Zeichen und Zeugnis
Dienstag, September 30, 2008
Arme, arme Fauen, die sich selbst angreifen!

Arme, arme Frauen, die sich selbst angreifen, weil man ihnen eingeredet hat, es wäre zumindest das kleinere Übel, ihre Weiblichkeit zu verleugnen, verglichen mit dem Hauptübel eines Kindes!
Was für ein Irrtum, was für eine Lüge! Wahr ist vielmehr: Während ihr Kind stirbt, lassen sie sich selbst verstümmeln und tragen sie dazu bei, dass die Zukunft Europas stirbt.
Alle, alle sollen die Wahrheit wissen, die Wahrheit, die untergehen kann, aber niemals ertrinkt! Gott schütze die Kinder, Er möge aber auch die armen, armen Frauen bewahren vor dem Angriff auf sich selbst, den sie niemals mehr rückgängig machen können! (Bischof Andreas Laun)
Labels: Abtreibung, Irrtum, Kindermord, Lügen, Wahrheit
Dienstag, März 18, 2008
Vorsicht mit Nicolás Gómez Dávila.
In der Politik ist der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten nicht die Gerade, wie es der Progressive vermutet, sondern die Kurve.
Vertrauen wir nur auf das, was der Mensch nicht ändern kann.
Um zu erwarten, dass etwas Irdisches all unsere Erwartungen erfüllt, reicht es nicht, Atheist zu sein, man muss dazu auch noch dumm sein.
Als Christus starb, hinterließ er keine Dokumente, sondern Jünger.
Damit eine Gesellschaft blühen kann, sind ein schwacher Staat und eine starke Regierung vonnöten.
Viele können nicht mit einer Wahrheit schlafen, ohne sie mit Fehlern zu schwängern.
Die moderne Welt wird nicht bestraft werden. Sie ist die Strafe.
Nicht an Auszehrung stirbt manchmal der Geist, sondern an Übersättigung mit Trivialitäten.
Wir dürfen weder vor dem Instinkt kapitulieren noch ihn durch Regeln ersetzen. Sondern müssen ihn zivilisieren.
Langsamkeit ist die Gebärmutter der Qualität.
Marxist sein scheint darin zu bestehen, die kommunistischen Gesellschaften von marxistischen Interpretationen auszunehmen.
Kunstwerk ist heute jedes Ding, das sich teuer verkauft.
Die edle Seele zieht die Gefahr des Verrats dem Bewahren des Argwohns vor.
Aphorismen aus den Werken des kolumbianischen
Philosophen Nicolás Gómez Dávila
Aus: Das Leben ist die Guillotine der Wahrheiten, Eichborn
Verlag, Frankfurt am Main 2006
Labels: Aphorismen, Geistlicher, Glaube, Moderne, Qualität, Verrat, Wahrheit
Montag, Februar 11, 2008
Wir bitten um Erlaubnis für drei Wochen: Wir werden am Ende Februar uns wieder melden.
Wir machen eine Wallfahrt nach Jerusalem und nach Rom. Dort werden wir an den heiligen Stätten für alle beten, die diesen Blog gelesen haben oder lesen werden.Bis dahin können Sie sich ein wenig einer tieferen und anhaltenderen Lektüre widmen:
Ein Vitaminstoss für Ihren Glauben: Glauben, bezeugen, argumentieren.
Für unsere lieben Relativisten, Agnostiker und Atheisten: Vernunft und Glauben
Haben Sie den cherubinischen Wandersman gelesen?
Wie ist Ihr Verhältnis zur Kirche? Wo findet man die wahre Kirche
Man hört schon einmal sagen: Die Kirchen sind gleich-gültig?
Wider die "oben-ohne Theologie". Jawohl, so etwas lehren sie sogar an theologischen Fakultäten.
Jede Generation hat ihre Profeten: Schluss mit Lustig. Das Ende der Spassgesellschaft.
Der Glaube in packender Sprache: Katechesen von Kardinal Schönborn über die Eucharistie, die Würde der Christen, Gott und die Welt, die Mission der Christen.
Haben Sie jemals in den Katechismus der Katholischen Kirche hineingeschaut? Versuchen Sie es doch wenigstens mit dem Kompendium.
Schauen Sie sich einmal an, was bei einer Abtreibung (Vorsicht, schockierende Fotos) passiert.
Viel besser Sie schauen sich einmal an wie im Schoss Ihrer Mutter aussahen.
Zeichen der Hoffnung: Ein Ehepaar, das mehr als 6 Kinder hat und alle sind durch Kaiserschnitt zur Welt gekommen.
Wetten, dass Sie nicht zuendegelesen haben, wenn wir am 27 Februar zurückkehren?
Labels: Abtreibung, Agnostiker, Atheisten, Christentum, Glaube, Katechismus, Kirche, Moral, Mord, Vernunft, Wahrheit, Würde, Zeugnis
Dienstag, Dezember 18, 2007
Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester (und Ordensleute), wie wir echte Gläubige haben
Wir haben zu viel von dem, was man nicht braucht. Wahrscheinlich haben wir zu wenig Gläubige. Wir haben jedenfalls genau so viele echte Priester (und Ordensleute), wie wir echte Gläubige haben.Das ist ein mystisches Gesetz in der Kirche. Gott lässt seine Kinder nicht alleine, niemals! Mit überreicherHand sät er Berufungen über uns aus. Sie sind da, in ausreichenderMenge. Er berührt die Herzen vonMenschen, die auf einem ganz anderen Trip sind. Er zieht an sich. Er ruft. Wir meinen bloß, wir müssten mehr Priester haben, weil wir an der Fiktion einer machtvollen Kirche festhalten, die es längst nicht mehr gibt. Es ist so viel Kirche in der Welt, so viel Kirche in den Herzen ist.
