit für alle Katholiken, ihre Priester stark und öffentlich zu unterstützen und sich nicht in die fast hysterischen Reaktionen auf das, was passiert ist, hineinziehen zu lassen. Wir müssen verstehen, dass in der normalen Gesellschaft ein gewisser Prozentsatz von Personen sich so schrecklich verhält, aber das heißt nicht, dass alle es tun. Die Priester sind aus der Gesellschaft genommen, und so ist zu erwarten, dass ein kleiner Prozentsatz von ihnen dies Krankheit des Bösen in sich trägt, doch das heißt nicht, dass alle so sind. Es bedeutet vielmehr, dass jene, die nach dem Priestertum trachten, in noch viel größerem Ausmaß als in der Vergangenheit geprüft werden müssen, damit jene entfernt werden können, die Probleme haben. Wir sollten auch erkennen, dass diese kranken Menschen in der Gesellschaft zu Berufen hingezogen werden, wo Kinder ihrer Fürsorge anvertraut sind, damit sie diese Stellung ausnutzen können. Dies geschieht nicht nur im Priesteramt und nicht nur in der katholischen Kirche.

Heute müssen die Katholiken mutig dieser Bedrohung ihrer Kirche entgegentreten; nicht nur mutig helfen, dieses Übel auszurotten, sondern auch mutig hinter ihren Priestern stehen und der Welt verkünden, dass Gott in Seiner Liebe und Barmherzigkeit mächtig in und durch das Priestertum wirkt. Wir dürfen nicht zulassen, dass jene, die gegen die Kirche sind, diese Zeit nutzen, um ihre eigenen Pläne durchzuboxen, z.B. verheiratete Priester, Frauenpriestertum, homosexuelle Priester – um nur wenige zu nennen. Statt dessen müssen wir fest stehen in unserem Glauben und im Wissen, dass Gott mit unserer Zusammenarbeit jedes Unrecht in der Kirche korrigieren und – durch die Kirche – allen Seine göttliche Liebe bringen wird.

Wir dürfen nicht vergessen oder ignorieren, was geschehen ist, doch wir müssen vergeben und mit und in Christus stehen, um diesem Übel die Stirn zu bieten, welches Seine Kirche heute angreift.

(Der Kommentar ist ein Auszug aus einem Buch von Alan Ames - kath.net)

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Samstag, August 28, 2004
 
Christen werden heute verfolgt
Wie zu Kaiser Neros Zeiten werden heute Christen in vielen Ländern diskriminiert, gefoltert oder umgebracht. Das berichtet die Monatszeitschrift Cicero, die in Potsdam erscheint. Wie es weiter heißt, würden nach vorsichtigen Schätzungen der amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit jährlich rund 167.000 Christen wegen ihres Glaubens getötet.

Verfolgung könne ihnen in kommunistisch regierten Staaten wie Nordkorea ebenso widerfahren wie in islamischen Ländern, etwa Saudi-Arabien. Das Bild der Unterdrückung sei sehr unterschiedlich: In manchen Ländern stellten die Regierungen den Christen nach, während es in anderen Staaten Extremisten oder Rebellen seien. So gewähre das südamerikanische Kolumbien zwar seinen Bürgern Religionsfreiheit, doch hätten Angehörige von Guerillagruppen in den vergangenen Jahren Hunderte Geistliche getötet.

Besonders die antichristlichen Ressentiments aus der islamischen Welt beunruhigten Wissenschaftler und religiöse Institutionen. Extremistischer Islam breitet sich aus So habe der amerikanische Theologe Paul Marshall in der Monatszeitschrift des Amerikanischen Jüdischen Kongresses geschrieben, dass extremistische Versionen des Islam überall an Macht gewönnen, oft mit saudischer oder iranischer Hilfe. Sie verbreiteten sich über Ost- und Westafrika, sowie über Süd-, Südost- und Zentralasien.

Der am längsten anhaltende und blutigste Bürgerkrieg der letzten Jahre, der seit 20 Jahren im Sudan tobende Konflikt zwischen der islamischen Zentralregierung und Christen bzw. Anhängern von Naturreligionen im Süden des Landes, hat laut Cicero zwar einen komplexen Hintergrund, doch sei ein Schlüsselmerkmal, daß das Regime das gesamte Land zu einem islamischen Staat machen wolle. Besonders gefährdet seien Christen in Nordkorea, Saudi-Arabien und Laos, schreibt das Monatsmagazin unter Berufung auf das Missionswerk Offene Grenzen. (kath.net)

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