Wir irren, wenn wir das, was die Kirche ist, zuerst an einer Jahrtausende alten Geschichte, an der Menge ihres Grundbesitzes, an den riesigen Bauten, an den Kristallisationen der Kunst, am mächtigen Kirchensteueraufkommen und den weit reichenden Verbindungen festmachen. In Wahrheit sind wir ganz klein. Wir sind ein paar Leute, die sich für das Evangelium frikassieren lassen. Das genügt. Wir sind ganz und gar nicht ohne Hoffnung; im lebendigen Glauben an Gott ist man niemals ohne Hoffnung.
Venceremos! Wir werden siegen! Nicht weil wir so gut sind.Wenn uns etwas gelingt gegen den mainstream der Gottesvergessenheit, so ist es Gott selbst, der durch uns seine Sache betreibt … Wenn wir nur leer genug sind, dass er sein Leben in uns führen kann, wenn wir nur fein genug sind, dass er uns als seine Werkzeuge gebrauchen kann.
Labels: Berufung, Glaube, Gott, Kirche, Priester, Wahrheit, Werkzeug
Mittwoch, Juni 20, 2007
Holland tötet ohne zu fragen
Entscheidend ist zu erkennen, daß die Haltung gegenüber den unheilbar Kranken der winzige Auslöser war, der diesen totalen Gesinnungswandel zur Folge hatte.“ Daß es sich hier nicht um ein historisch zufälliges Zusammentreffen, sondern um einen gesetzmäßigen Zusammenhang handelt, zeigt das Beispiel der Niederlande, in denen inzwischen bereits ein Drittel der jährlich legal Getöteten - es handelt sich um Tausende - nicht mehr auf eigenes Verlangen getötet wird, sondern auf das Urteil von Angehörigen und Ärzten hin, die darüber befinden, daß es sich hier um lebensunwertes Leben handelt.
Das Erschreckendste ist, daß angesichts dieser Tatsache nicht ein Schrei des Entsetzens durch die ganze zivilisierte Welt geht. C. S. Lewis trog sein Blick nicht, als er 1943 in „The Abolition of Man“ schrieb: „Der Prozeß, der, falls man ihm nicht Einhalt gebietet, den Menschen zerstören wird, spielt sich unter Kommunisten und Demokraten ebenso augenfällig ab wie unter Faschisten. Die Methoden mögen sich zunächst in der Brutalität unterscheiden. Aber manch ein sanftäugiger Naturgelehrter mit Zwicker, manch ein erfolgreicher Dramatiker, manch ein Amateurphilosoph in unserer Mitte verfolgt auf die Länge genau dasselbe Ziel wie die herrschenden Nazis in Deutschland.“ (mehr)
Labels: Euthanasie, Glaube, Kirche, lebensunwertes Leben, Mord, Spaemann, Wahrheit
Dienstag, Juni 19, 2007
Macht Religion krank?
Der Mensch soll das Christentum aufgeben, dann erst wird er Mensch“, schrieb der Philosoph Ludwig Feuerbach. Seitdem steht die These im Raum, dass „Religion“ – gemeint ist offensichtlich stets monotheistische Religion – den Menschen entfremde. Wenn Gott nicht mehr ist als „was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht“, also lediglich „der in der Phantasie befriedigte Glückseligkeitstrieb des Menschen“ (Feuerbach), dann ist Religion wohl, wie Marx formulierte, Produkt der Entfremdung des Menschen, bestenfalls „Opium des Volkes“, schlimmstenfalls ein Herrschaftsinstrument. Wie naheliegend klingt dann auch die These Sigmund Freuds, Religion sei eine universelle Zwangsneurose, eine infantile Form der Wirklichkeitsbewältigung.
These der Grazer Philosophie-Professorin Sonja Rinofner, prinzipiell könne alles krank machen.
Es sei eine Frage der Dosierung, der Einstellung, der Motivation und der individuellen Stabilität, ob Arbeit, Liebe oder Religion krank machen oder nicht. Nicht das Abstraktum Religion, sondern die spezifische Weise, mit Religion in der eigenen Lebenspraxis umzugehen, könne krank machen. Aber, so die Philosophin weise, alles hänge auch davon ab, wie man „Krankheit“ definiert. (mehr)
Labels: Gesundheit, Glaube, Kirche, Krankheit, Religion, Wahrheit
Mittwoch, Mai 02, 2007
Antwort auf ein göttliches Geheimnis

Die einen explodieren, wie der Göttinger Lüdemann, und schreiben sofort ein Gegenbuch. Die anderen machen Joseph Ratzingers „Jesus von Nazareth“ wieder zu und versuchen, es zu vergessen und zu verdrängen.
Denn in ihrem Leben müsste sich einiges ändern, wenn das göttliche Geheimnis, der Schöpfer aller Dinge, in Jesus Christus tatsächlich die Welt der Menschen berührt und sich als „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ erwiesen hätte. Dann müsste man all die kleinen Banalitäten, für die man sich aufreibt, verbiegt und bisweilen auch umbringt, stehen und liegen lassen, um dem zu folgen, der allein in der Lage das Leben zu geben.
Labels: Bibel, Glaube, Joseph Ratzinger, Kirche, Wahrheit
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